• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dürfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts führt. Grußworte.

Brettspiel gesucht

Mitglied seit
23.09.2005
Beiträge
1.426
Reaktionen
0
Hey, ich bin auf der Suche nach einem guten Brettspiel für die kommende Zeit + Zukunft. Es sollte mittel - sehr komplex sein und evtl. in die Richtung Risiko gehen, kann aber auch ein anderes Genre sein. (Auf den ersten Blick fand ich z.B. Shogun), hatte auch mal überlegt Siedler anzufangen, weiss aber nicht ob das nicht zu simpel ist.
Wäre sehr dankbar für Tipps :) Danke
 
Mitglied seit
23.09.2005
Beiträge
1.426
Reaktionen
0
ya hab ich auch schon alles durchgelesen + recherchiert, aber teilweise sind die sachen nicht mehr erhältlich, bzw. dort wurde ja eher allgemein über brettspiele diskutiert, vllt. kann mir jmd. ja für dieses spezielle anforderungsprofil etwas vorschlagen
 
Mitglied seit
03.05.2000
Beiträge
3.179
Reaktionen
0
also siedler is schon sehr nett mit den ganzen addons, aber nicht soooo über komplex.

roborally hab ich selbst nie gespielt, aber ich kenn wen der das mal als browsergame umsetzen musste, evtl komm ich da noch ran zu testzwecken.
 
Mitglied seit
21.08.2010
Beiträge
8.010
Reaktionen
1.107
Shogun ist tatsächlich gut. Zweite Edition von Der Eiserne Thron ist übrigens nochmal ne Ecke besser als die erste.
 

EasyRider

Tippspielmeister WM 2014
Mitglied seit
03.07.2000
Beiträge
4.535
Reaktionen
6
Ort
Dortmund
Eclipse
Twilight Imperium
Shogun
Der Eiserne Thron
Dominant Species
Runewars
War of the Ring
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
6.975
Reaktionen
1.280
Ort
Köln
Junta - die Bananenrepublik
Hab ich letztens mit ein paar Freunden gespielt und hat sehr viel Spaß gemacht. Das Spielprinzip ist definitiv nicht trivial und komplex wird es dadurch, dass es keine festen Bündnisse gibt und sich Runde um Runde neue Konstellationen bilden.

"Ziel des Spieles ist es, soviel Geld wie möglich aus dem Staatsetat auf sein eigenes Schweizer Bankkonto zu transferieren und nebenbei seinen “Kollegen” Attentäter auf den Hals zu hetzen (beliebter Attentatsort ist im Übrigen die Bank). "
 
Mitglied seit
14.09.2010
Beiträge
5.813
Reaktionen
0
Wenn du schon Risikostil magst dann tatsächlich "Axis and Allies" oder aber "Attack!".

Ersteres habe ich nie gespielt und Letzteres finde ich spannender und besser als Risiko.
 
Mitglied seit
21.02.2003
Beiträge
22.862
Reaktionen
275
Wenn's um Komplexität geht auf jeden fall Descent + Addons, wie viel Zeit wir da alleine mit Regelauslegungsdiskussionen verbracht haben.
:deliver:

Passt natürlich ansich eher weniger in die Risikoecke.
 
Mitglied seit
25.10.2005
Beiträge
2.777
Reaktionen
0
Wenn du auf Risiko stehst könnte dir Smallworld gefallen. Es übernimmt quasi das Grundprinzip von Risiko, hat aber mehr taktische Rafinesse, da man verschiedene Fantasyrassen mit verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften spielt. Und was mir daran sehr viel besser als an Risiko gefällt ist, dass Würfelglück nur eine marginale Rolle spielt.

Ich kenne nur das normale Smallworld und würde es als mittel bezeichnen (was Komplexität angeht). Das eigenständig spielbare Smallworld: Underground (gleiches Prinzip, andere Rassen) soll komplexer sein.

Da kannst du mal reinschauen, wenns dich interessiert:
http://www.youtube.com/watch?v=X9QtdiRJYro

Falls du dich doch für Siedler entscheiden solltest: Hol dir das Originalspiel, Seefahrer und Städte und Ritter. Die ganzen Szenarien sind imho ziemlicher crap. Mal für 1-2 Runden ganz nette Abwechslung, aber dauerhaft hat sich bei uns nur die Kombo aus Seefahrer + Städte und Ritter durchgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16.08.2004
Beiträge
1.134
Reaktionen
2
Ort
Lenzburg
Axis and Allies ist nen top spiel, sehr zu empfehlen.
Schau am besten das du die jubiläums edition erwischt. da ist auch noch italien und china dabei.
 
