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LaTex

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moin.

da ich es satt habe alles auf zetteln herumfliegen zu haben wollte ich auch mal tex lernen. :D

kann mir jemand sagen, was ich dafür brauche, und wie man am besten einsteigt?
 
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ajo, danke für die (ersten drei) Antworten.
Habe auch schon ordentlich losgelegt, trotz suchen kamen mir einige fragen, die ich nicht beantworten konnte.

vielleicht weiß da ja jemand weiter.

1. kann ich eine \begin{equation} ... \end{equation} umgebung irgendwie zum zeilenumbruch zwingen? ich würde sehr lange Gleichungen gerne übersichtlicher gestalten.

2. mit $ oder $$ geht dies zwar auch, aber dann werden die Gleichungen nicht mehr vernünftig nummeriert.
Außerdem, bei Summen werden mir im $$ Modus die oberen und unteren Grenzen so unschön neben das Summenzeichen geschrieben - weiß da jemand Abhilfe?

3. um eine doppelte Leerzeile einzufügen habe ich mich einfach einer \begin{verbatim}\end{verbatim} Zeile bedient... das ist ja nicht grad die feine englische - geht das eleganter?

4. ich suche nach einem weg, (Teil)Gleichungen durchzustreichen.
meine Suche hat da ergeben, dass ich ein sogenanntes "cancel.sty" paket "einbinden" muss.
( http://www.informatikerboard.de/topic,49,-latex,-mathstyle,-durchstreichen-von-ganzen-bloecken.html ) - doch wie mach ich das? :eek3:

wenn jemand die antwort auf eine oder mehrere dieser Fragen kennt, bitte her damit. :)
 

voelkerballtier

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Original geschrieben von Ancient

1. kann ich eine \begin{equation} ... \end{equation} umgebung irgendwie zum zeilenumbruch zwingen? ich würde sehr lange Gleichungen gerne übersichtlicher gestalten.

vllt hilft dir die eqnarray umgebung - siehe meinen zweiten link oben

Original geschrieben von Ancient

2. mit $ oder $$ geht dies zwar auch, aber dann werden die Gleichungen nicht mehr vernünftig nummeriert.
Außerdem, bei Summen werden mir im $$ Modus die oberen und unteren Grenzen so unschön neben das Summenzeichen geschrieben - weiß da jemand Abhilfe?

das ist gewollt damit die formel nicht so viel horizontalen platz wegnimmt. Vllt kannst du es aber mit \overset und \underset erzwingen

Original geschrieben von Ancient

3. um eine doppelte Leerzeile einzufügen habe ich mich einfach einer \begin{verbatim}\end{verbatim} Zeile bedient... das ist ja nicht grad die feine englische - geht das eleganter?

\vspace{2cm}

Original geschrieben von Ancient

4. ich suche nach einem weg, (Teil)Gleichungen durchzustreichen.
meine Suche hat da ergeben, dass ich ein sogenanntes "cancel.sty" paket "einbinden" muss.
( http://www.informatikerboard.de/topic,49,-latex,-mathstyle,-durchstreichen-von-ganzen-bloecken.html ) - doch wie mach ich das? :eek3:


falls du miktex genommen hast, binde einfach mal mit usepackage{cancel} as paket ein, dann sollte die paketverwaltung aufgehen und den dl einleiten.
 
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Original geschrieben von voelkerballtier
\vspace{2cm}
ah, sehr schön!

Original geschrieben von voelkerballtier
das ist gewollt damit die formel nicht so viel horizontalen platz wegnimmt. Vllt kannst du es aber mit \overset und \underset erzwingen
klappt bestens mit $\underset{i=1}{\overset{n}{\sum}}$

Original geschrieben von voelkerballtier
falls du miktex genommen hast, binde einfach mal mit usepackage{cancel} as paket ein, dann sollte die paketverwaltung aufgehen und den dl einleiten.
ja, habe miktex genommen.
das paket nimmt er auch, es war aber ne ganz schöne fummelei kompliziertere terme durchzustreichen, da \cancel recht zickig zu sein scheint.
danke.
 
