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Erfahrungen zu Linux Systemen

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Ich nutze derzeit ein Ubuntu 9.10 als Hauptsystem und habe noch parallel Windows 7 installiert. Ubuntu 9.10 ist aber sehr zäh (obwohl ich einen Core2Duo mit 2GB habe) und ich wollte mal ein anderes Linux System testen.

Debian hatte ich mal ausprobiert, fand es ganz ok. Suse habe ich seit 8.x nicht mehr angeschaut. Ist das jetzt mit KDE4 richtig gut? Was haltet ihr von RedHat/Fedora?

Mache keinen speziellen Sachen mit meinem System und will mich auch nicht zuuuu tief mit der ganzen Linux Materie auseinandersetzen. Es soll laufen, Spaß machen und ich will bisschen was lernen.

Also einfach mal her mit euren Erfahrungen ;)
 

bog

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ubuntu ist wohl die beste "desktop"-distribution, weil es sogut wie alles aktuelle an hardware laeuft und sogut wie alles an aktueller software unterstuetzt wird. an desktop managern kannst du ja mal alles durch die bank ausprobieren. wie dein gnome "zaeh" sein kann ist mir nicht ganz klar. installier doch mal andere desktop environments:
sudo apt-get install kubuntu-desktop
fuer kde oder
sudo apt-get install xubuntu-desktop
fuer xfce.
 

voelkerballtier

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Bei dem Wechsel von Windows nach Linux kam mir Linux auch traege vor - sowohl kde als auch gnome, xfce war etwas besser aber lange nicht mit windows vergleichbar (ja, ich hab nvidia treiber installiert). Alt-Tab, Start-Menue oder Fenster verschieben flutschen unter Windows einfach deutlich besser. Nach ein paar Wochen hat man sich aber dran gewoehnt und merkt es nicht mehr, auch wenn man ab und an Windows nebenher benutzt.
Hab zu Hause recht schnell von Kubuntu zu OpenSuse gewechselt weil ein paar Sachen verbuggt (Drucker einreichten Dialog zB) und die dt. Lokalisierung unvollstaendig waren, hauptsaechlich aber, weil wir in der Uni komplett OpenSuse haben und mir eine Distribution erstmal zum einarbeiten gereicht hat.
Prinzipiell ist aber Ubuntu schon zu empfehlene, fuer KDE wuerde ich aber eher zu OpenSuse greifen (Geschmackssache). An die gefuehlte Traegheit wirst du dich gewoehnen (muessen).
 
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Ich werd meine Ubuntu Distribution auf jeden Fall noch mal mit KDE probieren und das austesten. OpenSuse werde ich mir mal als LiveCD ziehen.

Das man sich von der Trägheit her dran gewöhnen muss ist schon hart. Für meine Musiksammlung nutze ich zum Beispiel Rhythmbox, weil Amarok immer abgeschmiert ist. Und das ist wirklich sehr träge. Gut, ich habe auch viele Lieder, aber unter Windows mit Winamp war das kein Problem. Ich war so froh von Vista wegzukommen, aber Windows 7 ist schon sehr geil. Auch Office 2007 ist schon schick und immer Illustrator und Photoshop zu emulieren... Hmm. Habe mich auch schon etwas in Gimp und Inkscape eingearbeitet.

Aber wie gesagt, ich will halt Linux nutzen um mich am Computer fortzubilden, da es nie schlecht ist auch auf dem Gebiet bisschen was zu wissen und mein Server läuft auch auf Ubuntu Basis (allerdings nutze ich ihn nicht so oft und die TV Out Funktion einzurichten war ein echter Kampf).

Die Community bei Ubuntu ist schon super. Gerade das Wiki von www.ubuntuusers.de ist wirklich gut. Wie schaut es da mit Suse aus?
 
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Sehr komisch, mir kam ubuntu immer viel schneller vor als windows. Allein die startzeit von firefox ist bei ubuntu 4x kürzer oder so. Programme starte ich nur über alt+F2, also kann ich zum startmenü nichts sagen. Einzig office vermisse ich auch, weil ich so viele eigene macros habe. Dafür halt Virtualbox, welches in der neusten version auch keine probleme mehr mit den shared folders macht.
Rhythmbox kommt auch super mit meinen 45gb musik klar und nach kurzem eingewöhnen mag ichs nun fast besser als foobar.
Evtl liegt das mit der geschwindigkeit aber auch einfach daran dass ich ein 32bit XP mit 64bit ubuntu vergleiche...
 
