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Unix

DeCaY4

Guest
Moin,

da die Suche nichts ergab.. ich höre in diesem Sem. Betriebssysteme (HS) und da geht's hauptsächlich um Unix.. folglich wäre es nicht schlecht, wenn ich das neben Win98SE installiert hätte. So muss ich nicht immer zu den Infos in den poolraum fahren. ;)
Da es ja ne ganze Menge Unix Varianten gibt, fehlt mir irgendwie der Überblick. Hat jemand selber Unix (nicht Linux plz.. ;p) parallel laufen zu Windows? Welches Unix wäre das? Eine GNU oder BSD Version.................

Hilfe wäre thx. :)
 
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Hab FreeBSD aufm zweitrechner am laufen. Wenn du nen BSD willst ist das sicher die beste Wahl. Ach und nen kleiner Tipp am rande: Versau dir nicht deinen PC mit sowas sondern installier dir VMWare und lass es in ner Virtuellen Maschine laufen. Ist zwar naturgegebenermassen etwas langsamer(da entgehen dir leider die 100000 tollen UNIX spiele ;) ) aber dafuer hast du es von windows aus erreichbar und musst net rebooten um damit was anzustellen. Ausserdem kannste damit Dateien zwischen den Systemen austauschen ohne auf nen riskanten NTFS treiber auf UNIX seite oder ne rueckstaendige FAT partition zurueckgreifen zu muessen. Ganz zu schweigen davon, dass du da nicht riskierst mit nem Fehler beim partitionieren oder so dein normales system zu schrotten.
 

DeCaY4

Guest
Yeah das mit der virtuellen Maschine hab ich schon gehört.. und Linux, ich dachte das ist ne erweiterte GNU Version, ich hab kein Plan inwieweit da Unterscheide zu nem BSD oder Solaris oder so sind.. ich werd da mal meinen Übungsgruppenleiter fragen, thx erstmal.

Bei Linux wäre dann ja wohl Knoppix ne gute Wahl oder?
 
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knoppix ist ne gute wahl zum ausprobieren. cd reinschieben und rumwerkeln. ich denk mal zum richtigen installieren wuerde ich bei linux zu suse oder ubuntu greifen.

edit: gnu steht soweit ich weis fuer das userland das um den kernel gebaut ist(linux ist eigentlich der kernel aber dann ist linux doch das ganze system allerdings wenn es um bugs geht darf man wieder nur die im kernel zaehlen :D ).
 

The_Company

Guest
Schön, dass hier alle Plan haben. :D

GNU ist im wesentlichen die Philosophie hinter Free Software. Zusätzlich ist es aber auch der Versuch, einen UNIX Rechner der 80er nachzubauen mit Hilfe von Free Software. Das ist dem GNU Projekt auch gelungen, alle Tools arbeiten wunderbar - bis auf den Kernel (Also die Schnittstelle zur Hardware). Der GNU Kernel namens HURD war zu ambitioniert und ist nach 20 Jahren immer noch nicht fertig. Was allerdings fertig ist, ist ein anders Kernel und das nennt sich Linux. Und wenn man jetzt das Linux Kernel nimmt und die GNU Programme, dann hat man ein grundlegendes UNIX System. Und so ein UNIX System nennen dann alle Linux.

Was ist der Unterschied zwischen Linux, BSD und Solaris? Linux ist das grosse System an dem am meisten entwickelt wird. Das heisst, wenn es irgendwas neues gibt, gibt es das eigentlich immer zuerst für Linux. Linux fühlt sich auch so an, als wäre es up to date. Dafür haben Neuerungen auch manchmal Probleme, die es dann etwas komplizierter machen. BSD ist dann immer der zweite. Wenn es da ne Sache ankommt, dann ist sie auch durchdacht und funktioniert. Dafür gibts eben nicht alles. Solaris ist dann das extrem in die andere Richtung. Alles ist auf dem Stand der 80er, dafür weiss man genau, wie es funktioniert und es passiert nie etwas unerwartetes oder ein Absturz. Dafür ist es aber furchtbar zu bedienen. (Für alle in the know: bestes Beispiel sind die j oder z Option bei tar, was Entpack-Befehle doppelt so lang macht.)
Also um mal ein ganz loses Beispiel zu geben:
Linux ist wie Windows XP.
BSD ist wie Windows 2000.
Solaris ist wie ein Windows 3.11 - nur dass es nie abstürzt.
 
