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Spiegelreflex / Bridgekamera (400-600€)

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Tjo ich suche halt eine der oben genannten Kameras. die 400€ sind wohl für ne spiegelreflex recht knapp bemessen, aber vielleicht findet sich ja etwas. Ich hab mir zwar schon diverse test durchgelesen, hätte allerdings noch ganz gerne erfahrungsberichte und/oder empfehlungen.
Ich bin (noch) nicht so der kamera pro, die kamera soll entsprechend für semi-professionelle fotos aller art geeignet sein.
Falls es keine empfehlungen gibt: was ist wichtig, worauf würdet ihr achten?

graz
 
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Speziell zum Topic:
Die meisten sich selbst so bezeichnende "Nicht so die Kamera Pros" können mit SLRs meistens nur wenig anfangen (bzw. längst nicht so viel, wie sie eigentlich für das teure Geld müssten, damit es sich lohnt). Wenn du z.B. nicht auf Anhieb etwas mit Begriffen wie "Blendenwahl" oder "Chromatische Abberationen" etwas anfangen kannst, rate ich dir sehr intensiv dir erstmal eine "Prosumer" Bridgecam zu holen und dich stark mit ihr auseinanderzusetzen (esseidenn, du hast jemanden an der Hand, der sich wirklich gut auskennt und dir als geduldiger, williger Lehrer fungieren würde).
Ich kenne so einige Leute, die direkt "richtig einsteigen wollten" und mit der Funktionsvielfalt überfordert waren, vom hohen Gewicht genervt, und dann doch relativ schnell wieder auf kleinere Kameras umgestiegen sind. Viel rausgeschmissenes Geld.

Ein großes und oft unterschätztes (Preis-)Problem bei den SLRs ist das der Objektive: Die in den mitgelieferten Kits taugen meistens nicht sehr viel (geringe Auflösungseigenschaften, geringe Lichtstärke, Randabschattungen, Verzerrungen im Weitwinkel). Bessere Objektive kosten direkt nochmal ungefähr genauso viel wie der Kamera-Body selbst, und meistens braucht man davon mehrere (mindestens eines für eher Weitwinkel und eines für eher Zoom, weil beides zusammen in guter Qualität enorm schwierig herzustellen und damit enorm teuer ist). Und wenn man einmal so weit ist, will man gefälligst auch noch einen gescheiten Blitz haben, der wiederum mit mehreren hundert Euro zubuche schlägt.


Diese warnenden Worte gesagt, empfehle ich dir allgemein
1. dir klar zu machen, was genau du von deiner Kamera willst (was fotografierst du, wieviel und wann, in welchen Lichtumgebungen, sind dir Videos wichtig, wieviel manuelle Kontrolle brauchst du wirklich, wie groß soll der Zoom sein,........)
2. Dich sehr intensiv bei www.dpreview.com einzulesen (falls du einigermaßen englisch kannst), das ist imo die mit Abstand beste Digicam-Seite mit den mit noch größerem Abstand besten Reviews (wenn auch leider nicht den meisten Reviews).
3. Dir die diversen Threads hier im Forum durchzulesen (ich hoffe der Link funktioniert; sonst suche nach digi* im Technikforum). Die Threads, die ich aufgemacht habe, drehen sich eigentlich alle um Kameras mit Fortgeschrittenen-Ambitionen.




PS. Ich beschäftige mich jetzt seit ca. 5 Jahren recht intensiv mit Digitalkameras, habe in der Zeit wahrscheinlich fast 100.000 Fotos mit ganz kleinen (Ixus) bis einigermaßen großen (EOS 400D mit 800-Euro-Objektiv) geschossen, und ich würde mich trotzdem längst nicht als "Pro" bezeichnen, sondern nur als "Fortgeschrittener".
 
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Hab die Sony Alpha 100. Die fällt in den Preisbereich.

Bildqualität ist finde ich super.
Hier mal Fotos, aufgenommen mit der Automatikeinstellung und Standardobjektiv (ca 3mb pro Bild):

http://www.lorenz-media.com/zeugs/DSC00007.JPG (Tagaufnahme)
http://www.lorenz-media.com/zeugs/DSC00101.JPG (Nachtaufnahme)
http://www.lorenz-media.com/zeugs/DSC00388.JPG (Bier)

Sind alle nicht nachbearbeitet, bei der Nachtaufnahme kannst sicher durch eine manuelle Belichtungssteuerung noch mehr rausholen, vom Prinzip musst da immer lang belichten, das hier ist jetzt nur ein Schnappschuss (hier nochmal ne Langzeitbelichtung: http://www.lorenz-media.com/zeugs/DSC00117.JPG , da hast auch viel weniger Rauschen drin).

