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IT-Struktur für Rechtsanwaltskanzlei

TheGreatEisen

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Hey Leute,

ich plane aktuell die Gründung einer eigenen Kanzlei, derzeit sind wir zu zweit, kann sein dass wir auch zu dritt eröffnen. Jetzt haben wir uns überlegt, wie die Technik auszusehen hätte. Wir möchten von überall auf die elektronische Akte zugreifen können, aber auch ein lokales Backup erstellen, Exchange von überall nutzen usw. Anscheinend ist eine Vorgabe für die Nutzung von Cloud-Systemen, dass die Server in Deutschland stehen.

Gibt es da irgendeine System Lösung?

BG
 
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Rein aus Interesse, wer sagt das?
Anscheinend ist eine Vorgabe für die Nutzung von Cloud-Systemen, dass die Server in Deutschland stehen.

Nun, 3 Wege:
Selber bauen und Schwager nerven:
Ein bisschen Hardware in den Keller stellen und einer von euch verbrädt dann in Zukunft 30% seines Pensums für eure gammlige IT.

IT Dienstleister beauftragen
Selbes wie oben, ihr bezahlt einfach dafür. Nicht unbedingt das, wofür man anfangs gerne Kohle ausgibt.

Cloud
Ist heutzutage schwer, dagegen an zu argumentieren weil einfach die Preise unverschämt tief sind, man ne pfannenfertige Lösung kriegt und das ganze ohne gross zu mucken läuft. Bei z.B. der MS Cloud heisst das: Komplette Office Suite, komplette Groupware, Fileablage online und dann noch paar extras wie Sharepoint, wenn mans braucht. Pay-as-you-grow-blah. Onlineauftritt macht man ja meist woanders.
Kurz: Keine Sorgen um Backup/Restore, Daten Verfügbarkeit, ausgefallene Server Disks etc. pp.
Kehrseite: Daten liegen beim Cloud Provider (man vertraut ihm da blind, selber vorher verschlüsseln einzige Möglichkeit den Zugriff zu schützen), drohendes Vendor-Lock-in (irgendwann wirds schwierig, sich da zu trennen), schwammige internationale Rechtslage.

Meine Meinung: IT für ein dreiköpfiges Unternehmen stinkt.
 

TheGreatEisen

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Die Vorgabe stammt von der Rechtsanwaltskammer.

5 GB kosten bei einem solchen Anbieter wohl 30 Euro im Monat. Die Datenmenge ist bei uns ja überschaubar. Drucker mieten mit 50000 Seiten im Jahr kostet auch nur 150 Euro im Monat, inkl Service und Toner. Wir sind überrascht, wie günstig das alles ist
 

Shihatsu

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Nein, die Vorgaben entstammen dem Bundesdatenschutzgesetz, die RAKammer setzt es nur durch. Anwälte arbeiten immer mit personenbezogenen Daten und weiterverarbeiten diese, damit unterliegen sie dem Weisungsrecht des Bundesdatenschutzbeauftragten, und dieser sagt: Bürger müssen ihre Grundrechte einfordern können. Sobald ein Datum auf einem nicht deutschen Server liegt, weiterverarbeitet wird und personenbezogen ist wars das. Scheissen viele Betriebe und Konzerne drauf. Sollte man als Anwalt TUNLICHST unterlassen.
Btw: von überall auf die elektronische Akte zugreifen - ganz ehrlich? Wenn das sicher funktionieren soll, nehmt euch nen Dienstleister. Damit ist jeder Wald- und Wiesenadmin überfordert - er weiss es nur nicht.

Wenn Cloudprovider bleibt nur was kleines deutsches, MS mit dem Made in Germany Tarif (wäre dann letzlich Telekom Cloud) oder gleich Telekom.
 
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Bei uns ist das so gelöst, dass alle Daten und Programme ausschließlich im Hauptsitz benutzt werden und keinerlei Clients dieser Programme oder gar Datensätze das Firmennetzwerk verlassen. Muss jemand von außen zugreifen, kann er sich maximal über eine Art Remote-Desktop an der Firma anmelden und dann über 'ne verschlüsselte Verbindung quasi den Screen des Firmenrechners sehen und dort mit den Programmen arbeiten. Auf dem mobilen Gerät selbst ist weder Firmensoftware installiert noch werden dort irgendwelche Daten gespeichert.

