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Kühlung ( talk sense to me)

Das Schaf

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Bin etwas unglücklich mit meiner Kühlung

Mein Setup:
Fractal R6
Ryzen R5 2600x mit Boxed Kühler
Rx580

finde meinen Boxed Kühler gerade viel zu laut.
Ja ich weiß die RX580 ist nicht gerade leise, aber bei sachen wie Football Manager stört mich einfach der CPU Kühler der gerne hochdreht, in Overwatch etc ist der gpu kühler mir doch relativ egal :ugly: aber sowas entspannendes wie FM -.-
Hab zwei 14mm fans vorne reinwärts, einen hinten raus.


aktuelle CPU Lüfterkurve



Bin es allerdings gerade Leid da rum zu experimentieren.
Habe damit schon so viel Zeit verbracht, die brauch ich doch um eine vernünftige Conky Konfiguration zu erstellen :deliver:

Überlege daher mir nen neuen CPU Kühler zu holen.
Gibts irgendwas was dagegen spricht mir jetzt nen schönen total unvernünftigen überdimensionierten Noctua zu holen? (NH-u12s/nh-d15)

zweiter Punkt:
Gute Lüftersteuerung für AMD GPU unter Linux anyone?
SC2 unter Linux dreht im Menü höher als in nem Full HD fps titel bei 100fps.

Machen mehr Gehäuse Lüfter Sinn?
 
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SC2 ist halt auch maximalst CPU-lastig.
Kann da nicht viel zu sagen außer: Wenn es dich stört, kauf dir den größtmöglichen Kühler. Overkill hilft.
So hab ich es gemacht und mit für meinen R5 3600 den NH14 von Noctua geholt. Gibt eine Reihe günstigerer Kühler in der Größenklasse, nimm einen davon. Das lauteste was ich von meinem PC höre sind die Festplatten.
 
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#2 an Noctua. Bester Kühler, klarer must-buy.
Schau aber vorher ob der D15 wirklich auf dein Board passt und keine RAM- oder PCIe-Slots verdeckt. Evtl. ist der D15S (leicht andere Bauform, kompatibler mit mehr Boards) besser.

Falls dir die GPU zu laut ist kannst du dir auch ein schönes schallgedämmtes Gehäuse zulegen. Fractal Design ist da vorbildlich:
https://www.fractal-design.com/products/cases/define/define-s2-tempered-glass/white/
 

Das Schaf

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#2 an Noctua. Bester Kühler, klarer must-buy.
Schau aber vorher ob der D15 wirklich auf dein Board passt und keine RAM- oder PCIe-Slots verdeckt. Evtl. ist der D15S (leicht andere Bauform, kompatibler mit mehr Boards) besser.

Falls dir die GPU zu laut ist kannst du dir auch ein schönes schallgedämmtes Gehäuse zulegen. Fractal Design ist da vorbildlich:
https://www.fractal-design.com/products/cases/define/define-s2-tempered-glass/white/

Ich hab ein Fractal Design Define R6 Blackout :ugly:
Bester Kauf des gesamten Setups ! Ich bin daher auch die totalle Zielgruppe der neuen Noctua Chromax Produkte.
Laut Noctua passt auch alles auf mein Board. Mein Ram ist eh nicht so hoch von daher sollte das passen.
 

parats'

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Du kannst bei Noctua eigentlich nie etwas falsch machen. Ich habe in meinem Node 304 auch nur Noctua verbaut und die Fractallüfter zur Seite gelegt. Der Aufpreis und die Optik machen sich durch Qualität und top Service bemerkbar.
Prinzipiell hilft zumindest bei guten Gehäuselüftern immer die Masse. Je besser, konstanter, kräftiger dein Airflow ist, desto so später setzt deine Lüftkurve ein, um gegenzuarbeiten.
 

