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Arbeitsaufwand Webseite erstellen mit Datenbank?

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Ich habe über die studentische Jobvermittlung einen Auftrag bekommen für "Entwicklung einer Webseite mit Datenbank" für einen Verein, der eine Mission ist (also soweit ich das verstehe ist das eine religiöse Vereinigung, die Hilfeleistungen für Arme und so anbietet). Jetzt habe ich den Job noch nicht sondern erstmal ein Treffen mit denen vereinbart, die Bezahlung ist Stundenweise wenn die mich jetzt fragen, wieviele Stunden ich da brauche, was soll ich da sagen?
 
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Wie groß soll denn der Umfang der Seite sein und willst du dafür ein freies CMS nehmen oder erstellst du alles selber?

Die meisten meiner letzten Aufträge hatten einen Stundensatz von 40 EUR pro Stunde, geht aber durchaus mehr.

Wenn man so googlet verlangen da einige 250+ EUR für die Installation von einem CMS, jedoch haben die meist die Templates schon fertig erstellt, d.h. ich denk mal bei Studentenjobs kannst du ungefähr 350+ EUR für die Installation verlangen (inkl. Templateerstellung).
 
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Vierzig Euro pro Stunde?? Ich bin schon heilfroh, dass es 15 € / h gibt, die anderen Studentenjobs liegen so bei 6-7€/h und das für Sachen wie "Administration von Netzwerken, jahrelange Linuxadministrationskenntnisse nötig" und sowas...

Ich habe allerdings auch lange keine Webseiten mehr erstellt (und das auch nie mit CMS gemacht), also werde ich auch sicher einige Zeit ins Nachschlagen investieren müssen.
350 € klingt gut, das wären dann ja ungefähr 22 Stunden, dann könnte ich ja vielleicht wegen der Datenbank noch etwas mehr nehmen und wäre dann bei 400 € oder so.
 

deleted_24196

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Naja, wer sich mit 6-7€/h als Administrator ausnutzen lässt, hat es nicht besser verdient.

Eine Stunde "PC-Support" kostet 40-60€.
 
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Ich frage mich, wieso du so einen Auftrag annimmst, wenn du schon lange nichts mehr gemacht hast? Du bietest somit keinen richtigen "Support" und solltest froh sein, wenn man dir überhaupt etwas gibt :/
Das du noch nie mit CMS gearbeitet hast ist noch schlimmer, schließlich leben wir in einer Zeit, wo wir Seiten innerhalb von nur wenigen Stunden komplett fertigstellen können mithilfe eines CMS (Jenach Wunsch des Kunden).

Ich finde so etwas ist eher Ausbeuterei, denn die Leute wissen nicht, das du nur länger benötigst und Sie mehr zahlen müssen, da du einfach kein Plan davon hast.

Zum Thema: 40€ sind noch human. CMS Installation + Templateerstellung + Templateanpassung + Modifikationen können gut und gerne mal 1.000 bis 2.000€ kosten, wenn nicht sogar mehr (das meistens aber nur, wenn eine Firma den Auftrag übernimmt).

Zur Auftragsabwicklung:
Lass dir ein Dokument geben, wo alles drin steht, was sie an Funktionen und Umfang haben möchten. Je nach Größe der Wünsche kann man den Preis hoch-/runterdrücken.
 
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@Brainiac: Also ich verstehe das Problem nicht, ich brauche länger, verlange aber dafür weniger Lohn, das gleicht sich doch aus. Und irgendwann ist immer das erste mal, außerdem ist es ein Studentenjob aus der studentischen Jobvermittlung und kein Professionellenjob, es ist ja logisch, dass professionelle Webentwickler mit ihrer eigenen Firma für wesentlich mehr Geld aber dafür auch mit mehr Erfahrung arbeiten also weiß ich nicht was du dich da beschwerst. Und im Gegensatz zum CMS bekommen sie dann ja bei mir auch eine handgemachte Seite, das hat ja auch viele Vorteile.
 

ROOT

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Da hätte ich als Kunde aber lieber ein verlässliches CMS, als irgendwas auf die Schnelle selbstgeskriptetes. Das ist doch ein enormer Aufwand, wenn du da alles selbst coden willst?!
Mal davon abgesehen, dass dann höchstwahrscheinlich haufenweise Sicherheitslücken drinstecken, die du nichtmal erahnen würdest.

