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Ratlosigkeit bei LaTeX-Installation

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ok, ich bin vor einigen Wochen auf TeX bzw. LaTeX aufmerksam geworden und möchte mir das jetzt, da ich ein paar Tage Zeit habe, beibringen.

Weil das aber, wenn ich mich richtig erinnere, für UNIX entwickelt wurde, läuft das mit der Installation (für mich als Anfänger auf diesem Gebiet) etwas unübersichtlich und kompliziert ab.

Folgendes konnte ich nach reichlichem Studieren der Webseiten (www.tug.org) herausfinden:
  • 1. Um LaTeX nutzen zu können brauche ich erst einmal eine TeX-Implementation.
    Ich habe mir also auf CTAN das Image von "TeX Live 2003" gezogen ( 550MB groß :eek3: )
  • 2. Nun braucht man noch das LaTeX-Macro (sprich: das "base"- und "required"-Verzeichnis, welches ebenfalls auf CTAN zu finden ist)
  • 3. Zum Einstellen und Verwalten der zahlreichen Zusatzfunktionen und Extras ist MiKTeX recht nützlich.
  • 4. Einen Editor (bspw. von www.texniccenter.org )

So, all das hab ich installiert und den Anweisungen in der install.txt des LaTeX-Verzeichnisses bin ich so gut wie möglich gefolgt.

Sprich:
Ausführen --> initex unpack.ins
Ausführen --> initex latex.ltx (jeweils im LaTex-base-verzeichnis des "TeX Live"-Ordners, in welches ich das base-verzeichnis des LaTeX-Makros von CTAN kopiert habe)
--> Einstellungen bei MiKTeX refreshen (reicht es hier nur auf refreshen zu drücken ?? )

was muss ich jetzt noch machen, damit ich LaTeX nutzen kann?
Werden *.tex-Dateien automatisch mit dem Editor verknüpft oder muss man das alles manuell machen?
Ich peil nämlich grad überhaupt nicht ob die installation jetzt schon zu ende ist oder ob ich was vergessen hab.
Es gibt ja schließlich keine Batch-Datei o.ä. und aus der ach so tollen install.txt werd ich auch nicht schlauer:8[:

Ich hoffe mal hier kennt sich jemand damit aus und versteht wenigstens ansatzweise, was mein problem ist.
 
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hättest mich mal vor nem Jahr gefragt, da hat ich von dem Schrott noch Ahnung.
 
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Wenn du schon bei der Installation ratlos bist, wirst bei der Benutzung dann ganz verzweifeln D:

Latex ist die Geisel aller Studenten, glaube ich.
Spätestens nach der 2ten Kompilierung mit 543654675464 Fehlermeldungen wirst du aufs Layout scheissen (Hauptsache der Text steht da) und dir Word zurückwünschen.

Auf die Fehlermeldungen wirst du dann auch nicht mehr achten, sondern nur das fertige ps / psd anschauen, ob aller Text drauf ist.

Gibt zwar auch Programme wie WinTex (oder wie das hiess) mit GUI, aber das was ich hatte, war auch hart dreckig, dann lieber Texteditor und per Hand.

Also solange du Latex nicht nutzen musst, lass die Finger von und schreib lieber mit Word weiter - schaut auch fast genausogut aus.

Doku von Latex war glaube ich mehrere 100 Seiten lang und Probs fangen schon in den ersten Zeilen an, irgendwelche Module und Header einzubinden.

Ach ja, für Umlaute (ä,ö,ü) brauchst glaube ich ne halbe Zeile, dass die Dinger dargestellt werden, nur schonmal so als Vorwarnung.
 

Taran

Guest
Moin,

als erstes empfehle ich mal einen Blick in die deutsche LaTeX-FAQ. Dummerweise nutze ich MacOS X folglich ein Unix-System bei dem die Sache etwas anders ist.
Das LaTeX-System, das Du installiert hast ist die Basis. MikTeX ist unter Windows wohl recht verbreitet. Bei den Editoren unter Windows kenne ich mich zu wenig aus. WinEdt ist wohl am meisten benutzt oder auch wie bei Dir TeXnicCenter. Mit dem Editor bearbeitest Du das Dokument und lässt es dann durch LaTeX laufen. Daraus wird das fertige Dokument erstellt; ja nach Einstellung wird es als .dvi, .pdf o.ä. fertiggestellt.
Kannst Du den bereits ein Dokument mit einem LaTeX Durchlauf fertigstellen?

Edit: Der größte Teil des Textes von BiBaButzemann ist völliger Blödsinn. Beispielsweise kann man Umlaute direkt als ä,ö,ü etc. eingeben.
 
