Apocalypse now - how to prepare, com edition

Shihatsu

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Heya, ich hab neulich nen langen Schnack mit meiner Kinderclique gehabt (ja, wir 4 Dorfkinder treffen uns immer noch regelmässig, im 26.en Jahr, auch wenns "virtuell" ist). Corona ist natürlich auch da ein Thema, und auch der Abgefucktheitgrad dieser Welt wurde diskutiert. Während die Meinungen von "So schlimm wirds nicht werden" bis hin zu "OMFG we are doomed" schwankten, kam ein interessanter Aspekt auf:
Gegeben es WIRD schlimm - oder man ist fest davon überzeugt - und man kann sich etwas vorbereiten, man weiß aber nicht wann und wie schlimm: Was tut man als Vorbereitung? Ich fand das ja ehrlich gesagt albern, aber ich bekam ein paar nicht von der Hand zu weisende Argumente zu hören. Wie würdet ihr euch vorbereiten? So truly full Prep? Oder doch nur wichtige Dokumente kopieren und schnell im Zugriff haben, zusammen mit einer halbwegs aktuellen Backup-HDD (that would be me...)? Oder eher ein Mittelweg (Rucksack mit Campingausrüstung gepackt + Dokumente)? Let's discuss!
 
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Meine Vorbereitung ist mich nicht vorzubereiten und dann einfach Im-Westen-nichts-Neues-lesend zu sterben.
Was soll ich auch machen? Müsste ja irgendein Pharmaverteilzentrum überfallen und ausrauben um auch nur kurzfristig überleben zu können, und da bin ich ja bei weitem nicht der Einzige. Bevor ich da elendig an 'nem Messerstich oder 'ner Kugel abkratze mach ich das lieber privat mit einigermaßen Würde und Demut.
 
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Auf was genau willst du dich denn vorbereiten?
 

parats'

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2019 erzählte ein Bekannter, das er immer das wichtigste im Keller hortet - Klopapier, Handseife und Schnaps.
2020 kam dann Corona. :rofl2:

Wir halten hier gar nichts vor. Lebensmittel max 2 Tage und sonstige Verbrauchsmaterialien werden dann gekauft, wenn es gebraucht wird.
Hätten auch gar nicht den Platz dafür.
 

Shihatsu

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Auf was genau willst du dich denn vorbereiten?
Auf alles von "Stromausfall, Gasausfall, Hausbrand" bis "Grossflächige lange Evakuierung mit Brandschatzen und Mechelmördern". Wir haben das garnicht großartig spezifiziert sondern nur gesagt "Zombikalpyse vielleicht nicht, aber knapp davor".
 
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Einige Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel vorzuhalten ist alleine schon aus Inflationsgründen intelligent.
Bei allem was ein ernsthaftes Problem wäre ist eine Vorbereitung sinnlos weil es dir im Zweifelsfall jemand mit dem größeren Messer abnehmen wird.
 

GeckoVOD

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"Wann" und "Wie" sind doch eher sekundär, "Was" wäre viel zielführender, weil es den Rest erklären würde. Abgesehen davon bringt dir Preppen im Zweifelsfall so gut wie nichts, außer halt du hast Bock auf Reichsbürgertum deluxe, da du dein Gepreppe verteidigen müsstest. Kenne auch kaum Leute (mehr), der irgendwas auf Verdacht hortet, die sich in zwei Lager spalten:
(1) Ex-Kollege in komischen Gebiet, bei denen die Wasserversorgung gerne mal wegen Umbau der Infrastruktur 1-2 Tage die Biege macht. Die haben mehr Wasser als haushaltsüblich rumstehen, ist aber auch nachvollziehbar. Guter Kumpel, der Winterketten und Kanister mit Benzin hat, weil Tankstellen im Winter weg sind (was ich auch als normal empfinde).
(2) Nachkriegsgeneration meiner Großeltern, da ist das Horten von absolutem Schrott völlig normal gewesen.

Was ich im Zweifelsfall tun würde: Mir auf die Schulter klopfen, dass ich einen für die Gesellschaft nicht sonderlich nützlichen Beruf ausübe, so wie die meisten halt auch.
 
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würde auch sagen ohne zu wissen auf was man sich vorbereitet macht das alles ziemlich wenig Sinn.

