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Musikanlage

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Hallo zusammen,

gibt es ja auch alle Jahre wieder einen Thread zu aber ich machs mal auf mich personalisiert. Mittlerweile bin ich berufstätig und möchte zwei meiner Lieblingshobbies etwas aufwerten: Filme gucken und Musik hören. Das Anforderungsprofil ist dabei folgendes:
- Wie schon gesagt sowohl für Musik als auch zum Filme gucken
- Preiskategorie bin ich ziemlich offen, will aber nur ordentlich Geld investieren wenn es sich wirklich lohnt; keine 80% drauf für 10% mehr. 2000€ wäre etwa die Schmerzgrenze; macht das Sinn?
- Ich werde wahrscheinlich im Lauf des nächsten 3/4 Jahres umziehen, ist es da sinnvoller zu warten? Wie wichtig ist es, das System nach Raumgeographie auszusuchen?

Ich bin vollkommener Anfänger was das angeht. :ugly:
 
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Ein endloses Thema...

1.Was viele Anfänger nicht wissen: Der Raum ist bei der Anlage die wichtigste Komponente (selbst die beste Stereoanlage nutzt dir nichts, wenn der Raum schlecht geschnitten ist und schallt) - von daher wäre abwarten evtl. ganz gut weil auch überdimensionierte Anlagen für einen kleinen Raum grausig klingen können

2.Je nachdem wie hoch dein Anspruch ist, könnten 2.000€ ausreichen, aber auch viel zu wenig sein. Du musst bedenken, dass du sowohl einen Verstärker, als auch 5 Lautsprecher benötigst.

3.Eine Anlage die gleichzeitig hochwertig Musik UND Filme wiedergibt ist wahnsinnig teuer. (Allein gute Stereolautsprecher kosten ordentlich und idR sind Verstärker für Surround im Stereobetrieb eher Schrott)

4.Wenn du handwerklich begabt bist und das entsprechende Equipment hast, dann bau dir die Lautsprecher selbst. ( gute Vorlagen gibts hier : http://www.lautsprecher-shop.de damit sparst du ca. 70-80% des Preises, musst aber ordentlich Zeit investieren )

5.Ansonsten wie gesagt warten bis du weißt wie groß das Zimmer ist und dann die Lautsprecher danach aussuchen. Bei AV-Receivern kenn ich mich leider nicht so aus... getrennte AV-Receiver und Stereovollverstärker sprengen aber sicher deine Preisgrenze

PS: wie hörst du Musik ? ( CD oder WLAN etc.)
 
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Wie willst du Fernsehen, muss es 5.1 sein oder darf es auch Stereo sein?
Für Musik wäre ja letzteres besser. Für 2000 Euro wirst du dich auf jeden Fall für eins von beidem entscheiden müssen.

Ich hab mir Anfang des Jahres diese Schmuckstücke gegönnt (in schwarz):
http://www.audio.de/testbericht/nubert-nupro-a300-test-aktivbox-lautsprecher-1898848.html
Nachdem sie sich eingespielt hatten, hab ich einfach nur noch gefeiert. Die klingen so verdammt geil, wie ich es niemals für 1050 Euro (Paarpreis) erwartet hätte. Verstärker und DAC sind da mit drin, die habe ich dann per Lichtleiterkabel (also digital) an den PC angeschlossen. Per USB oder Coaxial oder analog ginge aber auch.
Du könntest die etwa auch per USB an den PC anschließen und dann per Lichtleiterkabel an dein Fernsehsystem, wenn alles nah genug beisammen steht. Etwas bessere Kabel haben den Klang dann bei mir nochmal verbessert. Raumklang ist besser als bei meinem alten schrottigen 5.1 Boxen, auch bei Musik. Bei bedarf gibt es dazu noch einen Subwoofer, aber den habe ich nicht, der Bass ist so schon absolut phänomenal.

Kann man bei Nubert glaube ich auch einen Monat testen und bei Bedarf zurückschicken.
Aber nachdem die sich eingespielt haben (!) sind sie einfach traumhaft.