Mitglied seit
06.10.2006
Beiträge
856
Reaktionen
5
Habe letztens zum ersten Mal Abalone gespielt.

Hat zwar nichts mit Risiko zu tun, sondern eher mit Schach, aber es kann gerade deshalb sehr komplex sein. Ich dachte erst, das ist "was für Zwischendurch", aber unsere 2. Partie hat dann gleich 'ne Stunde gedauert.
 
Mitglied seit
01.04.2004
Beiträge
747
Reaktionen
0
axis und allies muss man halt leider immer 2-3 tage einplanen, bis man ne vernünftige runde gezockt hat.

für game of thrones sollte man min. 4 spieler haben (5 ist optimal, der 6. hat den arschlochplatz-,-) (und dauert auch einige stunden)

junta ist auch nen topp spiel und sehr zu empfehlen, allerdings sollte man sich noch iwo die alte version besorgen, falls man das hinbekommt.


wenn du mal postest wie groß ungefährt eure spielgruppe ist und wie lange ihr euch mit nem game beschäftigen wollt, könnte ich mir was überlegen
 

Quint

,
Mitglied seit
13.08.2002
Beiträge
6.602
Reaktionen
0
Definitiv die neue Version vom Game of Thrones Brettspiel. Axis & Allies ist afaik nur mit Hausregeln halbwegs ausgeglichen/spielbar.

Ansonsten würde mir spontan noch Mage Knight einfallen. Für weitere Ideen einfach mal die entsprechende Top auf Boardgamegeek.com ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
23.09.2005
Beiträge
1.426
Reaktionen
0
Spielgruppe (2), bzw eher 3-4
SmallWorlds sieht recht interessant aus
Game of Thrones sieht auch interessant aus (auch wenn ich von dem theme null weiss)
Sielder interessiert mich auch nach Recherche immer noch

(out of topic: dominion als kartenspiel sah auch nicht schlecht aus was ich so auf den ersten blick sah)

spielen möchte ich aber eher nicht mehr als maximal 2-3stunden an einer partie (was bei axies and allies so ausschaut)

aber gute tipps bisher!
 
Mitglied seit
22.03.2008
Beiträge
1.672
Reaktionen
0
Habe letztens zum ersten Mal Abalone gespielt.

Hat zwar nichts mit Risiko zu tun, sondern eher mit Schach, aber es kann gerade deshalb sehr komplex sein. Ich dachte erst, das ist "was für Zwischendurch", aber unsere 2. Partie hat dann gleich 'ne Stunde gedauert.

das spricht aber nicht unbedingt für das spiel, wenn eine runde 1 stunde dauert :hammer:
Ich finde Abalone eher langweilig im Vergleich zu anderen Strategiespielen wie Schach, Go oder TwixT. Man schiebt ja nur Kugeln hin und her, und versucht sich möglichst gegenseitig im Weg zu stehen. Ja, es ist auch ein bisschen so ähnlich wie Dame eigentlich.
 
Mitglied seit
14.09.2010
Beiträge
5.813
Reaktionen
0
Dominion ist klasse, da gehen die Runden auch nur ne halbe Stunde bis Stunde (je nach Deck und Erweiterungen).


Da kannst du auch hier kostenlos eine Online-Version spielen, nicht einmal anmelden ist erforderlich.

www.goko.com/games/Dominion

Wir hatten auf jeden Fall gut Spaß damit, man kann auch immer neue Strategien spielen und es wird dadurch überraschend komplex, wobei die Grundregeln leicht sind. Nur paar strittige Regelfragen gibt es immer, dafür existieren aber auch viele verschiedene FAQs, Forenposts und Blogeinträge.
 
Mitglied seit
21.08.2010
Beiträge
8.010
Reaktionen
1.107
Cité ist auch noch ziemlich gut. Ist halt nur auf Englisch/Französisch erhältlich. Regeln gibt's aber auf Deutsch auf der verlinkten Seite zum DL. Wenn man Aufbauspiele mit einer Handels- und Diplomatiekomponente mag ist das Spiel Bombe!
 
Mitglied seit
14.09.2010
Beiträge
5.813
Reaktionen
0
Französisch :rofl2:

"Le Mercant" und so ein Kram. Brettspielabend, wo?
 