Shihatsu

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Das Fractal macht schon hohe und ganz tiefe Frequenzen gut tot, aber dafür handelst du dir ein anderes Grundproblem ein: Es schwitzt im eigenen Saft. Ist halt so bei Teil-/Voll-gedämmten: sie sind heiss. Einzige wirkliche Lösung sind Gehäuselüfter - und hier sind gut und leise leider teuer. Die besten GEhäuselüfter brauchen leider massiven Platz zum atmen, sonst sind sie nicht leise. Und die zweitbesten, unabhängig vom Luftstrom gut und leise arbeitenden sind dann leider schon die Ösis, und die gehen ins Geld - massiv. 2 120er Noctuas + NH-D15 wäre halt die Luxuslösung, aber da ist man dann halt auch 150 Steine los. :8[:
Problem ist hier dann auch eher das OS. Für QT gibts Radeon Profile für die GPU, das funzt bei mir ganz gut, nur für Gehäuse und CPU hab ich noch nichts vergleichbares gefunden. Hab da nämlich genau dasselbe Problem wie du und experimentiere wild rum. Im Moment fahre ich den Noctua mit drei Lüftern, aber null Gehäuselüfter, weil ich gerade die nicht vernünftig geregelt kriege. Bin kurz davor mir sone Zalman Lüftersteuerung zu holen, aber das ist dann wieder "manuell"... :(
 

parats'

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Kannst Du nicht die PWM Lüfter von Noctua nehmen und dann über die Software des Mainboards regeln?
Ich habe ein ASRock Board und dort kommt eine ordentliche Steuerung der einzelnen Anschlüsse mit.

Wobei, du hast ja jetzt nur Unix oder? Da weiß ich es nicht. :ugly:
 

Das Schaf

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Das Fractal macht schon hohe und ganz tiefe Frequenzen gut tot, aber dafür handelst du dir ein anderes Grundproblem ein: Es schwitzt im eigenen Saft. Ist halt so bei Teil-/Voll-gedämmten: sie sind heiss. Einzige wirkliche Lösung sind Gehäuselüfter - und hier sind gut und leise leider teuer. Die besten GEhäuselüfter brauchen leider massiven Platz zum atmen, sonst sind sie nicht leise. Und die zweitbesten, unabhängig vom Luftstrom gut und leise arbeitenden sind dann leider schon die Ösis, und die gehen ins Geld - massiv. 2 120er Noctuas + NH-D15 wäre halt die Luxuslösung, aber da ist man dann halt auch 150 Steine los. :8[:
Problem ist hier dann auch eher das OS. Für QT gibts Radeon Profile für die GPU, das funzt bei mir ganz gut, nur für Gehäuse und CPU hab ich noch nichts vergleichbares gefunden. Hab da nämlich genau dasselbe Problem wie du und experimentiere wild rum. Im Moment fahre ich den Noctua mit drei Lüftern, aber null Gehäuselüfter, weil ich gerade die nicht vernünftig geregelt kriege. Bin kurz davor mir sone Zalman Lüftersteuerung zu holen, aber das ist dann wieder "manuell"... :(

radeon-profile hab ich schon mal gelesen. wollte es ausprobieren aber da mein qmake fehl schlug hab ich nich weiter probiert, hatte an dem abend keine Lust mehr mich mit qt auseinander zu setzen.
gpu probier ich btw gerade mit amdgpu-fan. Das funktioniert ist aber wieder gefrickel und ich hab tierisch angst bei jedem wert setzen. drum läuft in conky nebenher dauernd ne lm-sensors abfrage auf alles mögliche und jeder einzelne Lüfter wird angezeigt :ugly:

Wo du das jetzt gerade schreibst kommt mir etwas: das R6 hat den FAN Hub auf der Rückseite. Den Soll man über CPU-FAN2 aufm Board anschließen. Den kann ich sicher irgendwie ansteuern. Dann investier ich wohl wieder paar Tage in Tests und fancontrol :(

sudo pwmcontrol
das überfordert mich maßlos

€:
okay habs bissel geschnallt ich muss mich da mal hinsetzen wenn ich zeit habe und einfach durchtesten.
Danke für den Input

Kannst Du nicht die PWM Lüfter von Noctua nehmen und dann über die Software des Mainboards regeln?
Ich habe ein ASRock Board und dort kommt eine ordentliche Steuerung der einzelnen Anschlüsse mit.

Wobei, du hast ja jetzt nur Unix oder? Da weiß ich es nicht. :ugly:

Hab dual Boot, Windows10/kde neon. ich vermeide Windoof wo es nur geht. Meine Bessere Hälfte tickt allerdings aus wenn ich ihr ihr windows weg nehme.
Ist bis auf gewisse Games und die Lüftersteuerung alles angenehmer unter meinem KDE desktop -.-

Hab ein ASrock b450 pro; die Lüftersteuerung im Bios finde ich so lala, vorallem ist das testen echt langwierig. + Der CPU sensor geht ja nicht man muss tctl nehmen.
Umstellen, neu booten, etc,
 
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Joa, rysen wird recht heiß. Dicker CPU kühler regelt. Bei meinem umstieg von irgend nem 0815 teil auf den mugen 4 sind meine 80+ temps auf <60 gerutscht. Bei volllast wohlgemerkt. Vorausgesetzt natürlich das gehäuse ist gut genug gelüftet. Vom gegenteil würde ich jetzt aber nicht unbedingt sofort ausgehen.