Falls es 5.1 sein soll, bevor ich mir die Nubert geholt habe, hatte ich auch zu einem 5.1 System tendiert, nämlich dem KEF E305:
http://www.youtube.com/watch?v=MvPKopMKnLQ
Kostet etwa 1000 Euro, dazu brauchst du allerdings noch nen AV-Verstärker.

Beide Optionen vermutlich nur für nicht allzu riesige Räume.

Von Nubert gibts auch ne interessante Serie, aus der du dir ein 5.1 System zusammenstellen könntest:
http://www.nubert.de/nubox-serie-14/445/

Man schaue etwa bei amazon Rezensionen zum Vorgänger-Modell von einem der Komponenten:
http://www.amazon.de/Nubert-nuBox-3...Silber/dp/B001GOT2L2/ref=cm_cr_pr_product_top
60 mal 5 Sterne von 60 Rezensionen sprechen eine klare Sprache.
 
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Kann Nubert auch sehr empfehlen! Habe die 513er Standboxen, den 413er Center, AW-993 Subwoofer und die 303er Dipole der neuen NuBox Serie und würde es wieder so kaufen.

und idR sind Verstärker für Surround im Stereobetrieb eher Schrott
hört man da wirklich noch einen riesen Unterschied? Ich bilde mir zumindestens ein, dass sich die Boxen auf meinem Denon (x4000) schon gut anhören und höre eigentlich auch mehr Stereo Musik als Filme im Surround. Bringt da ein Stereo Receiver wirklich noch viel mehr?
 
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Naja, Musik ist in der Regel in Stereo abgemischt und wenn du das auf 5.1 Lautsprechern wiedergibst wirst du nicht den richtigen Raumklang bekommen.
Meine beiden A300 Nubert Boxen finde ich schon phänomenal, was das angeht, man hat gar nicht das Gefühl, dass die Musik aus den Boxen kommt, sondern die findet sich überall in der Luft sozusagen. Wenn Musik in 5.1 aufgenommen wäre, dann wären sicherlich 5.1 Boxen besser.

Dazu kommt: Bei 2 Boxen zum Preis von 5 + Sub sollten die 2 Boxen klanglich besser sein. Bei 5.1 muss man natürlich mehr investieren für die gleiche Klangqualität.

Btw Feedback vom Thread-Ersteller wär cool.
 
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mal auf die idee gekommen von 5.1 auf stereo am AV umzustellen? oO
 
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Ich kann lediglich von meinen Erfahrungen ausgehen. Vor einigen Jahren hatte ich diverse AV-Receiver im Preissegment zwischen 1000-2000€ gehört und die waren im Vergleich zu einem günstigen (600€ Stereoverstärker) und erst Recht zu guten Stereoverstärkern kein Vergleich. Es mag sein, dass man im High-End Bereich auch AV-Receiver findet die auch vernünftigen Stereosound wiedergeben, gehört habe ich sowas allerdings noch nicht.
 
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Habe die 481er von Nubert und bin sehr zufrieden. Ein paar Tipps von meiner Seite:
*kauf dir lieber ein anständiges 2.0 system als ein schrottiges 5.1
*je größer die boxen desto besser vom preis/leistung. wenn du platz hast -> groß
*beim verstärker solltest du dir überlegen was du willst. wichtig ist vor allem sich zu überlegen, ob du wirklich alle neuen features brauchst oder ob es auch ein älteres teil tut ohne den ganzen kram. dann kommste deutlich günstiger weg bei meist sogar besserer qualität. wenn du nur auf stereo gehst sparste auch nochmal.
*gute alte gebrauchte > neue modische featurereiche elektronikkisten


ein anderes großes thema: hifi-voodoo. zu mir: ich habe elektrotechnik studiert und befasse mich in meiner diss mit hochfrequenztechnik. bin also weder beruflich ein lautsprecherfanatiker, noch habe ich mich privat zu viel damit außereindergesetzt. wenn ich allerdings diese ganzen hobbywissenschaftler (schön wärs) höre mit ihren mystischen geschichten, dann wird mir wirklich schlecht.

...
Aber nachdem die sich eingespielt haben (!) sind sie einfach traumhaft.

