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KDE oder gnome?

Myxomat

Guest
Ich habe mich eben dazu entschieden, mal wieder Linux auf meinem alten Zweitrechner zu installieren, da der im Moment eh ungenutzt rumsteht.

Nun stellt sich natürlich die Frage nach der Distribution und der GUI. Ich habe mich vor einiger Zeit schonmal etwas mit Linux bechäftigt, verschiedene Distros durchprobiert und bin damals bei RedHat9 mit gnome hängengeblieben. Da sich die Linux-Szene ja in der Zwischenzeit ziemlich entwickelt hat, muss das aber nichts heissen.

Darum nun die Frage: Welche Distribution mit welcher GUI würdet ihr jemandem empfehlen, der kein kompletter Linux-newb ist, sich aber bloss "nebenbei" zum Spass etwas damit beschäftigen möchte?
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Komfortabel und brauchbar sind eigentlich beide (und noch einige mehr), ist also eher ne Geschmacksfrage. Ich persönlich mag KDE lieber. Probiers doch einfach aus ;)
 

bog

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solange dus nicht vor hast selbst zu kompilieren (hast du nicht, glaubs mir) auf jeden fall kde.

ich selbst hab mir jetzt xfce4 rauf und bin zufrieden, komfortabler und funktionaler als wmaker/enlightenment/fluxbox, aber bei weitem nicht so ueberladen wie kde/gnome. ein guter kombromiss.
 

Myxomat

Guest
Hmm ja, Ubuntu scheint die Lücke geschlossen zu haben, die Redhat hinterlassen hat. Werde das mal ausprobieren.

Ich weiss aber immernoch nicht, was für oder gegen gnome / KDE spricht. Ist wohl ne Glaubensfrage :)

Und irgendwelche exotischen Desktops wie xfce4 lass ich eh erstmal aussen vor...
 

kaubropie

Guest
ich benutze debian sarge mit kde und fluxbox. fluxbox ist etwas minimalistischer als kde.
allerdings finde ich dass wie windows oberfläche leider besser ist. (nur die oberfläche;))
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Bei KDE (und den anderen WM/DEs sicher auch) lässt sich doch alles nach belieben einstellen. Wenn du willst, siehts doch aus wie Windows und verhält sich auch so.
 
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beide installieren und ausprobieren?

rein von der Funktionalität/Qualität nehmen sie sich wenig bis gar nichts. bei GNOME kann man weniger konfigurieren/anpassen, bei KDE muss man es u.U. bevor es benutzbar ist. du wirst schon merken was dir lieber ist.

€: wegen Distri: meine standard-Empfehlung lautet Ubuntu (vergiss Debian, Ubuntu=aktuelles Debian mit vorinstalliertem Gnome), Gentoo wenn du tiefere Einblicke in Linux haben, also (fast) alles mal von Hand machen willst.
 

Aule2

Guest
ich verwende im Moment IceWM, der ist extrem schnell, hat halt recht wenig Funktionalität und Zusatztools, aber man kann damit surfen, proggn, und mailen, und viel mehr mach ich ja nicht - der Rest besorgt mir meine Konsole

Von Distris habe ich keine Ahnung aber versuch mal www.distrowatch.com, da findest zu vielen eine Review

@ bog:

Warum nicht KDE selber kompillieren?
Ist Gnome viel schneller kompiliert?
 

Myxomat

Guest
Schreibe dieses Posting nun unter Ubuntu. Nachdem ich über ne Stunde gebraucht habe, um die Refresh Rate des Screens auf etwas anderes als 60hz stellen zu können, ist mir wieder in den Sinn gekommen, wieso ich das letzte mal die Lust auf Linux verloren hatte. Linux ist ja sowas von nicht bereit für den 0815 User...