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die frage ist was du heutzutage noch mit latex willst?

wegen dem geringen speicherbedarf?
 

voelkerballtier

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Original geschrieben von PiZzA
die frage ist was du heutzutage noch mit latex willst?

wegen dem geringen speicherbedarf?
ziemlich dämliche frage

(nenne kostenfreie, qualitativ ähnlich hochwertiges schriftbild erzeugende alternative)
 
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Original geschrieben von PiZzA
die frage ist was du heutzutage noch mit latex willst?

wegen dem geringen speicherbedarf?

ich glaube du hast nicht wirklich verstanden, was der vorteil von latex ist - es geht nicht darum einfach auf das WYSIWYG interface zu verzichten, sondern sich überhaupt nicht um das design kümmern zu müssen und nur den content zu verfassen (was dazu gerade bei formeln noch viel schneller geht als mit allen WYSIWYG lösungen)

man kann das wohl ein bisschen mit HTML+CSS vergleichen, wobei man sich um den CSS teil keine gedanken machen muss, da es dafür (meist) super vorlagen gibt (deshalb sehen die dokumente auch super aus :) )
 
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naja...

es gibt inzwischen schon ziemlich gute formellösungen für Office, z.B. mathtype (gut ist kostenpflichtig), und mit mathetype bist du schon erheblich schneller wenn du gute hotkeys legst als mit Latex.
Und die Formatierungsmöglichkeiten für Office langen ebenfalls für alle praktischen Anwendungsfälle vollkommen aus.

und der lernaufwand zu beginn ist schon hoch, des weiteren kommt die frage auf was es einem bringt (außer für sich selbst) da praktisch alles mit office erledigt wird.

daher ist meiner meinung nach der einzige vorteil der geringe speicherbedarf und dass man sich nicht immer die frage stellen muss WARUM MACHT OFFICE DAS? (weil manchmal ist es in der tat schwer nachzuvollziehen warum office wann was macht und dann sind gute roundabouts gefragt)

ok kostenlos ist es aber ob hier alle für office wirklich bezahlt haben??

Achso und für alle: JA ich kann in Latex schreiben...
 

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Es gibt keine gescheite Alternative zu Latex. Klar gibt es für dies und das Alternativen, aber nicht für das Gesamtpaket. Das solltest du als erfahrener Latex-Benutzer eigentlich wissen...

Ich halte den Lernaufwand von Latex übrigens für gering, zumal die meisten Editoren schon eine Menge mitbringen. Was deine Aussage "da praktisch alles mit office erledigt wird" angeht kriegst du von mir nur ein :lol:, denn das kommt wohl ganz darauf an in welchem Bereich man sich bewegt. Habe z.B. bisher nur selten gehört, dass jemand eine Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit als .doc abgegeben hat.

Das nette an Latex ist doch, dass man den Content vom Layout getrennt hat und das ist bei Office nun wirklich nicht der Fall. Abgesehen davon ist es betriebssystemunabhängig, was man von Office-Dokumenten (grade M$ Office) nun wirklich nicht behaupten kann, denn da laufen ja nichtmal die unterschiedlichen Versionen 100%ig miteinander.
 
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praktisch jedes ernstzunehmende skript/paper wird in den naturwissenschaften mit TeX produziert - und das liegt nicht daran, dass sich die uni/institute office nicht leisten können -.-
 
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also zum einen habe ich NICHT gesagt dass ich ein erfahrerener latex user bin.

woher nimmst du deine these dass die meisten dipl arbeiten in latex geschribeen sind?? ich wage zu bezweifeln dass 80% der studenten latex können (wer weiß wieviele es überhaupt kennen), wobei das sicherlich von fachrichtung zu fachrichtung schwankt. und nach dem was unsere profs erzählen sind worddateien nicht unüblich.

ich habe aber noch in keiner firma gehört dass deren briefe in latex geschrieben sind. fast alles was praktisch formatiert wird wird mit word erledigt.

also nochmal um mich zu wiederholen:
ich habe NICHT gesagt dass latex keine vorzüge hat.
ich habe NICHT gesagt dass latex für ALLE anwendungsbereiche schlechter ist als office.

ich habe nur gesagt dass fürs leben im unternehmen word (für formeln mit mathtype - wer von euch hat mit dem programm überhaupt schon richtig gearbeitet??) einfach standard ist und der gute umgang damit verlangt wird, und nicht mit latex.
übrigens ist unser matheskript in word mit mathtype geschrieben hat unser prof gemeint. also scheint zu gehen...

wir reden hier übrigens von dem spezialfall wissenschaftlicher aufsätze, und NICHT vom allgemeinen fall irgendwelcher handschriftlicher notizen mit ein paar formeln...
 

voelkerballtier

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Natürlich ist Office weit verbreitet und als BWL, Jura oder Psychologiestudent wird man sich auch nicht mit TeX befassen müssen.