...

"einhören"... meine theorie dazu ist, dass
sich alleine dein gehirn einhört. man muss sich einfach erst an das individuelle klangbild gewöhnen. an der elektronik ändert sich nach den ersten sekunden, lassen wir es spaßhalber minuten sein, nichts mehr.

kabel: größte geldmacherei, völliger bullshit. kauf dir nen einfaches litzenkabel mit genug durchmesser das wars. ich kenn die laboraufbauten für audiomessungen und die verwenden am messgerät auch nur nen "normales" coaxkabel. kann mir keiner erklären, warum das kabel zuhause besser sein muss als das mit dem das equipment vermessen wird.
 
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Naja, Musik ist in der Regel in Stereo abgemischt und wenn du das auf 5.1 Lautsprechern wiedergibst wirst du nicht den richtigen Raumklang bekommen.
höre Musik natürlich nur in Stereo mit den Standlautsprechern.

Meine beiden A300 Nubert Boxen finde ich schon phänomenal, was das angeht, man hat gar nicht das Gefühl, dass die Musik aus den Boxen kommt, sondern die findet sich überall in der Luft sozusagen. Wenn Musik in 5.1 aufgenommen wäre, dann wären sicherlich 5.1 Boxen besser.
Dazu kommt: Bei 2 Boxen zum Preis von 5 + Sub sollten die 2 Boxen klanglich besser sein. Bei 5.1 muss man natürlich mehr investieren für die gleiche Klangqualität.
Ich denke auch, dass die A300 Nubert Boxen richtig Bombe sind. Aber man kann sich meiner Meinung nach auch einfach entsprechend gute Stereo Boxen holen und an einen Surroundreceiver anschließen. Dann kann man an einem späteren Zeitpunkt noch auf 5.1 erweitern wenn man denn möchte.
 
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"einhören"... meine theorie dazu ist, dass
sich alleine dein gehirn einhört. man muss sich einfach erst an das individuelle klangbild gewöhnen. an der elektronik ändert sich nach den ersten sekunden, lassen wir es spaßhalber minuten sein, nichts mehr.

Die Theorie ist ja soweit ich weiß auch nicht, dass sich die Elektronik verändert, sondern dass die Membran sich einschwingt, genauer gesagt muss die erst etwas ausleihern, um ihren Dämpfungsfaktor zu verringern.

Dass das bei meiner Box nur ein einhören war, halte ich für völlig unmöglich. Der Unterschied war wie Tag und Nacht, das hat mir auch mein Vater bestätigt, der beim Einspielen nicht dabei war, nur kurz am Anfang und wieder einige Stunden später, wo sie schon viel besser klang.
Anfangs dachte ich, ich muss sie zurückschicken, das klang nach Schrott. Eineinhalb Tage später war ich hellauf begeistert.

kabel: größte geldmacherei, völliger bullshit. kauf dir nen einfaches litzenkabel mit genug durchmesser das wars. ich kenn die laboraufbauten für audiomessungen und die verwenden am messgerät auch nur nen "normales" coaxkabel. kann mir keiner erklären, warum das kabel zuhause besser sein muss als das mit dem das equipment vermessen wird.

So überteuer waren meine Kabel nun nicht und wenn ich nichts an den Ohren hatte, war besonders das Kabel, was die Boxen verbindert, eine deutliche Verbesserung.
 
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lieber SvenGlueckspilz. ich glaube, dass du glaubst, dass du einen unterschied hörst. ich möchte dich auch nicht vom gegenteil überzeugen, aber wenn du deine augen etwas öffnen willst dann google mal nach blindtests im audiobereich. die seiten/artikel von herstellern sinnvollerweise aussparen.

bei den kabeln würde ich sogar um geld wetten, dass du sie nicht statistisch signifikant unterscheiden kannst (vorausgesetzt kein kompletter schrott).

dir zuliebe habe ich dir noch eine gute zusammenfassung rausgesucht von 48 blindtests: http://www.head-fi.org/t/486598/testing-audiophile-claims-and-myths
Conclusion

The clear conclusion is that ABX testing does not back up many audiophile claims, so they become audiophile myths as they show cables do not inherantly change sound. Any change in sound quality comes from the listeners mind and interaction between their senses. What is claimed to be audible is not reliably so. Blind testing is also sometimes passed off as ABX. But blind testing is not really testing, it is a review of a product without seeing it, and that allows claims to be made about sound which have not been verified.