Mitglied seit
02.08.2002
Beiträge
2.983
Reaktionen
8
Der Eiserne Thron (2. Edition) ~35€
Strategiespiel ohne Würfel, am besten zu 6. Letztens ausprobiert und es macht sehr viel Spaß. Es soll demnächst angeblich noch eine Erweiterung erscheinen. Man braucht weder die Serie noch das Buch dazu kennen.

Junta ~30€
Zwar kein Risiko, aber ein sehr kommunikatives Spiel, für Leute die gerne brüchrige Bündnisse mögen. Risikohaft nur während der Putschphasen. Am besten zu 7.

Dominion (BigBox ~40€)
Kartenspiel für 2-4, mit Erweiterungen auch bis 6 Spielern möglich, aber nicht ratsam.
Sehr einfache Regeln zu Beginn, aber auf höherem Lvl sehr strategisch und äußerst komplex. Kleinste Fehler führen dann schon zur Niederlage. Da weder Würfel noch Spielbrett benötigt werden, natürlich nicht mit Risiko vergleichbar. Ein großer Tisch ist dennoch ratsam.
Da jede Runde ein andere Kombination der Könrigreichkarten (10 aus X je nach Anzahl der Erweiterungen), ist es eigentlich unmöglich die gleiche Runde nochmal zu spielen, wenn man die Karten vorher zufällig zieht. Daher ist es auch längerfristig einsetzbar und macht auch noch Spaß bei über 100 Spielen. Unser Bester hat rund 500 Spiele die letzte Zeit gemacht..
Damit es wirklich abwechslungsreich nach mehreren Spielen bleibt, braucht man die Erweiterungen. Da man sehr viel mischen muss, empfehle ich Kartenschutzhüllen. Damit kommt man locker über 100€. Sehr clever vom Verlag. Dafür ist das Spiel auch frauentauglich und für spontane Abende geeignet, da eine Runde zu zweit auch gemütlich in 30min fertig ist. Negativ anzumerken ist, dass das Spiel süchtig macht und sehr ansteckend ist.
Man kann es mit Siedler vergleichen mit dem Unterschied dass es eigtl nie vorkommt dass ein Spieler nur zuschauen muss. (was bei Siedlern öfters passiert).



Reizen würde mich persönlich auch Battlestar Galactica mit Erweiterungen.


---
Fazit
Da deine Spielgruppe 2-4 beträgt, würde ich dir dennoch zu Dominion raten. Besonders falls deine Zweier-Runde deine Freundin sein sollte. Der Eiserne Thron (GoT) hatten wir zuletzt zu dritt gespielt, da es noch keiner kannte. Nun werden wir aufstocken, da es von den Grenzkonflikten lebt und die sind erst bei mehr Spielern gegeben.
Mit einer Spieldauer von rund 45 min bei einer eingespielten Runde punktet auch Dominion. Gerade in Anfängerrunden dauert aber eine Runde noch locker das doppelte. Smallworld düfte ansonsten deine Kriterien erfüllen, da ich es aber noch nie gespielt habe, kann ich darüber nichts genaues schreiben.

Ansonsten natürlich Schach und Go. Besonders Go


Edit: Anmerkung zu HorstFux:
Auf goko aber nur das Basispiel umsonst spielbar? Ich vermisse Dominon auf der Brettspielwelt :-(
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
14.09.2010
Beiträge
5.813
Reaktionen
0
Ja, aber man kann an Spielen teilnehmen, bei denen alle Sets existieren, es muss nur der Host die Spiele gekauft haben und dementsprechend kann man das gut testen. Gibt auch noch anderen Online-Versionen, aber die sind nicht so schnieke grafisch aufgemacht und ich finde, dass es für einen ersten Einblick am besten ist. Leider gibt es öfter mal Abstürze / Spielabbrüche / Lags.
 
Mitglied seit
01.08.2010
Beiträge
34
Reaktionen
0
Ich würde noch mal Eclipse pushen wollen, das echt ziemlich cool. Und auch komplexitäts unaffinen Menschen gut zu erklären ohne wirklich flach zu sein. Aber die Regeln sind sehr smooth deswegen leicht zu lernen.
 