Geht es um Hausverteidigung weil die öffentliche Ordnung temporär zusammengebrochen ist oder Flucht in die Wildnis um dort auf Jahre zu überleben dass sind ja schon zwei komplett unterschiedliche Szenarien.

Die Vorbereitung sollte man aus Computerspielen und TV-Serien kennen :P
 

Shihatsu

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Joa, könnt natürlich trefflich darüber diskutieren was Sinn macht und was nicht, voll Meta und so - oder einfach mal selber etwas annehmen und von da aus "losspinnen", das hier soll keine Doktorarbeit oder Studie werden: Make an educated guess!
 
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Hängt stark davon ab, welche Szenarien man für realistisch erachtet.

Für mich sind eigentlich nur Szenarien realistisch, gegen die ich mich mit mehr Geld hinreichend absichern kann.

Aber was man natürlich machen kann, um sich auf temporäre Versorgungsausfälle (Pandemie, Stromausfall, Unruhen) vorzubereiten:
  • Wenn man den Platz hat, etwas mehr rollerende Vorratshaltung -- halt 20 Pakete Spaghetti und Bohnen statt je 1
  • Doch auf Solarzellen setzen, obwohl es sich wirtschaftlich nicht so wirklich lohnt
  • Gartenbau und Heimwerken als schöne Hobbies, die dennoch auch ein theoretisch nützlicher Skill sind
  • Soziales Netz pflegen, gerade dort wo man wohnt. Gutes Verhältnis zu vielen Nachbarn schadet nie :)
 
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Wenn ich "preppen" wollen würde, würde ich mich weniger auf Vorräte oder ähnliches konzentrieren (gehen eh aus oder werden weg genommen), sondern eher auf Wissen und Fertigkeiten. Skills erwerben, mit denen man im Falle eines Zusammenbruchs wertvoll für andere ist: erste Hilfe/medizinisches Wissen, Jagen, Waffen bauen, Brunnen anlegen, Kampfkunst/Umgang mit Waffen, so was halt.
 
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Ich finde die Handlungsanweisungen vom Bundesamt für Katastrophenschutz eigentlich ganz gut. Da gab es mal nen guten Flyer, ich finde auf die schnelle nur diese moderne crappy Internetseite: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html

Man sollte als Haushalt bis zu 2 Wochen ohne Versorgung von aussen, Heizung/Wasser/Strom auskommen können.
Dementsprechend haben wir immer gewisse Vorräte an Essen, Wasser, Kerzen/Lampen, Verbrauchsmaterial usw. da

Ich bin fest entschlossen, sobald ich ein Haus habe mich dementsprechend noch mit einem Holzofen, netzunabhängigem Solarstrom und wenn möglich eigenem Brunnen noch autarker zu machen.

Und das wichtigste ist meine AK47 mit 1.000 Patronen für den jagdlichen Gebrauch. :deliver:
 
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Wenn ich "preppen" wollen würde, würde ich mich weniger auf Vorräte oder ähnliches konzentrieren (gehen eh aus oder werden weg genommen), sondern eher auf Wissen und Fertigkeiten. Skills erwerben, mit denen man im Falle eines Zusammenbruchs wertvoll für andere ist: erste Hilfe/medizinisches Wissen, Jagen, Waffen bauen, Brunnen anlegen, Kampfkunst/Umgang mit Waffen, so was halt.

Die realistischsten Szenarien sind halt nicht gleich ein Atomkrieg und Zombieapokalypse, sondern simpler Stromausfall für längere Zeit, (Schnee)sturm oder ein richtig fieser Lockdown wegen einer Pandemie.
Und die wichtigste Vorsorge betrifft daher auch so uncoole und profane Sachen wie: (Trink)wasser (30l pro Person), Müll- und Fäkalienversorgung (mega wichtig), kochen und heizen :|

Nahkampf und Jagen sind Hollywood-Skills.
In allen Bürgerkriegsgegenden ist das Wild innerhalb weniger Wochen komplett ausgerottet. Es gibt viel weniger Wild als Menschen und der 0185 Prepper mit Überlebensbuch und Armbrust fängt genau null Tiere. Realistischer ist es da eher zum nächsten Schweinemastbetrieb zu gehen (fahren geht wahrscheinlich nicht, also Bollerwagen) und sich ne 100kilo Sau zu schnappen, bevor es die anderen machen. Leider ist das kein so guter Stoff für Serien :ugly:
Ein altmodischer Oma-Garten mit Obstbäumen, Kartoffel- und Gemüseanbau und geeignet für die Kleintierzucht ist auch eine mega gute Vorsorge. Leider extrem zeitintensiv, da sind 100 konservendosen im Keller für die meisten Menschen geeigneter.
 

