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Elektroautos / Autos allgemein

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Ich bin mir nicht sicher ob dir Erfahrungsberichte da sonderlich viel bringen, weil es extrem stark von der individuellen Situation abhängen wird.

Ich würde mir relativ bedenkenlos auch ohne Stellplatz mit Anlage ein Eauto kaufen, aber ich hab halt auch eine Ladesäule die zu 90% unbelegt ist vor der Haustür, mit vielen Alternativen nah und außenrum, keinen langen Arbeitsweg (bzw. mache eh homeoffice) und könnte am Arbeitsplatz auch laden.

Ist halt die Frage wie es bei dir aussieht...
 
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Ein Bekannter von mir hat Elektroauto ohne eigenen Stellplatz. Geht schon, aber setzt eine gute Vorkenntniss der Ladestationen und dortigen Parkbedingungen (Regeln und Auslastung) voraus.
 
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Kommt auch auf die Lange der Strecke zur Arbeit an - wenn auf dem Weg noch eine Ladesäule vorhanden wäre, ginge es evtl auch.
Macht es denn Sinn auf dem Weg zu laden? So ein Ladevorgang dauert doch auch mit Schnelllader bis zu einer Stunde, oder?

Zur Info: ich wohne auf einem Dorf, wo wir mehr Ladesäulen haben als nötig sind.
Interessant! Ich wohne in einer Mittelstadt und soweit ich das bisher sehen konnte, gibt es im gesamten Stadtgebiet 8 Ladesäulen :|

Ich würde mir relativ bedenkenlos auch ohne Stellplatz mit Anlage ein Eauto kaufen, aber ich hab halt auch eine Ladesäule die zu 90% unbelegt ist vor der Haustür, mit vielen Alternativen nah und außenrum, keinen langen Arbeitsweg (bzw. mache eh homeoffice) und könnte am Arbeitsplatz auch laden.
Könntest du an dieser Ladesäule auch länger parken? Oft sind die ja auf 3 Stunden oder so limitiert. Stelle ich mir eher nervig vor, nach Hause zu kommen, das Auto zum Laden abzustellen und spät abends noch mal raus zu müssen zum Umparken.
Wenn man an der Arbeit laden kann, ist das für den normalen Alltag natürlich super.

Ich bin mir nicht sicher ob dir Erfahrungsberichte da sonderlich viel bringen, weil es extrem stark von der individuellen Situation abhängen wird.

Aufgrund der schlechten Ladeinfrastruktur hier keine Option für mich und es steht auch kein Autokauf an. Ich frage eher aus allgemeinen Interesse. Auch mit Blick auf die Zukunft, wenn Verbrenner mal verboten sein werden.
 
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Könntest du an dieser Ladesäule auch länger parken? Oft sind die ja auf 3 Stunden oder so limitiert. Stelle ich mir eher nervig vor, nach Hause zu kommen, das Auto zum Laden abzustellen und spät abends noch mal raus zu müssen zum Umparken.

Ist auf 4h begrenzt.
Würde mich aber eher weniger stören. Es ist ja wirklich direkt vor der Haustür, und die Alternative wäre ja vorher bei der Tankstelle vorbeizufahren... darauf hab ich normalerweise gar keine Lust wenn ich nach Hause will, also am Abend noch mal kurz umparken Stelle ich mir da wesentlich angenehmer vor.
 
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Macht es denn Sinn auf dem Weg zu laden? So ein Ladevorgang dauert doch auch mit Schnelllader bis zu einer Stunde, oder?
Es ist ein Trugschluss zu denken, das man von ganz leer auf ganz voll laden sollte und muss. Man hält den Akku zwischen 20 und 80% - einerseits wegen Ladegeschwindigkeit, andererseits wegen der Ladeverluste und drittens wegen der Akkuleistung. Wenn du auf der Arbeit laden kannst, ist das das beste. Hinstellen, arbeiten, wegfahren. Da ich zu Hause lade, würde ich auf Strecke nur kurz schnell laden und weiterfahren.

