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Linux für dumme

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spiel gerade an meinem rechner mit linux rum

habe opensuse 10.2 installiert mit KDE
lade noch an ubunto

meine fragen
wozu sind mehre arbeitsflächen gut? wenn wieso alle verknüpfungen immer gleich bleiben?

wie man die maus so einstellt, dass man doppelklicks macht weiß ich, aber wozu ist die standard einstellung? (also ein klick dann öffnet sich die das element)
man kann ja dann garnichts wirklich markieren, um dann was vielleicht mit der tastatur zu machen.
 

bog

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Original geschrieben von The-Fang
habe opensuse 10.2 installiert mit KDE
unterstreicht das topic
Original geschrieben von The-Fang
meine fragen
wozu sind mehre arbeitsflächen gut? wenn wieso alle verknüpfungen immer gleich bleiben?
jeder mags anders
Original geschrieben von The-Fang
wie man die maus so einstellt, dass man doppelklicks macht weiß ich, aber wozu ist die standard einstellung? (also ein klick dann öffnet sich die das element)
man kann ja dann garnichts wirklich markieren, um dann was vielleicht mit der tastatur zu machen.
linux haxx0r benutzen die tastatur lieber in der konsole als im window manager. markieren geht mit kaestchen drumherum ziehen.
 
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Re: Re: Linux für dumme

Original geschrieben von bog
unterstreicht das topic

ja ja

ich probier halt rum und da lag hier dann noch ne cd und ein heft rum
was würdest du denn für die ersten schritte empfehlen? welche distrubtion ist sehr einsteigerfreundlich?
 

bog

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bleib ruhig bei opensuse 8[
wenn du mehr ahnung aufbauen willst kannst du ja auf ubuntu oder knoppix wechseln und dich dann an ein echtes debian oder mandrake rantasten. wahre pwnerer benutzen allerdings gentoo. (der letzte satz bedarf keiner diskussion)

ansonsten reicht opensuse total als desktopanwendung.
 
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Ich habe nix gegen Suse. Ist einfach und funktioniert (meistens). Und KDE ist ja wohl unzweifelhaft die ausgereifteste Desktop Umgebung die es gibt, auch wenn ich aus "1337-Coolness" :-) auf meinem PC einen anderen Desktop verwende.

Viele Desktops: Man kann alle Fenster maximiert haben und behält dennoch die Übersicht. Wenn man schnell mal ein neues Programm startet, dann finde ich es ungemein praktisch, wenn es nicht das gerade Laufende verdeckt. Zusammen mit der intelligenten Plazierung der neuen Fenster, magnetischen Fensterrahmen unter KDE sowie "Focus under mouse" ist damit die Übersicht und Bedienerfreundlichkeit anderen Oberflächen um sicher 5 Jahre vorraus.
Mit nur einem Desktop komme ich mir wortwörtlich eingeschränkt vor. Am besten kann man das wohl verleichen mit einem 14" und 20" Monitor, es geht beides, aber der 20" bedeutet halt gewissermaßen mehr Komfort, Übersicht und Freiheit. Ja, auf diese drei Adjektive läuft es wohl hinaus.
 
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wenn ich jetzt ubuto noch dazu installiere, kann ich dann den mountpunkt für das homeverzeichnis auf die selbe partitionlegen, wie bei suse? so das sie sich die partition teilen?
 

bog

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ach das homeverzeichnis : [

ja, das geht. aber wer erstellt bitte fuer das home verzeichnis eine eigene partition?
 
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Ich vote auch das es geht :p

Warum sollte er nicht unter beiden Distries das gleiche Verzeichnis als Home mounten können?


Aber sobald du ubuntu drauf hast willst eh kein suse mehr starten :p
 

killerchicken_inaktiv

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Original geschrieben von bog
ach das homeverzeichnis : [

ja, das geht. aber wer erstellt bitte fuer das home verzeichnis eine eigene partition?