Mitglied seit
01.04.2004
Beiträge
747
Reaktionen
0
Reizen würde mich persönlich auch Battlestar Galactica mit Erweiterungen.

super spiel, allerdings muss man 5 spieler sein, jede andere anzahl von spielern senkt den spielspaß extrem. und leider auch bissl imbalanced, wenn die zylonen in der ersten runde es schon wissen und spielen können, haben menschen keine chance.
deswegen muss man entweder auf nette zylonen hoffen, oder hausregeln einführen

ansonsten ist dungeon lords noch nen gutes spiel, da die meisten tipps ja nun stark von risiko abweichen, kann man ja auch mal sowas in die runde werfen :p


und dominion hat sich bei uns auch nen festen platz erspielt, da manche bei uns keine lust auf die extremen "nerdgames" haben die wir ständig zocken (warhammer:invasion, netrunner, battlestar, GoT....) aber Dominion ist auch für nicht hardcore gamer interessant.
 
Mitglied seit
20.04.2003
Beiträge
7.486
Reaktionen
252
Uns hat Dominion nicht gefallen. Das vor sich hinspielen, ohne auf den anderen Rücksicht nehmen zu müssen, war nicht unser Ding. Wir hatten die Grundvariante. Auch die Kartensets, welche ein wenig mehr auf die anderen Einfluss nahmen, waren nicht unser. Für Spieler, die gerne Strategie haben wollen, kann ich weiterhin nur El Grande empfehlen. Allerdings auch toll finde ich StoneAge - da ist nur die Punktezählung am Ende total behindert. Erweiterung wäre bei 5 Spielern empfehlenswert, allerdings ist dort die zusätzliche Karte auf dem Spielfeld total dämlich. Die kann leicht wegrutschen.
 
Mitglied seit
01.04.2004
Beiträge
747
Reaktionen
0
dominion ist auch deutlich am besten bei nur zwei spielern, da spielt man nämlich deutlich ggeinandern, bei 4 spielern ist es eher nebeneinander her spielen
 

General Mengsk

Chefredakteur
Mitglied seit
23.07.2002
Beiträge
11.835
Reaktionen
12
SmallWorlds sieht recht interessant aus
Game of Thrones sieht auch interessant aus (auch wenn ich von dem theme null weiss)
Sielder interessiert mich auch nach Recherche immer noch

SmallWorld kann ich empfehlen, das macht gerade auch in kleiner Runde bei 3-4 Spielern Spaß. Die Erweiterungen dafür sind nett, aber nicht zwingend. Daneben dauert das Spiel nicht allzu lange und durch die immer wieder unterschiedlichen Kombinationen bei den Völkern spielt sich auch jede Runde wieder etwas anders.

Siedler ist auf jeden Fall etwas für das Spiel zu viert, zu dritt finde ich es persönlich nicht so interessant. (5-6 Spieler geht auch, aber dann muss man auch die entsprechenden Erweiterungen haben, denn die Basisspiele werden, selbst bei den Erweiterungen, immer nur für vier Spieler verkauft, das Material für den 5. und 6. Spieler kostet extra.)
Wenn es bei Siedler etwas schneller gehen soll und man auch mal Abwechslung haben möchte, würde ich dazu raten die Länderspielpläne dazu zu kaufen. Die kosten pro Stück nur 2-3 Euro und ersparen einem das Aufbauen des Spielplans, Diskussionen um ggf. unfair verteilte Zahlenplättchen und machen die Sache interessanter als auf dem normalen Spielplan.
Erst wenn ihr Gefallen daran findet würde ich dann über die normalen Erweiterungen (Seefahrer, Städte und Ritter, Händler und Barbaren) nachdenken. Da gibts wahnsinnig viele Möglichkeiten und Varianten (z.B. Trosswagen ist recht nett), aber man muss das Prinzip halt mögen.

Das GoT-Brettspiel habe ich bisher noch ein- oder zweimal gespielt. Ich hab die Serie noch nicht gesehen und kann damit bestätigen, dass man das Spiel auch ohne Kenntnis spielen kann. Persönlich macht es mir nicht so viel Spaß wie einige andere Spiele, aber das ist sicher Geschmackssache.