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tja ich schätz mal ihr macht in BS hauptsächlich c-programmierung unter linux/unix, also sockets, file descriptoren, pipes, signal handler, threads und wahrscheinlich ein wenig shellprogrammierung...

wenn das der fall sein sollte, dann nimm lieber linux, weil es für den zweck genauso gut geeignet ist und einfacher zu konfigurieren... wer schon mal unter einem bsd derivat einen neuen kernel konfigurieren musste, weiß wovon ich rede... nix "make menuconfig" :evil:
 
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Original geschrieben von FiESoDuCk
tja ich schätz mal ihr macht in BS hauptsächlich c-programmierung unter linux/unix, also sockets, file descriptoren, pipes, signal handler, threads und wahrscheinlich ein wenig shellprogrammierung...

wenn das der fall sein sollte, dann nimm lieber linux, weil es für den zweck genauso gut geeignet ist und einfacher zu konfigurieren... wer schon mal unter einem bsd derivat einen neuen kernel konfigurieren musste, weiß wovon ich rede... nix "make menuconfig" :evil:

bloedsinn. ich hab deutlich positivere einnerungen an das konfigurieren meines FreeBSD-kernels (kommentierte config datei editieren und nen paar kommandozeilenanweisungen) als an meine letzte bekanntschaft mit "menuconfig" unter ner suse. Also mal ganz zu schweigen davon, dass das konfigurieren eines eigenen kernels in aller regel der coolness gilt und nicht wirklich notwendig bzw. ueberhaupt sinnvoll ist.

und decay ich wuerde mich an deiner stelle mal erkundigen, was die an deiner FH/Uni einsetzen. Wenns nen Linux ist, dann installier dir auch eins, falls nen Unix dann eher BSD (und von denen wuerde ich nem anfaenger wie gesagt im allgemeinen FreeBSD empfehlen). Die unterschiede von Linux / BSD sind im wesentlichen, dass fuer Linux die Treiberversorgung und unterstuetzung neuer sachen besser aussieht als bei BSD. Das software angebot ist auch etwas besser wobei alles, was irgendwie verbreitet ist, auch nen BSD port hat oder in der Linux-emulation laeuft. BSD legt dagegen mehr wert auf eine saubere struktur des systems und zuverlaesigkeit speziell im servereinsatz.

Wie nen FreeBSD einzurichten ist, wo man es runterladen kann und wie es funktioniert steht im uebrigen hier: http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook
 
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Original geschrieben von ViperDK
bloedsinn. ich hab deutlich positivere einnerungen an das konfigurieren meines FreeBSD-kernels (kommentierte config datei editieren und nen paar kommandozeilenanweisungen) als an meine letzte bekanntschaft mit "menuconfig" unter ner suse. Also mal ganz zu schweigen davon, dass das konfigurieren eines eigenen kernels in aller regel der coolness gilt und nicht wirklich notwendig bzw. ueberhaupt sinnvoll ist.

ok, i geb zu dass das geschmackssache ist, finde aber "durchklicken" durch ncurses oberfläche angenehmer, naja egal.

Dass konfigurieren eines eigenen kernels hat aber nix mit coolness zu tun -
sondern ist oft notwendig, sei es, um 3D unterstützung für eine grafikkarte zum laufen zu bringen, oder um einen neuen drucker zu installieren,den card-reader zum laufen zu bringen, etc

Ok, Speicher kann man sich nicht viel ersparen dadurch, dass man alles deaktiviert was eben die dists so an sinnlosem in ihren modularen Standardkernel geben, aber sollte es mal probleme geben ist es gut zu wissen, wie der kernel ausschaut und was alles aktiviert / nicht aktiviert ist.

