Wäre MIDI nicht ein Standard mit festgelegten Elementen, würde ich sagen: Go for conversion.
Man kann es auch kürzerfassen und MIDI sowie WAV/MP3/OGG und einige andere gegenüberstellen:
Ein Klavier könnte für den Synthesizer der Soundkarte stehen, während ein Kassettenrekorder für das Aufnahmegerät der WAVe-Datei wäre. Der Klavierspieler spielt seine Noten (MIDI-Datei) ab, was nichts mehr als eine Ansammlung von Informationen hat, wie schnell, welche Tonhöhe und was er überhaupt zu spielen hat.
Es geht einfach, da man nur Noten aufschreibt, was den materiellen (mal logischen ausgeschlossen, da es nicht schwer ist, nen Rekorder einzuschalten) Aufwand angeht. JEDER, der Noten lesen kann, wird das spielen können.
Dagegen kann man zwar auch auf jedem Kassettenrekorder das Aufgenommene wiedergeben, aber auf dem Band sind wesentlich mehr Informationen drauf - die Aufnahme an sich eben.
Man sollte einfach mal den Vergleich MIDI mit MP3 in Dateigrößen wagen.
Frage: Wie soll ich sinnvoll eine Live-Aufnahme einer Rockband sinnvoll in MIDI umwandeln, also inklusive aller Hintergrundgeräusche ?
Keine Stimme der Welt gleicht der Anderen, weshalb der Einsatz einer synthetischen Stimme wie bei den vorgegebenen MIDI-Instrumenten nicht zufriedenstellend möglich wäre.
Lange Rede, kurzer Sinn, wie es Smarty schon nannte:
MP3 = Audiospuren, die je nach Qualität sehr groß werden können.
MIDI = Notenblatt, was wiederum mit jedem Synthesizer abgespielt werden kann; deshalb klingen sie je nach Soundkarte auch auf den meisten Computern die meisten MIDIs anders, da diese mehr oder weniger gute Wavetables (ich mißbrauche Creatives Wortschöpfung für MIDI-Synthesizer/Abspielgerät einfach mal als Allgemeinbegriff) haben (besser als Microsoft Synthesis ist selbst die billigste Soundkarte allemal, da es einfach kein sinnvolles Universalwavetable gibt. Schon alleine die Latenzen sind enorm)