If hifi is all about sound and more specifically sound quality, then we should, once the other senses have been removed be able to hear differences which can be verified by being able to identify one product from another by only listening. But time and agian we cannot.

So you can either buy good but inexpensive hifi products such as cables, amps, CDPs and be satisfied that the sound they produce is superb. You do need to spend time with speakers as they really do sound identifiably different. Or you can buy expensive hifi products such as cable tec and luxuriate in the build and image and identify one hifi from another by looks and sound. But you cannot buy expensive and identify it from cheap by sound alone.
 

Shihatsu

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Nicht ein Blindtest dabei der denselben Speaker - eingespielt gegen nicht eingespielt - vergleicht. Membranen WERDEN weicher, das kann man messen (im Gegensatz zu sonstigem Hifi-Voodoo). Das sich änderne Verhalten der Membran erwirkt eine Veränderung der Schwingung - auch das kann man messen. Tut mir leid, aber das ist eine der ganz wenigen Dinge die eben kein Voodoo sind.
 

parats'

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Aber wird nicht jeder Lautsprecher dieser Preisklasse vor dem ausliefern sowieso einem kurzen Test unterzogen? Wenn ja, müssten die sich ja zumindest schon teilweise eingespielt haben.

Zugegeben ich bin kein audio geek, aber die Techniken dahinter sind mir nicht ganz schlüssig. :)
 
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Es hat etwa 1,5 Tage gebraucht, bis sie gut klangen. Da macht das kurze Testen sicher nicht viel aus. Vorher total Schrott. Bei nem kleinen Unterschied wäre ich mir ja nicht so sicher gewesen, ob das keine Einbildung war. Aber der Unterschied war so gewaltig, das konnte quasi keine Einbildung sein. Mein Vater hat den Unterschied auch genauso wargenommen, obwohl er beim Einspielen nicht dabei war. Vorher hatte ich immer nur sehr billige Boxen, da habe ich sowas wie Einspielen nie bemerkt, deswegen war ich auch sehr verwundert. Ich habe nämlich vorher auch nicht dran geglaubt.
Dass sich das Schwingverhalten eines mechanischen Oszillators nach hinreichend vielen Schwingungen ändern kann, finde ich jetzt auch nicht so abwegig.

Bei Kabeln bin ich mir nicht so sicher, dass ich wetten würde, aber die gängigen Erklärungen finde ich nicht völlig absurd, auch nicht bei Digitalkabeln. Besonders bei Lichtleiterkabeln halte ich die Erklärung für plausibel.
 

Shihatsu

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Kabel is totaler Voodoo. Digitale Signale über digitale Medien, mit Fehlerkorrekturen ohne Ende vor und hinter dem Medium - das Kabel kann garnichts verschlechtern oder verbessern. Und wenn, dann in Bereichen die die Fehlerkorrektur (der erste Kondensator der Frequenzweiche der Box z.B.) sofort wieder plattbügelt. Kabel ist nun wirklich absolutes Voodoo. Kupferkabel sollten halt keinen zu hohen Widerstand haben (aka 4mm sollten es schon sein), LWL Kabel sind nun wirklich digital: Entweder sie gehen, oder eben nicht. Da gibt es kein gut oder schlecht.
 

EasyRider

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Nicht ein Blindtest dabei der denselben Speaker - eingespielt gegen nicht eingespielt - vergleicht. Membranen WERDEN weicher, das kann man messen (im Gegensatz zu sonstigem Hifi-Voodoo). Das sich änderne Verhalten der Membran erwirkt eine Veränderung der Schwingung - auch das kann man messen. Tut mir leid, aber das ist eine der ganz wenigen Dinge die eben kein Voodoo sind.

Man kann alles Messen, ich bezweifel ganz stark, das dies wirklich im Bereich des Hörbaren liegt.