Wie das mit der Autorsisierung der Geräte gelöst ist bzw. sicher gestellt ist, dass sich niemand fremdes da einklinkt und wie sicher das Ganze ist kann ich als "Laie" natürlich nicht beurteilen, aber es funktioniert ziemlich gut und selbst wenn mal jemand ein mobiles Gerät verliert, sind da keine nutzbaren Firmendaten drauf. Da wir 'ne Vollzugsbehörde sind, würde ich jetzt zumindest mal raten, dass diese Lösung von irgendwo abgesegnet ist, was das rechtliche betrifft.
 
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Ne kurze Googlerecherche hat ergeben, dass der deutsche Anwaltsverein da ne Lösung für Kanzleien im Angebot hat.

https://anwaltverein.de/de/mitgliedschaft/rabatte#panel-kommunikation-technik

Wie gut das Angebot da letztendlich ist, kann ich nicht beurteilen. Ansonsten gibts auch Dienstleister, die passende Lösungen nach Kundenwunsch zusammenstellen und betreiben.
Selbermachen würde ich dabei aber nur als letzte Option in betracht ziehen, das fährt man (viel) schneller vor die Wand, als man denken mag.
 

TheGreatEisen

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D.h. wir holen uns irgendwelche Lenovo/Dell Ultrabooks für ca. 1.500, jeweils mit Dockingstation, dazu eine 100Mbit Inet Leitung von der Telekom, mehr "IT-Infrastruktur" braucht man doch nicht, oder (außer Diktiergeräten/Drucker/Fax/Scanner). Offen ist nach wie vor, wie wir Telefonieren handhaben. Für die Arbeitsplätze zusätzlich Headsets, die Frage ist nur welches System. Ich fand Avaya ganz gut, da konnte ich auf dem Desktop anklicken, wen ich anrufen möchte.

Da wir aktuell mit Iphones arbeiten würden wir uns Iphone 7 dazu holen.
 

Gelöscht

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logo? check.

2maLnBw.jpg


ansonsten, mal blöd gefragt: warum nicht einfach nen dickes nas hinhängen, wenn ihr eh schon die "große" telekom leitung habt? habt ihr inhouse, kosten überschaubar, ist im zweifel auch von nem kleineren it-service managebar.
 

parats'

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Wir nutzen seit Jahren MS Azuremit der Zusage, dass der Kram nur in Europa gehostet wird. Funktioniert seit jeher problemlos bei ca 80 Standorten in Deutschland. Bzgl. der Telefonie mal an VoIP und softclient gedacht?
 

TheGreatEisen

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Alter YNC :rofl2:
Wir nutzen seit Jahren MS Azuremit der Zusage, dass der Kram nur in Europa gehostet wird. Funktioniert seit jeher problemlos bei ca 80 Standorten in Deutschland. Bzgl. der Telefonie mal an VoIP und softclient gedacht?

Nein, bin da auch echt planlos. Wir brauchen mindestens 4 Leitungen, die permanent telefonieren können. Dann der ganze Käse mit umstellen, verbinden, Telko Zeug usw.
 
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Wenn du die HP für 3.500 ordentlich hinbekommst...

Kann sehr simpel gehalten sein, uns gefällt z.B:

http://fhp-rechtsanwaelte.de/

Für die Seite würde ich keine 3,5 T€ bezahlen. Das ist ja standard.
Ihr braucht ja nur ne Online-Visitenkarte ohne Shop, großes cms, extra programmieraufwand oder sonstwas sonder maximal 15-25 Content-Seiten.
Für 3,5 T€ macht euch das jeder mit Kusshand, gibt aber auch Agenturen, die machen dir das für 2k brutto.