Bei einigen Objektiven (gerade bei meinem Weitwinkel) misst die Kamera aber immer zu dunkel, da muss man nachregulieren (entweder Blende und Belichtungszeit manuell einstellen, ich glaube, man kann die aber auch standardmässig für die Automatik höher setzen).

Die Bedienung schwankt etwas zwischen gut und mäßig. Ein paar Sachen gehen flott von der Hand, Blende und Belichtungszeit einstellen ist aber hart frimelig (läuft über so eine Art Drehrad bei der Belichtungsdauer, bei der Blende musst noch eine zusätzliche Taste gedrückt halten und am selben Rad rumdrehen - wenn man die Taste ausversehen loslässt und am drehen ist, landet man gleich wieder in der Belichtungsdauer und verstellt die).

Die Geschwindigkeit passt für meine Zwecke, meinem Profifotograf (der das Teil allgemein aber sonst auch recht gut findet) war sie aber etwas zu langsam (der macht z.B. Modelfotos und löst dabei 100mal die Sekunde aus). Liegt aber auch zum teil am verwendeten Speicher (hab mich da mal für die etwas günstigere Variante entschieden).


Die Handlichkeit - najo ist Geschmackssache und dazu sollte man sie am besten selber in der Hand halten. Ich finds ok.

Gut an dem Teil ist, dass der Verwackelungsschutz im Gehäuse sitzt und nicht in den Objektiven.
Dadurch sind die Objektive meist etwas günstiger als bei anderen Geräten.

Funktionsumfang ist ok soweit. Eigentlich alles was man braucht, wenn man jetzt nicht der derbste Spezialist ist, sondern eher interessierter Amateur ist. Also auch so Schnickschnack wie Beleuchtungssequenzen zum Testen, bei der die Kamera son paar Blendeneinstellungen / Belichtungszeiten automatisch durchgeht und du schaun kannst, wie es ausschaut, ist drin. Das Display finde ich auch gut, allerdings musst zum Fotos schiessen immer durch den Sucher schauen - live auf dem Display wird es nicht dargestellt. Aber das können eigentlich auch nur Spiegelreflexkameras mit einer anderen Anzahl an Nummern im Preis...

Also ich will jetzt mal hier nicht zu sehr ins Detail gehen, schau dir dazu am besten Testberichte (http://www.etest-digitalkamera.de/S...16-Megapixel.Sony-Alpha-100.Test-Details.html) an. Ich kann sie aber nur empfehlen, bin vollauf zufrieden mit.

Edit: Nochmal zum Rauschen in den Testberichten: Man fotografiert eh fast immer in ISO 100, höher hab ich eigentlich nie verwendet.
 
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Kann mich zur Alpha 100 größtenteils anschließen, habe aber zwei Anmerkungen:

(der macht z.B. Modelfotos und löst dabei 100mal die Sekunde aus)
Ist das vielleicht ein Verschreiber, und es soll "10mal die Sekunde" heißen?
100 Fotos in hoher Qualität (~10MP RAW) sind ganz grob 2GByte. Ich habe noch von keiner Kamera gehört, die das kann. Die EOS 1D Mark III (10MP) kann in höchster jpg-Einstellung 10fps (über 10 Sekunden), die EOS 1Ds Mark III (21MP) 5fps über (über 10 Sekunden). Diese Kameras kosten (nur der Body) 3500€ bzw. 7000€. Insbesondere die 1Ds markiert damit das obere Ende der Preisskala.
Die einzige Kamera, die angeblich wirklich deutlich darüber kommt, ist die Casio EXILIM Pro EX-F1, die Anfang Januar angekündigt wurde, aber immer noch nirgends zu kaufen ist. Sie soll angeblich 60fps in voller Auflösung (6MP) schaffen. Wie sie das macht, wissen aber bisher nur die Entwickler selbst. Oder vielleicht auch nicht.


Dann zweitens:
Wenn man immer nur draußen bei sehr hellem Licht Fotos macht, dann braucht man auch nur ISO 100. Sobald man nach drinnen geht und die Stimmung nicht durch einen Blitz verderben will (oder wenn man bei Bewölkung/Dämmerung/Nacht fotografiert), braucht man höhere ISO-Zahlen. Bei einer dSLR ist das aber auch nicht schlimm, da sich das Rauschen bei ISO 400 selbst bei der schlechtesten dSLR noch sehr stark in Grenzen hält. Zu der Diskussion bei Kompaktkameras siehe meine anderen Threads, in denen ich etwas zu Fuji sage.
 
