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wlan Festplatte - Erfahrungen Empfehlungen

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Hello

Ich möchte mir eine externe Festplatte zulegen, vorallem für Fotos/Videos von mobilen Geräten.

- Zugriff via wlan (und Internet?)
- Grösse so 2 TB

Beim suchen bin ich auf NAS gestossen.
Versteh ich das richtig dass mit unterschiedlichen Plattformen darauf zugegriffen werden kann?
Zwingend wären Win7, Win8, WP8 (sofern Apps existent), Android un IOS.

Kann mir jemand so ein Gerät empfehlen? Oder wie macht Ihr das mit euren Files?

Wie sind WD mycloud oder Synology DS vom Preis/Leistungsverhältnis?
Wieviel sollte ich vernünftigerweise ausgeben?
Auf was sollte ich sonst noch achten?

Kann man mit diesen Geräten auch von Digital TV aufnehmen?
Was muss so ein Gerät sonst noch können?
(kein Plan, ich weiss :))

Fragen über Fragen...danke schon mal für eure Hilfe
 
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Nas und Wlan Festplatte sind 2 verschiedene dinge.

1. Ist ein dedizierter Netzwerkspeicher
2. Eine Festplatte mit Akku und Wlan für kabellosen Zugriff auf die Daten wenn man unterwegs ist und keine Kabel nutzen möchte (Tablet oder Smartphone zb.)
 

parats'

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Lass uns das doch mal sortieren.
Du willst in deinem Heimnetzwerk Speicherplatz haben um beispielsweise Fotos/Videos dort abzulegen und von beliebigen Endgeräten abzurufen.

In der Theorie reicht hier ein "simples" Nas, das entweder per Patchkabel an deinem Router/Switch hängt oder eben WLAN-fähig ist. Ich pers. mag Synology, ich glaube Shi ist hier ein großer Synology-Patriot gewesen und hat mich vor Jahren mal auf den Trichter gebracht.

TV-Aufnahme geht mit einem NAS allerdings nicht, da du ja Software zum aufzeichnen benötigst.
 

Shihatsu

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TV-Aufnahmen gehen, entweder über DLNA, manueller Kopie oder am NAS direkt angeschlossener Receiver. Kommt ganz auf dein TV, das NAS und das was du willst an.
NASse gibts als sog. Kauf-NAS (Synology und QNAP sind hier die berechtigten Marktführer da bester Support und die meisten Funktionen, dann folgen Netgear und WD mit einigem Abstand, dann kommt das Billig-Krams) und als Selbstbau-Lösung. Kaufnasse sind auspacken anschliessen konfigurieren glücklich sein. Selstbau heisst HArdware aussuchen, zusammenbauen, geeignete Software installieren und loslegen - die sind natürlich aber um einiges billiger. Der Königsweg ist die Zwischenlösung - billige stromsparende SOHO-server-Hardware kaufen, NAS-Software draufklatschen und loslegen.
Ich glaube für das wenige was du willst und die wenige Info die du uns gibst reicht auch ne Festplatte am Router und dann fürs Netzwerk freigeben, aber da du keine Ahnung hast kannst du natürlich schlecht wissen was du genau willst.

Ich kann ja einfach mal erklären was ich habe (das falsche), wie ich dazu kam (ungefähr wie du) und was ich damit mache (ca alle 3 Monate kommt was dazu), dann wird dir das Thema eierlegende Wollmilchsau langsam klarer...

Ich hab mir vor einiger Zeit nen Fernseher gekauft, die Röhre musste weg. Boah, is ja geil, der kann ja tolle Sachen, ich brauch nen Medienserver! Huom, nur Filme drauf is doof, Frau macht ewig viele Fotos, meine Backups müssen auch irgendwohin, externe Festplatten sind ständig voll oder zu klein, herrje, nen NAS als Medienserver muss her!
Was gibts denn da? Um, selber machen? Na, keine Zeit, kaufen marsch marsch! Münze geworfen, Synology ist es geworden (QNAP ist mindestens höchstens genau so gut!!!!!!). Von der Hybrid-Lösung wusste ich damals einfach noch nichts. Hab nen 4 Bay Nas gekauft, urpsrünglich waren 2 Raid1 drin aus 2 vorhandenen 2 TB Platten und 2 gekauften 3TB Platten, machte 5 GB Kapazität. Ich benutzte es als Backup-Server für Windows Backups, Medienserver für meinen Fernseher und als Fotograb. Damit erfüllte es meine ursprünglichen Anforderungen.
Mit der Zeit wurde der Platz zu klein (sind jetzt 12 GB) und diversteste Anwendungen kamen und gingen. eine Medienbibliothek-Webseite, ein Wiki, ein Blog und eine Webseite brauchten kein NAS, machten aber Spass. Auch VPN vom Arbeitsplatzrechner zum NAS oder eigene SSL-Geschichten liefen drauf. Die Überwachungssoftware ist ein Traum - Webcams mit Bewegungssensor snapshotten und verschicken automatisch wenn sich was bewegt - fuck you Einbrecher (und fuck you Katzis). Überhaupt ist das Ding extrem gesprächig, hab sogar mit diversen SMS-Gateways experimentiert, komme da aber noch auf keine kostengünstige Lösung.
Wenn ich das heute nochmal machen würde, würde ich einen HP oder IBM/Lenovo Microserver kaufen, den mit Platten ausrüsten und das Synology OS draufklatschen.
 