Am besten mal mehrere Angebote einholen, zwischen 1000 und 50k wirst da alles bekommen
 

Shihatsu

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Also manche von den Antworten und vor allem deine Vorstellungen machen mir Angst, Eisen. Du gehst da mit zuwenig Budget und reichlich naiv ran. Wenn du das so aufziehst wie es sich gerade anhört... :nervous:
Mal son paar facts: Business-Notebooks mit nem bisserl Dampf und passendem SLA gibts nicht für 1,5k. Kannste verdoppeln. NAS ist bescheuert, wenns um "richtige" Daten geht. In solchen Fällen gibts nen SAN in Doppelausführung mit K-Fall-Backup. Die Telefonie besteht aus nem Hardware SIP-Gateway mit Faxfunktion und danran angeschlossene Telefone als SIP-Clients, das können auch Softphones sein. Die Dinger sind nicht ganz so billig. Die Internetleitung muss auch was "vernünftiges" sein, wir reden hier nicht von einer popeligen VDSL100 Leitung. Die mit vernünftiger Verfügbarkeit geht ordentlich ins Geld.

Was die Hardware angeht musst du folgende Überlegung anstellen: Was kostet es mich einen, zwei oder 10 Tage nicht einsatzfähig zu sein? Wie sehen meine Wiederherstellungszeiten aus? Wie meine Ausweichsszenarien? Wie warscheinlich ist so ein Ausfall? Was darf mich die Absicherung kosten? Welche Verantwortung trage ich? Wie weit komme ich mit einem "Sorry, konnte die Frist nicht einhalten wegen IT" Satz? Ganz ehrlich: Lasst das nen Profi machen, um Himmels willen :8[:

Azure in Europa fällt btw aus - Safe Harbour is nich, ADV mit Irland kannste knicken@parats
 
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Kommt auf die Leistung an, aber das ist durchaus nicht unrealistisch. Da zahlt man dann aber meistens hauptsächlich für den Service. Da gibts dann soweit ich weiß von Dell z.B. so Angebote, wo sie bei nem Hardwaredefekt am selben oder nächsten Tag ein Ersatzgerät mitbringen, deine Festplatte einbauen und du so in wenigen Stunden wieder Einsatzbereit bist. Kaufst du dir einfach irgendein XPS oder so, kommst du mit deinen 1500 Euro hin. Die schickst du dann aber im Zweifelsfall auch mal 6 Wochen incl. Festplatte zur RMA ein, wenns kaputt geht. Für Ersatz sorgst du dann selbst, incl. neu aufsetzen, einrichten und co. Gerade als Anwalt kann ich mir schon vorstellen, dass es extrem problematisch werden kann, wenn man mal ein paar Tage nichts tun kann, weil man am Notebook gespart hat. Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass man da als Anwalt günstiger wegkommen könnte, weil man bei der Rohleistung sparen kann - beim Service würde ich das aber nicht machen, wenn ich mit dem Gerät mein Geld verdienen würde.
 

TheGreatEisen

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Wir kalkulieren alles nahezu wöchentlich neu durch, Business Plan steht, monatliche Fixkosten sind zu 90% geklärt. Keine Sorge bzgl des Budgets, es liegt bei über 100.000, wir haben bislang 60.000 verplant und fast alles abgedeckt.

Wir haben weiterhin Papier Akten, ein völliger Ausfall der zur Säumnis führt ist eher unrealistisch. Nicht die IT kosten überschätzen, verglichen mit den Kosten für Beckonline, Juris und Berufshaftpflicht auf 2,5 Mio sind kosten für Cloud/inet//tele/Backup/Drucker usw geradezu lächerlich.
 

TheGreatEisen

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3000 Euro? Ihr übertreibt da maßlos, unser Notebook muss Chrome und Office auf die Kette kriegen, das wars. Zeigt mir mal ein Notebook für 3000 Euro, welches der Anwalt von heute angeblich benötigt. Die meisten RAs haben handelsüblichen billigeimer unterm Tisch stehen.
 