Hierzu auch: http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?t=40

Bei Kabeln nach Aussehen und Wertigkeit kaufen, wenns einem wichtig ist, alles andere ist Mumpitz.

Gibt es sonst noch Sachen? Ach ja, Verstärker. Imho auch alles höchstens durch Hersteller gesounded, wenn Sie ausreichend Power bringen kommt es auch da wieder mehr auf das Auge und die Austattung als auf den Klang an. Merke: Quelle > Raum > Lautsprecher > Verstärker >>>>>> sonstiger Kram.
 
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Sorry dass ich nichts geschrieben hab, war auf Geschäftsreise.
Ganz schön unübersichtlich das Ganze. Momentan ist mein Plan folgender, angelehnt ans oben genannte Prinzip: Lieber ordentlich gebraucht kaufen als neuen mittelmäßigen Kram

- alten AVR von meinem Cousin testen; ist zwar gebraucht, war damals aber ordentliche Qualität und ich kann ihn günstig kriegen
- vernünftige Stereoboxen für vorne, könnte da an gebrauchte Canton GLE490 kommen
- Subwoofer gebraucht, entweder ebenfalls von meinem Cousin (Yamaha YST-sw800) -> zwar etwas überdimensioniert aber auch nicht teuer ODER ne neue eigene (Tipps?)
- Center und Rear hab ich noch nicht so den Plan, ist das wichtig dass die wirklich gut sind?

Kann man verschiedene Marken so problemlos mischen? Ansonsten bin ich etwas von der Flut von Informationen erschlagen. Ist ja immer die Frage welche Ansprüche man an sein System stellt; momentan hab ich n altes Stereosystem, dass ich vor 12 Jahren zum Geburtstag gekriegt hab. Also der Unterschied wird wohl so oder so enorm sein. ^^
 
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Kabel is totaler Voodoo. Digitale Signale über digitale Medien, mit Fehlerkorrekturen ohne Ende vor und hinter dem Medium - das Kabel kann garnichts verschlechtern oder verbessern. Und wenn, dann in Bereichen die die Fehlerkorrektur (der erste Kondensator der Frequenzweiche der Box z.B.) sofort wieder plattbügelt. Kabel ist nun wirklich absolutes Voodoo. Kupferkabel sollten halt keinen zu hohen Widerstand haben (aka 4mm sollten es schon sein), LWL Kabel sind nun wirklich digital: Entweder sie gehen, oder eben nicht. Da gibt es kein gut oder schlecht.

Es geht ja nicht darum, ob eine 1 eine 1 bleibt und eine 0 eine 0. Von daher weiß ich nicht, was eine Fehlerkorrektur helfen soll. Es geht um Timingfehler (Jitter).
http://de.wikipedia.org/wiki/Jitter oder eine Herstellerseite:
www.jitter.de
Darüber kann man denken, was man will, jedenfalls, werden Timingfehler nicht von einem Kondensator behoben.
Jitter zu korrigieren, ist nicht so leicht.

Für die Lichtwellenleiter zitiere ich mal von einer Herstellerseite:
(http://www.audioquest.com/fiber-optics/vodka)

"
When the question is “how can a fiber-optic cable change the sound?” … the answer is easier to explain than for almost any other type of cable. If the light source were a coherent laser, firing into a vacuum, all the light would stay straight, arriving at its destination at the same time. Even if the LED light source in a Toslink system were coherent, the light entering a fiber-optic cable is scattered and dispersed by imperfections and impurities in the fiber. This can be measured as a loss of amplitude … but amplitude is not the problem, a 50% true loss would have no effect on sound quality.

The problem is that the dispersed light does get through the cable, but only after it has taken a longer path, like a pool ball bouncing off the side-rails, causing it to arrive later. This delayed part of the signal prevents the computer charged with decoding this information from being able to decode properly, or even at all. The inability to decode shows first at higher frequencies (not audio frequencies, this is a mono stream of digital audio information), so reduced bandwidth is a measurable signature of light being dispersed by a fiber. The punch line: The less dispersion in the fiber, the less distortion in the final analog audio signal presented to our ears.

