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Iran mal wieder

zoiX

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Ich nehm das jetzt einfach mal stellvertretend, könnte man sicher auch einige andere Posts nehmen. Ich find hier den "im Krieg" Teil halt recht interessant. Allem Anschein nach ist das mit der Schule ja beim initialen Schlag passiert. Es geht also nicht um irgendwas wo man groß auf Aktionen des Irans reagieren musste. Sondern man hat sich im voraus überlegt, dass man unter anderem mit diesem Ziel (also halt der Stützpunkt neben/an der Schule) den Krieg überhaupt lostreten will, wann Kinder wohl da in einer Schule sein könnten, dürfte jetzt auch kein großes Geheimnis sein.
Ich find das macht es eigentlich nochmal ne Nummer verwerflicher, als wann das wirklich irgendwann im Krieg passiert wäre.
Vorweg: Ja, sehe ich ähnlich.
Das setzt aber noch immer voraus, dass man wusste, dass das eine Schule war (gut, davon, dass irgendjemand das wusste ist mal auszugehen) und das dieses Wissen bei der Zielauswahl berücksichtigt wurde (hier vermute ich den Fehler). Ich gehe noch immer davon aus, dass derjenige, der das Ziel bestimmt hat, das getan hat, ohne zu wissen, dass es sich um eine Schule handelt. Oder das die Zielliste tatsächlich ganz stumpf von einer KI generiert wurde und niemand das nochmal gecheckt hat.

Und um auch das nochmal klarzustellen: Das ist ein unverzeihlicher Fehler für den jemand die Verantwortung übernehmen sollte, aber es bleibt damit noch immer ein Unfall.
 
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Wir reden halt von einem High-Tech-Staat. Wenn man sich für die Umgebung interessieren möchte und Kollateralschäden wirklich vermeiden wollen würde, kann es für die Amis mit ihren Satelliten eigentlich nicht ganz so schwer sein rauszufinden, dass dort eine Schule ist. Also entweder nicht all zu viel Mühe gegeben oder irgendwo in der Kommandokette kommunikationsmäßig versagt.
 
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Was genau ist jetzt das Ziel der Diskussion? @Scorn4 Alle hier verurteilen die Rakete auf die Schule, die Mehrheit scheint allerdings der Meinung zu sein es war grobe Fahrlässigkeit, keine gezielte Absicht. Ist es das, was du anders siehst? Dann bräuchte man aber natürlich eine Ahnung über die Absicht, darzustellen wie einfach es gewesen wäre, das rauszufinden, reicht nicht. Ich verstehe aber auch nicht so ganz die Fixierung darauf, für mich ändert das absolut nichts an meiner Bewertung des ganzen Zustands.

Unterschied für mich zwischen Iran/Hamas/Arschlochstaaten/(Israel) war, dass im Westen solche Vorfälle aufgeklärt werden sollten. Zumindest die Presse ist ja noch frei genug, dass reuters, nyt etc. darüber breit berichten können und es nicht totgeschwiegen wird.
Das Argument finde ich übrigens etwas lame. Berichte gab es in der Haaretz über Israelische Gräueltaten ja auch, aber wenn keinerlei Konsequenzen daraus erfolgen, dann ist das IMO keinen Deut besser. Oder wie viele Verurteilungen gab es nach der Aufdeckung des amerikanischen Folterskandals (enhanced interrogation my ass)? Klar ist das nicht identisch damit, 20.000 Zivilisten umzubringen. Aber mir scheint der Hauptunterschied darin zu liegen, dass das Regime der eigenen Bevölkerung genauso wenig Wert zuspricht wie USA/Israel fremder (insbesondere arabischer) Bevölkerung.
 
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da?

