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Welche Hardware für kleinen Linux-Server

Celial

Guest
Hi,
ich werd mir Anfang nächsten Jahres bzw. Ende diesen Jahres einen kleinen Server bauen, der folgede Aufgaben erfüllen soll:

jede Menge Speicher zur Verfügung stellen
für meinen Desktop und Laptop automatisch das Netzwerk regeln (DHCP usw)
für meinen Desktop und Laptop ISDN über WLAN zugänglich machen > Router-funktionalität (ISDN ist bis jetzt noch nicht geschaltet worden, Telekom braucht wohl noch ein paar Monate :mad: )
er soll als Webserver-Spielwiese für meine ersten Gehversuche dienen
an meinen Desktop und Laptop per WLAN angebunden sein
er soll meine Daten "sichern", also automatische Backups machen
er soll ausfallsicher sein (so gut es geht)
meine Daten auch extern sichern können
er soll auch direkt Daten aufnehmen können und diese in eine art TEMP verzeichnis kopieren -> CDs, DVDs, Speicherkarten

Darauf laufen soll ein Linux -> gesagt sei hier noch dass ich keine Ahnung von Linux habe :)

Ich hab mir schon ein paar Gedanken über die Hardware gemacht: Leise und stromsparend, da er ja einen großteil des Tages, wenn nicht sogar 24/7 laufen soll,
riesige Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen,
hardwareseitig ausfallsicher sein,
WLAN,
Remote-mäßig brennen können (siehe extern Daten sichern oben)
auch ein gewisser Blickfang fürs Auge sollte er sein, da er auf einem Nebentisch stehen wird - aber ohne nerviges Geblinke oder sonstigen Eyecandy,
nicht allzu teuer, ich plane mit 500€ +- 10%
dabei sei noch zu beachten dass ich in einem PC-Laden ein Jahrespraktikum ableiste, was mir ein paar Prozente bringt

Ich hab beim Gehäuse angefangen, da dadurch ja die Bauform vom Mainboard etc beeinflusst wird.

Ich werd eine Intel CPU mit Sockel 775 verbauen, welche Mainboards könnt ihr empfehlen?

Was ich mir schon ausgesucht habe:

Gehäuse
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=218111
6 Festplatten, 2 Laufwerke, 52 in 1 Kartenleser

Festplatten
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=180162
2 von denen für den Anfang

CPU
entweder
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=209899
oder
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=211807
mit Passivkühlung, wenn ein passiver ins Gehäuse passt

Kühler
entweder den boxed vom 440er, oder
http://www.alternate.de/html/product/details.html?articleId=148525
für den 430er
 
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da reicht eine alte gurke, sofern du noch eine alte gurke irgendwo rumstehen hast. im prinzip hab ich einen ähnlichen server mit suse9.0 auf einem pentium III 600MHz mit 512MB ram. minimalsystem ohne grafische oberfläche uptime 523 Tage.
 

Sacknase

Guest
Hallo 2Fh

Sowas würde in der Tat reichen. - Aufwendige anwendungen hat er hier nicht. Sollte er an sowas nicht rankommen; anwendungstipp:


Intel D201GLY2 ist sehr energiesparen. wichtig wäre hier für mich noch einen 1 GB IDE Dongel auf den IDE Port zu stecken um hier das Linux drauf zu machen.


und die HDDS auf den Satat port zu packen oder ggf. sogar einen ordentlichen Raid Controller verwenden und dann eine Riser Karte einzusetzen.

- Dazu ggf. noch einen Brenner.

Board passt in ein ATX Normgehäuse

Der rest ist Linux Config!
 

Celial

Guest
1.) alte kiste hab ich nicht mehr
2.) was macht/ist ein ide-dongle?
3.) was macht raid, bzw welche vorteile hat es gegenüber direkt auf die sata-anschlüsse stecken?
4.) was ist eine riser karte?
 

Aule2

Guest
Software: eisfair oder fli4l ;)

Je nachdem wieviel Serverartiges Du amchen willst eher Richtung Eisfair!

Hardware Anforderungen:
Wenn Deine höchsten Anforderungen im Datenstrom daran lkiegen, zB einen DivX Film übers LAN zu sehen:
P1, 133MHz, 64mbRam

wenn Du wirklich Daten schauffeln willst, evtl P2P Sharing auf dem Server betreiben willst, Faxe empfangen, uvm dann würde ich besonders mit den RAM hochgehen, aber auch 400-800MHz schaden nix.

