Mmm okay, aber nur weil es 8.08h ist und ich noch keine Lust habe zu frühstücken ^^
Beispiele aus jüngster Vergangenheit, alle bei 9.10/9.04:
- Start der Installation auf einem schon eingerichteten Rechner mit Windows o.ä. Einmal zum Partitionierungskram gehen und bestaunen was, obwohl man Änderungen NICHT übernimmt, anschließend passiert.
- Drück mal nach einer Standardinstallation Alt+Strg+F2 (F1 bietet ja kein Terminal in das man sich einloggen kann...) und beende kdm/gdm. Jetzt bestaune was mit deinen (wireless) Netzwerkverbindungen passiert. Kannst danach auch gerne mal versuchen die per Hand hochzufahren und bestaunen was Ubuntu so alles tut :P
- Die Installation ist mehrere GB groß und es kommt nichtmal SSH mit? ...
- 9.10 nach Standardinstallation und der Networkmanager mit Wireless Sachen funkz mal absolut genial... gar nicht...
- Touchscreens gescheit kalibrieren? Es gibt zwar Tools und dieses mutouch soll super sein, dummerweise funktioniert es aber einfach nicht out of the box, so dass man doch wieder zurück in die Konsole muss, um alles händisch zu machen.
- Schon mal grub nach einer Standardinstallation gesehen?
Das sind ein paar Ausszüge von Dingen über die ich mich vor ein paar Wochen gewaltig aufgeregt habe, als wir "mal eben" schauen wollten, ob die Hardware eines Geräts funktioniert, welches wir für ein Projekt entwickelt haben.
Sicherlich ist Ubuntu schick für Windowsumsteiger usw. um sich einen ersten Eindruck von Linux zu machen oder halt angeben zu können, welchen Windowmanager man bevorzugt halte ich übrigens für total egal, aber man wird deutlich mehr bevormundet als z.B. bei Debian. Es wird ziemlich offensiv und vor allem mit Nachahmung versucht klassische Windowsbenutzer von Linux zu überzeugen, ihnen eine Plattform zu bieten die oberflächlich ähnlich funktioniert aber irgendwelche ominösen Vorteile haben soll. Die eigentlichen Vorteile von Linux bleiben aber verborgen, weil der normale Ubuntuuser dort niemals hinkommt. Überspitzt gesagt nutzt man im Prinzip ein Windows mit neuem Skin.
Möchte man in die Tiefe gehen, was ich mir bei Ubuntu bisher großteils gespart habe, allerdings einige Leute kenne die dies tun, muss man einige Hürden beiseite räumen die von Canonical so eingebaut wurden, vieles händisch umstellen, anpassen usw. Da stellt sich mir dann also die Frage wo der Vorteil von Ubuntu als Desktopdistribution gegenüber z.B. Debian ist, wenn ich es mir erst installiere, um es dann zu beschneiden. Meiner Meinung nach kann dann, sofern man nicht 100% weiß was man tut, nicht viel gutes dabei rauskommen. Dieser Thread ist dafür ein schönes Beispiel.