There is another serious dispersal mechanism in the Toslink system. The fiber is a relatively huge 1.0mm in diameter, and the LED light source is also relatively large, spraying light into the fiber at many different angles. Even if the fiber were absolutely perfect, the signal would be spread across time because light rays entering at different angles take different length paths and arrives with different amounts of delay.

The almost complete solution to this problem is to use hundreds of much smaller fibers in a 1.0mm bundle. Because each fiber is limited as to what angle of input can enter the fiber, there is far less variety, and far less dispersion over time. This narrow-aperture effect is similar to how a pin-hole camera can take a picture without a lens … by letting in light at only a very limited range of angles, a picture can be taken, whereas removing the lens from a wider aperture would make photography impossible. Less light gets through a multi-fiber cable, but the light that does get into the fibers comes out within in a much smaller time-envelope."

Dazu kann man wieder denken, was man will, aber mir scheint es nicht zu absurd, obwohl ich Physik im Nebenfach bei meinem Mathestudium hatte.

Das ist nicht so einfach von der Hand zu weisen mit dem üblichen "ein Bit ist ein Bit". Es hängt eben auch davon ab, ob die Bits mit dem richtigen Timinig ankommen. Mag sein, dass es im Endeffekt nichts ausmacht, aber so einfach kann die Erklärung nicht sein.
 
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Und wenn du Langeweile hast, kannst du sicher auch noch Kabel mit "Korrektur von Quantenfehlern" an Leute verkaufen (und das vielleicht sogar begründen, wenn du dich anstrengst), einen Unterschied macht es dennoch nicht. Schon garnicht bei den paar Metern, die du in einer Heimanlage per Kabel überbrücken musst.
 
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Und wenn du Langeweile hast, kannst du sicher auch noch Kabel mit "Korrektur von Quantenfehlern" an Leute verkaufen (und das vielleicht sogar begründen, wenn du dich anstrengst), einen Unterschied macht es dennoch nicht. Schon garnicht bei den paar Metern, die du in einer Heimanlage per Kabel überbrücken musst.

Ja stimmt eigentlich, bei den paar Metern braucht man nichtmal Kabel, da kann man eigentlich seine Bits und Bytes an die Hand nehmen und selber von Gerät zu Gerät bringen, weils ja nur so eine kurze Distanz ist :fein:
Und wenn wir schon dabei sind, die Geräte sind ja noch weniger lang, wozu braucht man die eigentlich?
 
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Viel Verständnis für Physik scheinst du ja nicht aufzubringen, wenn du Weglängendifferenzen in Kabeln als unabhängig von der Wegstrecke ansiehst :ugly2:
 
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Viel Verständnis für Logik scheinst du nicht zu haben, wenn du schlussfolgerst, dass ich das täte. Ich wüsste nicht, dass ich etwas derartiges gesagt habe.

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass dein Argument des kurzen Kabels unfassbar bescheuert ist. Als könnte auf kurzer Strecke nichts passieren.
 
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Langsam wirds peinlich. Immer wieder erstaunlich wie überzeugt Leute mit Begriffen um sich schmeißen ohne Ahnung davon zu haben. Der Jitter ist sicher kein Problem bei den niedrigen Datenraten der Akustikanwendungen. Schau dir mal die BER Messungen an... Wenn du (wie meine Nachbarabteilung) die Grenzen der Glasfasersübertragungskapazität testen willst, ist das wieder was anderes.

Was das Einhören angeht... ich habs einfach noch nie selbst gehört und bin daher sehr skeptisch. Meine bisherigen Boxen haben das anscheinend nie nötig gehabt. Bei den billigen glaube ich eh nicht dran und bei den teuren gehe ich davon aus, dass sie wenigstens mal getestet werden.

PS: Die Leitungslänge ist sehr wohl ein sehr entscheidender Faktor bei Glasfasern. Das Hauptkriterium hier ist normalerweise die Dämpfung und die wird in dB / m angegeben. Dispersion und andere Effekte sind auch direkt von der Länge abhängig.
 