Interessant! Ich wohne in einer Mittelstadt und soweit ich das bisher sehen konnte, gibt es im gesamten Stadtgebiet 8 Ladesäulen :|
Wir haben in meiner kleinen Stadt (ca. 6000 Einwohner) 4 Ladepunkte/2 Ladesäulen. Im Nachbardorf sind es auch noch Mal zwei (4000 Einwohner). Da auf Dorf, hat man auch eher einen eigenen Ladepunkt.
 
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Größtes Problem ist imho derzeit noch die Kälte - schon ab 0° schmilzt dir deine Reichweite zusammen. Ich bin von Skeptiker mittlerweile echt zum Believer geworden, Fahrphysik in Kombination mit 190kwh CCS Hypercharger: Top! Würde mir sowas tatsächlich in die Garage stellen. Allerdings nicht, wenn statt der unter normalen Umständen fahrbaren 300km im Winter nur noch 110km drin sind. Ab da wirds inconvenient.
 
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Es ist ein Trugschluss zu denken, das man von ganz leer auf ganz voll laden sollte und muss. Man hält den Akku zwischen 20 und 80% - einerseits wegen Ladegeschwindigkeit, andererseits wegen der Ladeverluste und drittens wegen der Akkuleistung.
Es ging mir einfach um die Zeit. Ob ich jetzt einmal die Woche 60 Minuten oder jeden Tag 10 Minuten auf dem Arbeitsweg lade, ist dann auch egal. Und in der Praxis hat man glaube keinen Bock, seine Fahrt zu unterbrechen, wenn der Akku noch relativ voll ist.
Allerdings nicht, wenn statt der unter normalen Umständen fahrbaren 300km im Winter nur noch 110km drin sind. Ab da wirds inconvenient.
Also das ist so weit ich weiß übertrieben. Aus den 300 werden im Winter wohl eher so 250.
 
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Unser Akku fiel auf etwas über die Hälfte, also von ca 350km auf 200km. Haben aber auch den Zoe. Alte Technik und keine Heizung plus sehr kalte Temperaturen.
 
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Wann bist du nach Sibirien gezogen? Oder gabs im Schwabenländle tatsächlich -20 im Winter? Kann man sich als Rheinländer nicht vorstellen. :ugly:
Und welches Modell bist du gefahren? Wie schon vorher gesagt wurde war das bei der ersten Generation gerade der günstigeren E-Autos komplett normal, weil da die Akkus nicht geheizt wurden. Wie Parats geschrieben hat sind imo 20% mittlerweile eher üblich.

2t: Ich krieg nächste Woche n neues Firmenfahrzeug, vom alten Diesel Octavia auf nen Hybrid Superb. Da ich keine Lademöglichkeit zuhause hab und durch Home Office eher selten im Büro bin, finde ich die Möglichkeit für beides ganz praktisch. Schaue aber mal, was es in meiner Nähe so an Lademöglichkeiten gibt. Super ist die Ladesituation natürlich noch nicht, aber da ist auch noch viel Luft nach oben finde ich.
 
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Wann bist du nach Sibirien gezogen? Oder gabs im Schwabenländle tatsächlich -20 im Winter? Kann man sich als Rheinländer nicht vorstellen. :ugly:
Und welches Modell bist du gefahren? Wie schon vorher gesagt wurde war das bei der ersten Generation gerade der günstigeren E-Autos komplett normal, weil da die Akkus nicht geheizt wurden. Wie Parats geschrieben hat sind imo 20% mittlerweile eher üblich
EQC - hatten ein paar Mal in den Alpen deutlich -20° und der SOC schmolz davon, so das wir die ganze Zeit Zwischenladungen machen mussten: Bei den Temperaturen gabs dann auch haufenweisen Hochvolt-Fehlermeldungen und Ladeabbrüche. War wirklich kein Genuss. War aber kein Daimlerspezifisches Problem, den Kollegen im Polestar/Xiaopeng ergings auch nicht besser.
 
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