Auch das schon im Thread erwähnte Battlestar Galactica ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Spiel, aber es dauert, gerade bei den ersten Malen, doch an die 5-6 Stunden. (Später kann man es bei regelkundigen Spielern und Zielkarte Kobol in 2,5 Stunden gut schaffen.) Man sollte meiner Meinung nach auch 6 oder gar 7 Spieler (letzteres geht nur mit Zylonenführern, dafür braucht man die Pegasus-Erweiterung) haben, erst dann wird es richtig interessant. Auch hier braucht man die Serie nicht gesehen zu haben. Ich habe erst das Brettspiel kennengelernt und wurde dann neugierig. Serienkenner werden sich aber darüber freuen, dass sich die Charaktereigenschaften, Krisenkarten und vieles mehr sehr an dem orientieren, was in der Serie passiert. So unausgewogen Luckyfer finde ich es übrigens nicht, das kann aber an der höheren Spielerzahl liegen.

Was ich auf jeden Fall noch als Tipp in die Runde werfen würde, weil du nach komplexen Spielen für kleinere Spielerzahl suchst, ist Funkenschlag. Bereits mit vier Spielern hat man hier spannende Partien und durch die ausgleichenden Regularien bezüglich der Reihenfolge bleibt es eigentlich immer bis zur letzten Runde spannend. Auch kann man es rein strategisch (mit sortiertem Kraftwerksstapel) oder mit einer gewissen Glückskomponente (mit zufälligem Kraftwerksstapel) spielen, je nach Geschmack. Als Erweiterungen gibt es hier zudem weitere Spielpläne, die sich auch in den Rohstoffmärkten unterscheiden.

Wenn du Risiko magst, würde ich wie HorstFux auch Attack! empfehlen, aber nur mit Erweiterung, d.h. mit kompletter Weltkarte.
 
Mitglied seit
15.05.2003
Beiträge
11.307
Reaktionen
8
Ort
Fortuna 1895 Düsseldorf
Junta - die Bananenrepublik
Hab ich letztens mit ein paar Freunden gespielt und hat sehr viel Spaß gemacht. Das Spielprinzip ist definitiv nicht trivial und komplex wird es dadurch, dass es keine festen Bündnisse gibt und sich Runde um Runde neue Konstellationen bilden.

this. ich habe schon beziehungen wegen junta scheitern gesehen, weil mein kollege seiner freundin als Präsi die ganze zeit im nebenzimmer die kohle zugeschoben hat. sie hat ihm blind vertraut und wurde schliesslich von ihm abgeknallt und er stand - wer hätte es gedacht - in der bank. das spiel war danach zu ende. wir haben uns kaputt gelacht und die hatten zoff aber vom feinsten.

einfach eins der geilsten spiele, wie gemacht für lügner und arschlöcher. allerdings hoher zeit aufwand, 5-6 stunden sind einzuplanen, je nachdem wie lange und oft verhandelt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
02.08.2002
Beiträge
2.983
Reaktionen
8
this. ich habe schon beziehungen wegen junta scheitern gesehen, weil mein kollege seiner freundin als Präsi die ganze zeit im nebenzimmer die kohle zugeschoben hat. sie hat ihm blind vertraut und wurde schliesslich von ihm abgeknallt und er stand - wer hätte es gedacht - in der bank. das spiel war danach zu ende. wir haben uns kaputt gelacht und die hatten zoff aber vom feinsten.

einfach eins der geilsten spiele, wie gemacht für lügner und arschlöcher. allerdings hoher zeit aufwand, 5-6 stunden sind einzuplanen, je nachdem wie lange und oft verhandelt wird.

unsere Runden waren auch sehr ähnlich. Da muss man vorher den Leuten betonen, dass es nur ein Spiel ist und man sich bitte danach auch wieder verträgt. Nachdem jeder jeden im Spiel betrogen hatte, flogen auch mal gerne die Fetzen. Aber das macht das Spiel auch aus. Leute, die nicht gern interagieren, intregieren oder Bündnisse brechen, sind bei Junta fehl am Platze. Aber auf Grund der Komplexität, kommt ein Junta Abend bei uns aber fast nie zustande, schade. Munchkin wäre auch noch ein Spiel in dem man wunderbar Leute in den Rücken fallen kann.

@Dominion: die fehlende Interaktion habe ich auch schon in diversen Beurteilungen gelesen. Finde ich aber gar nicht so. Gerade mit den ganzen Angriffskarten und dem taktieren um die besten Karten ist man die ganze Zeit mit seinen Mitspielern beschäftigt. Zudem muss man das Deck und Punktestand der Gegner genau verfolgen, um Rushs zu verhindern oder bestimmte Karten wegzukaufen.
 