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Negativ, Umlaute in reinem Tex sind indeed ne Qual.
Editoren wie TexXYZ ermöglichen natürlich durchaus, die Sachen einfach einzugeben, aber im reinen Text hat man seine Escape Funktionen dafür.

Headers sind Hauptsächlich Formate, Papiergrößen etc. Alles was man in anderen DTP Programmen eben über Menüs einrichtet. Es kann schon etwas kompliziert werden, welche Optionen wo genau hinmüssen, aber im Grund braucht man eh nicht viel.

Schön ist auch, wenn man sich konsequent an sections und subsections hält, auf diese Weise hat man dann auch ganz fix sein Inhaltsverzeichnis.


Was mir an Latex nicht gefiel: es dauerte lange, seeeehr lange bis ich ein tolles Design hatte, was ich dann fehlerfrei in ein pdf machen konnte.
Adobe Indesign oder PAgemaker, obwohl für Privatpersonen zu teuer, sind da natürlich qualitativ hochwertiger.

Ich musste nur einmal unter Latex arbeiten, weil wir damals einen Linux Nerd Infolehrer hatten. Ich hab dann, zur Zeit von Wc3 Beta, einen Bericht selbiger eingereicht mit tollen Design und Bildern, volle Punktzahl.

Trotzdem gibt es unter Mac und Windows schnellere und bequemere Lösungen. Linux user sind natürlich, wie so oft, die gearschten.
 
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also ich finde LateX sehr praktisch und die installation lief ohne probleme:

ich habe das package von miktex installiert (welches eine sehr guten package verwaltung für windows mitbringt) und arbeite mit dem editierprogramm WinEdt, welches (kostenpflichtig) zu erhalten ist. Konfigurieren musste ich im Prinzip überhaupt nichts und die Bedienung von LateX ist auch nicht sonderlich kompliziert, wenn man ein bisschen programmieren/HTML/etc. kann.

edit: zu sagen bleibt, dass LateX für wissenschaftliche Arbeiten die besten Ergebnisse (vor allem was Formeln anbelangt) liefert und dort auch Pagemaker, etc. überlegen ist. Für normales Layout ist es unter Umständen etwas umständlich O_o
 
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Unter windows macht das keine probleme.
miktex installieren, danach texniccenter und es läuft.

mit umlauten in latex ist das auch kein prob, die packages sind alle bei miktex dabei:

Code:
\usepackage[T1]{fontenc}	% Deutsche Spracherweiterung
\usepackage[latin1]{inputenc}	% Eingabekodierung für nicht-englische Sprachen (2)
\usepackage{ngerman}		% Deutsche Spracheigenschaften mit neuer Silbentrennung
%\usepackage{a4}		% Anpassung an metrisches System (relativ kleine Seiten)
\usepackage{a4wide}		% Anpassung an metrisches System (etwas längere Zeilen)

mittlerweile schreibe ich meine texte nurnoch in latex und fast garnimmer in word.
 

fabs

Guest
Original geschrieben von BiBaButzemann

Spätestens nach der 2ten Kompilierung mit 543654675464 Fehlermeldungen wirst du aufs Layout scheissen (Hauptsache der Text steht da) und dir Word zurückwünschen.

Richtig, denn im Gegensatz zu Programmiersprachen wie C erzeugt LaTeX leider Fehler bei falsch eingegebenem Code. (Anregung: Übung macht den Meister ...)

Gibt zwar auch Programme wie WinTex (oder wie das hiess) mit GUI, aber das was ich hatte, war auch hart dreckig, dann lieber Texteditor und per Hand.

Richtig, denn auch Webseiten werden komplett im Notepad der Einfachheit halber geschrieben (Anregung: Wie oben genannt meinst du sicher WinEdt, welches sehr komfortabel ist).

Also solange du Latex nicht nutzen musst, lass die Finger von und schreib lieber mit Word weiter - schaut auch fast genausogut aus.

Für reine Textdokumente gebe ich dir hier tatsächlich recht.

Doku von Latex war glaube ich mehrere 100 Seiten lang und Probs fangen schon in den ersten Zeilen an, irgendwelche Module und Header einzubinden.

Den header schreibt man in der Regel einmal und kopiert ihn dann mit entsprechenden Modifizierungen.

Ach ja, für Umlaute (ä,ö,ü) brauchst glaube ich ne halbe Zeile, dass die Dinger dargestellt werden, nur schonmal so als Vorwarnung.

Anregung: \usepackage{german}
Zum Thema: Ich habe genau den gleichen Kram wie Eniman installiert und schreibe mit LaTeX alles was irgendwie gut aussehen muß (Labore, Studienarbeit). Für einfache Textdokumente reicht aber auf jeden Fall OpenOffice oder MS Word.
 