Außerdem kann es auch sein, dass man mit den dist-patches im kernel probleme mit bestimmten programmen / modulen bekommt und man zur vanilla variante greifen muss (suse + ndiswrapper = jüngstes beispiel)
 

cart

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Ich würde auch nicht unbedingt die Konfiguration von SUSe als Vorzeigeobjekt nehmen. Ich halte SUSe für deutlich blöder/schwieriger zu konfigurieren, grade für Anfänger, als z.B. Debian. Es gibt imho einfach viel mehr Ecken und Kanten an denen man sich stößt.
 
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Original geschrieben von cart
Ich würde auch nicht unbedingt die Konfiguration von SUSe als Vorzeigeobjekt nehmen. Ich halte SUSe für deutlich blöder/schwieriger zu konfigurieren, grade für Anfänger, als z.B. Debian. Es gibt imho einfach viel mehr Ecken und Kanten an denen man sich stößt.

hm jo eventuell - mit etwas glück funktioniert bei suse alles, ohne dass man großartig nachdenken muss, wenn das allerdings nicht so ist, dann gibts meistens probleme.

Wenn man wirklich etwas über betriebssysteme / linux lernen will, dann empfehle ich debian, gentoo, oder lfs - der einzige weg zu lernen ist nun mal doku lesen und ausprobieren.

mfg
 

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Original geschrieben von FiESoDuCk


hm jo eventuell - mit etwas glück funktioniert bei suse alles, ohne dass man großartig nachdenken muss, wenn das allerdings nicht so ist, dann gibts meistens probleme.

Wenn man wirklich etwas über betriebssysteme / linux lernen will, dann empfehle ich debian, gentoo, oder lfs - der einzige weg zu lernen ist nun mal doku lesen und ausprobieren.

mfg

Und ich halte mal wieder Fest

- Probleme bei SUSE scheinen irgendwie "schlimmer zu sein.
Wenn bei einem Gentoo mal die Hardwareerkennung versagt, dann lässt sich das ja leicht beheben.
Bei SUSE stößt der Profi auf unlösbare Probleme.

- SUSE scheint offenbar nicht dokumentiert zu sein.

- Bei SUSE gibt es offenbar nichts auszuprobieren.

Dies war feinsinnige Ironie.
 
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das sinnvollste ist eigentlich, wenn die distri nen gescheiten kernel mitliefert in dem alles noetige drin ist. irre ich mich da jetzt oder legen nicht sogar manche distris fest, dass der support sich auf den standardkernel bezieht?
 
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Original geschrieben von XFreeX

Und ich halte mal wieder Fest

- Probleme bei SUSE scheinen irgendwie "schlimmer zu sein.
Wenn bei einem Gentoo mal die Hardwareerkennung versagt, dann lässt sich das ja leicht beheben.
Bei SUSE stößt der Profi auf unlösbare Probleme.

- SUSE scheint offenbar nicht dokumentiert zu sein.

- Bei SUSE gibt es offenbar nichts auszuprobieren.

Dies war feinsinnige Ironie.

jo, stimmt schon, aber: YAST verleitet einfach dazu im klicki-bunti interface die einstellungen vorzunehmen und dabei nicht zu wissen, was eigentlich dahinter passiert - wenn man sich damit jedoch beschäftigen muss / will, kann man genauso viel lernen.

Original geschrieben von ViperDK

das sinnvollste ist eigentlich, wenn die distri nen gescheiten kernel mitliefert in dem alles noetige drin ist.

tja, nur ist "alles noetige" für jedermann immer zuviel für ein spezielles system / einsatzzweck

und @ support: ja stimmt, aber es gibt auch viele entwickler, die nur vanilla support anbieten
 
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durch andauernde eingabe von langen uebersetzerbefehlen lernt man eigentlich nicht, gut mit unix umzugehen, insofern frage ich mich, wieso man bei lfs mehr lernen soll als bei suse. besser eine stunde suse und zehn stunden ein brauchbares buch lesen, als elf stunden lfs.
und natuerlich ist es manchmal notwendig und sinnvoll, den kernel zu uebersetzen.
 