Mitglied seit
01.10.2003
Beiträge
5.576
Reaktionen
0
# an Funkenschlag.

Ein wenig in die Richtung von Risiko geht auch Imperial 2030, fand ich persönlich aber nicht so toll, da ewig lange Spieldauer obwohl nach einem Drittel klar war, wer gewinnen würde.

Dominion finde ich auch ganz nett, aber mich stört ebenso die fehlende Interaktion, vielleicht kann man das durch geshickte Auswahl der Kartensets verbessern, aber bisher fand ich das immer recht eintönig.

Puerto Rico geht in eine etwas andere Richtung, macht aber viel Spaß, habe es jedoch erst 2 Mal gespielt.

Magst du kooperative Spiele? Sind im Moment ja sehr im Trend und spiele ich sehr gerne, zB Space Alert oder Pandemie machen sehr viel Spaß.
 
Mitglied seit
23.09.2005
Beiträge
1.426
Reaktionen
0
Hab mir mal zu El Grande ein wenig was angeschaut, das schaut schon ziemlich nachdem aus was ich suche, auch wenn ich dazu nicht zuviele Videos fand, sondern nur grobe Umschreibungen in Rezensionen.
Wie ist denn El Grande? Scheint mir iwie ziemlich straight forward zu sein, wie siehts denn da mit der Tiefe des Spiels / Spieldauer aus?
Zu Siedler: Wie sehr nervt denn der Würfel / Glücksfaktor, welcher mir recht hoch zu sein scheint bei dem Spiel, wie strategisch ist es denn am Ende dann?
(Dominion hab ich mir zum Testen schonmal bestellt, aber suche immer noch nen Brettspiel für längere Abende)
 

General Mengsk

Chefredakteur
Mitglied seit
23.07.2002
Beiträge
11.835
Reaktionen
12
Der Glücksfaktor bei Siedler ist schon ein wichtiger Punkt. Ob er entscheidend ist, hängt auch ein bißchen von der Erfahrung der Spieler und der jeweiligen Variante, die man spielt ab. Allerdings sorgt das Würfeln auch dafür, dass jemand mit guten (=wahrscheinlicheren) Zahlenfeldern nicht zwingend einen Vorteil gegenüber anderen Spielern mit schlechteren Zahlenfeldern hat. Wäre das so, ist es noch wichtiger wie man die Zahlenchips verteilt und wer am Anfang an welcher Position seine Startsiedlungen setzt. Ob das "nervt" ist Geschmackssache, es kann durchaus passieren, dass man mal zwischendurch ohne Ressourcen auskommen muss, weil einfach die eigenen Zahlen nicht gewürfelt werden. Das hat natürlich Einfluss auf die weiteren Möglichkeiten, weil der Gegner vielleicht schneller an einem begehrten Punkt für eine weitere Siedlung steht. Allerdings kann man gerade wenn man mit den Erweiterungen spielt auch alternative Strategien zur klassischen Landexpansion fahren, z.B. übers Meer (Seefahrer) oder seine Städte zu Metropolen ausbauen (Städte und Ritter). Welchen Weg man da wählt, entscheidet man immernoch selbst.

Wenn man es "statistischer" mag, kann allerdings auch statt Würfeln sich ein spezielles Kartenset besorgen. Dort sind dann die Zahlen 2 bis 12 genau nach ihrer Häufigkeitsverteilung drin, was aber auch bedeutet, dass wenn die Karte mit der Ziffer 2 gekommen ist ein solches Feld keine Ressourcen mehr liefert bis der Stapel einmal durchgearbeitet wurde. Da finde ich persönlich würfeln besser, weil es zwar Glück hineinbringt, aber damit auch das Spiel spannender und weniger vorhersehbar macht. Denn eines muss man bei aller Freunde an Spielen mit komplexer Planung viel Strategie auch sehen: Wenn man eine Runde hat, wo vielleicht zur Hälfte des Spiels klar ist, dass einige Mitspieler keine Chance mehr auf den Sieg haben, wirkt das auf diese sehr demotivierend und sie spielen dadurch ggf. auch nicht mehr "sinnvoll".

