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http://www.computerbase.de/news/internet/webdienste/2009/maerz/onlive_dienst_streaming_spielen/
Ich muss sagen: Wow. Der Hammer. Ich hätte nicht gedacht das die Entwicklung im Bereich "Software as a Service" so schnell geht. Aber klar: Spiele! Spiele sind kommerziell interessant aber nicht kritisch im Bezug auf hochverfügbarkeit... Und sie sind spektakulär und eignen sich um Performance visuell wahrnehmbar zu machen.
Wer mit dem Thema nichts anfangen kann:
Es gibt in der IT zwei rivalisierende Konzepte: Client - Server oder Terminalserver lösungen. Ein Buzzword das mann hier vielleicht kennt sind "Thin Clients". In den Anfangstagen der Netzwerke war Hardware teuer. Leistungsfähige Arbeitsplatz Computer waren damal nicht vorgesehen, Anwendungen wurden von großen Rechenschränken bereitgestellt und der Bildschirmarbeitsplatz war mehr oder weniger auch nur ein Bildschirm mit Tastatur. Maus gabs damals noch nicht ^^
Mit Windows NT (3.11 omg) wurde das anders. Die Client Computer wurden vollwertige Rechner mit -Microsoft- Software und firmen mussten brav Client Zugriffs, Windows und Office Lizenzen kaufen.
Jetzt haben wir das Jahr 2009 und Computer sind heute Weltweit über das internet leistungsfähiger vernetzt als das mit IPX/SPX und 10 Mbit mit Bus-Topologie über Koaxialkabel in den 80ern je möglich war...
Also erleben wir nun das große Comeback der Terminalserver. "Software as a Service" ist das aktuelle Buzzword. Es gibt berreiche in denen Software lokal installiert sein muß, mann denke nur an Sicherheits bzw Privacy Bedenken bei der Lohnbuchhaltungssoftware für ein großes DAX unternehmen, oder den Ausfall der Produktionssteuerung bei Volkswagen weil ein Fischerbot ein Glasfaserkabel zerlegt hat und das Internet einen halben Tag nicht zur verfügung steht.
Aber das Prinzip übt eine große Faszination aus. Für die Unterhaltungsindustrie könnte das der Durchbruch schlechthin sein.
Man muss sich nur Sony's Playstation 3 ansehen. Sie stellt eine Plattform für die Wiedergabe von Medien dar - Medien mit deren Verkauf Sony Geld verdient. Die Hardware der PS3 ist für Sony dagegen ein verlustgeschäft. Wenn Sony nun die PS3 als "Thin Client" für Unterhaltungs- medien Angebote der Übernächsten generation umrüstet, dann wäre es vorstellbar weder filme noch spiele künftig kaufen zu müssen, sondern sie lediglich aus dem Playstation Network zu streamen. Damit wären riesige technische Entwicklungen ohne Austausch der Client- Hardware beim Kunden möglich. Mann muss sich das einmal vorstellen! Auch das thema Speichermedien und Patchverwaltung wäre dadurch gelöst. Blu- Ray's die nur auf erntsprechend gepatchten Playern laufen, spiele die Bugs in der Verkaufsversion haben und -falls überhaupt möglich- vor dem ersten Start 20 minuten lang gepatched werden müssen, alles geschichte. Hitze und Lärmentwicklung von Performance Komponenten, Stromverbrauch, ausfall von Hardware unter last - schnee von Gestern. Ich muss sagen ich denke Giga hat recht: The Future is now...
Ich muss sagen: Wow. Der Hammer. Ich hätte nicht gedacht das die Entwicklung im Bereich "Software as a Service" so schnell geht. Aber klar: Spiele! Spiele sind kommerziell interessant aber nicht kritisch im Bezug auf hochverfügbarkeit... Und sie sind spektakulär und eignen sich um Performance visuell wahrnehmbar zu machen.
Wer mit dem Thema nichts anfangen kann:
Es gibt in der IT zwei rivalisierende Konzepte: Client - Server oder Terminalserver lösungen. Ein Buzzword das mann hier vielleicht kennt sind "Thin Clients". In den Anfangstagen der Netzwerke war Hardware teuer. Leistungsfähige Arbeitsplatz Computer waren damal nicht vorgesehen, Anwendungen wurden von großen Rechenschränken bereitgestellt und der Bildschirmarbeitsplatz war mehr oder weniger auch nur ein Bildschirm mit Tastatur. Maus gabs damals noch nicht ^^
Mit Windows NT (3.11 omg) wurde das anders. Die Client Computer wurden vollwertige Rechner mit -Microsoft- Software und firmen mussten brav Client Zugriffs, Windows und Office Lizenzen kaufen.Jetzt haben wir das Jahr 2009 und Computer sind heute Weltweit über das internet leistungsfähiger vernetzt als das mit IPX/SPX und 10 Mbit mit Bus-Topologie über Koaxialkabel in den 80ern je möglich war...
Also erleben wir nun das große Comeback der Terminalserver. "Software as a Service" ist das aktuelle Buzzword. Es gibt berreiche in denen Software lokal installiert sein muß, mann denke nur an Sicherheits bzw Privacy Bedenken bei der Lohnbuchhaltungssoftware für ein großes DAX unternehmen, oder den Ausfall der Produktionssteuerung bei Volkswagen weil ein Fischerbot ein Glasfaserkabel zerlegt hat und das Internet einen halben Tag nicht zur verfügung steht.
Aber das Prinzip übt eine große Faszination aus. Für die Unterhaltungsindustrie könnte das der Durchbruch schlechthin sein.
Man muss sich nur Sony's Playstation 3 ansehen. Sie stellt eine Plattform für die Wiedergabe von Medien dar - Medien mit deren Verkauf Sony Geld verdient. Die Hardware der PS3 ist für Sony dagegen ein verlustgeschäft. Wenn Sony nun die PS3 als "Thin Client" für Unterhaltungs- medien Angebote der Übernächsten generation umrüstet, dann wäre es vorstellbar weder filme noch spiele künftig kaufen zu müssen, sondern sie lediglich aus dem Playstation Network zu streamen. Damit wären riesige technische Entwicklungen ohne Austausch der Client- Hardware beim Kunden möglich. Mann muss sich das einmal vorstellen! Auch das thema Speichermedien und Patchverwaltung wäre dadurch gelöst. Blu- Ray's die nur auf erntsprechend gepatchten Playern laufen, spiele die Bugs in der Verkaufsversion haben und -falls überhaupt möglich- vor dem ersten Start 20 minuten lang gepatched werden müssen, alles geschichte. Hitze und Lärmentwicklung von Performance Komponenten, Stromverbrauch, ausfall von Hardware unter last - schnee von Gestern. Ich muss sagen ich denke Giga hat recht: The Future is now...