Gnome ist allerdings tatsächlich ein wenig langsam auf diesem PC (P2-400 mit ATI Rage 128 Pro). Eventuell probier doch mal einen dieser exotischen Desktop-Manager aus.
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Naja, der 0815-, d.h. Nur-User setzt sein System ja auch nicht selbst auf, sondern bekommt es vom Admin (Uni, Arbeitsplatz, ...) vorgesetzt.

Trotzdem dachte ich, es gäbe auch irgendwelche grafischen Tools um den X-Server zu konfigurieren, irre ich mich?


Wie lang Gnome kompiliert, weiß ich nicht, aber KDE komplett braucht auf meinem Athlon XP-m 2000 mit 512 MB RAM schon deutlich länger als einen Tag (24h).
 

kaubropie

Guest
Original geschrieben von Sas~iN~LoVe
Bei KDE (und den anderen WM/DEs sicher auch) lässt sich doch alles nach belieben einstellen. Wenn du willst, siehts doch aus wie Windows und verhält sich auch so.

es soll ja nicht aussehen wie windows;)
naja es sind kleinigkeiten, mir fällt jetzt nichts ein.
wenn man ein fenster maximiert hat kann man bei windows einfach die maus nach rechts oben schieben und man trifft immer den schliessen button. bei kde gehört bei einem maximierten fenster das pixel ganz rechts oben nichtmehr zum schliessen button. ok ist ein dummes beispiel, aber dadurch wird z.b. pornos wegklicken viel langsamer;)

ms investiert seine zeit halt in die oberfläche anstatt in wichtigere dinge;)

kann auch daran liegen dass ich mit dos/windows aufgewachsen bin und linux erst seit 2-3 jahren benutze.
 

Myxomat

Guest
Von allen OS die ich bisher benutzt habe (Windows, OSX, Linux mit gnome) finde ich Windows irgendwie auch am ergonomischsten zum arbeiten. Kann schon sein dass das zum teil daran liegt, dass ich Windows von allen am längsten und intensivsten benutzt habe. Es zeigt aber auch, dass MS sich doch ein oder zwei Gedanken beim Design der Oberfläche gemacht hat.

Btw: Einen Filemanager, der nur annähernd an den Windows Explorer herankommt, muss mir erst noch jemand zeigen (Apples Finder ist ein schlechter Witz und unter gnome ist auch alles recht suboptimal was ich bisher gesehen habe).
 
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Ich denke das ist ganz einfach eine Gewohnheitssache. Ich arbeite seit Anfang Januar mit Linux auf der Arbeit und habe seit Anfang Februar selber Linux zu Hause und muß zugeben, daß ich seither kein Windows mehr gebootet habe. Habs halt noch drauf wegen Spielen, im Moment aber keine Zeit dazu.
Dafür habe ich bei meinen Eltern zu Hause unter Windows ab und zu Probleme, am schmerzlichsten vermisse ich die virtuellen Desktops, das Copy'n'Paste unter Windows ist eine Qual (OK, für den Firefox gibts eine entsprechende Extension). Nach einem halben Jahr ohne Neuinstallation bootet Windows auch nicht mehr schneller als Linux, die Fenster mit Hilfe der mittleren oder rechten Maustaste nur in der Höhe bzw Breite zu Maximieren vermisse ich auch sehr.
Naja, Kleinigkeiten halt, dafür sind Dateioperationen unter Linux langsamer, bzw haben eine so hohe Priorität daß man beim Kopieren einer Datei kein Video gleichzeitig kucken kann.
Da ich bisher für kein OS Geld bezahlt habe, verschafft mir Linux zumindest in dieser Hinsicht ein ruhiges Gewissen :-)

Edit: Ach ja, und natürlich die unendlichen Möglichkeiten des Bash-scriptings fehlen unter Windows. Secure Shell ist geil.
Oder einfach so viele Kommandozeilenbefehle (und ihrer Pipes!): grep, cut, cat, less, tail, head, und was weiß ich.
 