Wie lange du brauchst hängt also im wesentlichen davon ab, wieviel Arbeit du dir selbst damit machst...
Was soll die Seite denn alles bieten, bzw. für was genau wird die DB überhaupt benötigt?
 
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Da hätte ich als Kunde aber lieber ein verlässliches CMS, als irgendwas auf die Schnelle selbstgeskriptetes. Das ist doch ein enormer Aufwand, wenn du da alles selbst coden willst?!
Mal davon abgesehen, dass dann höchstwahrscheinlich haufenweise Sicherheitslücken drinstecken, die du nichtmal erahnen würdest.

Wie lange du brauchst hängt also im wesentlichen davon ab, wieviel Arbeit du dir selbst damit machst...
Was soll die Seite denn alles bieten, bzw. für was genau wird die DB überhaupt benötigt?

this.

Ohne CMS brauchst du richtig lang und tust dem Kunden keinen Gefallen.
Arbeite dich in ein CMS ein, dass braucht vllt 1-2 Tage und dann legst du mit der Installation und Templateerstellung los. So bist du schneller und auch effektiver ;).
 
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Hm, das CMS ist sicherlich auch besser wenn der Kunde ab und zu was an der Webseite ändert, jetzt wo ich darüber nachdenke. Was er alles möchte weiß ich noch nicht (das erste Treffen war noch nicht), ich wollte nur wissen, was ich bei dem Treffen dann so als geschätzten Arbeitsaufwand angeben soll. Welches CMS ist denn kostenlos, einfach und gut?
 

deleted_24196

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Sind die einzigen mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe. ;)
 

Eredalis

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Jaws ist unschlagbar. Klein, sicher und schnell.
Joomla, Typo und Konsorten sind im Laufe der Jahre zu Funktionsmonstern mutiert.
 
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Und sind die auch alle kostenlos oder hat man dann irgendwo sonen blöden Sharewarestempel oder sowas? Und lohnt sich das wirklich auch bei kleinen Seiten?
 

Eredalis

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Jaws ist total kostenlos, einfach Setup-Anweisungen befolgen und die Sache läuft wie geschmiert (Open Source eben). Du kannst alles bearbeiten und dir anpassen, wie du es brauchst. Der Admin ist kinderleicht zu verstehen. Bei Wordpress, was wohl aber eher für ein Blog empfehlenswert ist, hast du immer Hinweise im Quellcode drin.
 
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Der Umfang ist halt die Frage. Soll es ne weitgehend statische Seite sein in der sich die "Datenbank" auf das Eintragen von News evtl. mit Bild dazu beschränkt? Und was willst *du* davon. Nur die Kohle oder dich halt mal in Webprogrammierung einarbeiten?
 
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ihr wisst aber schon, dass bei studenten stundengehalt = nettogehalt ist?
mit bis zu 15 euro/stunde kannst da rechnen.

wenn du ne webseite zum repräsentieren und content-darstellen erstellen sollst, dann nimm ein cms.
aber wenn du irgendwas mächtigeres erstellen musst, zb. schnittstellen zu fremdsystemen, formular-templates oder komplexe anwendungslogiken, dann musst php coden oder auf nem applicationserver J2EE oder (ASP).net anwendungen erstellen.

und je nach ausbildung hat man zb. mit JSF schneller ne seite zusammengeklickert, als die ersten tutorials eines CMS absolviert.
was ich damit sagen will, wenn du nur php kannst, dann mach das auch in php und schreib dem kunden nicht die einarbeitung in das CMS auf die rechnung ;)
 
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Also ich will nicht nur die Kohle, da mich das auch sehr interessiert. Aber meine eigenen Webseiten werde ich sowieso ohne CMS machen, da ich kein Problem hab im Code was hinzuzufügen.
 
