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Vista oder XP?

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Original geschrieben von killerchicken
Ihr habt einfach nicht verstanden, wie RAM unter Linux verwaltet wird. Die dort angezeigte Menge an verbrauchtem Arbeitsspeicher hat garnichts damit zu tun, wieviel das System wirklich belegen muss um nicht swappen zu muessen...

Suse "krallt" sich zwar vielleicht den Arbeitsspeicher, gibt ihn aber auch sofort ohne Probleme wieder frei wenn dein Programm ihn braucht


jo eigentlich total logisch, sonst hätte suse auch exorbitante systemvorraussetzungen :ugly:

einfach ausgedrückt werden bei die 1,7gb bei mr im beispiel quasi nur vorgehalten um auf kde programme meinetwegen schneller zugriffzeiten zu erzielen, weils direkt aus dem ram geladen wird? mach ich irgendwas anderes, verwirft er den ganzen "vorgehaltenen kram" und läd "mein programm" in den speicher, je nach bedarf?

wäre nett wenn du oder wer auch immer noch mal darauf eingehen könntest interessiert mich grad.
 

socram

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Hi alle zusammen,

das zum Thema Treiberprobleme.

Bekannte Probleme:

* Mit diesem Download funktionieren keine Anwendungen von der Original-Sound Blaster Audigy CD.
* Allen Benutzern wird empfohlen, die in diesem Download enthaltene Audiokonsole zu verwenden, um die Lautsprecherkonfiguration zu ändern.
* Die folgenden Komponenten werden von diesem Treiber nicht unterstützt:
o Decodieren von Dolby® Digital- und DTS™-Signalen
o DVD-Audio
o DirectSound®-basierte EAX-Spiele
o Gameports
o Lautsprechermodus 6.1
* Die SPDIF-Durchleitung wird nur bei Vista 32-Bit unterstützt.

Unter Windows Vista könnte ich also meine Soundblaster Audigy nicht zum dekodieren des Dolby-Digital-Signals meines Sat-Receivers benutzen. Was sollte man damit also? Dazu muss man sagen, dass der Treiber-Support von Creative sehr sehr bescheiden ist, aber nichts desto trotz läuft unter XP alles super... Das gleiche gilt für die X-Fi.
Wenn du also deine Soundkarte mit für etwas anspruchsvollere Anwendungen benutzt lass die Finger von Vista.
Zugute halten muss man Vista, dass über das Windows-Update für viele Hardware Treiber gefunden werden.
 
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Original geschrieben von cart
Also ein Linux wie z.B. Ubuntu zu installieren und dann produktiv zu nutzen erfordert weniger Kenntnisse und Zeit als Windows. ...
Sorry, kann ich wieder nicht unkommentiert stehen lassen, grade weil ich vor zwei Wochen KUbuntu ausprobiert habe. Kubuntu hat kein NFS unterstützt, ich mußte die entsprechenden Pakete per Hand nachinstallieren. Sicher, mit apt-get kein Problem, aber ich mußte halt erst Googeln, welche Pakete das sind und ob es überhaupt geht. Und als ich nach einen Reboot merkte, daß das NFS nicht automatisch beim Systemstart gemountet wird habe ich Kubuntu wieder von der Platte geschmissen und Suse installiert.

Dann die Sache mit den Grafiktreibern... Ich habe mir sicher >5 mal den Treiber runtergeladen, installiert - ging nicht, also wieder runterladen ... Eines Tages hat es dann plötzlich geklappt, frag mich nicht warum. Ich habe genau das gleiche gemacht, aber es ging auf einmal.
Sound habe ih noch nicht zum Laufen gebracht, trotz bisher 2x Treiber runterladen und Installieren.
Dann wiederum habe ich einen Laptop, und da funktioniert alles. Auf Anhieb. Obwohl ich von linux+Laptp vorher wahre Horrorgeschichten gehört habe :-)

Nein, ernsthaft: Linux ist noch nicht massenmarkttauglich. Aber kurz davor. Dann aber hat man hin und wieder eben den Eindruck, überzeugte Linuxer wollen gar nicht massentauglich sein - trotzdem schreien sie nach Treibern :-)
 

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Ich halte nicht viel von Massentauglichkeit für Linux. Es kommen sowieso viel zu viele selbsternannte Windowsgosus die Linux "erobern" wollen. Das beginnt dann damit, dass sie sich beschweren, dass "alles anders ist"... Dazu steht ja auch was in dem Artikel zu dem ich den Link ja gepostet habe.

