Original geschrieben von d3wk
sicher ist gentoo toll. bedenke aber dass es leute gibt die pcs/betriebsysteme nicht als selbstzweck betrachten, sondern ein system haben wollen dass einfach läuft ohne dass sie sich tage- oder wochenlang damit befassen müssen. auch wenn ich kein fan von sure/rh bin, so sind sie für einsteiger eindeutig besser geeignet als gentoo und debian.
Also eine saubere Debian stable habe ich installiert, ohne zu wissen was eine Partition ist.
Gentoo hat ein exzellentes Handbuch, wo man nur den Schritten folgen mus.
Und das mit dem Betriebsystem zum Selbstzweck ist natürlich Blödsinn.
Beispiel:
Wenn ich mein altes Suse 6.4 installiere, welches ich mir mal gekauft habe, ist das alt, und ich kann daran nichts ändern.
Gentoo hingegen ist einmal installiert, und ab da muss man es nie reinstallieren. Kernel lässt sich bequem recompen und austauschen (geht in Suse heutzutage bestimmt auch), Programme mit emerge -u system/world und nach ein paar Stunden hat man wieder ein aktuelles System.
Das Gentoo mit dem ich schreibe, ist auch schon ein Jahr alt. Ich habe es lange nicht benutzt, weil ich nicht in Ger war, aber als ich wiederkam hab ich mal eben auf 2.6 umgestellt, X.org installiert und meine Programme geupdatet. Hat einen Tag gedauert und danach war ich glücklich.
Da lauf ich doch nicht innen Laden und kauf mir ein neues Suse, oder saug mir 5 Isos von Fedora.