Das ist sogar absolut sinnvoll. Man hat dann auf einfachste Weise die Userdaten getrennt vom Restsystem - Backups etc werden deutlich vereinfacht (/home ist das gemountete Raid, der Rest ist eh Wurst weil es fast nie geupdated wird, und man daher auch vollbackups zB. fahren kann)

Ein Problem, dass es geben kann, wenn man nur eine Partition fuer das home-Verzeichnis hat: Anwendungen (zB. Browser, Mail-Reader, etc) legen ihre Profile im Home-Verzeichnis ab, wenn man jetzt nicht die gleichen Versionen der Programme installiert hat auf beiden Distries, arbeiten die eventuell nicht richtig

Gruss
Sebastian
 
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wo speichert er denn die programme? das habe ich noch nicht gefunden...

weil kann man dann nicht noch eine programm partition machen, so das beide zum beispiel die gleiche firefox version nutzen?

bin gleich fertig mit ubuntu laden, dann teste ich das mal alles aus:D
 
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Die Userprogramme müssten eigentlich auch unter /home liegen.
Allerdings haben die Verzeichnisnamen ein "." davor, was die Verzeichnisse quasi "unsichtbar" (wie unter Windows) macht.

Also Firefox müsste z.B. unter /home/DerDummeUser/.mozilla liegen. Gl Hf. :top2:
 

The_Company

Guest
Willkommen in der Linux-Welt. Wie ich sehe, hat bog Dich ja schon mit den Umgangsformen bekannt gemacht. ;)

Zu den Workspaces:
Workspaces werden benutzt um sich besser zu organisieren. Ich benutze zB einen Workspace fuer Chat, einen fuer browsen, einen fuer programmieren. Dadurch, dass ich auf jedem mehrere Fenster nebeneinander offen habe (beim proggen Editor und mehrere Terminals, beim browsen Browser und Dateimanager, ...) und nicht immer die Z-Order durcheinander haben will, wenn ich mal was anderes mache, sind Workspaces sehr sinnvoll. Muss man sich auch erstmal dran gewoehnen, aber ich finds zum kotzen inzwischen, wenn ich sie nicht hab.

Zum Programme speichern:
Programme sind (je nachdem, ob man sie zum Booten braucht oder nicht) unter /bin under /usr/bin. Die Libraries (unter Windows als DLL bekannt) sind in /lib oder /usr/lib. Von der Rechnerarchitektur unabhaengige Daten fuer die Programme (wie Icons etc) sind in /usr/share. Konfigurationseinstellungen gibts in /etc. Caches sind in /var bzw /usr/var.

Zu Single-Click Aktivierung:
Ist Dir mal aufgefallen, dass Du diese Methode seit Ewigkeiten im Browser benutzt und anscheinend noch nie Probleme damit hattest, bei Links keinen Doppelclick zu brauchen? Es ist halt ne Philosophie, alles mit einem Click zu machen, die irgendwelche Leute gut finden und sie deshalb als Default haben. Gewoehnt man sich auch dran - oder schaltet es halt ab.
 
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danke

das mit den mausklick, ist wie du sagst halt gewöhnungsache, habe ich auch gemerkt :)

mit den workshops muss ich mal gucken


so habe jetzt ein problem:

windows xp sp2
open suse 10.2
ubuntu Dapper Drake

alle drei sind auf der gleichen festplatte, sda
windows sda1 primär
suse sda3 primär
ubuntu sda6 primär

1. warum sind die pasrtitione so querbet vergeben? warum gibt es kein sda2?
2. sollte ich aus der suse und ubuntu partition eine logische machen?

problem: wenn ubuntu über die installationscd grub installiert, habe ich im bootloader alle möglichkeiten aufgelistet, wie ich laden möchte...eben auch einige die ich nicht will. möchte das ändern, wie geht das?

wenn ich mit suse den bootloader einrichte, kann ich in der grub-installation unter suse die wegklicken, die ich nicht brauche und windows als standard betriebssystem auswählen.
aber beim starten, kommt der bootloader und ich kann nur windows und ubuntu auswählen:eek3: obwohl unter suse alles richtig eingerichtet wurde.

kann ich grub auch noch anderes installieren? wie geht das? was muss ich beachten?

anderes problem, ubuntu starte garnicht, sondern bleibt beim laden der cardreader,, die in meinem floppy per usb angeschlossen sind, stehen. kann ich da was machen, außer die abzuklemmen?
 
