Kategorie 5
Cat-5-Kabel wird für Signalübertragung mit hohen Datenübertragungsraten benutzt. Die spezifische Standardkennzeichnung ist EIA/TIA-568. Wegen der hohen Signalfrequenzen muss bei der Verlegung und Montage, insbesondere bei den Anschlussstellen der Adern, besonders sorgfältig gearbeitet und die Herstellervorgaben eingehalten werden.
Kabel der Kategorie 5 werden häufig bei strukturierten Verkabelungen von Computernetzen wie zum Beispiel Fast-Ethernet verwendet.
Das Cat-5e-Kabel ist eine erweiterte Version von Cat 5 für die Verwendung in 1000Base-T-Netzen oder für Langstrecken-100Base-T-Netzverbindungen (350 m, verglichen mit 100 m für Cat 5). Es muss die Spezifikation EIA/TIA-568A-5 erfüllen, die aber mittlerweile durch die Spezifikation EIA/TIA-568B abgelöst wurde.
Kategorie 6
Das Cat-6-Kabel wird durch die EN50288 definiert. Es ist für Ethernet 1000Base-T (Gigabit) bis zu 90 m verwendbar. Bei größeren Längen leidet die Übertragungsgeschwindigkeit, geringe Überlängen sind aber je nach Außeneinflüssen unschädlich. Sicherheit gibt die Überprüfung mittels Handheld Testern, die die Grenzwerte der aktuellen EN50173-1, IS 11801, bzw. der EIA/TIA 568B2.1 prüfen. Anwendungsfelder sind Sprach- und Datenübertragung sowie Multimedia und ATM-Netze.
Kategorie 7
Cat-7-Kabel haben vier einzeln abgeschirmte Adernpaare (Screened/Shielded Twisted Pair S/STP) innerhalb eines gesamten Schirms. Cat-7-Kabel sind für Betriebsfrequenzen bis 600 MHz bestimmt. Damit könnte 10-Gigabit-Ethernet (10GBaseT) übertragen werden. 10GBaseT wird als Protokoll von IEEE im Jahre 2006 definiert werden. Die Grenzwerte der entsprechenden Physical Layer werden angepasst werden müssen. Das bedeutet die Anpassung der existierenden Kategorie 6 an die Erfordernisse zur Übertragung von 10 Gigabit Ethernet. Die Bandbreite z.B. wird damit auf 500MHz für Kategorie 6 angehoben.