Bezüglich der lüftersteuerung hat mir ein overclocking spezi mal den quick and dirty move empfohlen einfach den rückwärtigen gehäuselüfter per Y-Stecker am mainboard an den Anschluss des cpu lüfters ranzuhängen. Hat dann den vorteil, dass der hintere lüfter automatisch mit hoch regelt wenn die cpu heiß wird um einen potentiellen hitzestau in dem bereich des gehäuses zu verhindern. Muss dann natürlich ein lüfter sein, der die drehzahlen auch mitmacht.
 
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Ryzen wird heiß? Das halte ich für ein Gerücht. Die sind gemessen am Stromverbrauch die sparsamsten Desktop-CPUs die es gibt wenn man mal Spezialfälle wie TDP-reduzierte CPUs außen vor lässt. Entsprechend können sie gar nicht besonders viel Verlustleistung haben (im Sinne von mehr als CPUs der letzten Jahre ...). Physik und so.

Ich rate übrigens mit Nachdruck von den Noctua Gehäuselüftern ab wenn man das Geld nicht allzu locker sitzen hat. Die Arctic 120mm PWM sind auch gut, quasi geräuschlos und kosten halt nur ein Viertel. Da gibt es wirklich wenig Gründe für die Goldrandlösung.

@Schaf: Sag Bescheid wenn Du eine schöne Methode zum Steuern der GPU-Lüfter gefunden hast bzw. eine schöne Undervoltingmethode. War da bisher zu faul bzw. hatte zu wenig Zeit, um da mal ordentlich was zu machen. Und default funktioniert bisher ganz gut.
 

parats'

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Hab dual Boot, Windows10/kde neon. ich vermeide Windoof wo es nur geht. Meine Bessere Hälfte tickt allerdings aus wenn ich ihr ihr windows weg nehme.
Ist bis auf gewisse Games und die Lüftersteuerung alles angenehmer unter meinem KDE desktop -.-

Hab ein ASrock b450 pro; die Lüftersteuerung im Bios finde ich so lala, vorallem ist das testen echt langwierig. + Der CPU sensor geht ja nicht man muss tctl nehmen.
Umstellen, neu booten, etc,

Der comment ging eigentlich an shi. :D
Ich habe mich aber falsch ausgedrückt, ich löse das softwareseitig mit der ASRock software. Im UEFI geht das sicherlich auch, aber ka wie das da ist.
Für die GPU lohnt sich oftmals eine Suche für ein Silent BIOS, gerade Sapphire hat da teils auch dual bios Grafikkarten, die man switchen kann.
Ansonsten gibt es das gute alte Wattman zum undervolten, abhängig von Karte und gpu charge geht da aber mal mehr und mal weniger.

@boot für noctua spricht die Optik.
 

YesNoCancel

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Ich rate übrigens mit Nachdruck von den Noctua Gehäuselüftern ab wenn man das Geld nicht allzu locker sitzen hat. Die Arctic 120mm PWM sind auch gut, quasi geräuschlos und kosten halt nur ein Viertel. Da gibt es wirklich wenig Gründe für die Goldrandlösung.

Möchte an der Stelle nochmal die Noctua Redux ins Rennen werfen: Sind grau, kosten die Hälfte der braunen Noctuas. Sind eine "Generation" hinten dran und in der beiliegenden Ausstattung eben nackt (keine Zusatzkabel, keine Dämpfer, etc. etc.), ansonsten aber die bekannt guten Noctua-Lager und die herausragende Qualität. Nur eben statt 20 Euronen für 10. Und auch bei Arctic würde ich nicht zu den billigsten greifen, sondern zu den mit dem Doppelkugellager: Die halten quasi ewig und haben nen guten Luftdurchsatz, kosten dann aber auch 10 Euros.
 