sonst während der Proteste im Januar soll es auch einige tausend Tote gegeben haben:
Während der iranische Nationale Sicherheitsrat offiziell 3.117 Tote einräumt, geht die UN-Sonderberichterstatterin für den Iran, Mai Sato, von mindestens 5.000 Todesopfern aus. Womöglich sind es sogar bis zu 20.000 Todesopfer. Die unter anderem von Deutschland einberufene Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats vom 23. Januar 2026, in der die Mandate der UN-Untersuchungsmission für Iran und der UN-Sonderberichterstatterin für Iran jeweils verlängert wurden, unterstreicht, wie dringend eine unabhängige internationale Untersuchung benötigt wird.
vor paar Tagen dazu ein faz Bericht:
„Sie haben unsere Kinder getötet und Verletzte aus den Krankenhäusern verschleppt, um sie zu ermorden“, sagt Husseini, der wie alle Personen in dieser Geschichte in Wirklichkeit anders heißt. Er spricht von den Protesten im Januar, bei denen in nur zwei Tagen Tausende unbewaffnete Demonstranten erschossen wurden. Husseini ist Arzt. Er hat unvorstellbare Grausamkeiten gesehen. Jugendliche, denen das halbe Gesicht weggeschossen wurde. Kollegen, die gefoltert wurden, weil sie Demonstranten operierten. Es sprudelt aus ihm heraus. Die Warnung seiner Frau, besser nicht mit Journalisten zu sprechen, wischt er beiseite.

[...]

Viele Gesprächspartner in Van sprechen trotzdem von „präzisen Schlägen“. Sie nehmen es so wahr, dass die amerikanisch-iranischen Luftangriffe sich nicht gegen sie richteten, auch wenn sie ihnen den Schlaf und die Nerven raubten. Zum Beispiel ein junges Pärchen aus Urmia, das in der Türkei studiert und in einem Bus Richtung Grenze sitzt, um die Familie zu besuchen. Für gefährlich halten sie das nicht. Ein Mann, der in Istanbul als Bauarbeiter arbeitet, fährt ebenfalls nach Hause, um bei seiner Frau und seinen drei kleinen Kindern zu sein. Sie hätten ihm per SMS geschrieben, dass sie Angst hätten. Gerade ärmere Familien können sich die hohen Kosten für Auslandstelefonate nicht leisten. Sie sind im Moment der einzige Weg, über die Landesgrenze zu kommunizieren, weil das Internet kaum funktioniert.
Natürlich fühlen die Gesprächspartner in Van mit den Eltern der getöteten Schulmädchen, die im südiranischen Minab mutmaßlich durch einen amerikanischen Luftangriff auf ihre Schule neben einem Marinestützpunkt ums Leben kamen. Bei Berichten über etliche andere getroffene Schulen und Krankenhäuser sind viele skeptischer. Sie mutmaßen, dass sich Regimekräfte in den Gebäuden versteckt haben könnten. „Diese Leute würden sich sogar hinter kleinen Kindern verstecken“, sagt eine Ingenieurin aus Teheran verächtlich.


Es gab eine Resolution im UN Sicherheitsrat, wo überraschend Russland und China kein Veto eingelegt haben:
Die Resolution verurteilte zudem "jegliche Handlungen oder Drohungen" Teherans, die darauf abzielten, "die internationale Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu blockieren, zu behindern oder anderweitig zu stören".

Außerdem wurde Irans Einsatz von Stellvertretergruppen wie der libanesischen Hisbollah-Miliz kritisiert. Die mit Iran verbündete Hisbollah hatte als Reaktion auf den von Israel und den USA gestarteten Krieg und die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Seitdem greift das israelische Militär im größeren Umfang im Libanon an.

Der Resolutionsentwurf war von Bahrain vorgelegt worden. Russland und China, zwei Verbündete Irans, enthielten sich bei der Abstimmung und machten auch nicht von ihrem Veto Gebrauch, das sie als ständige Mitglieder des UN-Gremiums haben.

Ist immer noch erschreckend, wie wenig Freunde sich Iran international gemacht hat bzw. die paar außer Worthülsen nichts machen. Und wie wenig Widerstand es gegen den Krieg gibt abseits von Spanien bzw. die sich der Rest sich erst wegen steigender Ölpreise beschwert.
 
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Naja jein. Abu Ghuraib war die Spitze des Eisbergs und da sind die kleinen Köpfe vor Ort gerollt. Und selbst das ja eigentlich nur für die Außenwirkung: Wenn ich in die Liste gucke, dann gibt es da zwei Sündenböcke und ein paar Schauurteile. Es geht mir aber um die ganze Entwicklung der Foltersysteme beim CIA nach dem 11. September und die Vertuschungen, die damit verbunden waren. Ist schon ne Weile her, dass ich den gesehen hab, aber es gibt einen Film dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Report_(2019_film). Da wurde niemand zur Verantwortung gezogen.

vor paar Tagen dazu ein faz Bericht:
Hab zu dem Thema letztens ein Interview mit Isabel Schayani gehört, die ich ganz gut finde. Das war direkt nach dem Start der Angriffe sicherlich noch anders, aber mittlerweile wirst du keine glücklichen Iraner mehr finden. Entweder hast du pro Regime Leute oder total verängstigte/desillusionierte Menschen. Die mittlerweile verstehen, dass Israel und USA das Regime nicht stürzen werden, weil Bomben werfen dafür nicht ausreicht. Und dass sie von der iranischen Bevölkerung erwarten, sich aufzulehnen und mal wieder vom Regime abschlachten zu lassen.
 