Fakt ist aber, dass es in Naturwissenschaften (also von Mathe und Physik weiss ich es aus 1. Hand) DAS System zum Verfassen von Abhandlungen ist. Klar ist man mit MathType auch nicht langsam wenn man sich eingearbeitet hat - aber ist ja nicht so dass mit Latex keine shortcuts funktionieren, nich wahr :) Und ich habe bisher noch kein (!) Officedokument gesehen das mit TeX beim Formelsatz auch nur ansatzweise mithalten kann (link zu eurem matheskript?).

Ach so und ich hab hier mind. 4 Bücher liegen, die mit LaTeX gesetzt sind, zwei davon >1300 Seiten Wälzer

Ich schreib kurze, unwichtige Briefe auch mit OpenOffice (vertragskündigungen usw), Bewerbungen aber z.B. mit TeX - macht einfach mehr her und hebt einen von der Word-Masse ab ;)
 
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hmmm.. eqnarray hilft mir bei dem einen problem leider auch nicht weiter.
ich würde eine formel gern so schreiben:

Formel :=..............
=..............
=..............

blos so, dass die gleicheheitszeichen unter ein ander sind.

hat da wer eine idee?

€: ah, ich habs.
wens interessiert, hier ein beispiel:

\begin{align*}
\epsilon_{ijk} \cdot \epsilon_{lmn} &= \delta_{il} \\
&= \delta_{il}
\end{align*}
 

voelkerballtier

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Original geschrieben von Ancient
hmmm.. eqnarray hilft mir bei dem einen problem leider auch nicht weiter.
ich würde eine formel gern so schreiben:

Formel :=..............
=..............
=..............

blos so, dass die gleicheheitszeichen unter ein ander sind.

Hä? genau dafür ist eqnarray doch da?!

Code:
\begin{eqnarray}

x & = & 5+4+12+45 \\
  & = & 66

\end{eqnarray}
 
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dann hab ichs einfach verplant. :D

gibts denn vorteile von eqnarray zu align?
 

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Original geschrieben von PiZzA
also zum einen habe ich NICHT gesagt dass ich ein erfahrerener latex user bin.
Deswegen ist es kursiv geschrieben und das auch nur, weil du so hervorheben musstest, dass du mit Latex schreiben kannst.

Original geschrieben von PiZzA
woher nimmst du deine these dass die meisten dipl arbeiten in latex geschribeen sind?? ich wage zu bezweifeln dass 80% der studenten latex können (wer weiß wieviele es überhaupt kennen), wobei das sicherlich von fachrichtung zu fachrichtung schwankt. und nach dem was unsere profs erzählen sind worddateien nicht unüblich.
Erstmal habe ich keine Zahlen genannt und zweitens nur geschrieben:
Habe z.B. bisher nur selten gehört, dass jemand eine Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit als .doc abgegeben hat
Allerdings gehen selbst bei den BWLern und Juristen die ich kenne viele zu Leuten die mit Latex umgehen können und lassen von denen den Kram in Latex schreiben, weil es einfach besser aussieht.

Original geschrieben von PiZzA
ich habe aber noch in keiner firma gehört dass deren briefe in latex geschrieben sind. fast alles was praktisch formatiert wird wird mit word erledigt.
Liegt wohl auch daran, dass die meisten großen Firmen für sowas vorbereitete Geschichten haben in die nur noch Text eingepasst werden muss und da man von einer Sekretärin ja nicht verlangen kann mit einem Latex WYSIWYG Editor zu arbeiten, sind diese Geschichten dann halt für Word o.ä., denn viele Firmen nutzen auch kein Office, sondern spezielle Lösungen.