The_Company

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Bei LFS dauert eine durchschnittliche Paketinstallation 30 Sekunden bis 1 Minute mit dem typischen ./configure && make && make install. Das reicht genau aus um aufmerksam die Page zu lesen, auf der steht, wozu dieses Paket eigentlich da ist und genug Interesse zu entwickeln sich die Config-Datei dazu mal anzugucken.
Und natürlich hat man mit LFS öfter mal das Problem, dass irgendwas nicht funktioniert, obwohl es sollte und da man so viel Zeit investiert hat, hängt man sich da natürlich rein um das zu lösen.

Ergo ist der Motivationsfaktor der Hauptgrund LFS zu nehmen - eigentlich isses sogar der einzige Grund. ;) Aber wenn man es denn durchzieht, dann hat man hinterher ein gewaltiges Know-How. Und ausserdem nen supergeiles Gefühl, wenn zum ersten mal der X Server so hochfährt, wie man sich das eigentlich vorgestellt hatte. :)
 

qq~

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Original geschrieben von [UEP]Xyz
durch andauernde eingabe von langen uebersetzerbefehlen lernt man eigentlich nicht, gut mit unix umzugehen, insofern frage ich mich, wieso man bei lfs mehr lernen soll als bei suse. besser eine stunde suse und zehn stunden ein brauchbares buch lesen, als elf stunden lfs.
und natuerlich ist es manchmal notwendig und sinnvoll, den kernel zu uebersetzen.
Was heißt "manchmal"? Arbeitest du nur mit dem Genkernel oder wie? Es ist _immer_ sinnvoll.
 

XFreeX

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Dann erkläre mir bitte logisch stringent, warum es für mich sinnvoll sein sollte, einen Kernel unter SUSE zu backen, wenn der mitgelieferte Kernel alles unterstützt, was ich ihm vor den KMOD Daemon werfe.

Gruß,
Stefan
 

cart

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Hmm ich kann es jetzt für SUSe nicht genau sagen, aber bei Debian macht es viel Sinn sich einen gescheiten Kernel zu machen. Schon allein, weil die CPU Einstellungen im Standardkernel nopch auf 386 mit Mathemu stehen und dir wirklich jeder Misttreiber reingehauen wird den es so gibt. Sei es die Unterstützung für irgendwelche asbach-Dateisysteme oder ISDN-Gedöns oder Amateurfunkzeug. Da man 95% davon nicht braucht, macht man den Kernel damit _viel_ schlanker. Das macht sich hinterher auch in Geschwindigkeit bemerkbar. Ich weis jetzt nicht, ob das bei SUSe auch alles mit im Standardkernel hängt, aber bei Debian tut es das.
 

qq~

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Genau das meinte ich.
Ich weiß nicht, wie das bei SUSe aussieht, aber ich spreche hier allgemein von Genkernels, die gibt's nicht nur bei Debian, Gentoo oder FBSD.
 

XFreeX

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Original geschrieben von cart
Da man 95% davon nicht braucht, macht man den Kernel damit _viel_ schlanker. Das macht sich hinterher auch in Geschwindigkeit bemerkbar.

Und genau das ist nicht richtig, cart.
Ich sage es nur ungern: Das ist ganz großer Unfug.

Mach mal ein paar Kernelbenchmarks. Schnapp dir einen Vanilla Kernel, bau dir einen "schlanken", dann bau dir einen Kernel mit dicker Modulunterstützung und sieh dir die Sache selbst an.