Scorn4

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Die Iraner, die glücklich über die Angriffe sind/waren, sind diejenigen, die nicht im Iran leben.
Als würden sich jmd freuen, dass seine Stadt bombardiert wird
 
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Die Iraner, die glücklich über die Angriffe sind/waren, sind diejenigen, die nicht im Iran leben.
Als würden sich jmd freuen, dass seine Stadt bombardiert wird
Habe tatsächlich Videos von Leuten in Randvierteln gesehen, die die Raketen bejubeln. Kann natürlich alles Fake sein blabla, aber ich frage mich schon warum du das für so unmöglich hältst. Da wurden vor ein paar Wochen viele Menschen einfach niedergeschossen. Würdest du denn unter ähnlichen Umständen nicht jubeln, wenn du aus der Ferne beobachten könntest, wie Raketen auf deine faschistische Regierung niedergehen?

Ich habe in den letzten Monaten zwei regimekritische, iranische Filme gesehen. Einer davon wurde mit Laiendarstellern in Iran selbst gedreht. Die liberale Opposition dort gibt es. Stellt sie die Mehrheit da? Vermutlich nicht. Ich denke es gibt auch viele Arbeiter und "einfache Leute" die einfach wegen der schlechten ökonomischen Lage unzufrieden sind. Und leider glaube ich Stand jetzt dass die USA diese Leute bitter enttäuschen werden. Trump scheint händeringend zu versuchen, dass jemand anders die Drecks-Bodenarbeit für ihn übernimmt. Kurden wollen nicht (wieso sollten die auch). Iraner können nicht und sind vermutlich auch zu wenige. Ohne Bodentruppen wird da nichts gehen.

Und was die Schule angeht: Die Israelis haben recht früh gesagt, dass es die Amis waren, weil sie auf veralteten Daten beruhend Ziele ausgewählt haben. Scheint sich ja jetzt zu bewahrheiten. Das ist riesengroßer Mist, aber einen sauberen Krieg gibt es halt nicht. Ich denke/hoffe, dass Israel/USA nicht so blöd sind, zivile Terrorbombardements im Stile von Russland zu starten. Aber wenn sie das tun, würde es wohl nicht bei einer Schule neben einer Militäreinrichtung bleiben.
 
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nuclear weapons back on the menu boys 8[

israel wie die usa haben ihre vorrat abfangsystemen nahezu aufbraucht, die usa shippern sogar system/muntion aus südkorea nun in den mittleren osten. hisbollah sitzt noch auf genug raketen. keine ahnung was der gameplan der usa/israel hier war, vielleicht wars tatsächlich die nuklear-option und das herbeiphantasierte armageddon.
 

Gustavo

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Nur mal so nebenbei: Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie im Wahlkampf die Union gesagt hat, man müsse wieder "interessengeleitete Außenpolitik" machen im Gegensatz zu ACABs "feministischer" Außenpolitik? Mir fällt es wirklich *sehr* schwer, mir eine Definition "deutscher Interessen" vorzustellen, nach der dieser Krieg keinen stark negativen Einfluss auf deutsche Interessen haben wird, schon gar nicht wenn man deutsche Interessen so definiert wie die Union es normalerweise tut. Trotzdem ist man in Europa weiterhin Bremser #1, wenn es darum geht sich öffentlich gegen diesen völlig unsinnigen Krieg zu positionieren und begründet das auch noch mit Argumenten, von denen jeder weiß dass sie nicht zutreffen: Man *kann* natürlich lang und breit darüber diskutieren, ob ein solcher Krieg irgendwie R2P für die iranische Bevölkerung sein kann, aber man sollte halt nicht wenn die USA (von Israel ganz zu schweigen) ununterbrochen öffentlich zugeben, dass es ihnen darum gar nicht geht.
 