Original geschrieben von PiZzA
ich habe nur gesagt dass fürs leben im unternehmen word (für formeln mit mathtype - wer von euch hat mit dem programm überhaupt schon richtig gearbeitet??) einfach standard ist und der gute umgang damit verlangt wird, und nicht mit latex.
Nur weil 95% der Leute Windows nutzen muss man es nicht auch nutzen, oder? Und nur weil man es nicht nutzt, heißt das noch lange nicht, dass man nicht damit umgehen kann. Genauso sieht es mit Officeprodukten aus. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass jeder der sich in seiner Freizeit und im Studium mit einem PC auseinandersetzen muss mit Word umgehen kann und es ansonsten in ein paar Minuten lernen kann. Unabhängig davon, ob er dann auch noch mit Latex umgehen kann. Ist halt wieder ein Bonus den man hat.

Mal abgesehen davon, sieht man schon ob ein Dokument mit Latex geschrieben wurde oder nicht und grade heutzutage macht der erste Eindruck eine Menge aus. Wenn ich mit dann überlege, dass meine Bewerbung einmal als Word- und einmal als Latex-Dokument vor mir liegt, fällt es nicht schwer zu entscheiden welche ich abschicke.
 
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Original geschrieben von Ancient
dann hab ichs einfach verplant. :D

gibts denn vorteile von eqnarray zu align?

eqnarray kann zeilenweise formelnummerierung (und referenzierung)
 
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wusste nicht dass kursiv schreiben seit neuestem eine art und weise ist ironie zu kennzeichnen :flop: ist mir unbekannt. und ich habe nur erwähnt dass ich latex kann um eventuellen kommentaren a la du hast doch eh kp was du da schreibst vorzubeugen. ich musste nämlich mir latex kenntnisse fürs studium aneignen und mir ist es bis heute zuwider.

dann a.)
deine aussage dass du selten gehört hast impliziert mir dass du davon ausgehst dass die meisten abschlussarbeiten in latex geschrieben sind, und genau da ist meine behauptung dass dem nicht so ist.

b.)
kannst du mir bitte mal erklären wieso mal eine normale bewerbung nicht in office ordentliche (was für mich heißt dass sich darüber a.) NIEMAND beschwert und b.) kein deutlicher vorteil mehr zu einer anderen version zu erkennen ist) formatierung hinbekommten mir ist noch keine situation eingefallen in dem ich was in word nicht nach meinen wünschen formatieren konnte.

c.) ich vermute einfach mal, dass die meisten leute auch nicht alles funktionen von word anwenden können, was dann die formatierung in den meisten fällen dann wirklcih schlecht aussehen lässt. und genau da setzt meine argumentation an: klar ist latex logischern, insofern dass du immer genau bestimmen kannst was wann wie gemacht wird, was in office nicht so ist, d.h. wenn du genaue vorstellungen hast und in office nicht weißt wie es geht bist du ganz klar in latex schneller.

ABER: im beruf ist ganz klar im normalfall word vorgegeben, d.h. fundierte word kenntnisse helfen dir i.A. weiter während deine latex kenntnisse dann nicht mehr zu benutzen sind.

d.) ich habe nie gesagt dass word ein gutes programm ist, nur der defakto standard zwingt einen dazu sich mit dem programm zu arrangiern. und ich habe bisher in allen firmen in denen ich tätig war gesehen dass word installiert ist. was meinst du mit speziellen systemen? normale rechnungen werden natürlich nicht mehr per hand abgetippt sondern werden von ner systemsoftware erstellt, aber word wird immer dann gebraucht wenn die systemsoftware etwas nicht kann (und das passiert häufig genug)

e.) nach wie vor gilt: du bist in word - gesetz dem fall du weißt wie du etwas am sinnvollsten und schnellsten machst - einfach schneller. du tippst deinen text ab, formatierst in ein paar schritten, fertig.


im übrigen ist es blödsinn dass man den umgang mit office produkten ein ein paar minuten lernt, genausowenig wie man latex an einem tag lernt...

es gab doch nach office 2003 von MS ne untersuchung was sich die firmen & anwender an neuen funktionen wünschen, das ergebnis war dass 90% der funktionen bereits enthalten waren nur niemand wusste wie man sie anwendet, was meine these stützt dass viele die funktionen einfach nicht kennen.
genauso wie mit mathtype das programm ist klasse und du kannst sehr schnell formeln erstellen und musst dafür keine syntax beachten...
 