Original geschrieben von Meta-Tron
Kubuntu hat kein NFS unterstützt, ich mußte die entsprechenden Pakete per Hand nachinstallieren. Sicher, mit apt-get kein Problem, aber ich mußte halt erst Googeln, welche Pakete das sind und ob es überhaupt geht. Und als ich nach einen Reboot merkte, daß das NFS nicht automatisch beim Systemstart gemountet wird habe ich Kubuntu wieder von der Platte geschmissen und Suse installiert.
Google ist in den Fall mmn nicht der richtige Ansatz. Seiten wie ubuntuusers.de helfen Anfängern deutlich besser. Abgesehen davon ist das auch keine Sache die bei Windows unter "einfach und funktioniert sofort" fällt. Brauchst nur mal die Suchfunktion anschmeissen wieviele Probleme es damit gibt und 3 Pakete installieren und die fstab zu editieren dürfte nun wirklich kein großes Problem sein, wenn man es in einem Howto vorgekaut bekommt.

Original geschrieben von Meta-Tron
Dann die Sache mit den Grafiktreibern... Ich habe mir sicher >5 mal den Treiber runtergeladen, installiert - ging nicht, also wieder runterladen ... Eines Tages hat es dann plötzlich geklappt, frag mich nicht warum. Ich habe genau das gleiche gemacht, aber es ging auf einmal.
Was für eine Sache mit Grafikkartentreibern? Willst du Herstellertreiber musst du halt, genauso wie bei Windows, welche runterladen und installieren. Sehe da keinen Unterschied zu Windows.

Original geschrieben von Meta-Tron
Sound habe ih noch nicht zum Laufen gebracht, trotz bisher 2x Treiber runterladen und Installieren.
Dann musst du eine seltene Soundkarte haben, denn die Standardkernel bringen echt einen Haufen Treiber mit, mit dem der Großteil der Soundchips abgedeckt wird.

Original geschrieben von Meta-Tron
Dann wiederum habe ich einen Laptop, und da funktioniert alles. Auf Anhieb. Obwohl ich von linux+Laptp vorher wahre Horrorgeschichten gehört habe :-)
Habe ich auch gehört. Habe mittlerweile massig Laptops mit Linux bespielt und nie ernsthafte Probleme gehabt. Natürlich ist da etwas mehr Arbeit notwendig als bei Windows, aber linux-on-laptops.org bietet auch für Anfänger eine Menge Howtos und wer sich mit Linux beschäftigen will, kommt eh nicht drumrum sich das, was er vllt über Windows schon weiß, auch anzueigenen. In der Linuxwelt funktioniert das halt meistens mit rtfm.
 
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Windows lege ich ins Laufwerk und es funzt.
Für Linux muss ich teilweise ein Studium abgeschlossen haben um was machen zukönnen....
 
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Ich bin was PC anbelangt zwar sicherlich kein absolute rProfi, aber mehr Ahnung als 99% der Bevölkerung habe ichs chon.
Und genau da liegt meiner Meinung nach das Problem.

Mein Vater könnte NIEMALS Linux installieren.. Windows Xp aber ohne Probleme.
 

killerchicken_inaktiv

Guest
Das ist wahr, aber das Problem ist: Dein Vater installiert Windows XP, aber er installiert es garantiert so, dass es ne ziemliche Bedrohung fuer den Rest der Welt in Form einer Virenschleuder darstellt... Mit Linux, wo du gezwungen wirst, ein winziges bisschen ueber Computer zu wissen, ist das anders. Sobald man das Wissen hat, kann man dann auch gerne Windows benutzen, aber wenn man ne Schreibmaschine will, soll man sich ne Schreibmaschine kaufen und keinen Computer.