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Ich bin ja nicht so sehr der Ubuntu-Fan. Es fängt mit dem nicht-existieren Root an (was mich immer zur Verzweiflung treibt, aber wahrscheinlich auch nur Gewöhnungssache ist) und hört bei nicht funktionierendem USB auf (im Institut haben wir jetzt Ubuntu und kein einziger Rechner erkennt mehr USB-Sticks).
Was die Trägheit angeht kann ich das so nicht bestätigen. Insgesamt ist der KDE einfach der perfekte Desktop - immer wenn ich mich an einen Windows/Gnome/etc Rechner setze komme ich mir eingeengt vor. Einen Haken hat KDE allerdings: Die 4. Version ist noch nicht 100%ig ausgereift und braucht wohl noch ein paar Jahre um an den KDE3 ranzukommen.

Ach ja, und natürlich ist es unter Linux toll, daß man alle paar Monate neue Versionen hat und damit immer auf dem aktuellsten Stand ist. Ein gewaltiger Nachteil davon ist aber, daß dann manches nicht mehr so wie vorher funktioniert. WLAN zB hat bei mir unter openSUSE 11.1 funktioniert, unter 11.2 jetzt plötzlich nicht mehr. Keine Ahnung warum. Also gilt auch unter Linux: Never change a running system - auch wenn die Versuchung eben durch neue Versionen alle paar Monate mit 20.000 neuen Features sehr verführerisch sind.
 
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Ach ja, und natürlich ist es unter Linux toll, daß man alle paar Monate neue Versionen hat und damit immer auf dem aktuellsten Stand ist. Ein gewaltiger Nachteil davon ist aber, daß dann manches nicht mehr so wie vorher funktioniert. WLAN zB hat bei mir unter openSUSE 11.1 funktioniert, unter 11.2 jetzt plötzlich nicht mehr. Keine Ahnung warum. Also gilt auch unter Linux: Never change a running system - auch wenn die Versuchung eben durch neue Versionen alle paar Monate mit 20.000 neuen Features sehr verführerisch sind.
Gilt aber auch nur für Distributionen, die derartige Versionsupdates machen.
 
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Ich bin ja nicht so sehr der Ubuntu-Fan. Es fängt mit dem nicht-existieren Root an (was mich immer zur Verzweiflung treibt, aber wahrscheinlich auch nur Gewöhnungssache ist) und hört bei nicht funktionierendem USB auf (im Institut haben wir jetzt Ubuntu und kein einziger Rechner erkennt mehr USB-Sticks).
- root: Sicherheit!
- usb: die Erkennung ist doch schon seit Jahren kein Problem mehr. Da hat irgendwer Mist gebaut, würde ich sagen ;)

Ich nutze jetzt ausschließlich Ubuntu seit einigen Monaten, habs mir aber schon früher ab Version 6 oder 7 oder so installiert gehabt.
Mit WLAN hatte ich auch ein wenig Probleme. Hatte das konfiguriert, lief einwandfrei und beim nächsten Neustart gings auf einmal nicht mehr. Gibt sicher nachwievor einige Stellen, an denen man nicht umhin kommt, tiefer einzusteigen (bei mir funzen meine Gamepads nicht richtig und finde auch keine Lösung :(), aber dass es zäh ist, empfand ich bisher nie. XFCE wäre da evtl. zu empfehlen. Ist deutlich schlanker als Gnome/KDE. Ich hatte ne Zeit lang Xubuntu drauf und verbrauchte damit weniger RAM als mit Win XP, das ich auch schon auf ein Minimum an Speicherverbrauch reduziert hatte :)

Ich würde jedenfalls inzwischen nicht mehr auf Windows zurückwechseln, weil Linux mir wirklich gefällt und ich das "Gefrickel" auch recht gerne mache. Habe aber auch in XP schon mehr als normal gemacht.