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Gut, das kann ich nicht beurteilen - ich dachte, dass es für Anwälte auch Spezialsoftware gibt, die Leistung benötigt. Wenn das nicht der Fall ist, kommst du auch mit einem durchschnittsnotebook + Vor Ort Service (auch bei Unfallschäden etc.)/Diebstahlschutz etc. hin. Da brauchst du dann wohl echt nicht mit 3000 Euro zu kalkulieren.
 
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http://geizhals.de/dell-precision-m6800-workstation-6800-0644-a1234013.html?hloc=at&hloc=de
für so ein monster kannste 3k hinblättern, wenn du den von horstschlemmer genannten service dazu nimmst, wozu man wirklich nur eindringlich raten kann, kommt noch ein bisschen was oben drauf, dafür bist du in der hinsicht auf jahre bestens aufgestellt.
ich weiß nicht, was für nen desktop-pc du zu hause hast, aber wenn die leistung zwischen dem und deinem arbeits-notebook stark schwankt, wird dir das ziemlich auf den sack gehen. klar, das teil oben ist übertrieben, aber dafür kannste damit dann auch wirklich alles machen
 

TheGreatEisen

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Shihatsu

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Du denkst immer noch an Consumergeräte... Und du denkst immer noch ohne Verfügbarkeit. Mein popeliges core i5 kostet 400 steine/monat auf 3 Jahre. 12h drop in service. Klar, das sind nochmal andere Ansprüche weil ich ohne garnicht arbeitsfähig bin und an mener Arbeit andere SLAs hängen, aber nimm um Himmels Willen keine consumer hardware.
Und schön das ihr nen BC aufgestellt habt, aber ihr habt die IT offenbar dezent unterschätzt. Papier schön und gut, aber das ist dann deutlich langsamer. Kosten. Risiko. Jemand der sich damit auskennt sollte euch da dringend beraten. Allein die Idee mit den Kundendaten auf nem NAS...
 
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mehrere tabs offen, ne datenbank offen, evtl. noch ne etwas größere software offen...klar, man muss es nicht so übertreiben :ugly: aber 14" wäre mir persönlich deutlich zu klein, 17 sollten es schon sein, was genau für anwendungen am ende dann gleichzeitig laufen, weißt natürlich nur du, aber ich würde es nicht unterschätzen
 

deleted_24196

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Was kostet Full Service für Notebook im Jahr?

Bei DELL ist der Support am nächsten Arbeitstag vor-Ort-Service im Preis der Business Notebooks mit drin. Grundsätzlich erst einmal für ein Jahr, 3 Jahre kosten atm 3€/Monat und 4 Jahre 7€/Monat. Wobei es auf drei Jahre im Moment einen Rabatt gibt, der dafür sorgt dass es nur 3€/Monat sind (Normalpreis ~9€).
 

TheGreatEisen

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Nochmal: Outlook offen, word offen, chrome offen. Das ist die Maximalbelastung.

Ich kann auch locker ein paar Tage auf mein Notebook verzichten und zuhause am desktop arbeiten.

Mit der Papierakte und einem Diktiergerät bin ich voll arbeitsfähig.

90% arbeite ich mit Dockingstation. Ich bin aber offen für überzeugende Argumente. Wenn jemand mir sagen kann, was der normale IT Service für einen Notebook im Monat kostet, wäre es vllt leichter nachvollziehbar

Edit: 9 Euro? Und was kostet ein mittelmäßiges Dell Business Notebook?
 

Shihatsu

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Definiere "normale IT Service". Du hast im Moment das Problem das du deine eigenen Anforderungen nicht kennst und plötzlich alles selber machen usst, was dir bisher abgenommen wurde. DU musst wissen was für einen Service du haben willst. Und Zuhause am Spielerechner weiterarbeiten? Dude, don't. Just don't!
Willst du das der Techniker am nächsten Tag kommt, willst du das er nen kompletten Satz Ersatzteile hat, willst du in garantierten 12h wieder arbeitsfähig sein, darf dein Gerät notfalls eingeschickt werden, diese Fragen musst du dir da stellen, dann gibts auch konkretere Antworten.
Und btw, refurbuished consumer ware von Amazon als Preisindikator ist... selbstverarsche. Du müsstest schon bei nem neuen Thinkpad der T-Serie schauen. Für die X gibts nichtmal "richtige" Dockinstations. Und noch was: Notebook-ULV-Corei7 ist von den Leistungsparametern was ganz anderes als Desktop-i7. Muss natürlich trotzdem net sein, mir reicht mein i5 ja auch, und ich mach dezent anderen Scheiss :ugly:
 