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ich finde es macht keinen sinn wenn du jetzt schon 2 linux systeme aufsetzt

nimm irgendeins, egal welches, und lerne damit umzugehen

und wenn du hilfe bei deinen problemen suchst, vor allem in linux user foren, dann gib nie an das du vor kurzem umgestiegen bist.
die meisten linux user veräppeln dich dann. die halten sich für die 1337 hax0r coolen und wollen nur unter sich linux gosus sein.
sag einfach wo dein problem liegt und was du machen willst.

ausserdem brauchst du viel ausdauer. linux lernst du nicht mal eben schnell. deswegen würde ich mir jetzt schon überlegen ob du es mal wirklich benutzen willst, als server und/oder hauptbetriebssystem, sonst lohnt sich das nicht
 

Aule2

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guter punkt..
ich weiß noch wie ich einst mit suse angefangen habe, nix verwenden konnte, mir aber der mail client (kmail) so gut gefallen hat, dass ich irgendwann nur noch zum mailen linux gebootet habe -- habs dann recht schnell auch wieder runtergeschmissen...

Bin aber nun wieder da dabei, und durchaus zufrieden!
 

bog

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Original geschrieben von IPS.WiZarD
und wenn du hilfe bei deinen problemen suchst, vor allem in linux user foren, dann gib nie an das du vor kurzem umgestiegen bist.
die meisten linux user veräppeln dich dann. die halten sich für die 1337 hax0r coolen und wollen nur unter sich linux gosus sein.
sag einfach wo dein problem liegt und was du machen willst.
da schaust du aber definitiv im falschen forum. in den offiziellen foren der distributionen sollte sowas eigentlich gar nicht passieren. ist mir zumindest noch nie untergekommen.
 
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Original geschrieben von bog
bleib ruhig bei opensuse 8[
wenn du mehr ahnung aufbauen willst kannst du ja auf ubuntu oder knoppix wechseln und dich dann an ein echtes debian oder mandrake rantasten. wahre pwnerer benutzen allerdings gentoo. (der letzte satz bedarf keiner diskussion)

ansonsten reicht opensuse total als desktopanwendung.


Original geschrieben von bog


aber wer erstellt bitte fuer das home verzeichnis eine eigene partition?


self pwned.

auf meinem opensusesystem hat neben /home auch /usr eine eignene partition. man könnte auch theoretisch /opt bzw alle statischen directories auf eine eigene partition setzen. macht aber nur bedingt sinn, weil bei einem chrash es schon ziemlich blöd aussieht wenn /bin auf einer eigenen partition liegt. möglich ist auch /var auf eine partition zu legen, obwohl var eben nicht statisch ist.
 

bog

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na klar geht es. die frage ist bloss, ob es denn soviel sinn macht, denn wie erwaehnt sind auch im homeverzeichnis potenziell distributionsspezifische daten gespeichert.

ich selbst habe gentoo mit einer 32mb boot-partition fuer genuegend kernel, einer swap-partition mit 1,5gb und einer rootpartition mit knappen 20gb. kA wozu ein 0815-desktop benutzer mehr partitionen brauchen sollte.

und wo genau soll das self pwned gewesen sein?
 

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Normalerweise importiert man sein Homedir ja auch nicht in unterschiedliche Distributionen. Man möchte mit der extra Partition für das Homedir ja nur die Trennung von Daten und System/Programmen weitertreiben.
 

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Ansichstsache. Ich selbst trenne da bisher auch nicht, aber es gibt durchaus Gründe zu trennen. Ob das daheim unbedingt nötig ist weis ich auch nicht, aber wer es auf der Arbeit macht, ist dann auch dazu geneigt es zu Hause zu tun.
Der Vorteil ist auf jeden Fall, dass die Daten völlig unabhängig vom System und den Programmen sind. Das macht den Spaß flexibler und falls das System mal crasht (auch das kann Leuten passieren die seit XX-Jahren damit arbeiten und sich auskennen), muss man nicht erst rumwurschteln, sondern hat die Daten sicher auf einer anderen Partition liegen.
 