parats'

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Krass wie du aus 2TB und 3TB am Ende 5GB zauberst und jetzt mit nur 12GB klar kommst.

:troll:
 

Shihatsu

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Das eine war eine Brutto, das andere eine Netto-angabe, UND: Die prons sind jetzt in UHD :deliver:
 
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Noch nie was vom Präfix "Grölf" gehört? Kommt unmittelbar nach "Drölf". Meine Fresse, was hier für Nubs herumrennen ...
@Shi: Wir groß is'n so nen typischer 4k pr0n? Die Audiospur dürfte ja nur wenige KByte sein. Die Qualität der, äh, Betriebsgeräusche, ist ja idR nicht so berauschend :troll:

Und wie groß ist eigentlich der Wartungsaufwand für so ein NAS?
Ich bin noch weit davon entfernt, mir sowas zuzulegen, interessiert mich aber. Ich hoffe mal, dass das dann weitgehend automatisiert läuft und sich die "Wartung" auf ein gelegentliches Aktualisieren der Firmware bezieht (weil Meldungen wie diese schon krass sind) und natürlich der Datenverkehr mittels der auf den Platten gesicherten Dateien selbst.

Nicht falsch verstehen, ich friemel eigentlich gerne an Systemen und so herum. Wenn ein NAS aber dann mehr Arbeit macht, als es eig. abnehmen sollte, wäre es aber prima Beschäftigungstherapie. Wie seinerzeit Windows 95. Treiber drauf, i-was geht schief. Bumms, Bluescreen und kaputtierte Systemdateien - reinstall alle halbe Jahre :deliver:
 

Shihatsu

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Wartungsaufwand bei mir ist: alle 2 Monate die Backupfestplatte wechseln. Alle paar Jahre neue Platten kaufen für die bald folgenden 8k pr0ns. Die haben natürlich Dolby Atmos für mein 128-Kanal System. Fertig.
Zu diesen Horrormeldungen: Grundsätzlich läuft auf einem Synology NAS kein SSH, kein Webserver, kein garnichts. Selbst wenn man sowas installiert oder anschaltet, ist es nur aus dem Lan erreichbar. Genau wie das NAS selber. Sobald man irgendwas nach aussen hin öffnen will nervt einen das ding SEHR penetrant mit Warnungen. Anleitungen wie soetwas richtig und sicher (aka Transportverschlüsselung mit Zertifikatsbasierter Identifikation und sehr eingeschränkten Rechten) geht gibts auch zu Hauf. Wer sich sowas wie in der Horrormeldung einfängt klickt auch auf den iloveyou Virus.
 
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nice, danke für die ausführlichen Antworten!
Dann werd ich mir nächste Woche mal ne Externe Festplatte von der Arbeit borgen und an den Router hängen. Und sehen ob mir das reicht.

Andererseits können die Kanonen für die Spatzenjagd nie gross genug sein :]

Micro Server wäre dann z.B. der da?

http://www.heise.de/preisvergleich/hp-proliant-microserver-g8-712317-421-a962380.html
(Da fehlt doch ein HDMI anschluss oder wie komm ich auf den TV?)

Dann noch Platten und die Synology Software, fertig? Muss da nich auch noch eine Firewall oder so drauf?
Was hältst Du von FreeNAS?

Mit der Microservervariante müsste man gegenüber dem Kauf-NAS schon etwas Installier und Wartungsaufwand eiplanen?
Gibts da gute Anleitungen? Hab noch nie einen Server aufgesetzt, vorallem der Sicherheit will ich schon Rechung tragen.
 
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