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Die 100 Fotos pro Sekunde sind einfach nur übertrieben ;)
Also ich war bei nen paar Shootings dabei (nein nicht als Model ;)) und er haut da schon ziemlich ohne Unterbrechung die Fotos durch.
 

Sacknase

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Also ich würde hier eine Canon G9 oder vergleichbare andere Marken mal so ins Visier nehmen. Mit 400 - 600€ wirste bei ner SLR nichts bekommen, vorallem aufgrund der beschissenen Objektive.

Also unter schwierigen Lichtverhältnissen schneidet die G9 ziemlich beschissen ab, ab 800 wirds echt unansehnlich. Aber dennoch macht sie für mich recht ordentliche Bilder!

Ich denke zum Einstig sind solche Cams sicher empfehlenswerter als SLRs und man kann sich aufgrund des großen Funktionsumfangs gut ins Thema einspielen

Grüße
 
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paar freunde haben die canon eos 400d und sind alle super zufrieden. is wohl auch recht billig fürne slr
 
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Ich kenn jetzt die Kamera nicht, aber hast bei Bridgecams nicht immer dicke Probleme mit anderen Objektiven als das eingebaute?
 
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Leute, bitte gebt nichts auf Tests von Chip!! Die Leute da haben imo nicht nur keine fachliche Ahnung, sie reden auch immer gerade dem Hersteller nach dem Mund, der ihnen gerade die meisten Testsamples zuschickt bzw. ihnen die besten vorgefertigten Reviews zuschickt.

Ja, die Fuji S100fs ist im Moment meine favorisierte Cam, weil sie (siehe die anderen Threads) einen relativ großen Super-CCD-Sensor hat, der geringes Rauschen verspricht (geringer noch als alle anderen nicht-SLRs, die es im Moment auf dem Markt gibt), einen super Zoom-Bereich hat (die 28mm Weitwinkel sind das Besondere), einen manuellen Zoomring, mir auf der Cebit außerdem sehr performant erschien,... Aber ich würde sie mir niemals auf Basis eines Tests (falls man diese paar Sätze überhaupt "Test" nennen will) von Chip kaufen. Ich warte auf einen Test von dpreview, Steve's Digicam, dcreview o.ä., der dann wirklich mal genau untersucht, wie das Rauschverhalten im Vergleich zu anderen kompakten oder günstigen SLRs ist, die RAW-Performance, die Verzeichnungen des Objektivs, usw.



Butze: Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Als "Bridgecams" werden immer nicht-Spiegelreflex-Kameras bezeichnet, bei denen man niemals das Objektiv wechseln kann. Bei einigen wenigen (wie z.B. bei der Powershot A-Serie) kann man Adapter dazukaufen, die man vor das Objektiv schraubt, die dann alles um z.B. 1.75 vergrößern oder z.B. auf 0.75 verkleinern, aber das war's.
 

Sacknase

Guest
@Martin,

die Adapter Ringe kannste aber vergessen!!!

-> ich hab so nen Adapterring an meiner G7 nen UVFilter fürs Boarden damit da kein Schnee direkt aufs Objektiv kommt.

Weitwinkel und internen Blitz kannste vergessen! -> Schattenbildung am unteren rechten rand! -> Murks!

Grüße

PS: auf tests schon lange nichts mehr gibt!
 
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Stimme da größtenteils zu.
Bei manchen Kameras ist die Schattenbildung aber weniger stark (hängt auch immer davon ab, wie weit der Blitz vom Objektiv weg ist und wie lang das Objektiv ist), und bei Vergrößerungslinsen haste das Problem nicht.
Auf Tests von Digicams gebe ich nur von den genannten Seiten etwas (und endgültig kaufentscheidend sind die Tests von dpreview, wenn ich nichts stark Widersprechendes höre). Die Digicam-Tests vonner c't halte ich auch noch für einigermaßen objektiv (vor allem, weil sie nichts schön reden), aber leider viel zu kurz. Mal schauen ob sich das ändert, jetzt wo sie "heise foto" gestartet haben.
 
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Original geschrieben von Smarty
Butze: Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Als "Bridgecams" werden immer nicht-Spiegelreflex-Kameras bezeichnet, bei denen man niemals das Objektiv wechseln kann. Bei einigen wenigen (wie z.B. bei der Powershot A-Serie) kann man Adapter dazukaufen, die man vor das Objektiv schraubt, die dann alles um z.B. 1.75 vergrößern oder z.B. auf 0.75 verkleinern, aber das war's.