Wenn du den Glücksfaktor minimieren willst, kann ich nur nocheinmal zu Funkenschlag raten. Es ist strategisch, minimiert aber durch die Regeln genau dieses Problem, dass man frühzeitig völlig unaufholbar abgehängt wird. Selbst bei zufällig gemischtem Kraftwerksstapel ist das weniger eine Glückskomponente als ein zufälliges Element, das kaum einen unmittelbaren Vorteil für einzelne Spieler gibt - was beim glücklichem Würfeln bei Siedler eindeutig der Fall ist - sondern einfach nur das Spiel nicht komplett vorhersehbar macht. Bei vorsortiertem Kraftwerksstapel kommen dagegen alle auf ihre Kosten, die gerne zehn Züge im Voraus berechnen.

Was den Punkt "Brettspiel für längere Abende" angeht, würde ich da Siedler (inkl. Erweiterungen), Battlestar Galactica, Funkenschlag und auch Attack! einordnen. Battlestar kann man durch die zusätzlichen Zielkarten bei den Erweiterungen auch nochmal verlängern, sobald man etwas geübter ist. Wenn es richtig lange (d.h. sechs bis acht oder gar mehr Stunden) dauern soll, wirf einen Blick auf Twilight Imperium. Echte Zeitkiller können auch das StarCraft- und das WarCraft-Brettspiel sein, wobei die vom Spielprinzip nicht jedem zusagen werden und relativ mühsam und lange erklärt werden müssen.
SmallWorld ist dagegen kürzer. Oder wenn es noch schneller gehen soll und man einen lustigen Abschluss für den Spieleabend haben will: King of Tokyo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
02.08.2002
Beiträge
2.983
Reaktionen
8
El Grande ist wirklich ein sehr schönes Spiel. Hat uns auch immer sehr viel Spaß gemacht. Aber es ist imo weder abendfüllend noch braucht man dazu viel strategisches können. Es ist dafür auch für Wenig-Spieler geeignet oder für spontane Abende bei denen man mehr als ein Spiel machen möchte. Ich bezweifel aber dass der Wiederspielfaktor so hoch ist wie bei Siedler und co. Aber in einer Spielesammlung kann es nicht schaden.

Wir haben vor einiger Zeit sehr viele Siedler-Abende gemacht und Siedler auch online gespielt. Und es kam fast immer vor, dass einer von vier direkt zu Beginn absichtlich zugebaut wurde, der dann durch fehlende Expansion automatisch nicht mehr um den Sieg gespielt hatte. Dies wird durch die Erweiterungen wie im Post davor erwähnt aber vermindert durch alternative Siegstrategien. Positiv ist auch dass man die Erweiterungen kombinieren kann (bezogen auf Seefahrer und Städte/Ritter, das andere kenne ich nicht).
Der variable Spielplan und dass dadurch quasi jedes Spiel anders ist, erhöhrt enorm den Wiederspielwert. Ein Spiel, das man auch getrost über Jahre hinweg häufig spielen kann und die meisten Leute auch kennen. Der Glücksfaktor durch das Würfeln welche Gebiete Rohstoffe abwerfen, verteilt sich aber gleich auf alle. Personen die niemals Glück haben bei Risiko gescheit zu würfeln, können dennoch bei Siedler vorankommen. Sowas soll es ja auch geben. Aber eine gute Anfangsstrategie kann durch Würfelpech scheitern, aber das sollte auf fast alle Spiele zutreffen.
Siedler ist auch ein sehr friedliches Spiel ohne dass der Haussegen gleich schief hängt. Mit Siedler kann man eigtl nichts falsch machen.
 
Mitglied seit
18.03.2010
Beiträge
55
Reaktionen
0
Starcraft das Brettspiel mit der Broodwar Erweiterung ist ziemlich cool. Das Spiel gibt es in vielen Sprachen.

Es dauert aber je nach Spielerzahl und dem Spieleverständnis zwischen 3-6 Stunden. Es ist taktisch anspruchsvoll, recht komplex und kann viel Spass bieten, vor allem wenn man nach 1-2 Spielen etwas eingespielter ist. Der Glücksfaktor ist recht gering und es baut etwas auf den Spielfiguren und der Story des ersten Starcraft Teils auf.

Das Problem ist, dass es recht teuer ist. Ich glaube sie haben aufgehört es zu produzieren, weil die Preise auf Amazon extrem teuer sind im Vergleich zu dem Preis den ich damals bezahlt habe. Ansonsten ein Top Spiel!
 
Mitglied seit
27.12.2002
Beiträge
5.361
Reaktionen
624
statt siedler würd ich eher sternfahrer von catan sagen, ist stück komplexer und anspruchsvoller und schockt
 
Oben