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Original geschrieben von Myxomat
Btw: Einen Filemanager, der nur annähernd an den Windows Explorer herankommt, muss mir erst noch jemand zeigen (Apples Finder ist ein schlechter Witz und unter gnome ist auch alles recht suboptimal was ich bisher gesehen habe).
tschuldigung, aber das ist blödsinn. der Explorer ist weißgott nicht schlecht, aber haushoch überlegen, naja ...

die Gnome-Leute wissen anscheinend noch nicht so recht was sie wollen, da stimme ich zu. Aber was bitte fehlt dir am Finder ??

Bei Explorer vermisse ich
- die veränderbare Lesezeichenleiste links
- Drag'n'Drop: aufspringende Ordner
- die spezielle Spaltenansicht des Finders
- ein integriertes Suchfenster, das während des Tippens loslegt (und zwar ohne einen doofen Köter der mich Fragt ob ich nicht doch lieber Personen oder sonstwas suchen will!)
 

Myxomat

Guest
Meta-Tron:
Es gibt immernoch die guten alten Batch-files, und sogar Pipes gibt es da (auch wenn die Möglichkeiten im Vergleich nicht ganz so flexibel sind)

d3wk:
- Lesezeichen links braucht man nicht, dafür hat man einen Tree-View, den ich beim Finder schonmal als erstes vermisse.
- Auch im Windows Explorer springen Folder im Tree bei Drag'n'Drop auf. Probiers doch mal aus.
- Die "spezielle" Spaltenansicht ist bloss ein sehr schlechter Ersatz für den fehlenden Directory-Tree meiner Meinung nach.
- Assistenten (Köter) lassen sich abschalten, und das Suchen während des Tippens finde ich hingegen zum Beispiel nur lästig.
 

Busta_inaktiv

Guest
Original geschrieben von Meta-Tron
Edit: Ach ja, und natürlich die unendlichen Möglichkeiten des Bash-scriptings fehlen unter Windows. Secure Shell ist geil.
Oder einfach so viele Kommandozeilenbefehle (und ihrer Pipes!): grep, cut, cat, less, tail, head, und was weiß ich.
aus sicht des otto-normal-users sind diese ganzen kommandozeilen-tools reiner selbstzweck - gäbe es genügend praktische konfigurations/such/etc-guis bräuchte sie keiner.
 
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Original geschrieben von bog
solange dus nicht vor hast selbst zu kompilieren (hast du nicht, glaubs mir) auf jeden fall kde.

ich selbst hab mir jetzt xfce4 rauf und bin zufrieden, komfortabler und funktionaler als wmaker/enlightenment/fluxbox, aber bei weitem nicht so ueberladen wie kde/gnome. ein guter kombromiss.
ganz dicke #2
 

kaubropie

Guest
Original geschrieben von Busta

aus sicht des otto-normal-users sind diese ganzen kommandozeilen-tools reiner selbstzweck - gäbe es genügend praktische konfigurations/such/etc-guis bräuchte sie keiner.

bei guis kann sich halt jeder denken/ausprobieren was er machen muss auch wenn er keine ahnung hat, konsolenbefehle findet man nicht von allein raus. wenn man die befehle kann isses meiner meinung nach auf jeden besser/schneller als per gui.


btw: grep und so gibts auch für windows, sind glaub ich bei cygwin dabei.

batch*500000 < shellscripts.
 

Busta_inaktiv

Guest
schön, aber das braucht kein normal-user - aber z.B. ein ordentliches suchui mit den grundlegensten funktionen
 

kaubropie

Guest
ich bin ja auch der meinung das windows für normal-user besser ist, da sie kaum bzw. kein fachwissen brauchen um es zu bedienen.

als fortgeschrittener benutzer finde ich linux besser weil ich da alles machen kann was ich will und wie ich will.
 

bog

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Original geschrieben von Aule
@ bog:

Warum nicht KDE selber kompillieren?
Ist Gnome viel schneller kompiliert?
ich habe gnome (noch?) nicht selbst kompiliert, aber an kde sass ich mit nem athlon xp2800+ und 768mb ram ingesamt gut 36 stunden dran. das passiert natuerlich nur, wenn du einfach kde an sich kompilierst, es gibt ein kleineres bundle, das nennt sich (zumindest bei gentoo) kde-base, da sitzt du dann nur 4-5 stunden dran (ka mehr, laenger her).
mir fehlt auch der windows-komfort bei vielen linux-anwendungen, wenn nicht sogar allen, und das ist wohl der hauptgrund weshalb ich hauptsaechlich noch windows benutze.
gerade bei so geschichten wie einer nicht veraenderbaren refresh-rate ist es, finde ich, solange man dahintersteigen will, ganz praktisch wenn man sich mal gentoo anschaut. zwar kompiliert man sich fast alles (/beliebig viel) selbst, aber dafuer laeuft das dann auch vernuenftig, jedenfalls weitaus besser als der statische schrott, den deppian oder redhat und deren derivate liefern. noch dazu lernt man halt die systematik ganz gut kennen, und da es ohnehin haufenweise gute howtos zu fast jedem thema (und mehr!) gibt ist die distri mein liebstes.
ubuntu habe ich nicht ausprobiert, aber da das auch lauter vorkompilierte gschichtln mitbringt bin ich da gar nicht so geil drauf. wieso statisch wenns auch dynamisch gehen kann?
 

XFreeX

Guest
Man kann aus der Verwendung des Betriebssystems eine Religion machen, muss man aber nicht.
Ich arbeite mit einigen Statistik-Tools, für die unser Institut eben nur UNIX Lizenzen hat.
Wenn ich da zu Hause arbeiten will, komme ich entweder um XWin32, einen anderen kommerziellen Abkömmling oder eine Linux-Distribution meiner Wahl nicht herum. Meine Wahl fällt in diesem Fall auf Linux.
Andere Seite: Warum sollte ich mir die Beine damit brechen, dass ich mit Cedega, dessen evtl. Inkompatibilitäten und Ungereimtheiten arbeite, nur um ein Spiel zu spielen, welches ich unter Windows "etwas" einfach zocken kann?
Mein Credo: Verwende Werkzeuge, Programmiersprachen, Betriebssystem so, dass sich die Tätigkeiten optimal und bauchschmerzfrei durchführen lassen.

Zu deiner Frage, Myxomat: Ich bin mit KDE am bisher am besten gefahren. Der Konqueror und die Tatsache, dass für mich fast alles wie aus einem Guss wirkt, sind die Hauptgründe für die Verwendung von KDE.

Gruß,
Stefan
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Zu der Fensterrahmen-Geschichte (Schließen-Button): Das ist doch von der Window Decoration abhängig und hat gar nichts mit KDE zu tun.

Zum Windows Explorer: Den mag ich gar nicht, benutze ich nicht mal unter Windows. Da fand ich den Datei Manager unter 3.1 ehrlich gesagt noch besser, der hatte wenigstens die beiden Fenster nebeneinander.

Generell finde ich Linux (zumindest KDE) schon komfortabler und ergonomischer, weil viel konfigurabler. Aber ist wohl Gewohnheitssache.

Mir gefällt KDE auch aufgrund der Integration der Programme am Besten, ich finds z.B. einfach übersichtlicher, wenn ich Dateimanager, Browserfenster, PDFs und Bilder in verschiedenen Tabs der gleichen Anwendung offen haben kann. Seit 3.4.0 ist der Konqueror meiner Meinung nach nämlich auch gut als Webbrowser zu gebrauchen ;)
 

Moep_Dr.Redhec2

Guest
Also gnome, kde ist mir zu heftig überladen, und was wirklich nervt ist das jede 0815 anwendung mit rein muss, ob sie läuft oder nicht. NERVED.

aber wie immer geschmacksache!!!
 