Was andere Distributionen betrifft: hab bisher nicht viele andere ausprobiert, aber Ubuntu gilt schon als die beste Desktop-Distribution, wie bog schon schrieb. Höchstens noch Suse?!
 
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Hatte mir gerade mal KDE installiert und es läuft gefühlt etwas schneller. Aber bevor ich mich da weiter vertiefe, wollte ich erstmal probieren das leidige Thema DualView in den Griff zu bekommen. Das Problem hatte ich ja schon bei meinem alten Laptop und bei meinem Server. Die aktuelle Ubunutu Distri hats sofort hinbekommen. Als ich jetzt aber gerade KDE installiert hatte, konnte ich kein DualView auswählen. Die graphischen Tools (Systemeinstellungen -> Display und KRandR und noch irgendeins, was ich gegoogelt habe) haben nicht funktioniert und dann hab ichs direkt in der Xorg.conf versucht. Aber nach 3 Versuchen wo ich dann keinen Loginscreen hatte und per root prompt die Backupdatei zurückspielen musste, hab ich dann jetzt auch erstmal keine Lust mehr (hab ich wichtigere Sachen zu tun).

€: So, jetzt hab ich doch noch bisschen dran rumgeschraubt. Mit XrandR hab ich es jetzt hinbekommen (xrandr --output LVDS1 --mode 1280x800 --output VGA1 --mode 1280x1024 --right-of LVDS1) wobei ich den VGA Monitor als Primärmonitor haben möchte. Das klappt noch nicht ganz (auch nicht mit --primary). Na mal sehen, ob ich jetzt noch bisschen wach bleibe ;)

€2: xrandr --output VGA1 --primary

Hatte die 1 vergessen und die leiste musste ich noch rüberlegen. So jetzt passt es und ich kann zufrieden sterben O_O
 
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The_Company

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Was hast Du für ne Grafikkarte? nVidia?
Weil bei aktuellen Distros ist meistens bei Trägheit die Graka schuld. Haste mal die verschiedenen Treiber getestet, die's da gibt?
Das einzige, was im Moment wirklich flutscht, sind Intel Karten.
 

voelkerballtier

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Bei nvidia karten auf jedenfall die nvidia treiber installieren - bei opensuse gibts dafuer ne sogar ne repository so dass das ueber yast geht. Dann kannst du auch mit alt-f2 kdesu nvidia-settings ganz komfortabel dualview konfigurieren :)
 
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Ich hab eine Intel 965 Grafikkarte drinnen. Es ist eine Onboard Karte. Effekte hatte ich auch mal testweise komplett rausgenommen, war aber immer noch etwas zäh. Bin jetzt gerade mal am KDE testen mal sehen wie das flutscht, aber der erste Eindruck ist ganz gut ;)
 
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Unter Kubuntu 9.10 hatte ich mit meiner ATI-Karte direkt nach Installation sogar fast nur Grafikfehler (das Terminal und der Konquerer zeigten allerdings alles komischerweise fehlerfrei an) - Referenztreiber drauf -> nur noch vereinzelt Fehler. Systemupdate, Neustart -> alles fehlerfrei und butterweich.
Wobei ich Kubuntu wieder "deinstalliert" habe (den GRUB mit bootrec.exe überschrieben und in Windows die beiden Partitionen wieder freigegeben - geht wie in alten Windows-Versionen), aber auch nur, weil ich Windows 7 einfach viel häufiger benutze.

Kubuntu ist wirklich einsteigerfreundlich, und an die Kommandozeile für Installationen und Updates gewöhnt man sich sehr schnell, und das ist nicht einmal schwer.
Frage mich aber interessehalber, ob in der Hinsicht die Windows PowerShell 2.0 nicht doch viel mächtiger geworden ist - ohne Vergleiche zu ziehen (!), was Befehle angeht (ja, ich weiß, anderes Konzept. Aber diese Commandlets, das direkte Übergeben in eine Befehlskette ist mal richtig genial. Eingabeaufforderung, endlich mal richtig :love: )
 