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Original geschrieben von bog
na klar geht es. die frage ist bloss, ob es denn soviel sinn macht, denn wie erwaehnt sind auch im homeverzeichnis potenziell distributionsspezifische daten gespeichert.

ich selbst habe gentoo mit einer 32mb boot-partition fuer genuegend kernel, einer swap-partition mit 1,5gb und einer rootpartition mit knappen 20gb. kA wozu ein 0815-desktop benutzer mehr partitionen brauchen sollte.

und wo genau soll das self pwned gewesen sein?

im privatbereich nicht wirklich aber auf servern wo ein paar hundert user angelegt sind machts eben schon sinn. ist dir noch nie ein filesystem vollgelaufen oder zumindest die / partition? genau aus diesem grund lagert man aus.

und wegen pwned ich find des halt schwachsinnig zu sagen bei mandrake , debain lernt man mehr als bei opensuse. das kommt ganz auf den anwender an.
 

bog

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aha, und jetzt denkt doch bitte nocheinmal ganz scharf nach in welcher weise der einsatz von linux im serverbereich in diesem thread relevant ist.

klar, soll ers ruhig machen. noetig ist es keinesfalls fuer ihn. fuer den gebrauch auf zwei verschiedenen linux distributionen nur ein home-verzeichnis zu nutzen ist eher sogar schaedlich.

klar geben debian und mandrake mehr lernmoeglichkeit fuer den linux-lerner. opensuse ist faktisch klickibunti windowsware. da wird man einfach nicht gezwungen, tiefer in das betriebssystem einzutauchen. das geschieht bei debian, v.a. mit seinem mottenbehangenen paketesystem durchaus eher.
 
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naja eine /home für zwei unterschiedliche distrib ist sicher nicht ratsam. aber /home für eine distrib auszulagern macht sinn. es reicht mldonkey am laufen zu haben, dann bist du mit einer 20gb partition für / mit allen verzeichnissen schnell am ende.

was die distributionen angeht, macht es wenig sinn zu diskutieren, ist wohl eine ansichtsache. ich fahr seit ein paar jahren suse, allein weil sich in meinem beruflichen umfeld neben grossen hpux maschinen suse bzw suse enterprise server befinden, von daher hat sich nie die frage nach einer anderen distrib gestellt.
 

Tristan_inaktiv

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Eine Frage an die Linux Benutzer hier:
Was mich interessieren würde ist, verwendet ihr nur noch Linux oder habt ihr parallel noch ein Windows laufen (als Dual-Boot oder evtl Desktop das eine - Laptop das andere)?
Falls Linux+Windows: Warum? Gibt es Sachen die ihr unter dem einen nicht machen könnt, wollt? Was wäre das dann?
Bzw an die Linux-Only-User: Gibt es Momente in denen man Windows oder eine Funktion vermisst?

Ich frage deshalb, weil ich im Moment ein Dual-Boot Windows-Ubuntu habe, bin gerade dabei mich etwas in Linux einzuarbeiten, den wirklichen Durchblick habe ich noch nicht, aber wenigsten läuft erstmal sogut wie alles Iinternet, e-Mails, paar Programme usw,), wenn in den Semesterferien mal wieder etwas mehr Zeit ist möchte ich mich da noch mehr einarbeiten, vielleicht steigt man ja irgendwann ganz um. Ich spiele auch mit dem Gedanken, mal Debian auszuprobieren, von Gentoo habe ich auch schon einiges gelesen, aber was man das so hört, von wegen alle paar Tage stundenlang den ganzen Kernel zu kompilieren schreckt doch etwas ab ;)

Schönen Gruss
 
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ich habe da nicht wirklich ein großeres ziel im sinn
will eigentlich nur ein bisschen rumexperimentieren, gucken was geht, was man halt so neues lernen kann
 

