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Crusader Kings III

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Nach guter alter Tradition.

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Selten zuvor ist imho ein Paradox Game so bugfrei gestartet. Natürlich fehlt viel Kram, den man aus den Milliarden DLCs des Vorgängers schätzen gelernt hat, aber die Basis taugt, fühlt sich rund an. Da ist natürlich trotzdem noch Luft nach oben, aber wenn ich an den Rohrkrepierer Start von HOI III denke: well done, Pdox.

Obwohl ichs mir erst Dez. geholt habe, hab ich bereits 127h versenkt :ugly: Bisschen nervig sind jetzt die fixen, zeitlichen Einstiegspunkte: Früher konnte man auf das Jahr genau durch die Timelime zappen (um abzupassen, wann Enguerrand VII. de Coucy endlich auftaucht), jetzt muss man eben mit Hastings 1066 oder dem wikingerlastigen 867 vorlieb nehmen.

Was bei CKII schon so war, ist bei CKIII natürlich stärker der Fall: Die RPG-Elemente, anders als bei EUIV gehts eben nicht darum, die Karte einzufärben, sondern das Reich zusammenzuhalten und nicht ständig abgemurkst zu werden oder im blutigen Erbfolgekriegen unterzugehen. Imho aber ziemliches Funpotential, wenn deine eigene Brut zu deinen Geschwistern wird und dir ans Leder will.

Persönlich fehlt mir weiterhin, dass man Custom-Duchies gründen kann: Ähnlich den Kingdoms, sobald du 3 Duchytitel hast, hätte ich das prima gefunden, sobald du mächtig genug wirst, vom Earl zum Duke of Cambridge zu werden: Oder wenigstens von deinem Lehnsherr requesten kannst. Bisher kannst du das nur für dejure-Titel machen, aber die decken eben nur die Titel des jeweiligen Szenarios ab. Hätte eben Bock gehabt, den Duke of Norfolk zu formen.

Aber genug kritisiert: Für einen vanilla Pdox klare Empfehlung, anders als früher, ist es nicht erst ab dem 17. Patch spielbar, sondern schon mehr oder minder ab Release. Ein Chapeau ans Quality-Team von Pdox.
 

parats'

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Ich habe es direkt zum Release ziemlich verschlungen. Es ist schon wirklich sehr solide, auch wenn es hier und dort etwas mehr Tiefe braucht. Allerdings spiele ich Paradox spiele immer als map painter, so eben auch CK3, dass sich dafür zwar nicht so gut eignet wie EU4, aber dennoch brauchbar ist. Count Eudes of Anjou into Roman Empire war wohl am coolsten zu spielen. :D20200916150058_1.jpg
Ich hab danach noch etwas weitergespielt und zumindest die iberische Halbinsel größtenteils eingenommen. Müsste mal sehen, wie weit es ging. :D
 
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Ich hatte es mir kurz nach Release geholt und mal ganz kurz reingeschnuppert (65 Stunden). Out of the box schon angenehm viel drin mit den Religionen, und ich mag diesen Langzeitkram, den man als Dynasty Head über teils mehrere Generationen ansteuert und freischaltet. Und die dynamischen Pics der Herrscher je nach Verfassung haben was. Aber auch als PDX-Nub hatten sich dieselben Events noch arg schnell wiederholt. Da wurde sicherlich schon nachgelegt, nehme ich an Kriegsführung oversimplified, aber vor dem Patch, wo die KI mit nem 500er Stack noch schnurstracks zu deine 2k Levies angerannt kam war ich noch da :ugly:

Wenn ich wieder reinschaue, wurde wahrscheinlich eh die Hälfte der Mechanics über den Haufen geworfen und man lernt quasi neu. Paradox eben. Aber gerade wegen dieser großen Abwechslung LIEBE ich EU IV und CK II/III (auch wenn ich nicht mal entfernt so weit bin, diese als Map Painter bzw. als WC zz zocken, das Micro nervt mich i-wann nur) :love:

Am Rand: Stellaris will ich mögen, aber der krasse engine-limitierte Lag im Lategame nervt nur. Ein Ryzen 3900X sollte eig. genug power haben ...
 
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War Stellaris nicht auch txt-Filebasiert, dh. der Lag kommt nicht von der CPU, sondern von der Lesegeschwindigkeit der SSD?
 
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Ich glaub nicht dass das hinhaut, die txt files werden am anfang geladen in internen code compiliert (deshalb ja die langen Ladezeiten). Es gibt da in den paradox foren schon recht ausführliche performance Analysen. Am ende liegt es an der Menge der pops (die sich ja mit dem 2.2 Update vervielfacht hat, obwohl das ja angeblich alles schneller machen sollte...) und an der Wegfindung, speziell wenn Gateways ins spiel kommen. Für mich ist das Spiel seit 2.2 gestorben, es werden immer neue (nicht übermäßig ausgeklügelte) Mechaniken rangeflanscht und die AI und Performance bleiben über Jahre unbrauchbar. Mit dem nächsten DLC kommt nochmal ein größerer Economyrework der die Anzahl der Pops massiv verringern soll, vlt. bringts ja was.
 
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Okay, hab bei Paradox die eiserne Regel, nie mehr als zwei Franchises (DLCs, Zeit) - daher nie mit Stellaris angefangen, obwohls mich bocken würde. Dachte nur, dass sei wie bei HOI III, dort ist im laufenden Betrieb ständig die Wetterdaten auf TXT-File Basis berechnet worden, die es seinerzeit aus Speichergründen noch nicht komplett laden konnte. Ein Lagfest vom feinsten.
 
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