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Um mal auf die eingängliche Stundenfrage zurückzukommen: Du sagst da erstmal gar nichts zu, sondern stellst selber Fragen. Was sie wollen, was sie sich vorstellen und vor allem: was sie schon haben. Punkte, die du dabei beachten und auch ansprechen solltest:
  • Einarbeiten ins CMS: Hängt massiv vom CMS selber und den gewünschten Funktionen ab, genau so würde ich denen das auch erklären. Das kann von 3 Stunden für grundlegendes Wordpress bis zu mehreren Tagen für ne große Typo3-Installation werden, je nachdem (wobei ich dir die größeren Sachen nach dem Intro ehrlich gesagt nicht ans Herz legen würde, da verrennst du dich). Wie schon angesprochen: Wenns einfach nur um ein paar eher statische Seiten mit eventuell Neuigkeiten oder so geht, ist Wordpress wärmstens zu empfehlen.
  • Grafik: Steht schon ein Layout, gibt es ein Corporate Design (wahrscheinlich eher weniger), haben sie nen Briefkopf oder sowas in der Art? Sprich, hast du irgendwas, woran du dich orientieren kannst, oder sollst du auch Kreativarbeit leisten? Falls letzteres: Entweder ne Menge Stunden einplanen oder an jemand anderes auslagern, wobei das bei dem Stundensatz, der dir in Aussicht steht, schwer wird.
  • Statische Umsetzung: Allgemeine Umsetzung in gescheites html/css/js je nach Komplexität und Erfahrung von 5 Stunden bis nach oben offen hin aufwärts. Wenn du ein CMS benutzt, darfst du dich entsprechend noch in dessen Template-System einarbeiten, was auch wieder großartig schwankt, aber mindestens 3-5 Stunden würde ich dafür auch in jedem Fall planen.
  • Funktionalität: Abgesehen davon, dass du dch selber ins CMS einarbeiten musst, musst du es eventuell noch eigene Funktionalitäten einbauen. Wiederum nicht abschätzbar, ohne halbwegs brauchbare Vorstellungen von deren Seite zu haben.

Du hast also alles überhalb von 10 Stunden alleine schonmal dafür, um die rein grafischen Aspekte halbwegs sauber zu implementieren und ins CMS der Wahl zu hauen, gesetz dem Falle, dass es überhaupt schon ein vorliegendes Design gibt. Für simplen Kram wie Bildergalerien und Neuigkeiten würde ich (Wordpress vorausgesetzt) auch nochmal mindestens 5 Stunden einplanen, so von wegen Plugins suchen, ausprobieren, anpassen, etc. Darauf kommen dann wie gesagt noch alle eigenen Leistungen, was Kreativität oder Funktionalität angeht.

edit
Achja, von wegen CMS gegen selber bauen: Sofern du nicht schon irgendwas kleines Framework-mäßiges selber gebastelt hast und wiederverwenden kannst, würde ich mir für kleinere Seiten ernsthaft Wordpress anschauen. Sobald du was hast, was rudimentär User-Verwaltung, Datenbankzugriff, URL-handling und Templating kann, kannst du auf sowas umschwenken. Wenn du vor hast, solche Aufträge öfter zu übernehmen, lohnt es sich auch definitiv, sich sowas mal anzulegen. Ist ne Investition von ein paar Stunden nebenher bzw. mal ein paar halben Tagen fokussiert, aber kann man sehr schön wiederverwenden und von Projekt zu Projekt hin anpassen, ohne sich jedes Mal Gedanken über den ganzen grundlegenden Kram machen zu müssen.
 
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nimm auf keinen fall joomla. hab damit nun seit ca. 2 jahren zu tun und ich stand schon mehrmals davor, die seite meines kleinen "projekts" komplett neu zu machen, weil joomla so derbe unflexibel und kleingeistig ist. es ist zwar leicht zu kapieren, kostenlos und durch viele erweiterungen deinen bedürfnissen anpassbar, hat aber große schwächen bzgl. userverwaltung, contentdatenbank und sicherheit. die großen stärken von joomla liegen v.a. darin, dass man sehr schnell zu resultaten gelangt und keine großen technischen kenntnisse dafür braucht.

es gibt ein paar sehr gute erweiterungen für joomla (k2 z.b.), das geht dann schon eher in ne richtung, in der man auch vorzeigbare resultate produzieren kann.
wenn die seite, die du erstellen sollst, nicht all zu umfangreich bzgl. der tiefe der datenbank ist, schließe ich mich meinem vorredner an, und empfehle wordpress.

wenn du bereit bist, dich mehr in die materie einzuarbeiten, schau dir drupal an. typo3 ist ein monstrum, das kann man nur benutzen, wenn man schon erfahrung besitzt.
 
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Ich verstehe nicht, wie man Joomla so schlecht finden kann? Ich arbeite seit Jahren damit und finde es super.
Wie darf ich "unflexibel und kleingeistig" verstehen?
 
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