Wer Computer benutzt, sollte wissen, was er tut, sonst handelt er grob fahrlaessig...
 

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Original geschrieben von Fragman[XiC]
Windows lege ich ins Laufwerk und es funzt.
Für Linux muss ich teilweise ein Studium abgeschlossen haben um was machen zukönnen....
Mal abgesehen davon, dass der erste Satz schon nicht stimmt, ich erinnere gern an SATA usw., hast du entweder absolut keine Ahnung von PCs und hast auch ewig nicht versucht ein Linux wie Ubuntu zu installieren oder zu redest einfach nur Blödsinn, um was sagen zu können.
Die Installation von Ubuntu besteht aus 3-4 Klicks und man muss viel weniger über seinen PC wissen als bei einer Windowsinstallation. Abgesehen davon geht es auch noch viel schneller.
 
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Original geschrieben von killerchicken
2FICKENDEHUNDE:

Schau da mal rein
http://gentoo-wiki.com/FAQ_Linux_Memory_Management#Overview_of_memory_management

Gruss
Sebastian


muchas gracias!


naja studiere muss mans sicher nicht, aber um linux als betriebssystem zu beherrschen muss man schon einiges mehr tun als bei windows. machen wir uns nichts vor, windows ist und bleibt das enduser betriebssystem, wo jeder hornochse mit einem IQ von nem 8km langen feldweg umgehen, programme installieren kann ohne das er vor völlig unlösbare probleme gestellt wird. das ist sicher nicht bei jeder software so aber im grossen und ganzen ist es doch ganz easy. schlimm wirds erst, wenn solche leute dann meinen, etwas vom computer zu verstehen.

bei linux sieht es aber doch so aus, das selbst wenn ich kubuntu installiert habe, ich als enduser vor unlösbaren problemen stehe, wenn ich irgendwas nachinstallieren will/mmuss oder irgendwas konfigurieren muss an der konsole. wenn meinn vater zb sieht was ich auf der "konsole" bei windows schon alles mache bekommt der panik in den augen. damit sind viele, vor allem ältere generationen total überfordert. und nicht weil sie prinzipiell zu blöd sind, sondern weil sie von windows gelernt haben, das computer grafische interfaces haben und das dies der eigentliche computer ist. jemand der anfang der 80 jahre schon mit unix zu tun hatte, wird so ein problem nie haben.

dazu gibts auch ein interessantes buch, leider inhaltlich schon etwas veraltet aber nett geschrieben von neal stephenson: wie grafische oberflächen den computernutzer entmündigen.

und um wirklich auf textebene eingier massen klar zu kommen, ist halt schon jede menge wissen anzulesen. erst recht, wenn man wirklich richtig gut damit arbeiten will, sprich mit mehrfachgepipten & regexp versehenden einzeilern, die für sich schon eigene programme sind. das MUSS man sicher nicht können aber wenn man zum ersten mal sieht, was damit alles geht und wie unglaublich mächtig ein find oder grep befehl sein kann, dann bleibt einem schon der mund mal offen stehen.
 

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Naja, es geht in der Diskussion ja nicht darum großartig rumzubauen, sondern das System zu installieren und zu verwenden. Wenn man sich die gängigen Anfängerdistris anschaut, stellt man schnell fest, dass der Kram deutlich einfacher ist als unter Windows. Du startest den Paketmanager aus dem Startmenü und kriegst den Namen und eine Beschreibung zu einem Programm. Willst du es installieren, klickst es an und fertig. Bei Windows kannst du erstmal googeln, runterladen und dich dann durch einen Wizard wühlen. All das fällt weg. Mit der Konsole muss man grade dabei nichts mehr machen. Das ist vollautomatisch.
Wenn man mehr will, muss man halt, wie bei Windows auch, mehr Arbeit und Zeit investieren. Der Unterschied ist halt nur, dass man unter Umständen schon jahrelang mit Windows rumwerkelt und deshalb die dort gängigen Wege kennt und weitere dann leichter gehen kann.
 