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Ich kaufe Laptops für ~1k (netto versteht sich) mit i5, SSD, 8GB RAM. Größe zwischen 17" und 14". Werden auch fast ausschließlich nur für Office benutzt. Derzeit von HP und Fujitsu.
Dazu gibt es immer 3 Jahre Vor-Ort-Service mit 24h Reaktionszeit für ~120€ von HP (wobei man hier erst mal durch den osteuropäischen Support muss).
Die Fujitsu haben an der Unterseite einen Anschluss für einen Portreplikator (sind noch mal ~100€ zusätzlich). Bei denen ist der 3 Jahre Vor-Ort mit 48 Stunden Reaktionszeit um die 100€ (Callcenter in Deutschland).
Also Reaktionszeit innerhalb der Zeit meldet sich der Subunternehmer und macht einen Termin aus (meist nächster Tag oder Nachmittag am selben Tag)

Derzeit hatte ich auch fast nur "kleine" Ausfälle, also der Laptop konnte dennoch weiterhin genutzt werden (Riss im Display, Lüfter klackern, HDMI Anschluss kaputt). Ansonsten haben wir noch 1-2 alte Laptops parat, falls ein Mitarbeiter die 1-2 Tage nicht ohne auskommt.

Einmal war eine SSD defekt, hier kam der Herr, wo ich die Rechner bestelle, sofort vorbei und hat eine neue vorbeigebracht. Dadurch hatte auch hier die Mitarbeiter nur ~2 Tage keinen Rechner.
Dies ist aber halt 100% Service des Lieferanten und die Geschäftsbeziehung besteht bereits etliche Jahre.

Installation und Einrichtung wird von mir aber auch selbst gemacht, keine Ahnung, wer dies bei dir dann übernehmen soll. Hier sollte man dann auch je nachdem 2-3 Stündchen einplanen.

Ich würde empfehlen, mal bei einem kleinen lokalen IT-Dienstleister für die Basics anzufragen.
 
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Ich glaub überschätzt extrem die technischen Anforderungen eines Juristen an seine Hardware. Eisen kann an jedem x beliebigen PC mit Office und Zuganz zu einer Cloud arbeiten. Wahrscheinlich ist das nicht 100% Safe aus IT Security Persketive, aber dann ist erstmal die Frage, wer ihn da wirklich angreifen möchte. Ich empfinde das gerade her als übertriebene Panikmache.
 
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Wir haben in der Firma die Fujitsu Lifebooks E Reihe im Einsatz gehabt - sowohl in der IT als auch für die normalen Anwender. Wüsste nicht, inwiefern die nicht ausreichend für die Dinge sind, die er im Arbeitsalltag bewerkstelligen muss. Die waren auch extrem zuverlässig und auch nach dem Wechsel nach 3 Jahren noch n super Einsatzgerät für den Heimgebrauch (via Werksverkauf). Für die Geräte gibts ja auch Port-Replikatoren, die ohne Probleme funktionieren.
 
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Ich glaub überschätzt extrem die technischen Anforderungen eines Juristen an seine Hardware. Eisen kann an jedem x beliebigen PC mit Office und Zuganz zu einer Cloud arbeiten. Wahrscheinlich ist das nicht 100% Safe aus IT Security Persketive, aber dann ist erstmal die Frage, wer ihn da wirklich angreifen möchte. Ich empfinde das gerade her als übertriebene Panikmache.