Busta_inaktiv

Guest
Original geschrieben von Moep_Dr.Redhec
Also gnome, kde ist mir zu heftig überladen, und was wirklich nervt ist das jede 0815 anwendung mit rein muss, ob sie läuft oder nicht. NERVED.
installiere sie halt nicht, sondern z.B. nur kde-core
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Original geschrieben von Meta-Tron
[...]
Naja, Kleinigkeiten halt, dafür sind Dateioperationen unter Linux langsamer, bzw haben eine so hohe Priorität daß man beim Kopieren einer Datei kein Video gleichzeitig kucken kann.
[...]
Das könnte daran liegen, dass DMA nicht aktiv ist. Ist bei vielen Distris standardmäßig aus, werf mal n Blick in "man hdparm". Wenn unter Windows DMA aus ist, zickt das genauso rum.

Ach ja, und OpenSSH gibts auch für Windows.
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Auch ohne jetzt konkrete Beispiele nennen zu können, war ich vorher immer mal wieder unzufrieden mit der Darstellung der ein oder anderen Seite. Wird aber von Release zu Release spürbar besser. Die KHTML- und Gecko-Entwickler wollten ja auch seit einiger Zeit zusammenarbeiten, scheint sich auszuzahlen ;)

Eigentlich ist mir der Konqueror nämlich viel lieber als Firefox oder sonst was.
 

The_Company

Guest
Gnome all the way!
Falls irgendwer Fragen warum hat, einfach an meine @gnome.org Adresse mailen.

paar Anmerkungen:

Eine Refreshrate, die nicht automatisch auf optimum eingestellt ist, ist ein Bug. Jede Distro hat nen Bugtracker, da kann man sowas eintragen.
Das einstellen der Refreshrate ist unter Winows nicht einfacher als unter Linux. Der Unterschied ist nur, dass ihr wisst, wies unter Windows geht, aber keinen Schimmer von Linux habt.

Jede aktuelle Distro hat DMA aktiv. Das grösste Problem mit Video sehen beim Dateien kopieren ist, dass der Kernel-Scheduler unter 2.4 die Dateizugriffe nicht vernünftig managed, also dem Videoprogramm keine Priorität gibt. Linux 2.6 ist da viel besser. Ich kann problemlos Dateien kopieren während ich Filme gucke.

Es gibt auch unter Windows keine GUI, die ansatzweise an die Funktionalität der Kommandozeile rankommt.
for file in `find ~/cvs/gstreamer/ -name \*.c` do; sed "s/Copyright \(c\) (....)-200?/Copyright \(c\) \1-2005/" $file > $file.tmp && mv $file.tmp $file; done
Und das ist noch einfach.

Gnomes Windowmanager schliesst die Fenster wenn man nach oben rechts geht. Vorausgesetzt man hat oben rechts den Schliessen Knopf und kein Menu oben. Gnome Menus lösen übrigens ordnungsgemäß das linke oder rechte Applet aus, wenn man in die Ecke klickt.

Der eigentliche Unterschied zwischen Gnome und KDE ist, dass Gnome ordentlicher ist, während KDE mehr Bling hat. Mercedes ab Werk vs Pimp My Ride sozusagen.

Ach ja, da ja soviele Leute sagen, Windows sei so cool: Seit XP Service Pack 2 funktioniert File Sharing via Windows Netzwerk nicht mehr mit den anderen Rechnern. Windows 98 zu/von Linux funktioniert problemlos. Ihr wisst ja alle, wie man das behebt, richtig? (kleiner Tipp: Der eine Rechner ist Wireless angeschlossen, der XP Rechner via Kabel.) Das Konfigurieren hat ne Ewigkeit gedauert. Vor allem, weil man nie wusste, ob das ne Instant Apply Änderung ist oder ob man irgendwas erst neustarten musste.
Auch Windows hat so Sachen die sind einfach zum kotzen.
 