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Ich habe auf meinem Desktop nur Linux (Debian) und auf meinem Laptop Linux (Debian) und Windows (XP). Windows nur für Worms Armageddon, und das brauchen wir in langweiligen Vorlesungen :) Letztes Semester brauchten wir Photoshop, da der blöde Prof nur Shortcuts gesagt hat und gimp zwar gut, aber Photoshop definitiv besser ist. Ausser den beiden Programmen gibt es für mich keinen Grund Windows zu starten.
Warum Linux erklärt dieser Artikel ganz gut.
Vermissen tue ich Windows nicht. Ich habe, dank meiner Nebentätigkeit, genug mit Windows und seinen Problemen zu kämpfen und sehe eigentlich (fast) nur noch die Nachteile von Windows. Da wünscht man sich oft die Einfachheit von Linux und vor allem, dass die Leute wieder mehr wert auf funktionierende Software und nicht nur Aussehen schauen. Allerdings ist das grade im Userbereich wohl utopisch zu hoffen, aber die Hoffnung stirbt ja auch zuletzt ;)
 

palandir

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Original geschrieben von The-Fang
so habe jetzt ein problem:

windows xp sp2
open suse 10.2
ubuntu Dapper Drake

alle drei sind auf der gleichen festplatte, sda
windows sda1 primär
suse sda3 primär
ubuntu sda6 primär

1. warum sind die pasrtitione so querbet vergeben? warum gibt es kein sda2?
2. sollte ich aus der suse und ubuntu partition eine logische machen?

Du kannst 4 primaere Partitionen haben (sda1 - sda4), alles darueber sind erweiterte/logische. Dein Ubuntu hat wohl schon die sda5 als erweiterte eingerichtet und sich in sda6, also der 1. logischen Partition, installiert.
sda2 ist wahrscheinlich die Swap-Partition. Kannst du doch nachschauen mit gparted (grafisch) oder cfdisk (Terminal).

problem: wenn ubuntu über die installationscd grub installiert, habe ich im bootloader alle möglichkeiten aufgelistet, wie ich laden möchte...eben auch einige die ich nicht will. möchte das ändern, wie geht das?

Entweder die /boot/grub/menu.lst editieren entsprechend (einfach die entsprechenden Abschnitte entfernen), oder beim Booten im grub-Menue "e" druecken (fuer edit).

wenn ich mit suse den bootloader einrichte, kann ich in der grub-installation unter suse die wegklicken, die ich nicht brauche und windows als standard betriebssystem auswählen.
aber beim starten, kommt der bootloader und ich kann nur windows und ubuntu auswählen:eek3: obwohl unter suse alles richtig eingerichtet wurde.

Ist doch sinnlos was du da machst... du richtest grub 1x ein, so dass er alle 3 Systeme bootet, und das war's. Danach faesst du ihn nicht mehr an.

kann ich grub auch noch anderes installieren? wie geht das? was muss ich beachten?

?

anderes problem, ubuntu starte garnicht, sondern bleibt beim laden der cardreader,, die in meinem floppy per usb angeschlossen sind, stehen. kann ich da was machen, außer die abzuklemmen?

Schau in einem Ubuntu-Forum nach und/oder melde einen Bug.



@Partitionen:
Fuer den Heimgebrauch fuer Neueinsteiger reicht fast immer / und swap. Fortgeschrittenere koennen /home extra nehmen (Vorteile wurden genannt). Auf einem Server-System oder fuer paranoide Kontroll-Freaks koennte man dann noch /var und /tmp extra nehmen und diese mit "noexec" mounten fuer ein wenig mehr Sicherheit, und ihnen evtl. ein anderes Dateisystem geben was evtl. performanter ist fuer viele kleine Dateien (was typisch ist fuer diese Verzeichnisse).