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also bei mir auf arbeit stehen einige mac rechner und da ist kein ms office drauf - latex ist dagegen systemübergreifend

aber es kommt natürlich schon auf die studienrichtung an - ich für meinen teil werde auf jeden fall mehr latex schreiben (es wird sogar vorausgesetzt)
 

voelkerballtier

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da ich absolut keinen bock auf diese müßige diskussion hab, geh ich nur kurz auf einen punkt ein:
Original geschrieben von PiZzA


e.) nach wie vor gilt: du bist in word - gesetz dem fall du weißt wie du etwas am sinnvollsten und schnellsten machst - einfach schneller. du tippst deinen text ab, formatierst in ein paar schritten, fertig.

das ist schlicht und ergreifend inkorrekt, da man mit latex den text eingibt und fertig ist - formatierung entfällt zu einem sehr großen Teil bis komplett (je nachdem...). Dass du während dem studium so schlechte erfahrungen mit TeX gemacht hast ist schade und vielleicht gibst du ihm ja nochmal ne Chance ohne den Zwang dahinter.

Ansonsten hat natürlich, wie schon gesagt, sowohl Office als auch Latex seine Daseinsberechtigung sowie seine Vor- und Nachteile. Office halt im Büro usw während LaTeX eben Standard im wissenschaftlichen Bereich ist. Ich zB werde im Berfusleben garantiert eher LaTeX- als Office-Kenntnisse benötigen.
Und wie gesagt: Ein Link zu einem mit Word gesetzten mathematischen Text wäre durchaus interessant.
 
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das mit dem link werde ich auf jeden fall tun, kann aber zZ nicht auf unser hochschul laufwerk zugreifen.

bin übrigens etwas überrascht darüber dass du sagst man muss einfach den text eingeben und fertig... kennen wir ein anderes latex?? also ich musste die formatierung immer manuell reinklimpern
 

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Jo ich glaube langsam auch, dass du ein anderes Latex benutzt hast ^^ :)

Bei der Geschichte mit der Bewerbung geht es rein um die Optik. Klar kannst du das auch mit Word hinbasteln. Dauert nur länger, eben weil du dich um die Formatierung usw. kümmern musst. Das fällt bei Latex halt weg. Keine lästigen Abstände die man zurechtbasteln muss, Bilder sitzen so, dass es optisch gut aussieht, kein lästiges Geklicke um zum Ziel zu kommen... Habe letztens noch eine Masterarbeit korrigiert, die in Word geschrieben wurde. War sehr spaßig die ganze Formatierung wiederherzustellen, nachdem ich ein paar Sätze hier und da verändert habe. Da ist dann nämlich alles durcheinander gerutscht usw.. Das passiert dir bei Latex nicht.
Fundierte Wordkenntnisse halte ich für einen Witz. Word ist von Idioten für Idioten und lässt sich nun wirklich, was die grundlegenden Funktionen angeht, sehr leicht bedienen (ob man das komfortabel findet ist wieder was anderes). Mehr als das braucht man doch meistens eh nicht. Allerdings sieht man das den Sachen die in Word geschrieben sind halt auch an. Es geht ja auch nicht darum, dass irgendwas mit Word nicht möglich ist. Bestimmt kannst du, wie oben ja auch schon angedeutet, deinen Kram wunderbar mit Word formatieren. Es ist nur viel aufwendiger als mit Latex.

im übrigen ist es blödsinn dass man den umgang mit office produkten ein ein paar minuten lernt, genausowenig wie man latex an einem tag lernt...
Kommt halt ganz stark darauf an, wer das macht...
 
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Ich frage mich was ist eigentlich dein (euer) Standpunkt? Dass Latex ein Allheilmittel ist nur die Leute alle zu doof sind das zu benutzen?