Gruß,
Stefan
 

cart

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Also ich mir 100% sicher, dass ich keine Module für ISDN, Amateurfunkz, eine MIDI-USB-Soundkarte und ein Mischpult brauche.
Genauso wenig brauche ich Module für ein ASUS oder Toshiba Notebook auf meinem Rechner.
Noch viel weniger brauche ich Parallelport-Unterstützung, wenn ich keinen Parallelport nutze.
Ebenso sieht es mit WLAN-Unterstützung, Telephony, OSS oder einem IBM RSA service processor aus.
Ich benötige die Module einfach nicht.
Also warum mit in den Kernel klatschen? Ich weis, dass in vielen Linux es massig Diskussionen gibt, ob man Sachen mitreinnehmen soll, wenn ja, was als Modul und was fest etc., aber ich bin der Ansicht, dass man sich zumindest die Sachen, die man definitiv nicht braucht, sparen kann.
Und in der gefühlten Geschwindigkeit macht es sich bemerkbar. Ob beim Booten oder hinterher beim Arbeiten.
 
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[ ] du weist dass Module nur auf der Festplatte rumliegen solange sie nicht mit 'modprobe' in den Kernel geladen werden
 

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Ja weis ich. Aber viele Sachen sind im Standardkernel eben nicht nur als Module eingetragen sondern sind aktiviert (-> werden geladen). Hinzukommt, dass es, auch wenn sie nicht geladen werden, unsinnig ist, Module zu installieren, die ich nicht benötige.
 

The_Company

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[_] Du weisst, wie scheisse es ist, wenn man ein Kernel neu kompilierten muss, nur weil man nen USB Gadget von nem Kumpel mal benutzen will oder sich neue Hardware gekauft hat.
[_] Du hast intensive Benchmarks zu HD, Leistung etc gemacht (oder relevante im Netz gefunden) und kannst sie uns präsentieren.
[_] Du kennst den Satz "Premature optimization is the root of all evil." (oder einen seiner vielen Equivalente)
[_] Du hast Plan welche Funktionalität Dein Kernel überhaupt benötigt bzw was Du weglassen kannst.
[_] Du kennst einen einzigen fundierten Grund, warum man sein eigenes Kernel kompilieren sollte.

0 von 5?
 

cart

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Nicht ganz.
1: Ich schliesse keine Sachen von anderen an meinem DesktopPC an.
2: Ich habe gesagt, dass es sich um gefühlte Geschwindigkeit handelt.
3: "Never touch a running system." ist auch so ein schöner Satz. Also warum optimieren, wenn es auch so läuft? Ich habe Linux auf dem Rechner um was darüber zu lernen und damit umgehen zu können. Da muss man nunmal testen.
4: Da ich mich hier fast ausschliesslich auf Hardware Module bezogen habe, weis ich, was mein Kernel braucht und was nicht. Sachen die ich nicht weis, lass ich natürlich drin.
5: Ich weis nicht, wann du dir das letzte Mal den Kernel angeschaut hast, den Debian (ich nutze Debian) als Standard mitbringt. Ich habe hier mehrere Beispiele genannt, die _für mich_ absolut unnötig sind. Hinzukommen Dinge die imho allg. gültig sind, wie z.B. dass man seine Prozessor einstellt und nicht mit einem Kernel auf 386er Basis mit Mathemu etc. rumrennt, den Chipsatztreiber richtig einstellt usw.. Aber vllt kannst du mir ja mal einen guten Grund sagen, warum ich 30 Chipsatztreiber installieren soll, wenn ich nur den für nForce2 brauche oder warum ich meine CPU als 386er + Mathemu eingestellt lassen soll, wenn selbst einige 486er diese Funktion schon drin hatten.
 

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Selbst wenn du einen angepassten Kernel nimmst, hast du noch massig anderes Zeug drin. Habe mehrere Beispiele schon gepostet.
Und Zeitersparnis sehe ich in zusätzlichen Treibern nicht. Wo bitte spare ich Zeit? Ich grade vllt alle 2 Jahre mal meinen PC up und alles was ich anschliesse habe ich in dem Kernel drin. Warum also noch 10000 zusätzliche Treiber mit reinklatschen, die ich nicht brauche? Sehe da keinen Vorteil. Wie gesagt, ich spreche von meiner Person und meinem Rechner. Das ist keine Verallgemeinerung. Wenn jemand ständig neue Hardware einbaut oder anschliesst macht es sicherlich Sinn Treiber zu Hauf zu installieren.
 