#

ich hab das gefühl hier findet die typische fachmann/nichtfachmann diskussion statt, die man aus allen lebensbereichen kennt: "100 PS? nene, auf das leergewicht bist du viel zu langsam unterwegs. denk auch mal daran, dass du ein sicherheitsrisiko darstellst, wenn du auf der autobahn nicht reindrücken kannst. und bedenke auch, dass du ein bisschen spaß haben willst. also 250 PS müssens schon MINDESTENS sein"

meine erfahrung, und eisen dürfte ja auch schon die ein oder andere kanzlei von innen gesehen haben: die meisten kleinen bis mittleren kanzleien (und auch die öffentliche verwaltung) haben standard officepcs an einen server angeschlossen. auf den PCs läuft outlook, office und ein beliebiges aktenverwaltungsprogramm. kein berechtigungssystem, kein gar nichts. dazu kommt ne telefonanlage und internet, je nach kanzleistandort gerne auch mal mit verbindungsabbrüchen oder zockerunfreundlich langsam. papierakten sind natürlich muss, schon allein für sitzungen (glaube die allerwenigsten sind digital in ner verhandlung unterwegs).
insofern würde ich sagen, dass 3k laptops mit one-minute-exchange-service ein bisschen overkill ist. man sollte sich auch überlegen, ob man in heutigen zeiten von locky und konsorten allzusehr auf digital setzen sollte. denn im endeffekt kann die tollste IT doch dann auch nichts daran hindern, wenn eisen die bewerbung einer hübschen blondine öffnet, die komischerweise als bewerbung.pdf.exe gesendet wurde :P

(funfact: tatsächlich in einer mir bekannten kanzlei passiert)
 

TheGreatEisen

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Der klassische Einzelanwalt hat ne 16000er Leitung, einen runtergeschrubbten Desktop PC von der Stange und hin und wieder klemmt er ne externe HDD fürs Backup an den Rechner.. :deliver:
 
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Die Frage ist da halt immer, was du haben willst?
Ist es ok wenn du mal ne Woche ohne PC auf der Arbeit sitzt bzw. (in deiner Freizeit) selbst für Ersatz + Einrichtung sorgen musst, oder hast du da selbst besseres zu tun? Hardware hat ja meist dann Probleme, wenn man sie so garnicht brauchen kann.
Selbst die kleinen Servicepakete für 100-200 Euro können da schon echt hilfreich sein, wenn man dann am nächsten Tag wieder voll Einsatzfähig ist.
Mir würde da aber hauptsächlich das Datenschutzgesetz Sorge machen. Als Anwalt kannst du einen Fall wie folgenden sicher besser bewerten:
Dein Rechner fällt aus. Du musst ihn einschicken. Auf der Festplatte sind Klientendaten. Du musst den Rechner so wie gekauft mit Festplatte einschicken, sonst kein Service. Was tun?
Da spielts dann auch keine Rolle, ob es 2000 Euro Superhardware ist oder ein 300 Euro Gebraucht-PC. Um zu vermeiden, sich darüber überhaupt Gedanken machen zu müssen, nimmt man Businessgeräte (muss nicht die 3000 Euro Klasse sein) mit einem Mindestmaß an Service - z.B. die Option die Festplatte beim Schadensfall zu behalten. Und Service gibts natürlich auch in billigeren Varianten als in Daves Fall. Zum Beispiel kosten bei Dell 4 Jahre Prioritätssupport und Techniker am nächsten Tag incl. Unfallschäden (Kaffeetasse, Runterfallen...) ~250 Euro pro Gerät, Diebstahlschutz + Geräteortung ~10 Euro pro Gerät für 4 Jahre.
Das ist zwar bei weitem nicht das höchste Supportlevel, aber im Vergleich zum üblichen Supportniveau schon ein beachtlicher Unterschied.
Nur weil viele Kanzleien ranzige Hardware einsetzen, die vom Neffen des Vorsitzenden des Schützenvereins gewartet wird, müsst ihr das ja nicht auch machen, um ein paar Euro pro Monat zu sparen. Da zahlt ihr ja allein für Papier wahrscheinlich mehr im Monat, so wie ich Anwälte kenne...
 