Myxomat

Guest
Ja auch Windows hat seine Macken, wie jedes OS.
Aber wenn ich, um die Refresh-Rate ändern zu können, manuell die vertical und horizontal refresh rate meines Monitors in ein Konfigurationsfile schreiben muss, dann ist das umständlich. Es hat aber nur so lange gedauert, weil mir irgend son Linuxgeek im IRC erzählt hat, einfaches aus- und wieder einloggen würde reichen, um die Oberfläche neu zu starten und die Änderungen aktiv werden zu lassen. Dies war aber nicht der Fall.

Ich denke wenn man selber an der Entwicklung von etwas beteiligt ist, hat man eine etwas andere Sichtweise als ein "normaler" Anwender. Mir ist schon klar, dass die meisten Probleme die ich mit gnome haben werde für dich keine Probleme darstellen. Aber während es für mich nur Probleme sind, wären es für weniger bedarfte unüberwindbare Hindernisse. Darum ist Linux halt nicht reif für den 0815-User, der damit nichts weiter tun will, als produktiv zu arbeiten.
 

Sas~iN~LoVe

Guest
Dass DMA bei vielen Distris standardmäßig nicht aktiv ist, hab ich öfters gelesen, mag sein, dass es mittlerweile anders ist ich kenne mich da nicht so aus.

Aber setzen nicht auch alle aktuellen Distributionen standardmäßig auf 2.6?

Dass es unter Windows keine GUI gibt, die an die Funktionalität gängiger Linux-Shells (in Verbindung mit den ganzen Kommandozeilen-Tools) rankommt, ist klar, aber eine solche GUI gibts unter Linux auch nicht. Mit GUIs ist man eben unflexibler, wobei Macros hier aushelfen können, sofern sie vom jeweiligen Programm unterstützt werden.

Suchen und Ersetzen mit RegExp in Dateien dagegen können einige Windows-Programme, z.B. Multi-Edit.
 
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Original geschrieben von Sas~iN~LoVe
Das könnte daran liegen, dass DMA nicht aktiv ist. Ist bei vielen Distris standardmäßig aus, werf mal n Blick in "man hdparm". Wenn unter Windows DMA aus ist, zickt das genauso rum.
DMA ist an, das habe ich natürlich als erstes kontrolliert.
Aber danke für den Hinweis.


Original geschrieben von The_Company
Jede aktuelle Distro hat DMA aktiv. Das grösste Problem mit Video sehen beim Dateien kopieren ist, dass der Kernel-Scheduler unter 2.4 die Dateizugriffe nicht vernünftig managed, also dem Videoprogramm keine Priorität gibt. Linux 2.6 ist da viel besser. Ich kann problemlos Dateien kopieren während ich Filme gucke.
Ich habe den 2.6, denke ich, zumindest steht das beim Einloggen da :-)
Wie gesagt ich ahbe Linux erst seint paar Monaten.

Es gibt auch unter Windows keine GUI, die ansatzweise an die Funktionalität der Kommandozeile rankommt.
Das unterschreibe ich sofort.
Andererseits muß man auch ehrlich sagen, daß ein Großteil aller Benutzer eine solche Kommandozeile auch niemals braucht.


Ach ja, noch ein Vorteil von Linux: Es stehen einem ne Menge Compiler zur Verfügung. Kleine Tools schreiben ist also kein Problem.
Allerdings habe ich manchmal meine Zweifel, ob der Zeitgewinn durch Verwenden eines selbstgeschriebenen Programms nicht komplett verloren geht durch die Zeit die man zum Programmieren braucht :-)
Ich muß halt oft Daten konvertieren (also zB ganz einfach Daten in logarithmischer Skalierung auf dezimale Skalierung bringen), das macht man ungern per Hand.
 

The_Company

Guest
Man muss ja nicht C nehmen, besonders bei Textfiles macht das mal sehr wenig Sinn. Es gibt ja noch Python, Perl usw.
Das Programm zum lösen dieser dummen 9live Rätsel waren 10 Zeilen Python zB, die Hälfte davon das laden der Wörterliste. Und es hat mich 5 Minuten gekostet.
 
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