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Fortuna 1895 Düsseldorf
Original geschrieben von cart
Naja, es geht in der Diskussion ja nicht darum großartig rumzubauen, sondern das System zu installieren und zu verwenden.

mag sein, aber: wenn ich von windows gewohnt bin, mir kurz dies und das und jenes runterzuladen und zu installieren, meinetwegen den rechner total vollzubomben, dann wird er möglicherweise unter linux probleme haben. allein schon die bezeichnung vieler packete, die nicht unbedingt über die gängigen packetmanager heruntergeladen werden können. das sind doch ziemlich viele stolperfallen, und ich behaupte da ist windows intuitiver, auch wenn das sicherlich keine vorzeige kisten sind. der enduser ansich erwartet diese felxibilität und kümmert sich meisst erstmal einen dreck um sicherheitsaspekte und ob das ein oder andere tool nun sinnvoll oder nicht ist. exe runterladen und go. das ist sicherlich total bescheuert aber letztlich ist es genau das, was auf schätzungsweise 90% der windows rechner im privaten bereich passiert.
 

The_Company

Guest
Unter Linux hab ich einen Tag gebraucht um Gutsy soweit zu haben, dass es mich nicht mehr anpisst. Trotzdem muss ich jedesmal nachm aufwachen ausm Suspend die Treiber rmmodden und wieder neu laden. Suspend funktioniert auch nur bei jedem 2 Kernel. Das ist noch ganz schoen weit von "just works" entfernt. Und das ist ein Macbook, jeder 2. Developer hat son Ding...

Als ich sagte in Linux loest man Probleme mit Geld, meinte ich nicht die Software, sondern die Hardware. Wenn man fuer seinen Scanner nen Treiber fuer XP hat aber es keinen fuer Vista gibt, dann kauft man sich halt nen neuen Scanner, auf dem "Vista ready" draufsteht. Problem solved.
 

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Nunja, da sind wir aber an einem Punkt angekommen, bei dem wir dann sagen müssen, dass es nicht an Linux liegt, sondern an der Faulheit, Dummheit und nicht vorhandenen Flexibilität der User. Zu sagen etwas sei schwerer, nur weil es anders ist, ist mmn lächerlich. Nur weil man mit etwas nicht umgehen kann, ist es nicht schwerer. Man muss nur halt erst den Umgang lernen.
Die Pakete, die nicht im Paketmanager aufgeführt sind, die Ubuntu usw. so mitbringen, sollte man als Anfänger vllt eh erstmal weglassen und versuchen das zu verstehen und zu benutzen, was da ist.
Was die Flexibilität des Betriebssystem angeht ist Linux Windows wohl auch einiges vorraus. Ich habe bisher unter Windows selten viele verschiedene Lösungen/Tools für Probleme gesehen. Bei Linux hingegen hat man bei fast allen Dingen mehrere Wege und man kann sich einen aussuchen.

@Company: Ich hoffe du meinst in deinem letzten Absatz Windows ;)
 
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So, ich bins nochmal. Nur um nicht mißverstanden zu werden: ich selber verwende nur Linux, habe seit Monaten kein Win mehr gebootet. Und meine Einwände oben sind vielleicht auch ein wenig übetrieben, aber ich wollte nur klarstellen, daß Linux eben doch nicht immer die Antwort auf alle Computerfragen ist. Nicht das jemand meint "boah ich habe gehört Linux ist toll" und es sich auf die Platte haut und dann an seiner Unflexibilität und an seinen zu hoch geschraubten Erwartungen scheitert.

Und es ist natürlich richtig, daß XY's Vater Win ohne Probleme installieren kann, Linux aber nicht. Ist nur die Frage, darf man so ein Windows ins Netz lassen ...? Oder überhaupt anschalten? ;-)
 
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Naja wo ist das Problem?
Er weiss dass er keine Dateianhänge öffnen kann, hat Antiviren Programme installiert, Windows updated sich wenn es was neues gibt etc etc.

Wenn dann was passiert, dann wäre es auch nciht so schlimm, da er keine wichtigen Daten auf dem PC gespeichert hat.
 
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