Ich frage mich übrigens warum es tagelange Word-Kurse gibt wenn das doch alles "in ein paar Minuten" zu lernen ist, genauso wie es ja bewiesen ist, dass selbst jahrelange Anwender nur eine Bruchteil der Funktionen kennen und anwenden könen. Woher nehmt ihr denn die Arroganz zu sagen dass die alle zu doof sind? :eek3:

Mein Standpunkt war (um den hier nochmal hinzuschreiben) dass zum Abbau einer Zettelwirtschaft (was hier ursprünglich gefragt war) Word vollkommen ausreicht und man damit schnell (und gut) Texte formatieren und schrieben kann.

Zum Thema Geschwindigkeit (den ich durchaus uneingenommen betrachte, ich lasse mich gerne eines besseren belehren):
Einen normalen Bruch mit der Form (x+5)^(-0,5) (naja stellt ihn euch bildlich vor) stellt Word (bei mir) mit Strg+F, 1, tab, strg + g, x, +, 5 dar also das sind 7 Tastenanschläge geht das in Latex nun schneller?
 
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ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass diese tastenkombination (ohne definierte makros) zu dem ergebnis führt: du gibst nur eine 5 ein, hast aber in der formel sowohl ne 5 als auch ne 0.5 stehen...

in TeX würdest du die formel so wie du sie hier geschrieben hast mit zwei dollarzeichen eingeben (allerdings beim exponenten anstatt von runden klammern geschweifte)
 
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$(x+5)^{-0,5}$ find ich jetzt nicht komplizierter...

ich glaube einfach wir reden hier von ganz anderen texten.
so eine pillepallegleichung kann auch word perfekt.
 
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na jungs...

es war ein einfaches BEISPIEL, nicht mehr nicht weniger... wie gesagt unser gesamtes matheskript ist in word geschrieben.

und ich hab latex btw GANZ anders gelernt als so wie ihr das eingebt...

es ist wie gesagt mathtype + word bei mir installiert, und dort ist bei mir alt + f als bruchstrich und alt + w als beginn einer wurzel definiert. ob die gleichung nun pillepalle einfach oder mega kompliziert aussieht spielt keine rolle denn sonderzeichen findest du relativ schnell und ich hatte noch nie probleme dass ich formelzeichen nicht gefunden hätte...
 
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meine weg hin zu latex war über word mit formeleditor, danach word plus mathtype und dann als es im studium langsam komplizierter wurde letztendlich latex.

aufwändige gleichungen können in laetx durchaus etwas schwerer zu setzen sein, gerade wenn man aus versehen mal ne } gelöscht hat
dagegen sehen allerdings dreifachbrüche in word einfach scheiße aus und man muß per hand anfangen das kleiner zu machen und sich merken bzw aufschreiben was man für größen für was verwendet oder mit dem riesenbruch leben - die formatiererei nimmt dir eben latex ab.
das was dir von dem rumgenerve mit bilderhüpfen (bilder im fließtext mit word - mir wird schlecht wenn ich daran denk) und anbsatzmurks übrig bleibt ist ab und an mal ein
\afterpage{\clearpage} oder \newpage zu setzen, wenn dir die position von nem bild oder tabelle nicht paßt. ich muß nicht gucken ob alle nummerierungen ok sind oder ob alle referenzen passen und ich hab danach ein handliches pdf oder ps das nix durcheinanderwirft wenn es der nächste aufmacht

möchte übrigens nochma anmerken, daß das "gelernt mit google" kein flachs war :hammer: . ma sollte vllt noch dazuschreiben was man von latex will um nicht auf irgendwelchen pornoseiten zu landen.
 

Aule2

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was ich noch anmerken wollte:
Einfaches Markup wie in LaTeX ermöglicht es Daten gleichförmig mit einmaligem Aufwand aufzubereiten;
Ich hab hier für ne Arbeit mir 3 Skripte geschrieben, die mir Flux ca. 150 Diagramme und n paar Tabellen erstellen...

Viel Spass damit mit Word+Excel, wenn noch der Mittelwert hinzusoll ;)

Ich würde sagen: latex ist behäbiger, weil weniger intuitiv (und das Buch ist auch schwerer), aber wesentlich flexibler, weil klarer Standard;

Zur Lernschwierigkeit: Vorlage von mir erstellt, installiert, Mini-Einführung gegeben, und meine Schwester ist in der Lage ne Arbeit in LaTeX zu schreiben, und die schaut ordentlich aus.
 