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Wie gewonnen so zerronnen. Ich habe wohl beim Anmeldebildschirmlayout von KDE etwas eingestellt, jetzt kann ich mich unter KDE nicht mehr einloggen. Er startet kurz und fällt dann auf den Anmeldebildschirm zurück. Naja irgendwann muss ich den Rechner mal neu aufsetzen und dann versuch ich es gleich mit Kubuntu.
 

voelkerballtier

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Danke für die ganzen Infos. Da ich noch nicht so viele persönliche Einstellungen gemacht habe, habe ich die .kde gelöscht und danach konnte ich mich wieder einloggen. Schade, dass er nicht automatisch erkennt, ob ich nen 2. Monitor an meinem Laptop angeschlossen habe oder nicht. So macht er mir automatisch immer den Primärmonitor auf den VGA Ausgang und wenn ich unterwegs bin und meinen Laptop starte sehe ich nur die "sekundäre" Arbeitsfläche, finde aber keine Symbole etc, weil er die wohl auf den ersten Bildschirm darstellt.

Ja, sonst ganz rund ist das halt alles noch nicht. Dazu fällt mir auch das hier ein:


Also ich werde jetzt erstmal noch bei Gnome bleiben und dann irgendwann (vielleicht mit Ubuntu 10.4 auf KDE umsteigen. Bis dahin gehts erstmal auch so).
 

The_Company

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GNOME ist eh besser solange man nicht zu der Sorte Mensch gehört, deren meistbenutztes Windows Programm Regedit ist. (Längere Ausführung zu dem Thema gibts auf Anfrage via IRC.)

Und das Comic ist auch offensichtlich. Wer keinen Plan hat, der solls halt lassen - inclusive Comics. (gcc hatte nie ne Version 1.2.5 und ./configure schreibt man klein.)
 
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Fortuna 1895 Düsseldorf
na früher war das schon so, wie das comic darstellt, bis auf den schreibfehler :ugly: ich kann mich an zeiten erinnern, damals am anfang, wo es noch keine repositorys unter suse gab, wo ich an solchen abhängigkeiten gescheitert bin. mal eben mplayer installieren oder graka treiber hat schon zu einiger verzweiflung geführt.
 
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Ach Company, solche Comics zeigen doch auf zugespitzte Weise wo Probleme liegen. Ich habe auch mal versucht VMWare Server zu installieren (und Xen) und musste es kompilieren und mich durch einige Manuals schlagen bis es dann geklappt hat (und das war nicht das einzige Programm). Und ich musste mich auch schon durch viele Xorg.conf Manuals plagen, weil es Linux einfach nicht hinbekommen hat, meine simple 2 Monitor Lösung richtig darzustellen. Natürlich ist das oft auch nicht schuld von Linux, sondern die mangelnde Unterstützung von Herstellern. Aber wenn ich es nach 3 Tagen irgendwie nicht richtig hinbekomme, dann verlier ich auch irgendwann die Geduld, da ich mich eigentlich mit Linux arbeiten möchte und mich nicht ständig mit irgendwelchen Konfigurationsproblemen rumschlagen möchte. Und ich bin noch ein relativ versierter Computernutzer, viele andere bleiben leider schon viel früher auf der Strecke.

Nichtsdestotrotz, werde ich es auch irgendwann mal wieder probieren ;)
 

ex'ratt

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Ich hatte erst Ubuntu auf meinem Laptop, da lief eigentlich alles recht gut. Derzeit probier ich Fedora 12, das läuft auch relativ rund. Aber so ein paar Details sind da schon die nerven - meine Maus kann ich nicht vernünftig einstellen (Geschwindigkeit krieg ich nicht geregelt, wenn ich die Beschleunigung deaktiviere), lomoco (Treiber-Kram für Logitech-Mäuse) will hier nicht (gibts nicht als Paket und kompilieren will nicht wegen is nich), TOR wollte nicht laufen und TrueCrypt scheint irgendwie auch keine Pakete für Fedora anzubieten (gibt zwar nen .rpm, aber das ist wohl eher für OpenSuse) usw. usf.