Das würde doch meiner Defiinition von "Problemen mit anderen Objektiven" genau entsprechen. :elefant:
Hab halt nur auch mal gehört, dass es da wohl nur mit Adaptern geht.
 
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Geh in nen Fotoladen, probier sie aus, probier ein paar andere Alternativen aus, lass dich beraten und entscheide dich dann.

Und sei dann entweder Arsch und kauf sie dir im inet oder kauf sie direkt im Laden fürn Hunni mehr.

So könnte ich jetzt nur sagen: 6 MegaPixel sind etwas dünn für den Preis.
 

voelkerballtier

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es ist halt zusammen mit der canon 400D die einsteiger SLR - ka welche von beiden besser ist, kenn aber bisher irgendwie nur Leute mit der Canon. Mehr als 6MP kriegt man für das Geld nirgends in ner SLR - und wer meint in ner kompakten unbedingt 10MP zu brauchen: http://6mpixel.org/ ...
 
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Und mein Auto hat die dickste Auspuffblende.

Auch bei Spiegelreflex-Kameras gilt: Je mehr Pixel auf der gleichen Sensorgröße, desto mehr Rauschen. Im Extremfall heißt das, dass die Auflösungsleistung dadurch nicht nur nicht steigt, sondern sogar sinkt. Bei SLRs ist das Thema aber noch weniger kritisch als bei Kompaktkameras, und man kann (mit dem richtigen Objektiv) schon davon ausgehen, dass eine SLR mit 10MP bei niedrigen ISO-Stufen mehr Details zeigt als eine mit 6MP.

Nur, wozu?
Meine 3MP Canon Powershot S1 IS mit 3MP zeigt viel mehr Details als meine 8MP Fuji F40fs (die die höchste Auflösungsleistung aller 8MP-Kompaktkameras hat) -- nämlich dann, wenn bei beiden Kameras voll reingezoomt wird (S1 IS 380mm, F40fd 108mm). Für Abzüge bis DIN A4 oder das Anschauen auf dem Bildschirm reichen gute 6MP dicke, selbst mit den 3MP der alten Canon habe ich wirklich schöne A4-Abzüge gemacht. Und wer, der nicht professionell fotografiert, hat schonmal größere Abzüge machen lassen?
 
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wow vielen dank für die zahlreichen antworten.
so wie ich das mitberkommen habe, sollte ich mich jetzt nur im bereich von bridgekameras umgucken, allein schon, weil ich weitere objektive benötige und dass dann den preisrahmen sprengen würde.
werd mich dann mal auf dpreview.com umschauen :)
als meine mutter davon erfahren hat, dass ich mir ne kamera holen will, hat sie mir direkt mal so nen magazin von der BILD mitgebracht (weiß gerade nicht mehr wie es heißt, war haltn fotomagazin), in dem es kameratest gab. lange rede, recht wenig sinn: wie wichtig ist ein bildstabilisator?
 
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Mal abgesehen davon, dass jegliche BILD-Derivate natürlich noch schundhafter sind als Chip, ist das eine durchaus berechtigte und wichtige Frage: Sehr nützlich sind Bildstabilisatoren, aber ausschließlich physische, und auch bei denen gibt es relativ große Unterschiede. Heutzutage klebt aber auf jeder Billigkamera ein Aufkleber "Bildstabilisator", die in Wirklichkeit keinen hat. Da wird dann einfach die höchste ISO-Stufe (=erbärmliches Rauschen, Bild von vornherein unbrauchbar) und eine kurze Verschlusszeit genommen, das war's. Ein guter physischer Stabi bringt 1-3 Blendenstufen (je weiter offen die Blende, desto mehr Licht fällt durch sie hindurch, desto schneller kann die Verschlusszeit sein; fast alle Objektive müssen die Blende im Zoom aus technischen Gründen viel weiter zu machen, daher der Ausdruck "bringt Blendenstufen") bzw. ISO-Stufen, wie es heute praxisnäher ausgedrückt ist.
Klartext: Mit einem guten Bildstabi kannst du z.B. noch mit 1/30 Sekunde Verschlusszeit und ISO 80 ein scharfes Bild machen, wo du sonst 1/60 Sekunde hättest nehmen müssen und auf ISO 200 rauf, damit das Bild nicht völlig unterbelichtet ist.
 

killerchicken_inaktiv

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Gibt es eine Möglichkeit zu erkennen, welche Art von Stabilisator eingebaut ist?
 