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ich würde sagen es kommt drauf an wofür man es braucht.
bis 10 oder sogar 20 seiten kann man unter umständen genau so gut word benutzen.
bei mir auf der arbeit hat sogar einer seine dipliomarbeit mit word geschrieben. er meinte er hat einfach alles am anfang richtig formatiert und dann ging es auch mit word.

grade bei vielen formeln bietet es sich an mit latex zu arbeiten.
aber bei 08 15 dokumenten ist man meiner meinung nach genau so gut mit word bedient.

ich schreibe grade eine dokumentation zu meinem praxissemester und das mach ich auch in word. werden eh keine 30 seiten denke ich mal.
wir haben auch ne gute vorlage für worddokumente hier.

die diplomarbeit wird aber sehr wahrscheinlich dann mit latex gemacht.


aber solche threads sind eh typisch wie die linux vs windows threads.
die linux leite (latex leute) schimpfen auf alles was nur ansatzweise mit microsoft zu tun hat.
es ist aber wohl so, dass es auf die anwendung ankommt.
hier reden immer alle von ingeneurswissenschaften usw.
aber bringt mal ner tippse im büro linux und latex bei :stupid:

jedes system und jedes tool hat seine daseinsberechtigung.
die sachen unter linux sind prinzipiell immer professioneller aber auch schwerer zu erlernen.
aber man brauch vielleicht ja nicht immer die tolle gosu lösung sondern ne "billigere"
 

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Technik/Software Forum
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Hier wird zwar meist von M$ Office gesprochen, aber OO usw. fallen genauso darunter.
Achja, bitte jetzt keine Diskussionen über Betriebssysteme vom Zaun brechen.
 
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sehe ich auch so - ich habe ne zeit lang ausschließlich mit windows gearbeitet und dort auch immer LaTeX genutzt, da word einfach keine alternative war. Es gibt auch genug spezielle (kostenpflichtige) LaTeX editoren, die nur auf windows laufen - es scheint dort also einen markt zu geben
 
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naja der alltag schaut nunmal so aus, dass viel .doc rumgeschickt wird. und dass die texterin / sekretärin so gerade noch weiss, wie der rechner angeht und was das drucker-icon zu bedeuten hat.

denen jetzt ne markup-language (oder wie man latex jetzt bezeichnet) beizupulen, bei der man auch erst nachm compilieren ins pdf format sieht, ob es ok ausschaut, bzw wo die tippse anhand der compiler meldung erkennen muss, ob es fehler im dokument gibt, ist einfach hart utopisch.

und es muss auch von der tippse selber kommen. irgendn administrator richtet ihr normalerweise das system ein und wenn sie jetzt nicht selber sagt "ich will latex", gibts halt word.

der chef selber hat andere dinge zu tun, als jetzt seine schreiberin erstmal durch nen 4 wöchigen latex lehrgang zu schicken (bzw sich erstmal überhaupt darüber zu informieren, dass es sowas gibt), nur damit sie damit evtl. (naja ich weiss ehrlich gesagt nicht so recht, ob das so stimmt) 5 minuten eher den text fertig hat.

und dass nen text mal richtig gut gelayoutet sein muss, kommt auch eher selten vor (bei angebots / portfolio / rechnungsschreiben ok - aber nicht bei normalen schriftverkehr) - und bei diesen schreiben setzt man sich halt nen paar stunden mal hin bzw beauftragt ne werbeagentur zu, layoutet es in word und tauscht nur nen paar zeichen später aus.

desweiteren werden immer öfter texte im rich text format (oder wie das heisst) geschrieben, welches änderungen markiert und das original anzeigt. latex ist da nunmal nur read only. allgemein ist es eh so, dass nen text durch mehrere instanzen wandert, wo jeder noch seinen senf hinzugibt / korrigiert.

also für den büroalltag ist latex nichts. und wysiwyg ist nunmal für den otto-normal-user viel intuitiver / umgänglicher / "leichter". dass man mit latex aber bessere ergebnisse hinbekommt, bezweifel ich nicht (musste selber damals an der uni viel texen).
 
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präsentationen sehen mit latex auch besser aus (zumindest meiner erfahrung nach).
 
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