@Dateisystem-Layout (nur das wichtigste):
Es gibt bspw. die Verzeichnisse bin und lib, einmal in / und in /usr. Alles direkt in / ist essentiell fuers System und muss immer vorhanden sein. Alles unterhalb von /usr (das allermeiste liegt dort) sind Anwendungsprogramme/Bibliotheken/Daten davon. Der Paketmanager kontrolliert fast alles aus diesem Verzeichnis.
Bei Bedarf kann man noch /usr/local anlegen, fuer von Hand nachinstallierte Sachen (es steht nicht im Einflussbereich des Paketmanagers).
In /etc sind manche wichtigen System-Konfigurationsdateien (z.B. /etc/fstab).
In /boot liegt der Kernel und der Bootloader, in /tmp temporaere Dateien, und in /var hauptsaechlich Log-Dateien, PID/Lock-Dateien und aehnliches was sich haeufig aendert.
Und irgendwelche Konfigurationsdateien, Daten usw. von Anwendungsprogrammen werden im Home-Verzeichnis (/home/username) gespeichert (meistens als versteckte Dotfiles), weil das das einzige Verzeichnis ist (neben /tmp), wo ein User Schreibzugriff drauf haben sollte (jedenfalls muessen die Programme davon ausgehen). Beispielsweise wird die komplette Konfiguration von KDE in ~/.kde/ gespeichert (der ~ steht immer fuer's Home-Verzeichnis).

Das alles ist nur eine Unix-Konvention, je nach Distribution kann es im Detail Unterschiede geben (z.B. KDE oder Gnome oder andere grosse Sachen werden von manchen Distributionen in /opt gespeichert, von anderen wie alles andere auch in /usr). Im Grossen und Ganzen ist es aber immer so.

Merken solltest du dir noch, dass, im Gegensatz zu Windows, Programme immer "aufgeteilt" installiert werden, die Binaries (ausfuehrbare Dateien, vereinfacht gesagt die ".exe"-Dateien) landen in den bin-Verzeichnissen, die ".dll"s (die ".so" heissen) in lib, sonstiges in share. Wenn du mal wissen musst, welche Dateien alle zu einem Programm gehoeren, fragst du den Paketmanager.


@Workspaces:
Wie schon genannt wurde: Aufteilung nach Bereichen ist sinnvoll, z.B. Desktop 1 Chat/Browser/Mail, Desktop 2 File Manager, usw. -- keine zugemuellte Taskleiste und fast alle Fenster koennen "parallel" auf sein, kein Minimieren/Maximieren notwendig.


@Distris:
Am besten du bleibst bei einer Distri... ich wuerde dir Ubuntu empfehlen. Es ist nicht noetig, mehrere zu installieren/parallel zu benutzen. Und lass dich als Einsteiger nicht zu anderen Distris ueberreden wenn dir eine gefaellt. Dann bleib erst mal dabei.

Wenn du vorhast, Linux an sich wirklich zu lernen bzw. unter der Haube alles besser zu verstehen, empfehle ich Arch Linux oder Slackware. Da wirst du am Anfang Hilfe brauchen, aber es ist leichter zu lernen, weil das System einfacher aufgebaut ist und man *alles* verstehen kann und fast alles auch so funktioniert wie es "sein sollte". SuSE oder Ubuntu dagegen sind recht "zugemuellt" bzw. komplex, aehnlich wie Windows, d.h. da ist es schwerer, Durchblick zu bekommen. Wer mit Arch oder Slackware umgehen kann, kann automatisch mit jeder anderen Distribution umgehen (und wahrscheinlich auch mit anderen Unix-Systemen), aber bei SuSE oder Ubuntu muss das nicht der Fall sein, weil diese Distributionen recht viele Eigenheiten haben.

Gentoo ist uebrigens eher eine Distri fuer Moechtegerns als fuer "Profis". Gentoo kann jeder Anfaenger installieren weil die Dokumentation so gut ist (lauter Step-by-Step-Guides, die man befolgen kann ohne jegliche Ahnung von der Materie zu haben).
Eine Profi-Distri in dem Sinne gibt es sowieso nicht, es gibt nur solche wie SuSE und Ubuntu, die es Windows-Umsteigern moeglichst leicht machen, und auf der anderen Seite eben die, wofuer man Linux-Vorwissen benoetigt. Weitere Unterscheidungen gibt es nicht, und ein Linux-Kenner hat mit keiner Distribution Probleme, da entfaellt die ganze "leicht/schwer"-Diskussion dann.


@Einzelklick vs Doppelklick:
Wenn du Einzelklick aktiv hast, markierst du etwas indem du mit dem Mauszeiger kurz darueber stehenbleibst. Ich mag's (auch) nicht.