Aber der Großteil funzt zumindest problemlos, Bluetooth, WLAN, externer Monitor am Laptop, die üblichen Mainstream-Programme, ... werd vielleicht nochmal Ubuntu testen und schaun, ob es meine derzeitigen Probleme dort vielleicht nicht gibt.
 
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Und das Comic ist auch offensichtlich. Wer keinen Plan hat, der solls halt lassen - inclusive Comics. (gcc hatte nie ne Version 1.2.5 und ./configure schreibt man klein.)
Nun komm mal runter, so verkehrt ist das Comic nicht. Wie oft habe ich schon nach einem Softwareupdate erlebt, daß Programm xyz nicht mehr läuft weil es die libQWERTZ.12.234.53.11.so nicht mehr findet (die übrigens nur ein Link ist auf libQWERTZ.12.233.23.22.so).
Was unter Windows die DLL-Hölle ist, ist unter Linux die lib-Hölle.
 

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Wie sich hier einige als Linux-Kenner hinstellen und dann erzählen wie sie 0815 Hardware/Software nicht richtig ans Laufen kriegen.... Nun ja egal.
Kleiner Tipp: Nehmt das OS welches für eure Zwecke am geeignesten ist. Wer keine Lust zum Basteln hat, nimmt einfach kein Linux.

Was das Topic betrifft: Ich nutze seit Jahren auf diversen Systemen (produktiv und Test/Entwicklung) Debian und bin glücklicher als ich es mit Windows und MacOS jemals war. Windows 7 ist zwar ganz schick aber nääää :p
Von Dingen wie Ubuntu und Suse rate ich eigentlich jedem ab der mehr als einen Grund zum Angeben braucht, aber auch das ist wieder Geschmacks-/Erfahrungssache - habe halt trotz vieler (freiwiliger) Versuche nie gute mit dem einen oder anderen gemacht.

Warum dein System "zäh" ist, lässt sich wahrscheinlich so erklären: Du hast Ubuntu genommen, du hast wenig Ahnung von dem was du tust und hast ein eh schon überfrachtetes System noch zusätzlich zugemüllt.
=> Wenn du wirklich Interesse hast Linux zu verwenden und etwas darüber/mit zu lernen, dann setz dich hin und installier dir Debian oder Gentoo. Lerne es von unten kennen, lerne damit umzugehen. Es kostet Schweiß, Blut und Tränen, aber wenn du es wirklich willst und es dir vielleicht sogar irgendwie hilfreich ist, dann beiß die Zähne zusammen und gib Gas.

Und bevor jetzt Diskussionen mit Quote-Wellen ausbrechen: Bitte versucht nicht mir Ubuntu o.ä. schön zu reden, denn es hat keinen Sinn :)
 

bog

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auch wenn du so halbwegs jede diskussion mit dir fernab der aussicht stellst, was laeuft denn bei debian so signifikant besser als bei ubuntu (ausser jetzt mal ubuntu-kernelpatches die nicht den "qualitaetsanspruechen" der debian-entwicklern entsprechen, sprich mimimi)?

mir erschliesst sich naemlich nicht ganz, weshalb genau bspw. ein debian wengier "zaeh" sein sollte als ein ubuntu, auch wenn ich gerne zugebe, dass im direkten vergleich ubuntu ein wenig korpulenter ist. du bist nicht der erste halbwegs kompetente linux-dauerbenutzer den ich kenne, der sich gegen ubuntu und fuer debian ausspricht, daher interessiert mich das an dieser stelle jetzt mal. red mir doch mal debian schoen.
 

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Mmm okay, aber nur weil es 8.08h ist und ich noch keine Lust habe zu frühstücken ^^

Beispiele aus jüngster Vergangenheit, alle bei 9.10/9.04:
- Start der Installation auf einem schon eingerichteten Rechner mit Windows o.ä. Einmal zum Partitionierungskram gehen und bestaunen was, obwohl man Änderungen NICHT übernimmt, anschließend passiert.
- Drück mal nach einer Standardinstallation Alt+Strg+F2 (F1 bietet ja kein Terminal in das man sich einloggen kann...) und beende kdm/gdm. Jetzt bestaune was mit deinen (wireless) Netzwerkverbindungen passiert. Kannst danach auch gerne mal versuchen die per Hand hochzufahren und bestaunen was Ubuntu so alles tut :P
- Die Installation ist mehrere GB groß und es kommt nichtmal SSH mit? ...
- 9.10 nach Standardinstallation und der Networkmanager mit Wireless Sachen funkz mal absolut genial... gar nicht...
- Touchscreens gescheit kalibrieren? Es gibt zwar Tools und dieses mutouch soll super sein, dummerweise funktioniert es aber einfach nicht out of the box, so dass man doch wieder zurück in die Konsole muss, um alles händisch zu machen.
- Schon mal grub nach einer Standardinstallation gesehen?