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es kostet einfach Zeit einen Kernel anzupassen. Nur weil du ein paar Sachen rausschmeißt hast du noch lange keinen spürbaren Performancegewinn. Das ist wohl eher ein Placebo-Effekt.

Wer aus Neugier oder warum auch immer (experimentelle Patches etc.) seinen eigenen Kernel backen will darf das ja auch. Nur müssen tut man es i.d.R. nicht.
 

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Hmm also Sachen zu kicken die man nicht braucht dauert nicht allzu lange, wenn man weis, was man kicken kann. Das, was länger dauert ist das lesen des Manuals bzw. der Beschreibung. Da steht allerdings der Lerneffekt hinter, den ich persönlich für wichtig und gut halte.
Ob es spürbaren Unterschied gibt oder nicht ist subjektiv. Mag sein, dass es ein Placebo-Effekt ist, kann aber auch sein, dass es keiner ist. Fakt ist, dass man Linux schneller bootet (habe es gemessen). Auch wenn es nur ~15sek sind, ist das ein Effekt. Ob der sich mit der Arbeit des Kompilierens etc. ausgleicht, steht auf einem anderen Blatt!
 
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Original geschrieben von d3wk
es kostet einfach Zeit einen Kernel anzupassen. Nur weil du ein paar Sachen rausschmeißt hast du noch lange keinen spürbaren Performancegewinn. Das ist wohl eher ein Placebo-Effekt.

Wer aus Neugier oder warum auch immer (experimentelle Patches etc.) seinen eigenen Kernel backen will darf das ja auch. Nur müssen tut man es i.d.R. nicht.

Das mit dem Performancegewinn stimmt, vor allem wenn man nur module entfernt, die eh nicht geladen werden, hilft aber dennoch der übersicht und man lernt - und um das lernen gehts nun mal bei linux.

Wer nur Zeit sparen will und kein interesse daran über internas des systems zu lernen, sollte wohl besser bei windows bleiben (nicht herablassend gemeint, aber ist einfach so).

Linux / Unix ist nur ein wirklich gutes bs, wenn man sich viel damit beschäftigt, doku liest und herum probiert.
 

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Original geschrieben von FiESoDuCk

Wer nur Zeit sparen will und kein interesse daran über internas des systems zu lernen, sollte wohl besser bei windows bleiben (nicht herablassend gemeint, aber ist einfach so).

Das ist das Hauptargument von verpickelten Nerds, deren Hauptbeschäftigung es ist, sich mit Linux zu beschäftigen.

Es soll Leute geben, die wollen es einfach benutzen und damit arbeiten. Und das ist auch gut so. Sonst bliebe es auf ewig ein OS für Randgruppen.

Gruß,
Stefan
 

cart

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Na das ist mal mit Abstand das Blödeste das ich in letzter Zeit von dir gelesen habe.
Es soll auch normale Leute geben die sich gern weiterbilden und deshalb Linux benutzen wollen und auch lernen wollen wie es funktioniert. Ggf. brauchen es einige auch z.B. für ihr Studium oder sonstwo.
Und grade du, der sich wohl mehr als 1-2h damit beschäftigt hat, sollte das wissen.
 

XFreeX

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Original geschrieben von cart
Na das ist mal mit Abstand das Blödeste das ich in letzter Zeit von dir gelesen habe.
Es soll auch normale Leute geben die sich gern weiterbilden und deshalb Linux benutzen wollen und auch lernen wollen wie es funktioniert. Ggf. brauchen es einige auch z.B. für ihr Studium oder sonstwo.
Und grade du, der sich wohl mehr als 1-2h damit beschäftigt hat, sollte das wissen.