Shihatsu

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Warum wundert es mich nicht das das erste wirklich handfeste von Mackiavelli kommt? Denk mal dryber nach, Com, denk mal dryber nach! :troll::deliver:
In diese Richtung gingen auch unsere Gedanken:
  • Notrucksack mit Wäsche für kalte Witterung, Wasser, Astronautenfood, Ultraleicht-Zelt, gute Unterwäsche
  • Dokumententasche Wasserdicht, mit USB-Stick für wichtige Backups
  • Konservern falls der Strom länger weg bleibt
  • Ein bischen Werkzeug und Selbstverteidigung (Schaufel, Messer)
 
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Auf der Prepperschiene mit verbuddelter PAK im Garten bin ich nicht besonders.
Was wir aber immer haben:
  • Vorratshaltung. Wir können locker zwei bis drei Wochen durchhalten ohne einzukaufen. Natürlich nicht auf voller Komfortstufe über die gesamte Dauer. Aber Mehl/Getreideflocken/Käse/ Zucker/Pasta/Konserven/ Kaffee/Schokolade sind immer da. Rollende Vorratshaltung hat sich bei uns einfach eingeschliffen. Wir fahren 1x die Woche einkaufen, wenn überhaupt. Dann aber selten nur zweistellig.
  • Lampen, Leuchten und Kerzen. Stirnlampen etc. fliegen hier ohnehin in grösserer Zahl rum. Ersatzakkus in stattlicher Zahl ebenso. Im Tourengepäck gibts auch noch Solarladegeräte für Elektronik.
  • Wasser! Wir haben einen eigenen Brunnen. Dennoch habe ich einmal ein paar Sixpacks Mineralwasser auf Halde gelegt. Damals als die Kinder noch ganz klein waren, fand ich das zur Not und unterwegs ganz praktisch verfügbar zu haben. Hier ist die rollende Vorratshaltung schwierig, wir trinken kein Mineralwasser...
  • Hausapotheke ist rudimentär vorhanden. Im Tourenrucksack liegen auch noch einige Blister potentere Schmerzmittel/Wundkleber und Verbandszeug. Ansonsten mangels Wissen und Verbrauch kaum was im Haus.
  • Benzin und Diesel ist auch immer etwas da, dies aber eher aus praktischen Gründen denn aus Prepüberlegungen.
  • Radio: Wir haben uns ein Notradio mit vorgeschaltetem 3.5l V6 angeschafft :ugly:. Irgendwo im Armeeplunder liegt auch noch ein Kurbelempfänger. Man will schliesslich auf dem Laufenden sein wenn die Welt untergeht.
Als wahrscheinlichstes Szenario würde ich auf Blackout tippen. Da nützt einem Vorrat und so auch was. Überschwemmungen, Erdbeben etc. ist eher eine Frage des gut organisierten Fluchtgepäcks. Dazu später.
 
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Ich kann mir ehrlich gesagt kein Szenario vorstellen, wo in Deutschland zwar Wasser- und Nahrungsmittelversorgung zwar komplett ausfällt, nach zwei Wochen aber wieder läuft.
Essen habe ich aber auch für ungefähr zwei Wochen und Wasser würde ich mir am Fluss holen (ein paar Meter von hier).

Die Skills sind waren übrigens auch eher weniger für sich selbst gedacht, sondern sie dann der Gesellschaft/Warlord anbieten zu können. Der Hausbauer oder Sanitäter wird dann seltener verstoßen werden als der Jurist :deliver:
 
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Ich denke das Wichtigste wäre eine zuverlässige Schusswaffe. Eine AR15 und eine Glock mit genug Munition. Den Rest kann man sich dann von den gut vorbereiteten Nachbarn besorgen :mond:

edit: Ah interessant, Mackia favorisiert die gute russische Wehrtechnik. Warum die AK47 und dann nicht die AK12? Speznaz hat schon umgestellt :deliver: PS: wann gehen wir endlich mal auf den Schiessstand?
 