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Zu den MegaPixeln:

Ja mir ist klar, wenn man nur auf Monitor oder maximal Din A4 Ausdruck seine Fotos anschauen will, braucht man keine 10.
Aber solange die Quali bei 10 MP auch noch sehr gut ist: warum drauf verzichten? Hab mir 2 Poster drucken lassen von ner Druckerei nebenan, da haben die gerade ausgereicht um auf 150dpi zu kommen (bei großen Postern braucht man nicht unbedingt 300, da man eh nie so nah rangeht)

Und nochmal zu der Bridgecamentscheidung:
Also du _musst_ ja keine Objektive dir zu Beginn kaufen. Das mitgelieferte von Sony ist z.B. erstmal ok soweit. Klar, wenn die Bridgecams jetzt sone Super-Alleskönner-Objektive eingebaut haben, kannst damit zu Anfang natürlich mehr anfangen. Aber irgendwann hast ja evtl wieder nen paar Euro übrig und da fährst du eventuell mit ner Spiegelreflex auf lange Sicht dann besser. (die Objektive lassen sich ja auch zumeist bei neueren Kameras dann verwenden, solange du beim gleichen Hersteller bleibst)

Dabei ist natürlich die Frage, wie weit willst du gehen? Für ab und an mal nen paar schnieke Fotos schiessen, wird dir auch sone Bridgecam langfristig ausreichen. Wenn du eher in Richtung Fotokunst tendierst und das Hobby "ernster" nimmst, dann wirst um andere Objektive, die ganzen Filter usw irgendwann nicht drumherumkommen. Bei mir ists gerade z.B. son Zwischending. Zumeist benutz ich die Kamera für mehr oder weniger Schnappschüsse. Ab und zu nur streife ich los und lege mich mal mit nem Tele auf die Lauer.
 
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wie weit ich mit der photographie gehen werde, weiß ich noch nicht.
eigentlich stehe ich auch eher auf fotobearbeitung und in dem bereich wäre es ganz gut sich ein eigenes archiv anzulegen (diese urheberechts sache nervt einfach derbe). Daneben spiele ich den fotograph für ein paar freunde (band) und würde sie so für schnappschüsse verwenden.
allerdings würde sich meine mutter (glücklicherweise) auch fürs fotografieren begeistern (dadurch spare ich wohl so 400€^^), weil sie es halt früher schon gemacht hat (auch mit slr).

in wie weit sind denn jetzt die objektive wichtig? was heißt "es reicht erstmal?"
wenn die slrs auch ohne neue objektive besser sind als bridge, wäre es natürlich ne überlegung wert eine zu kaufen.
es hat da niemand zufällig vergleichsbilder parat?
 
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Naja du hast da erstmal nen 18-70mm Objektiv dran. Damit kannst jetzt nicht großartig zoomen oder Makrofotografie machen und hast auch keinen Weitwinkel. Es ist halt ein "Otto-Normal-Objektiv" für Schnappschüsse. Für deine Bandaufnahmen würde es auch passen (ich geh mal davon aus, du kommst näher als 50m an sie ran und sie platzieren sich dabei nicht 10m auseinander).

Bis auf das Bierfoto (das ist mit Tele) sind meine Fotos oben mit so einem Objektiv aufgenommen worden.


P.S: "Mitgeliefert" in meinem vorherigen Posting ist eigentlich falsch. Die Kamera wird ohne Objektive ausgeliefert. Der Fotoladen, bei dem ich die Kamera gekauft hatte, bot Kamera + Objektiv im Bundle an.
 
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Es gibt allerdings Standard-Kits, wo Kamera + Objektiv direkt vom Hersteller so ausgeliefert werden. Die werden normalerweise auch verkauft.

