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Netzwerkswitch fürs HomeNetwork

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Servus Leute,

kaum ist das eine Projekt zu Ende kommt das nächste:
Ich habe für das Heimnetzwerk einen DELL PowerConnect 5324 Switch. Der ist eigentlich auch ok, habe ihn umsonst bekommen. Nur sind die Lüfter in dem Ding unglaublich laut. Scheint ein Standardproblem zu sein, gibt etliche Anleitungen im Netz wie man den tauscht. Und er braucht recht viel Strom, so ca. 60 Euro pro Jahr im Dauerbetrieb.
Die Lüfter gibts für 22 Dollar + Versand nach Deutschland und das Tauschen scheint flott zu gehen.
https://www.amazon.com/New-OEM-Dell-PowerConnect-5324/dp/B00J1QDTTI

Nur dachte ich mir, dann kann man vielleicht auch direkt gleich einen neuen holen, nur kenne ich mich da nicht aus.

Folgende Anforderungen habe ich:
  • GIGABIT Switch
  • mindestens 16 PORTS (kaskardierbar sind sie mittlerweile alle, oder?)
  • Multicast für IP-TV
  • passiv gekühlt
  • im 19 Zoll Schrank montierbar

Was denkt Ihr?
Lüfter für 30 Euro kaufen, 3 Stunden Arbeit, 2 Bier und hoffen das ich das hinbekomme mit dem tauschen oder gleich einen neuen, passiven kaufen und Strom und Arbeit sparen?
 

parats'

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Warum nicht direkt einen günstigen ProCurve von HP? Sind zwar im Schnitt teurer, aber dafür qualitativ top. Ich erinnere mich an nicht ein Problem und wir nutzen die Dinger seit tlw 10 Jahren.
 

Annihilator

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Und du hast lebenslange Garantie. In Deutschland offiziell zwar nur 30 Jahre, aber ich denke die machen auch danach keinen Stress.
Ich bin sehr zufrieden mit meinen ProCurves, haben auch viele größere LANs problemlos überlebt.
 
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Wäre in der Tat auch eine Idee gewesen, wobei ich den TP-Link schon gekauft habe und der nun schon bei mir zu Hause ist wie meine Frau meinte (bin unterwegs). Werde ihn das Wochenende mal einbauen und testen, wenn er nicht in Ordnung ist werde ich den HP holen, wobei ich den als 16 Port mit 19" Rack nur noch gebraucht finde, hat da jemand einen Link auf Neuware?
 
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Jo managed brauch ich nicht, wird vorgemerkt, danke!
 

parats'

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Musst halt wissen ob dir layer zwei reicht. Gerade QoS ist durchaus wichtig für ip cams, aber da kann sonst auch nen 4port switch vor.
 
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Danke für den Hinweis, aber derzeit plane ich da nichts und wenn es soweit ist kann man dann immer noch tauschen. Die aktuelle Investition ist mit 70 Euro ja überschauber und wäre es mit 160 auch noch.
 

Shihatsu

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Noch was zu den IP-Cams: Die hängt man FFS an ein physisch getrenntes Netz! Euch ist schon klar das es bisher für fast jedes Modell das es da draussen gibt wundersame Exploits gibt? Und glaubt mir, eure Windosen sind NICHT davor sicher. Niemals, NIEMALS IOT/Security/Surveillance und daddelkram/NAS/Mediaplayer/Fernseher in ein und dasselbe Netz. Am besten noch Alexa mit rein, damit der Einbrecher es GAAAANZ einfach hat... klasse. Mir graust vor der Zukunft.
Sorry for OT, but too important. Irgendwie macht sich keiner Gedanken drüber - "Mir wird schon nichts passieren" ist das neue "Ich hab nichts zu verbergen". :8[:
 
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Noch was zu den IP-Cams: Die hängt man FFS an ein physisch getrenntes Netz! Euch ist schon klar das es bisher für fast jedes Modell das es da draussen gibt wundersame Exploits gibt? Und glaubt mir, eure Windosen sind NICHT davor sicher. Niemals, NIEMALS IOT/Security/Surveillance und daddelkram/NAS/Mediaplayer/Fernseher in ein und dasselbe Netz. Am besten noch Alexa mit rein, damit der Einbrecher es GAAAANZ einfach hat... klasse. Mir graust vor der Zukunft.
Sorry for OT, but too important. Irgendwie macht sich keiner Gedanken drüber - "Mir wird schon nichts passieren" ist das neue "Ich hab nichts zu verbergen". :8[:

Das wäre in der Tat mal ein Thema für ein neues Topic, das Heimnetzwerk absichern. Es stimmt schon, dass fällt gerade im privaten Bereich immer hinten runter. Genug zu tun und meist ist man dann ja erstmal froh wenn das alles läuft und funktioniert. Und dann nimmt man sich natürlich vor sich drum zu kümmern, aber diese "unsichtbare" Bedrohung gaukelt einem natürlich vor das ist schon nicht so wichtig.

Ich habe zum Beispiel keinerlei besondere Schutzmaßnahmen. Sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen.
 

Annihilator

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Separate VLANs am Switch sollten ja schon mal ein guter erster Schritt sein.
 

Shihatsu

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Blöd nur das man sich dann wieder mit angreifbaren switches rumärgern muss, weil layer2 auch wieder SUPER DUPER HIGH SECURE Switch Betriebssystem mit sich bringt. Meinem Cisco in Sachen Sicherheit hinterherzulaufen ist... ziemlich anstrengend. Und ich hab bei Problemen wenigstens sofort professionellen Hilfe für lau. Na klar sind die hinterm NAT nicht erreichbar. Genausowenig wie die Security Cam oder der Kühlschrank. O, wait...
Daher, relativ einfache Geschichte: 2 Seperate strunzendumme Switche, 2 seperate Netze, physisch getrennt am Routerport, mit eigener DHCP-range, und nur genau das Gerät das von einem ins andere Netz muss kriegt ne Route. Am besten sogar noch mit portsecurity (wobei portsecurity dann schon wieder Löcher gross wie der Mond ins Portmonaie schlagen kann...).
 
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parats'

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IPCams habe ich vor allem wegen QoS und etwaiger Layer2/Layer3 Thematik erwähnt. Dass diese sowieso separat gesichert sein sollten, muss jedem klar sein. Ich halte generell von diesen ganzen IoT Geräten nichts, da sich der Mehrwert im Verhältnis zum Aufwand der Absicherung nichts bringt. :(
 
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Sodele, TP-Link am Wochenende eingebaut. Keinerlei Nachteile festgestellt. Dazu himmliche Ruhe. Endlich ist in dem Raum wieder das Eisfach oder der Kühlschrank das Lauteste. Grandios. Habe aber bei meiner Stromberechnung falsch gelegen. Der Dell brauchte "nur" 18 Watt dauerhaft. Den Rest hat die angeklemmte USV gebraucht, die eigentlich derzeit reichlich unnötig ist. Denn wenn der Strom ausfällt ist die Versorgung des Switches nun wirklich derzeit für den Arsch. Was anderes ist da ja noch nich drinnen.
Nichtsdestotrotz braucht der TP-Link nur 3 Watt, man merkt das also schon am Stromzähler bei 24/7-Betrieb.

Danke an alle für die Hilfe!
 
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