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Wieso ist es peinlich, wenn man etwas genau wissen will? Bloß weil irgendwer rumtönt, dass es Voodoo ist, glaub ich das noch lange nicht. Hier hat niemand einen Beweis oder eine plausible Begründung vorgebracht, warum es nichts ausmachen kann oder wenigstens das, was ich zitiert habe entkräftet.

Wo soll sie denn sein, diese BER Messung? (Wie kommt man eigentlich auf die Idee, gerade den Begriff abzukürzen, den wohl die meisten nicht kennen?)
Und selbst wenn du jetzt eine Messung aus dem Ärmel zaubern kannst, die eine sehr kleine BER nachweist, woher will man wissen, dass der Effekt nicht hörbar wird, wenn man das Signal in einen DAC gibt? Kannst du das beweisen?

Bis auf bei meinen neuesten Boxen hab ich es auch noch nie gehört, aber da war es extrem offensichtlich.

Ich habe nicht gesagt, dass die Länge das Problem nicht verschlimmern könnte.
Auf kurzen Distanzen kann immer noch ne Menge passieren. Selbst wenn das Kabel nur nen cm lang ist, hat es immer noch zwei Steckverbindungen. (Ich rede jetzt nicht nur von Toslink.)
 
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lol komm halt mal von deinem passiv-aggressivem voodootrip runter. hier kann niemand was dafür dass du dir quatsch hast verkaufen lassen.
wenn du highendkabel für wirksam hälst musst du einen beweis für die wirksamkeit bringen, nicht die skeptiker einen gegenbeweis. nach deiner logik sollte man sich am besten wohl auch spezielle netzkabel, raumklangsteine oder phasensynchrone elektronik kaufen. haben ja keinen beweis, dass es nichts bringt. bei gelegenheit am besten auch noch eine klangschatulle anschaffen, so eine CD muss sich auch erstmal einspielen.
wie klingt eigentlich jitter? würde mich interessieren auf welche weise man etwas, das man mit glück vielleicht noch messen kann, hören soll.
 
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Wo soll sie denn sein, diese BER Messung? (Wie kommt man eigentlich auf die Idee, gerade den Begriff abzukürzen, den wohl die meisten nicht kennen?)
Denk mal drüber nach. Wer BER nicht kennt sollte nicht von Jitterproblemen philosophieren. Ich belasse es hiermit.
 
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gehts bei der DA wandlung bei verstärkern nicht eher um die ungenauigkeit der pulsbreite? falls sender und empfänger mit demselben takt arbeiten kann der empfänger einen pegelwechsel übersehen.
wiki sagt zumindest, dass beides als jitter bezeichnet wird.
 
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@ducki: Mich interessiert es wenig, ob ich ein paar Euro zuviel für Kabel ausgegeben habe. Vielmehr will ich einfach die Wahrheit wissen, dazu gehört die Argumentation von beiden Seiten. Doch die eine Seite versucht nicht sinnvoll zu argumentieren, sondern sagt im wesentlichen "das ist voodoo".

Denk mal drüber nach. Wer BER nicht kennt sollte nicht von Jitterproblemen philosophieren. Ich belasse es hiermit.

Ich kenne die BER, nur wenn du mir sagst, ich soll mir ne Messung anschauen, dann brauch ich nen Link oder so, Zugang zu deinem Labor hab ich nicht.
 
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Ich kann aus Erfahrung sagen, dass High-End-Kabel wirklich minimalen bis gar keinen Klangunterschied gegenüber Durchschnittskabeln bringen. Das gilt insbesondere dann, wenn man keinen klangoptimierten Raum zur Verfügung hat. Wenn du einen 0815 Raum nutzt, kannst du sowohl nen 5€/m^2 Kabel von Oehlbach als auch irgendein Kimber/HMS oder Nordost Kabel für 500-1000€/m^2 nutzen. Der Unterschied liegt quasi bei 0. Wirklich relevant ( und beeinflussbar ) sind lediglich der Raum/Lautsprecher/Verstärker und evtl. der Sound des CD-Players . Alles andere ist komplett irrelevant
 

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die quadratur des kabels :troll:
 
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