Ho, Brauner! :angel:

Es spricht nichts dagegen, dass man es macht. Das bestreite ich auch nicht. Wenn die Leute sich weiterbilden wollen, umso besser und ich unterstütze sie darin.

Ich sage nur, dass es Unfug ist, zu sagen, dass im Falle, dass man es nicht will, man bitte bei Windows bleiben soll. Genau dies sagte Fiesoduck.

Mein Vater verwendet Linux, ohne zu wissen, wie das alles im Detail funktioniert. Und der Vorteil für ihn ist: Ich setze ihm seinen PC nicht in wöchentlichen Abständen frisch auf. Das ist ein Nutzen, den man als unbedarfter Anwender auch ohne Studium der Interna hat.

Also ist die von mir angefochtene Aussage, dass man Linux nur dann verwenden sollte, wenn man sich für die Interna interessiert, nicht haltbar.

Gruß,
Stefan
 

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bei Debian macht es viel Sinn sich einen gescheiten Kernel zu machen.
Das war übrigens die Aussage, an der ich Anstoss genommen habe. Und dazu stehe ich nach wie vor.
Der Lerneffekt macht nur dann Sinn, wenn man tatsächlich was lernen will.
Und kein Kernel bootet 15 Sekunden schneller, wenn es optimiert ist, ganz einfach weil es nur 5 Sekunden bootet (bis Init startet) - also lass ich das Argument schonmal nicht gelten.
 

cart

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@Stefan: Hmm k. Dann habe ich das wohl falsch verstanden. Nimm mal plz aus dem Quote den ersten Satz raus, dann ist etwas offensichtlicher, auf was du dich beziehst ;)


@Company: Das ich was lernen will, habe ich doch mehrfach gesagt. Das ist für mich der Grund Linux zu benutzen. Wenn ich nichts mehr lernen wollte, dann würde ich bei Windows bleiben und mein bereits vorhandenes Wissen anwenden und damit gut und glücklich weiterleben.
Das booten bezog ich natürlich auf das komplette Booten bis zum Loginprompt.
 

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Original geschrieben von cart
@Stefan: Hmm k. Dann habe ich das wohl falsch verstanden. Nimm mal plz aus dem Quote den ersten Satz raus, dann ist etwas offensichtlicher, auf was du dich beziehst ;)

Bitte :)
 
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Das ist das Hauptargument von verpickelten Nerds, deren Hauptbeschäftigung es ist, sich mit Linux zu beschäftigen.

Es soll Leute geben, die wollen es einfach benutzen und damit arbeiten. Und das ist auch gut so. Sonst bliebe es auf ewig ein OS für Randgruppen.

Gruß,
Stefan

Ich wollte damit nicht auf leute anspielen die Linux nur benutzen, oder damit arbeiten möchten. Es gibt aber einfach zuviele, die zwecks coolness linux installieren, nicht bereit sind dafür auch die nötige zeit aufzuwenden und dann in div. foren, mls, oder irc rumnerven mit problemen, deren lösung sie der doku entnehmen könnten..
Dann kommt immer die tolle drohung "i will install windows again, if you dont help me" - jo BITTE mach das

Linux ist i.A. nicht dazu geeigent von leuten administriert zu werden, die nicht bereit sind sich damit zu beschäftigen, in windows ist das einfacher möglich (wenn auch nicht immer erfolgreich). Es gibt zwar distributionen, die eine einfache, intuitive wartbarkeit anstreben, allerdings gelingt das noch nicht so wirklich gut imho.

aber wir sind wohl ein wenig vom thema abgekommen :rolleyes:

Und sich für linux zu interessieren impliziert nicht, dass mein ein verpickelter nerd ist, obwohl dies gerne von eben jenen behauptet wird - das sind die gleichen, die in broodwar eigentlich gerne gut sein würden und nix dafür tun - dann beschimpfen sie pros als RL-Loser (naja ok ein wenig weit hergeholt, aber so in etwa)
 
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