Das sind ein paar Ausszüge von Dingen über die ich mich vor ein paar Wochen gewaltig aufgeregt habe, als wir "mal eben" schauen wollten, ob die Hardware eines Geräts funktioniert, welches wir für ein Projekt entwickelt haben.

Sicherlich ist Ubuntu schick für Windowsumsteiger usw. um sich einen ersten Eindruck von Linux zu machen oder halt angeben zu können, welchen Windowmanager man bevorzugt halte ich übrigens für total egal, aber man wird deutlich mehr bevormundet als z.B. bei Debian. Es wird ziemlich offensiv und vor allem mit Nachahmung versucht klassische Windowsbenutzer von Linux zu überzeugen, ihnen eine Plattform zu bieten die oberflächlich ähnlich funktioniert aber irgendwelche ominösen Vorteile haben soll. Die eigentlichen Vorteile von Linux bleiben aber verborgen, weil der normale Ubuntuuser dort niemals hinkommt. Überspitzt gesagt nutzt man im Prinzip ein Windows mit neuem Skin.
Möchte man in die Tiefe gehen, was ich mir bei Ubuntu bisher großteils gespart habe, allerdings einige Leute kenne die dies tun, muss man einige Hürden beiseite räumen die von Canonical so eingebaut wurden, vieles händisch umstellen, anpassen usw. Da stellt sich mir dann also die Frage wo der Vorteil von Ubuntu als Desktopdistribution gegenüber z.B. Debian ist, wenn ich es mir erst installiere, um es dann zu beschneiden. Meiner Meinung nach kann dann, sofern man nicht 100% weiß was man tut, nicht viel gutes dabei rauskommen. Dieser Thread ist dafür ein schönes Beispiel.
 
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nun aus eigener erfahrung kann ich zumindest von mir behaupten, dass ich in den anfängen meiner linux schritte komplett überfordert war, mit dingen, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe. ich widme mich einem thema und dabei stelle ich fest, dass ich als voraussetzung auch xy konfiguriert haben muss und um das wiederum nutzen zu können musste ich noch dies und jenes tun. das sprengt bei einen anfänger unter umständen den rahmen, gerade wenn man autodidaktisch an diese sache herangeht. sicher haben mir die vielen stunden des probierens irgendwann etwas gebracht und die einzelnen puzzle teile ergaben ein ganzes aber ich hab auch öfter mal alles hingeschmissen, weil ich mich teilweise im kreis gedreht habe und einfach nicht weiter gekommen bin.

aus diesem grunde finde ich jetzt persönlich opensuse angenehmer als debian. viele dinge um die ich mich gar nicht kümmern will sind voreingestellt, zb farbliche darstellung von unterschiedlichen dateien/directorys in der bash ( kann sein, dass sich das inzwischen geändert hat, debian ist lange her ) und etliche andere, möglicherweise nur kleinigkeiten. wenn ich etwas dazu wissen will, kann ich es im zweifel nachlesen aber grundsätzlich bietet mir suse oder ubuntu von anfang an etwas mehr komfort als debian.

du gehst halt von deinem jetztigen wissenstand und vorraussetzungen aus und vielleicht war deine art und weise ideal für dich, dass muss aber nicht automatisch auch für andere gelten.
 
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freesta

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Da stellt sich mir dann also die Frage wo der Vorteil von Ubuntu als Desktopdistribution gegenüber z.B. Debian ist, wenn ich es mir erst installiere, um es dann zu beschneiden. Meiner Meinung nach kann dann, sofern man nicht 100% weiß was man tut, nicht viel gutes dabei rauskommen. Dieser Thread ist dafür ein schönes Beispiel.