Celetuiw

StarCraft: Brood War
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Preppen ist doch absolut deppert. Die ganzen vorgestellten Szenarien sind halbwegs unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen, bis vielleicht auf nen schönen Krieg bei dem wir überrannt werden.
Und dann is preppen auch sinnlos. Welche armee auch immer unser Land invasiert sprengt dir auch die luke zu deinem Bunker auf.
 
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Ich kann mir ehrlich gesagt kein Szenario vorstellen, wo in Deutschland zwar Wasser- und Nahrungsmittelversorgung zwar komplett ausfällt, nach zwei Wochen aber wieder läuft.

Ist aber ganz easy:
1. Blackout: Das so ziemlich realistischste Szenario, dass dank der vorausschauenden Energiepolitik unserer Bundesregierung immer wahrscheinlicher wird. Bricht das Netz erstmal zusammen, dauert es Wochen (!) bis man es wieder ans Laufen bekommt. Moderne Kraftwerke können ohne Strom vom Netz gar nicht mehr von alleine anfahren. Dann läuft 48 Stunden lang noch die Notstromversorgung in den Krankenhäusern und dann geht das Sterben los. Enjoy.
Bis Hilfslieferungen von aussen in solchen Gebieten ankommt, oder technische Abhilfe geschaffen werden kann, dauert es dann eine Weile. Mit den zwei Wochen kann es ggf auch knapp werden.
2. Krasser Schneesturm: Blabla, sowas kann auch mal über eine Woche anhalten.
3. Überflutung: Abschnitt von Versorgungswegen, das ist in Deutschland in den meisten Gegenden sehr unwahrscheinlich

Essen habe ich aber auch für ungefähr zwei Wochen und Wasser würde ich mir am Fluss holen (ein paar Meter von hier).

Du säufst schön aus dem Fluss und holst Dir erstmal sauber Magen-Darm. Das ist in einer Situation, wo die Krankenhäuser nicht mehr arbeiten und die Apotheken schon lange geschlossen und geplündert sind, eine eher mittelgute Idee. Du solltest wenigstens abkochen können, oder entsprechende Tabletten haben, um das gefahrlos trinken zu können. Alternative: Du säufst das Flusswasser jetzt schon und gewöhnst Deinen Körper daran :deliver:
 
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Ich denke das Wichtigste wäre eine zuverlässige Schusswaffe. Eine AR15 und eine Glock mit genug Munition. Den Rest kann man sich dann von den gut vorbereiteten Nachbarn besorgen :mond:

edit: Ah interessant, Mackia favorisiert die gute russische Wehrtechnik. Warum die AK47 und dann nicht die AK12? Speznaz hat schon umgestellt :deliver: PS: wann gehen wir endlich mal auf den Schiessstand?


Endlich eine Schusswaffendiskussion :raul:
Glock ist natürlich auch dabei als backup und auch ein ordentliches Jagdgewehr aus westlicher Produktion ist vorhanden.

Ak47 weil es die überall auf der Welt gibt und ich damit fit sein will und aus nostalgischen Gründen und sie ist schweinebillig.

@ Schießstand: Ja gute Idee, sobald die Sonne scheint und du aus deinem tropischen Winter-Escape zurück bist.
 
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Wir haben auch ne Vorratshaltung. Unser Haus hat nen Wassertank (Zisterne), den ich mit unserem Gasgrill abkochen könnte um an Wasser zu kommen. Vorräte haben wir im Keller, das haben wir mit Corona angefangen und sind damit zufrieden. Eigentlich sollten wir 2 Wochen durchhalten können (Kaminofen im Wohnzimmer sei dank!).

Ich sehe es wie Makia: Bundesanstalt hat sinnvolle Vorgaben gemacht, wir halten es damit.

Da Strom am ehesten ausfallen könnte, sind wir auf der sicheren Seite.
 