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Gelöscht

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existenzgründung ist kalkuliertes risiko. in eisens fall ist die hürde ohnehin niedrig genug. da muss dann auch noch nicht alles perfekt sein. zwei solide laptops, bisschen infrastruktur (am anfang tuts da echt ein nas, synology, paar wd red mit entsprechend kapazität reinklopfen, backup verschlüsselt in die cloud), fritzbox, exchange konten beim nem deutschen anbieter, paar schicke möbel, los gehts. mit wachsenden umsätzen kann man dann auch weiter an der infrastruktur tüfteln.

Dein Rechner fällt aus. Du musst ihn einschicken. Auf der Festplatte sind Klientendaten. Du musst den Rechner so wie gekauft mit Festplatte einschicken, sonst kein Service. Was tun?

das ist dann natürlich fail im quadrat. wer keine backups essenzieller daten anlegt, hats einfach nicht besser verdient.
 

parats'

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Es ging ihm dabei weniger um die Sicherung der Daten als vielmehr um die Herausgabe eines Mediums mit persönlichen Daten seiner Kunden. Klar herrscht bei den meisten Dienstleistern der Hersteller Seriösität aber man kennt es ja. ;)
 
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Genau darum gehts - du darfst das Gerät dann nicht einschicken. Ärzte, Anwälte und co unterliegen da ja viel strengeren gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Erfüllt die ein NAS?(keine Ahnung, dafür gibts eben Fachberatung)
Zuerst wird in dem genannten Fall also die Festplatte ausgebaut, woanders eingebaut, formatiert (reicht einfaches Formatieren aus?), wieder ins ursprüngliche Gerät eingesetzt, Betriebssystem + Treiber installiert (sonst kein Service), und dann eingeschickt. Vorausgesetzt, die Garantie geht beim öffnen des Geräts nicht verloren.
Ich würde allerdings auch schätzen, dass die meisten Kanzleien einfach darauf Scheißen und den Kram einfach einschicken. Machen die meisten Firmen die mit personenbezogenen Daten hantieren ja auch nicht anders.
 

Gelöscht

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aber das ist der springende punkt. du speicherst so kram nicht lokal. emails auf dem exchange, dokumente (anfangs) im nas, später auf dem dedizierten server - backup in der clound. raucht dir dein laptop ab, gehst du zum nächsten mediamarkt/hardwarefritze und bist in 30min wieder voll arbeitsfähig. darum auch backup in der clound und der exchange (beides standort deutschland), fackelt dir dein schickes bürogebäude ab, ist das kein totalverlust.
 

TheGreatEisen

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Vielen Dank für den wertvollen Input. IT ist (wie erwartet) der Bereich, den wir am wenigsten beherrschen und auch ist bin der Ansicht, dass man sich die Expertise einkaufen sollte. Exchange, Cloud, Telefonie, Drucker, das werden wir alles inkl. Service buchen, die Kosten sind ja überschaubar. Man muss es ohnehin in Relation setzen. Allein unsere juristische Recherche-Datenbank (Beck/Juris) kostet im Monat über EUR 600. Alles kein Problem, wenn ich bei einem günstigen Stundensatz von EUR 250/h und 1000 - 1500 billable hours im Jahr lande. Für eine Großkanzlei ist das kein hoher Umsatz, bei uns bleibt dafür viel mehr hängen.
 
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Vielen Dank für den wertvollen Input. IT ist (wie erwartet) der Bereich, den wir am wenigsten beherrschen und auch ist bin der Ansicht, dass man sich die Expertise einkaufen sollte. Exchange, Cloud, Telefonie, Drucker, das werden wir alles inkl. Service buchen, die Kosten sind ja überschaubar. Man muss es ohnehin in Relation setzen. Allein unsere juristische Recherche-Datenbank (Beck/Juris) kostet im Monat über EUR 600. Alles kein Problem, wenn ich bei einem günstigen Stundensatz von EUR 250/h und 1000 - 1500 billable hours im Jahr lande. Für eine Großkanzlei ist das kein hoher Umsatz, bei uns bleibt dafür viel mehr hängen.

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Wünsche euch nur das Beste :deliver:
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