Wenn hier übrigens "17-80mm" (Brennweite einiger Standard-Objektive von Nikon und Sony) steht, heißt das erstmal nichts. Üblicherweise gibt man die Brennweite umgerechnet ins alte 35mm-Kleinbildformat an... Bei Consumer-Cams nimmt man die auf dem Objektiv angegebene Brennweite grob mal 5.7; bei den SLRs kommt es ganz auf die Kamera an. Bei Canons Einstiegs-SLRs muss man die 18-55mm des Standard-Objektivs mal 1.6 nehmen, sodass man auf 29-88mm "Kleinbild-Äquivalent" kommt. Das ist kein enormes Weitwinkel, aber schon weiter als die allermeisten Consumer-Kameras. Dafür kommt quasi jede Standard-Cam auf >100mm (umgerechnet) Tele -- wenn du eine typische Bridge-Cam à la Powershot G9, S5 IS; Sony DSC-H50; Panasonic Lumix DMC-F18 etc. nimmst, sind es direkt 450mm und mehr. Das ist offensichtlich ein sehr großer Unterschied. Von daher kann ich zum 'und wenn du mal wieder ein bisschen Geld übrig hast, kaufst du dir noch ein Objektiv dazu' nur sagen: Ja, und dieses Objektiv kostet (wenn du ein vernünftiges nimmst) dann mehr als die teuerste komplette nicht-SLR-Kamera.
Obendrein äußern sich jetzt die ersten Hersteller zuversichtlich, dass schon in 2-3 (spätestens 5) Jahren wieder Vollformat-Sensoren Standard sein werden. D.h. beim Wechsel deiner Cam kannst du deine bis dahin angesammelten Objektive entweder wegschmeißen, oder zumindest haben sie an der neuen Cam eine ganz andere Brennweite (wegen anderem Umrechnungsfaktor an größerem Sensor). Für wahrscheinlicher halte ich aber, dass der Anschluss des Objektivs dann mitverändert wird (schließlich wollen die Hersteller Geld verdienen).

Unterm Strich bleibt für mich an einen aufstrebenden Hobby-Fotografen ohne große Erfahrung die starke Empfehlung, erstmal mit einer der besten Consumer-Kameras anzufangen, die an Funktionen fast alles bietet, was auch eine SLR bietet, und in manchen Bereichen viel mehr (Videos, Zoom). Und nur in der Bildqualität, sowie (seltener) in der Verlässlichkeit (z.B. Autofokus) hinterherhinkt.



Zur Unterscheidung zwischen den Bildstabi-Arten: Schwierig. Oft steht explizit "CCD-Shift-Stabilisierung" drauf. Wenn es nicht draufsteht, ist das ein starkes Indiz für eine Mogelpackung. Die Datenblätter bei dpreview helfen aber fast immer weiter
 
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Ja gut, pro Objektiv kannst so 200-500€ rechnen (jetzt die Basisdinger, geht natürlich auch teurer). Bei der Sony funktionieren auch ältere Minolta Objektive.

Also das glaube ich nicht, dass man die Teile unbedingt bei einem Wechsel der Kamera kaufen muss. Da schneiden sich die Hersteller doch ins eigene Fleisch, wenn z.B. ein Konkurrent garantiert, dass der eingebaute Aufatz auch in zukünftigen Kameragenerationen unterstützt wird.
 
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soo ich hab mich jetzt nochmal ein wenig informiert und habe mich für eine spiegelreflex entschieden.
in die nähere auswahl kommen die beiden dinger:
Canon eos 400d
Nikon 60d

jeweils beide mit einem 18-55mm objektiv. das wird sich im laufe der zeit wohl noch ändern, aber fürn anfang dürfte es reichen.

hat jemand erfahrungen und/oder kann eine dieser kameras empfehlen?

andere nützliche ratschläge/alternativen sind auch gern gesehen :)
 

voelkerballtier

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meine freundin hat die 400d + 18-55 zoom objektiv und ist rundum zufrieden. Hauptsächlicher Kaufgrund war die Semesterarbeit Fototechnik, für die ne SLR quasi notwenfig war. Das relativ einfache und lichtschwache Zoom-Objektiv ist eigentlich der größte Schwachpunkt, aber für ambitionierte Einsteigerfotografie wohl erstmal ausreichend und man kann halt jederzeit nachkaufen. Zur Nikon direkt kann ich nix sagen, aber qualitativ nehmen die sich glaub ich fast nix - am Besten du nimmst beide mal im Laden in die Hand - meine Freundin fand die Canon einfach irgendwie "sympathischer".
 
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Das Review zur s100fs ist bei dpreview jetzt fertig.
 
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Wo wir hier schon beim Fotografieren sind:

Hab mich gestern mal in HDR probiert.
Das Ergebnis sah so aus, als ob ich es nicht getan hätte und "stinknormal" was fotografiert hätte. :[
Hatte 3 unterbelichtete (-4 bis -1), 1 normales und 1 überbelichtetes (+1.5) gemacht.

Gibts da irgendwelche Tricks / Tipps zu? Mehr Fotos? Bekam da irgendwie nicht so wirklich die krassen Farbeffekte raus.
 
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