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Tatsächlich ist die Kochmöglichkeit imho das, was die meisten Leute eher schlecht planen/kalkulieren. 10kg Reis im Keller bringt wenig mit einer einzelnen, angebrochenen Campinggaskartusche. Und Junge braucht es Heizmaterial wenn Wasser abgekocht werden muss.
 

parats'

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1. Blackout: Das so ziemlich realistischste Szenario, dass dank der vorausschauenden Energiepolitik unserer Bundesregierung immer wahrscheinlicher wird. Bricht das Netz erstmal zusammen, dauert es Wochen (!) bis man es wieder ans Laufen bekommt. Moderne Kraftwerke können ohne Strom vom Netz gar nicht mehr von alleine anfahren. Dann läuft 48 Stunden lang noch die Notstromversorgung in den Krankenhäusern und dann geht das Sterben los. Enjoy.
Bis Hilfslieferungen von aussen in solchen Gebieten ankommt, oder technische Abhilfe geschaffen werden kann, dauert es dann eine Weile. Mit den zwei Wochen kann es ggf auch knapp werden.
Sollte es wirklich zu einem Blackout kommen, dann kannst Du davon ausgehen, dass hier nach wenigen Tagen der Bürgerkrieg ausbricht. Da hilft dir auch preppen nichts. Du kommst ohnehin nicht weg, außer du lagerst Sprit für mehr als 2000km Fahrtweg.
 
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Alle die es für absolut sinnlos haben einen Vorrat an Wasser etc. zu haben können mal an der Ahr fragen wie lange es teilweise gedauert hat bis Hilfslieferungen da waren.
 
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Ich denke es wird hart apokalyptisch ausgehen, deshalb lege all meine Hoffnung auf VR. Ihr kennt das Scenario: Wir hängen alle in einer Wasserröhre, werden künstlich ernährt und vergnügen uns auf dem Holodeck, während die Oberfläche der Erde schwarzverbrannt ist.
 
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Ist aber ganz easy:
1. Blackout: Das so ziemlich realistischste Szenario, dass dank der vorausschauenden Energiepolitik unserer Bundesregierung immer wahrscheinlicher wird. Bricht das Netz erstmal zusammen, dauert es Wochen (!) bis man es wieder ans Laufen bekommt. Moderne Kraftwerke können ohne Strom vom Netz gar nicht mehr von alleine anfahren. Dann läuft 48 Stunden lang noch die Notstromversorgung in den Krankenhäusern und dann geht das Sterben los. Enjoy.
Bis Hilfslieferungen von aussen in solchen Gebieten ankommt, oder technische Abhilfe geschaffen werden kann, dauert es dann eine Weile. Mit den zwei Wochen kann es ggf auch knapp werden.
Das ist so ausgedrückt natürlich absoluter Quark. Dass das Netz dauerhaft komplett zusammenbricht kann eigentlich nur im Falle eines terroristischen Aktes passieren, dazu an verschiedenen Stellen und absolut kritischen Punkten. Zu dem Szenario gibt es dann tatsächlich Studien, wonach spätestens nach 5 Tagen (ich glaube das war die Zahl) wirklich die komplette Gesellschaftsordnung zusammenbricht. Ohne Strom kann heutzutage quasi keiner mehr. :deliver: Dann heißt es aber wirklich Walking Dead-Style die Nachbarn mit der Machete abwehren.

Marode Infrastruktur oder Unterversorgung wird eventuell zu lokalen, kurzfristigen Ausfällen führen können (ca. 1 Tag), aber zu mehr nicht.
 
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Wenn ich mal wieder akut befürchten muss, in Quarantäne zu müssen, lege ich mir einen entsprechenden Vorrat an, aber ansonsten Lebe ich just-in-time.

Wobei eine Knarre für den Gnadenschuss evtl. nicht total verkehrt wäre, weil im Zombieapokalypse-Szenario habe ich wohl ziemlich verschissen weil es für mich in der Welt danach einfach keine Rolle gibt. Ich bin weder intellektuell hochbegabt, noch körperlich übermäßig beeindruckend. Selbst meine Gewaltbereitschaft ist sehr limitiert. Maximal kann ich darauf hoffen ob meiner körperlichen Gesundheit als Deckhengst oder Arbeitssklave für niedere Tätigkeiten eingesetzt zu werden. Aber da ist die Wahrscheinlichkeit halt gering, weil das Kriterien sind, die viele andere erfüllen.