Ich selbst verwende seit 8 Jahren Linux, hab damals mit Slackware angefangen, und bin seit ~2 Jahren zufriedener Arch Linux-User. Dazwischen hab ich fast alle sonstigen Distributionen auch mal ausprobiert. Und auf einem Server-System bevorzuge ich Debian stable. Habe Windows XP noch parallel installiert fuer Spiele die nicht mit Wine laufen. Wird nur selten gebootet.
 

The_Company

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Original geschrieben von bog
na klar geht es. die frage ist bloss, ob es denn soviel sinn macht, denn wie erwaehnt sind auch im homeverzeichnis potenziell distributionsspezifische daten gespeichert.
Ich hab zwar keinen Plan, was Du fuer eine Distro benutzt und was fuer Software, aber ich kopiere jedes Mal mein Home-Verzeichnis in ne Neuinstallation. Ich benutze also praktisch das gleiche Home-Verzeichnis unter Solaris/Sparc (Uni), Debian/PPC (Laptop) und Ubuntu/386 (Desktop) und ich hatte noch nie ein Problem.

Wenn ich auf die komische Idee kaeme, 2x Linux auf meinem Rechner zu installieren, wuerde ich aber bestimmt das gleiche Home verwenden, ich will doch nicht jede Einstellung 2x machen.

PS: Wenn das irgendwo nicht funktioniert, dann ist das ein Bug. Und die kommen in die Bugtracker der Distributionen. Ist eine Sache, die sollte man intensiv tun, wenn man bei Linux bleiben will. Denn nur Bugs, von denen die Entwickler wissen, werden auch gefixt.
 
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Original geschrieben von The_Company
Zum Programme speichern:
Programme sind (je nachdem, ob man sie zum Booten braucht oder nicht) unter /bin under /usr/bin. Die Libraries (unter Windows als DLL bekannt) sind in /lib oder /usr/lib. Von der Rechnerarchitektur unabhaengige Daten fuer die Programme (wie Icons etc) sind in /usr/share. Konfigurationseinstellungen gibts in /etc. Caches sind in /var bzw /usr/var.[/B]
Unsinn.

User-Programme gehören ins /home-Verzeichnis. Zumindest bei jeder normalen Distribution. Dann gibts noch /opt, aber das kann man getrost ignorieren meiner Meinung nach.
In /bin sind i.d.R. die Shell-Tools.
Auch ist die Tendenz stark, dass User-Programme ihre Einstellungen ebenfalls ins /home-Verzeichnis legen, also eher nicht in /etc. /etc ist ebenfalls eher was für System-Bestandteile.

Und diese Tendenz ist meiner Meinung nach auch richtig so.
 

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Ähem, welche Distribution legt denn Programme in ~ ab? Wäre mir ja mal absolut neu. Wäre auch mal interessant zu wissen, von was für Programmen du redest. Mir war bisher nur bekannt, dass Userlandkram nach /usr/* kommt und Systemkram nach /bin oder /opt.
Debian z.B.:
http://www.oreilly.com/catalog/debian/chapter/book/appa_01.html

edit:
Wow, jetzt bist du mit deinem Edit aber gewaltig zurück gerudert. Mein Post bezieht sich noch auf diese Version:
Unsinn. User-Programme gehören ins /home-Verzeichnis. Zumindest bei jeder normalen Distribution.
In /bin sind i.d.R. die Shell-Tools.

edit2:
/opt ist doch /bin für nicht freie Tools, iirc.
Dass Einstellungen nach ~ sollten ist hier grade übrigens unstrittig.
 
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http://www.galileocomputing.de/openbook/ubuntu/

Führt in Linux und spziell Ubuntu ein, interessant zu lesen.

Empfehlen würde ich allerdings ein Kubuntu, KDE ist imho der bessere Desktop. Ich will hier keinen KDE vs Gnome Krieg auslösen ;) aber es gibt imho einfach viel mehr und bessere Qt als GTK-Programme, dazu bieten die KDE Menüs wesentlich mehr Information.
 