Vorschlag: Geh einfach in eine nahegelegene Firma/ öffentliche Einrichtung, und frag an, was die für Restposten im Bereich P2/P3 mit 512Mb Ram rumliegen haben...
(10-20€)
 

The_Company

Guest
Ich hab seit Anbeginn meiner Internet-Zeit immer den letzten ausgemusterten Rechner als Server benutzt. Wobei ich nur sehr selten was drauf sichere, weil alle sicherungswuerdigen Daten von meinem Projekt aus gesichert werden. Trotzdem wollt ich mal nen paar Datenpunkte reinwerfen: Der Rechner ist nen 333er Celeron mit 256MB RAM, er hat normalerweise eine CPU Auslastung von 0.1% und laeuft mit Debian stable. Im wesentlichen fungiert er als Router (BW mit mehreren Leuten im b.net etc) und Firewall (inklusive logging von externen Requests). Alles absolut problemlos, solange nicht wieder jemand anfaengt, mein ssh zu brute-forcen.
 

RRA^StArFiRe

Guest
habt ihrn auch beachtet, dass die alten kisten keine dermaß großen festplatten verwalten können?
 

Aule2

Guest
sie können ;)

@ssh brute Force: Ich hab meinen SSH Daemon auf nen UnPriveligierten Port verschoben ;)
=> Keine Lücken in den Standard Scans!
 
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Einfach einen Raid-Controller benutzen, und schon is alles in Butter (allerdings weiß ich nicht, wie das von Linux erkannt wird).
 

Aule2

Guest
2Fh, du hast schon recht; das macht das SSH-Protokoll an sich nicht sicherer, aber gegenüber Portscans bleibt man halt unsichtbar, also mE doch eine sinnvolle zusätzliche Maßnahme für einen Privatmenschen ;)
 
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Original geschrieben von Aule2
2Fh, du hast schon recht; das macht das SSH-Protokoll an sich nicht sicherer, aber gegenüber Portscans bleibt man halt unsichtbar, also mE doch eine sinnvolle zusätzliche Maßnahme für einen Privatmenschen ;)

wie gesagt, das wird kontrovers diskutiert, wie auch im wiki artikel angedeutet. schaden kann es sicher nicht, deshalb hab ich auch meinen sshd dienst auf einem highport lauschen aber es entsteht dabei nicht mehr sicherheit, und genau das wollte ich nur nochmal klar zum ausdruck bringen. es verwirrt einen möglichen angreifer - mehr nicht.

€ aus dem artikel:


Dienste (Ports) verstecken
Einen Dienst, z. B. SSH-Server nicht auf dem Standardport 22, sondern auf einem anderen Port laufen lassen. Gegen einen guten Portscanner ist dies aber KEIN Schutz; dieser findet den anderen Port leicht.


€ zB nmap: nmap -vvv -O -sV -P0 -p 2000-4000 ipadresse

-O zeigt OS Informationen
-sV zeigt Infos zu den Services (dauert evtl. lange)
-P0 unterdrückt den Ping.
-p portrange und schon lacht mich dein versteckter port an
 

Celial

Guest
ich hab nen p3 450 mhz samt mainboard, 128 mb sdram ranschaffen können :elefant:

fehlt nur noch ne graka, da werd ich wohl zur installation meine eigene kurz rausnehmen, danach brauch ich ja keine mehr, gehäuse, platten und netzteil =)
und ne wlankarte, sata-controller für pci-slot... und so
 

palandir

Guest
Ein Pentium 75 mit 32 MB RAM wäre schon Overkill für typische kleine Heim-Router/Server (wobei man dann eine Leichtgewicht-Distri nehmen muss, aber trotzdem).
 

Sacknase

Guest
Original geschrieben von HowHigh
kinder, hat euch denn keiner erzählt dass PCs ohne Ende Strom schlucken wenn sie 24/7 durchlaufen?

dann lieber sowas: http://www.nas-central.org

Hallo,

eine Typische NAs verbraucht so in etwa 50 Watt.

Das von mir angegebene Board hat einen maximale Leistungsaufnahme von 30 Watt. Und ist nicht nur Equivalent zu einem PIII Mhz. -> es "ist" einer.


[...]
2.) was macht/ist ein ide-dongle?
3.) was macht raid, bzw welche vorteile hat es gegenüber direkt auf die sata-anschlüsse stecken?
4.) was ist eine riser karte?

zu2) Der IDE Dongel, oder auch erhältlis als Sata Dongel ist nichts anderes als eine CF karte mit IDE Kompatibler Kontaktierung

zu3) Raid halt - infos über google

zu4) ne Riserkarten sind im endeffekt Karten um die Busse zu erweitern, oder ggf. entsprechend zu "verpflanzen". D.h. einfach eine 1:1:1 oder 1:1:x durchkontaktierte Steckkarte.

Grüße
 
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