Weil du es eben nicht beschneidest. Ubuntu ist für Leute die ihr System nicht anpacken wollen, die keine Lust haben sich mit dem OS zu beschäftigen, die keine Lust auf Konsole oder config files haben. Ubuntu ist für Leute die surfen, chatten, Musik hören wollen oder vielleicht damit im Büro arbeiten.

Ubuntu wäre gerne das, was Mac OS ist.
Ubuntu ist ziemlich scheiße.
Ich benutze Ubuntu.
Ubuntu ist kostenlos.

Ich habe auch schon Debian, ArchLinux, Gentoo, Slackware, SuSE benutzt. Ich weiß also ganz genau warum ich (gerade) Ubuntu nutze.

Wer also eigentlich Windows benutzt, aber lieber ein bißchen Geld sparen und auf Raubkopien verzichten möchte, und keine Anwendungen benötigt, die nur auf Windows laufen, ist mit Ubuntu bestens bedient. Eine der wenigen Linux Distributionen, die man benutzen kann, ohne sich mit Linux auszukennen.

Wer sehen will warum Ubuntu so populär ist muss mal ein bißchen über seinen Tellerrand schauen.

edit: uuups, das klingt aber aggressiv, war gah net so gemeint ;)
 
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Juhu und genau deshalb wollte ich nicht mehr dazu schreiben...

@2FICKENDEHUNDE: bog hat nach MEINER Meinung und MEINEN Erfahrungen gefragt.

@broderfan: Sehe den Widerspruch zu meinen Ausführungen nicht...

Aber es ist auch egal. Es wird keinen weiteren Post von mir in diesem Thread geben (abgesehen vllt um euch zu Ordnung zu rufen ^^). Ist nicht gemein gemeint oder so, aber ich habe solche Diskussionen oft genug geführt und sie führen letztlich zu gar nichts, außer, dass man reichlich Zeit verschenkt.
 

freesta

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Es kann sein dass ich da was in den falschen Hals bekommen hab, aber ich hatte deine Aussagen so interpretiert (und so stehts auch fast wörtlich bei dir), dass Linux nichts für Leute ist, die nicht am OS rumbasteln wollen.
Dem würde ich auch zustimmen, wenn die Alternativen (Windows/Mac OS) genauso kostenlos wie Linux wären. Was nicht nur für das OS selbst, sondern auch für eine Menge software die es "obendrauf" gibt, gilt. Diesen Punkt hast du völlig unterschlagen.

Denn das ist nämlich der Grund warum ich (zumindest auf dem notebook) Linux benutze. So hab ich net auf jedem Rechner Raubkopien laufen (son Windows + Software könnt ich mir gar nicht leisten :( ), und komme auch viel bequemer als in Windows an neue kostenlose Programme dran.

Für Leute, die sich wirklich mit dem Betriebssystem auseinandersetzen wollen, ist Debian sicher die bessere wahl, oder gentoo, oder sogar LFS (Linux from Scratch).
Aber wie du schon sagst, vermutlich gibts da auch gar keinen Konflikt wenn man es ausdiskutieren würde.
 
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@2FICKENDEHUNDE: bog hat nach MEINER Meinung und MEINEN Erfahrungen gefragt.

was auch voll ok ist. du brauchst dich deswegen nicht angegriffen fühlen, zumindest von mir. ich steh zwischen den stühlen, kein blutiger anfänger aber auch kein totalnerd aber ich kann beide seiten verstehen und nachvollziehen. irgendwo hat jede distri seine niesche und man kann sich das für sich selbst am besten geeignetste raussuchen.

€ und das du hier in diskussionen geräts liegt vielleicht auch an deiner weniger charmanten art, wie du dein eingangspost hier gestaltet hast.
 