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passend zum thema: mich nervt unter kubuntu (und auch bei anderen distributionen) immer, dass ich irgendwie die größe der desktopsymbole und die dateiansicht im filemanager nicht so einstellen kann, wie ich es will: klein und übersichtlich. die für den filemanager aus windows bekannte "details"-einstellung finde ich irgendwie nicht, und die destopsymbole sind viel zu groß. weiß jemand vielleicht, wie ich das einstelle?
 
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bei kde habe ich es in konquer unter anischt gefunden
 

killerchicken_inaktiv

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Original geschrieben von SoFar

Unsinn.

User-Programme gehören ins /home-Verzeichnis. Zumindest bei jeder normalen Distribution. Dann gibts noch /opt, aber das kann man getrost ignorieren meiner Meinung nach.
In /bin sind i.d.R. die Shell-Tools.
Auch ist die Tendenz stark, dass User-Programme ihre Einstellungen ebenfalls ins /home-Verzeichnis legen, also eher nicht in /etc. /etc ist ebenfalls eher was für System-Bestandteile.

Und diese Tendenz ist meiner Meinung nach auch richtig so.

Sorry, was du redest ist totaler Schwachsinn. Lies bitte mal sehr viel unter http://www.linux-foundation.org/en/LSB ( dem Linux-Standard) nach
 
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LOL, natürlich gehören user Programme ins ~! Oder hast Du Schreibbereichtigung im /usr? Und wozu bitte gibt es ~/bin?

Aber das Chaos was man hier schon deutlich raushören kann ist imho der größte, ja fast einzige Nachteil an Linux: Die komplett unübersichtliche Dateistruktur. Ich habe keine Ahnung, wo welche Programme stehen. Wer auch immer sich das Chaos mit /opt /usr /var ausdachte, dem gehören die Hände abgehackt! Oder was zu Hölle ist der Unterschied zwischen /bin, /usr/bin, /usr/local/bin, /var/X11R6/bin, mein oben erwähntes ~/bin und so weiter? Ein einziges Chaos!
Ähnliches gilt für lib-Verzeichnisse, da gibt es auch 10.000e sonstwo verteilt.
 

killerchicken_inaktiv

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Das ganze ist eigentlich voellig logisch strukturiert. Man muss bedenken, dass der normale User im Prinzip gar keine Programme installieren darf, sondern dass die Verwaltung des Systems dem Superuser obliegt - daher gehoeren auch Anwenderprogramme in /usr. Der Benutzer selbst darf da zwar nicht reinschreiben, aber es ist auch nicht seine Aufgabe, Programme zu installieren. Tut er es trotzdem, hat er natuerlich keine andere Wahl, als diese in sein home-Verzeichnis zu packen - eine gute Loesung ist das allerdings nicht, da genau dann das schon angesprochene Chaos entsteht. Eigentlich ist das ganze sehr einfach und logisch aufgebaut - natuerlich gibt es hin und wieder Leute, die sich nicht an den Standard halten, wenn sie dies aber tun wuerden, waere es kein Problem.

Hier eine Liste der wichtigesten Standard-Verzeichnisse:

/bin (Hier liegen Programme, die von allen Benutzern ausgefuehrt werden koennen und fuer ein Standard-System absolut notwendig sind
/etc (Hier liegen die systemweiten Konfigurationsdateien sowie Startscripte)
/home (Benutzerverzeichnisse, optional)
/lib (Hier liegen Kernel-Module und andere unabdingbare Bibliotheken)
/media (Mount-Punkt fuer Wechselmedien)
/mnt (Mount-Punkt für Dateisysteme)
/opt (Dieser Verzeichnis gehoert dem Paketmanager, hier sollte man manuell nichts hineinpacken)
/root ("Home"-Verzeichnis für root, optional)
/sbin (wichtige Systembefehle, die nur von root ausgefuehrt werden koennen)
/tmp (temporäre Dateien, normalerweise haben alle User Schreibrechte)
/usr (2. Verzeichnisebene, hier gibt es einen weiteren Baum fuer Programme, die allen Usern zur Verfuegung stehen, aber nicht zum System direkt gehoeren. wichtig dabei ist zu bemerken, dass usr _nicht_ fuer user, sondern fuer unix system ressources steht!)

Das ganze nennt sich Filesystem Hierarchiy Standard...
 
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