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Also ich musste ca 1 Jahr alle 2 Wochen Dokus per LaTex abgeben und es gab _immer_ irgendwelche Probleme mit.

Von Zeilennummerierungen am Rand über Text, der über die Seite hinausgeht, Umlauten / Sonderzeichen etc...

Ok, ich habe mich nie wirklich reingelesen oder auch nur versucht , es zu lernen, aber schon alleine, dass man es muss, suckt doch.

Und dein Vergleich mit HTML ist mal stark unangebracht:

Mal ne Seite für Peter's Fahrschule => Dreamweaver
Ist dann so ca das selbe, wie n kleinen Text mit Word erstellen.

Alles was darüber hinausgeht, wird tatsächlich mit "Notepad + Highlighting" geschrieben.
Und da ist html als Scriptsprache doch wesentlich sympatischer, als dieses TeX Zeugs, welches, soweit ich weiss, eher für professionellen Buchdruck gemacht wurde, als für eben mal ne 3 Seiten Doku schreiben.

Wenn mans drauf hat, ist Tex von mir aus ok, aber für Leute, die mal eben nur n paar Sätze aufschreiben wollen (müssen) + n Bild anhängen und nichts weiter mit zu tun haben wollen, doch hart zum kotzen.

Das GUI Teil war bei mir zumindest sauschlecht - es funzte quasi garnix, Pfadangaben ignorierte es usw...
 

fabs

Guest
Original geschrieben von BiBaButzemann
Also ich musste ca 1 Jahr alle 2 Wochen Dokus per LaTex abgeben und es gab _immer_ irgendwelche Probleme mit.

Von Zeilennummerierungen am Rand über Text, der über die Seite hinausgeht, Umlauten / Sonderzeichen etc...

Ok, ich habe mich nie wirklich reingelesen oder auch nur versucht , es zu lernen, aber schon alleine, dass man es muss, suckt doch.

Und dein Vergleich mit HTML ist mal stark unangebracht:

Mal ne Seite für Peter's Fahrschule => Dreamweaver
Ist dann so ca das selbe, wie n kleinen Text mit Word erstellen.

Alles was darüber hinausgeht, wird tatsächlich mit "Notepad + Highlighting" geschrieben.
Und da ist html als Scriptsprache doch wesentlich sympatischer, als dieses TeX Zeugs, welches, soweit ich weiss, eher für professionellen Buchdruck gemacht wurde, als für eben mal ne 3 Seiten Doku schreiben.

Wenn mans drauf hat, ist Tex von mir aus ok, aber für Leute, die mal eben nur n paar Sätze aufschreiben wollen (müssen) + n Bild anhängen und nichts weiter mit zu tun haben wollen, doch hart zum kotzen.

Das GUI Teil war bei mir zumindest sauschlecht - es funzte quasi garnix, Pfadangaben ignorierte es usw...

Wenn du schlechte Erfahrungen (aus welchen Gründen auch immer) mit TeX gemacht hast, dann ist das doch kein Problem. Es hat weiterhin auch nie jemand behauptet, dass man Kleinigkeiten damit schreiben soll. Nur deshalb mußt du einem offensichtlichem TeX-Neuling nicht gleich Angst machen oder ;)?
 
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Naja ich war aber bei uns Studiengang kein Einzelfall, bei dem Tex nicht besonders gut ankam...
 
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also ich kann das echt nicht verstehen - LaTeX ist so komfortabel - man gibt bloss an, hier ne überschrift da ein neuer block und schon hat man ein perfektes layout, ohne sich über zeilenabstände, ausrichtungen, einzüge, etc. gedanken machen zu müssen. natürlich bedarf es einer kleinen einarbeitungsphase, aber wenn man die geschafft hat ist es echt top
 
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naja sieh es so:

du codest dir n wolf.

danach schreibst elendig lange tests (blackbox / whitebox)

dazu noch ne doku

und das dann noch zu texen ist echt zuviel des guten :[
 
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ok, thx für die antworten, bei mir läufts jetzt auch einigermaßen.
Hab alles deinstalliert und dann nur noch miktex, WinEdt, Texniccenter & GhostScript/GSview installiert.
Mit WinEdt läuft so ziemlich alles, bei Texniccenter gibts noch Fehlermeldungen beim Umwandeln der *.tex in *.pdf/*.dvi per Menu. Umwandeln per Konsole klappt fast immer.

Ansonsten meckert Texniccenter beim Öffnen vom Acrobat Reader:
[DocOpen("%bm.pdf")][FileOpen("%bm.pdf")]
Der Befehl konnte nicht ausgeführt werden.
Und Acrobat Reader meint, die Datei existiert gar nicht :eek3:


Werd mich jetzt mal mit der TeX-Sprache beschäftigen, bei Problemen melde ich mich wieder :D
 
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