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The_Company

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Nun komm mal runter, so verkehrt ist das Comic nicht. Wie oft habe ich schon nach einem Softwareupdate erlebt, daß Programm xyz nicht mehr läuft weil es die libQWERTZ.12.234.53.11.so nicht mehr findet (die übrigens nur ein Link ist auf libQWERTZ.12.233.23.22.so).
Was unter Windows die DLL-Hölle ist, ist unter Linux die lib-Hölle.
Du wolltest mir sagen, dass den Source Code kompilieren irgendwas normales ist? Darf ich jetzt auch kommen und sagen Windows ist scheisse, weil ich den Firefox Source Code runtergeladen, Visual Studio aufgemacht hab und keine Ahnung hab was nun? Und nen Comic darüber machen und mich beglückwünschen lassen wie realistisch das ist?

Du hast in Linux keine Probleme, solange Du die Pakete nimmst, die Deine Distro Dir bereitstellt.
Erst wenn Du denkst "Boah Linux, da kompiliert man alles selber, also mach ich das auch" fängt es an. Und dann musst Du halt wissen, was Du tust.

Library symlinking in /lib und /usr/lib ist son Ding. libfoo.so ist die development Version, gegen die gelinkt wird beim compilen. Deshalb wird die von devel Packages installiert. Die Programme linken gegen libfoo.so.X.
Und libfoo.so.X.Y.Z ist die aktuelle library, auf die das alles symlinks sind. Dabei wird X erhöht, wenn es inkompatible Änderungen gab, Y, wenn es Erweiterungen gab und Z, wenn es bugfixes gab. Das führt dazu, dass jede Lib nen unterschiedlichen Namen hat (man also immer weiss, welche in Benutzung ist), dass man mehrere nebeneinander installieren kann und das Programme immernoch funktionieren, wenn neue inkompatible Versionen kommen. Aber der Compiler compiled immer gegen die neuste, die installiert ist.
Und wenn man das alles weiss, hat man auch keine Probleme mit DLL Hell. Aber man malt ja lieber Comics, als das nachzulesen.
 

The_Company

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- Drück mal nach einer Standardinstallation Alt+Strg+F2 (F1 bietet ja kein Terminal in das man sich einloggen kann...) und beende kdm/gdm. Jetzt bestaune was mit deinen (wireless) Netzwerkverbindungen passiert.
Die Idee ist, dass keiner Dein WLAN Passwort ausnutzen kann, solange Du nicht eingeloggt bist. Wenn Du das trotzdem haben willst, kannst Du aber in den Settings gerne den Haken bei "available to all users" setzen.
Kannst danach auch gerne mal versuchen die per Hand hochzufahren und bestaunen was Ubuntu so alles tut :P
Ich nehme an Du meinst unter "manuell" mit deprecated versionen wie ifconfig und dhclient und nicht NetworkManager? Kann mir gut vorstellen, dass das nix wird, wenn man alte Tools benutzt.

- Die Installation ist mehrere GB groß und es kommt nichtmal SSH mit?
Die Installation passt auf ne CD. Und sie ist für End User und hat deshalb weder sysadmin Tools (ssh) noch Profi-Tools (Gimp) in der Standard-Installation.

- 9.10 nach Standardinstallation und der Networkmanager mit Wireless Sachen funkz mal absolut genial... gar nicht...
Ich hab hier 2 Rechner, bei denen funzt alles: WLAN, LAN, VPN. Ich weiss ja nicht, hast Du eventuell beschissene Hardware?

- Schon mal grub nach einer Standardinstallation gesehen?
Nein, weil es einfach bootet. Was will ich auch mit nem Boot Manager?

Und kA wie debian heute ist, aber das letzte Mal, als ich es benutzt hab, war es buggy, alle Pakete waren outdated und die Entwickler waren busy sich per Mail über Schwachsinn zu streiten. Aber das ist auch schon nen paar Jahre her.

Ich benutz übrigens Fedora, aber nur weil es von Berufswegen die sinnvollste Lösung ist. Hat nen paar weniger Pakete (die ich bislang aber noch nicht gebraucht hab), und dafür nen paar weniger Bugs.
 
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Von wegen Berufswegen: Was geht auf Linux besser (oder überhaupt), was auf Windows nicht so einfach ist? Bzw. gibts da wesentliche Vorteile gegenüber den anderen Betriebssystemen (z.B. Compiler or whatever), außer dass Linux umsonst ist?
 
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