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Was willst Du denn hören? "Böser Trump! Ganz böse! Böser Netanjahu! Ganz böse!"

Was zählt: NATO Einsatz eindeutig abgelehnt. Klar unterstrichen, dass wir da nicht mitmachen. In der gegebenen Gemengelage ist das genug. Wertegeleitete Ansagen, die dem Selbstbild schmeicheln, aber keinen echten Nennwert liefern, tatsächlich sogar nachteilig sein können, leisten wir uns erst wieder, wenn wir Machtpolitik verstanden und die nötige Relevanz sowie Kapazität dafür haben. Vorher ist das - no offense - infantiler Geltungsdrang.
 

Scorn4

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gut und schön, nur wieso dann gegen angeblich feministische außenpolitik wettern, wenn man sich dann trotzdem bückt?
 

Gustavo

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Was willst Du denn hören? "Böser Trump! Ganz böse! Böser Netanjahu! Ganz böse!"

Was zählt: NATO Einsatz eindeutig abgelehnt. Klar unterstrichen, dass wir da nicht mitmachen. In der gegebenen Gemengelage ist das genug. Wertegeleitete Ansagen, die dem Selbstbild schmeicheln, aber keinen echten Nennwert liefern, tatsächlich sogar nachteilig sein können, leisten wir uns erst wieder, wenn wir Machtpolitik verstanden und die nötige Relevanz sowie Kapazität dafür haben. Vorher ist das - no offense - infantiler Geltungsdrang.

Ich glaube du hast den Sinn des Posts falsch verstanden. Es ging mir nicht darum was ich zu Trump hören will, sondern darum dass man sich mit Argumentation nach "Interessen" vielleicht besser etwas zurück gehalten hätte, weil die halt nicht so leicht zu bestimmen sind und je nach Zeithorizont sehr verschieden sein können. Auch bei den Grünen war man nicht so blöd zu glauben, man müsse einfach nur an das Gute im Menschen Land appellieren und dann würden die sich schon eines Besseren besinnen. Die Idee war, dass man bewusst internationale Kooperation und internationale Institutionen stärkt, weil es auf Dauer für alle besser ist in einer Welt zu leben, wo die funktionieren.
Es ist immer leicht, sich dann wie die Union hinzustellen und mit dem Finger zu zeigen und zu sagen schaut nur wie die Institutionen und Normen versagen, tun sie ja auch häufig. Das heißt aber nicht, dass man deshalb mit einem kurzsichtigen Fokus auf "eigene Interessen" nicht am Ende genauso oder schlimmer auf die Schnauze fliegen kann. Kooperation setzt im Gegenteil häufig einfach voraus, dass sich mindstens ein Akteur eben NICHT immer genau so verhält.

Ich halte diesen ganzen Kram von wegen "Machtpolitik" btw für ziemlichen Blödsinn. Die Europäer haben genug Druckmittel, man lässt sich nur von einer völligen Fehldiagnose leiten, wie die amerikanische Politik funktioniert.
 
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Was zählt: NATO Einsatz eindeutig abgelehnt. Klar unterstrichen, dass wir da nicht mitmachen. In der gegebenen Gemengelage ist das genug. Wertegeleitete Ansagen, die dem Selbstbild schmeicheln, aber keinen echten Nennwert liefern, tatsächlich sogar nachteilig sein können, leisten wir uns erst wieder, wenn wir Machtpolitik verstanden und die nötige Relevanz sowie Kapazität dafür haben. Vorher ist das - no offense - infantiler Geltungsdrang.
Ich empfinde es aber auch etwas als infantilen Geltungsdrang, alle paar Tage ins Forum gesteppt zu kommen und ohne jeglichen Mehrwert immer den gleichen Post in den Thread zu setzen - no offense. :deliver: Du kannst ja mal die Nachteile darlegen, die z.B. Sanchez jetzt zu erwarten hat. Oder die EU, nachdem sie sich in der Grönlandfrage eindeutiger positioniert haben.
Der Punkt, der an dem ganzen hier so ärgerlich ist, und den Gustavo IMO so gut dargelegt hat ist, dass hier wertegeleitete Aussagen und kalkulierte Interessenspolitik bei uns ziemlich gleich fallen und wir uns ohne Dilemma, ob wir jetzt "gut" oder "überlegt" handeln wollen, noch eindeutiger Positionieren könnten.
 
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