Tja, schade für mich. :mond:
 
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Alle die es für absolut sinnlos haben einen Vorrat an Wasser etc. zu haben können mal an der Ahr fragen wie lange es teilweise gedauert hat bis Hilfslieferungen da waren.
Ich habe tatsächlich nicht von einem Fall gehört, dass jemand verdurstet oder verhungert wäre. Ansonsten bitte Quelle.
 
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Ich habe tatsächlich nicht von einem Fall gehört, dass jemand verdurstet oder verhungert wäre. Ansonsten bitte Quelle.
Es macht also erst Sinn Wasser oder Nahrung zu haben falls man ohne direkt stirbt? Ich kenne persönlich Leute an der Ahr die erst nach 3 Tagen wieder von außen erreichbar waren, und dann per Hubschrauber.
 
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Das ist so ausgedrückt natürlich absoluter Quark. Dass das Netz dauerhaft komplett zusammenbricht kann eigentlich nur im Falle eines terroristischen Aktes passieren, dazu an verschiedenen Stellen und absolut kritischen Punkten. Zu dem Szenario gibt es dann tatsächlich Studien, wonach spätestens nach 5 Tagen (ich glaube das war die Zahl) wirklich die komplette Gesellschaftsordnung zusammenbricht. Ohne Strom kann heutzutage quasi keiner mehr. :deliver: Dann heißt es aber wirklich Walking Dead-Style die Nachbarn mit der Machete abwehren.

Marode Infrastruktur oder Unterversorgung wird eventuell zu lokalen, kurzfristigen Ausfällen führen können (ca. 1 Tag), aber zu mehr nicht.
Klingt etwas optimistisch in meinen Ohren. Bis auf das mit der Machete vielleicht :ugly:
 
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Wenn ich lese wie wenig/garnicht hier die Mehrheit vorbereitet ist, komm ich mir gleich voll wie der Prepper vor. :elefant:

Szenario ist längerer Stromausfall, extremer Wintereinbruch, Carrington-Ereignis, was weiß ich denn. Habe mir tatsächlich mal die Seite vom Bundesamt für Katastrophenschutz durchgelesen und etliches ist vorrätig.

Folgendes ist vorhanden, aber das Meiste nicht speziell für den Katastrophenfall angeschafft:

- Lebensmittel für ein bis zwei Wochen
- Kerzen/Teelichter
- Gasgrill inkl. mehrere Gasflaschen
- Wasserreinigungsfilterdings
- gut gefüllte Hausapotheke
- Lampe zum Kurbeln


Wirklich für den Notfall habe ich zwei große Pakete Wasserflaschen im Keller und so nen Karton mit extralang haltbarer Nahrung. Einmal gekauft, hält 20 Jahre, muss ich mir nie wieder Gedanken machen

Fehlen tut mir ein Radio welches ohne Internet funktioniert.
 
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Wenn ich lese wie wenig/garnicht hier die Mehrheit vorbereitet ist, komm ich mir gleich voll wie der Prepper vor. :elefant:
inPrepper.de 🤜 🤛

Ein interessanter Aspekt der individuellen Vorbereitung ist imho nicht zu vernachlässigen: Die Zeitspanne bis die Macheten geschwungen werden dürfte sich um wertvolle Tage verzögern, da die meisten nicht sofort dem Kälte- oder Hungertod ins Auge blicken.
 
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Je nach Situation, aber eher im Apokalypseszenario, wäre eh die beste Lösung das Auto mit allen Nützlichen vollzupacken und zu den Eltern/Schwiegereltern zu fahren.

Haus/Grundstück/Kamin/Holz/Beet/Acker/Hühner - da ist die Versorgungslage gleich viel besser. Aber so ein Szenario halte ich für eher unwahrscheinlich, oder so abgefuckt, dass man da eh nicht lange rumkrebsen möchte :8[:
 
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In dem Szenario wirst Du auch kaum freien Straßen vorfinden, um größere Strecken zu bewältigen :deliver:
 
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Unabhängig davon ist ein kleiner Vorrat Trinkwasser / Proviant und eine Decke im Kofferraum auch keine verkehrte Idee
 
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