Shihatsu

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Ich würde immer wieder Noctuas kaufen. Geht was kaputt? Austausch ohne Murren. Ist was inkompatibel weil neue Generation? Hier, haste nen neuen. Mir haben sie völlig schmerzbefreit nen PWM 14er für meinen NH-D14 geschickt, als ich auf nen neues MB umgestiegen bin und der alte DC nicht mehr ging (bzw eben nur auf voll power). Ich seh da Noctua so wie Seasonic - die Dinger kauft man schweineteuer, aber eben genau einmal. Und geht dochmal was in Arsch, gibts ersatz. Erkennbar eben auch an den ultralange Garantiezeiten und der bei Ende trotzdem vorhandenen Kulanz. Und genau sowas kostet halt - aber bei genau sowas m,uss doch keiner von uns mehr auf die Kohle gucken.
@parats: Linux, aber ja. Gibt halt keine MoBo-Software für Linux.
 
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Ryzen wird heiß? Das halte ich für ein Gerücht. Die sind gemessen am Stromverbrauch die sparsamsten Desktop-CPUs die es gibt wenn man mal Spezialfälle wie TDP-reduzierte CPUs außen vor lässt. Entsprechend können sie gar nicht besonders viel Verlustleistung haben (im Sinne von mehr als CPUs der letzten Jahre ...). Physik und so.

Ich rate übrigens mit Nachdruck von den Noctua Gehäuselüftern ab wenn man das Geld nicht allzu locker sitzen hat. Die Arctic 120mm PWM sind auch gut, quasi geräuschlos und kosten halt nur ein Viertel. Da gibt es wirklich wenig Gründe für die Goldrandlösung.

@Schaf: Sag Bescheid wenn Du eine schöne Methode zum Steuern der GPU-Lüfter gefunden hast bzw. eine schöne Undervoltingmethode. War da bisher zu faul bzw. hatte zu wenig Zeit, um da mal ordentlich was zu machen. Und default funktioniert bisher ganz gut.


Wenn du anstatt 4 wie in den letzten jahren üblich plötzlich 6-12 cores auf einem prozessor der selben größe hast, kann der einzelne core noch so sparsam sein hitze ist trotzdem mehr als genug da, physik und so...

Selbst der kleinste Ryzen der 3000 serie der 3600 zieht mal eben 20 watt mehr als ein 7700k oder ~5 watt weniger als ein 9600k mit ebenfalls 6 cores (aber höheren taktraten).

So mega sparsam sind die also garnicht. Außerdem gibts unzählige berichte das ryzen 3000 beim zocken mit stockkühler gerne mal 80+ grad heiß wird. Und ja, das ist heiß. Kannst du jetzt physik schreien wenn du willst, ändert aber nichts.

Zudem kommt noch dazu, dass die art und weise wie der boost bei ryzen funktioniert massiv von den temperaturen abhängt. Um so besser er gekühlt ist desto besser boosted er auch, ganz ohne overclocking und mit stock settings. Ne cpu die regelmäßig die 80°C knackt muss einfach nicht sein.
 

Das Schaf

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@Schaf: Sag Bescheid wenn Du eine schöne Methode zum Steuern der GPU-Lüfter gefunden hast bzw. eine schöne Undervoltingmethode. War da bisher zu faul bzw. hatte zu wenig Zeit, um da mal ordentlich was zu machen. Und default funktioniert bisher ganz gut.

Werd ich machen.
Hab zwar noch zig andere Dinge auf der Liste aber mich nervt das selber so abartig dass ich das wohl im Urlaub angehen werde.
Wenn alle Stricke reißen lern ich halt noch bissel QT :ugly:
 

Shihatsu

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@Bootdiskette: RadeonProfile hast du ausprobiert und reicht dir nicht?
 
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Wenn du anstatt 4 wie in den letzten jahren üblich plötzlich 6-12 cores auf einem prozessor der selben größe hast, kann der einzelne core noch so sparsam sein hitze ist trotzdem mehr als genug da, physik und so...

Selbst der kleinste Ryzen der 3000 serie der 3600 zieht mal eben 20 watt mehr als ein 7700k oder ~5 watt weniger als ein 9600k mit ebenfalls 6 cores (aber höheren taktraten).

So mega sparsam sind die also garnicht. Außerdem gibts unzählige berichte das ryzen 3000 beim zocken mit stockkühler gerne mal 80+ grad heiß wird. Und ja, das ist heiß. Kannst du jetzt physik schreien wenn du willst, ändert aber nichts.

Zudem kommt noch dazu, dass die art und weise wie der boost bei ryzen funktioniert massiv von den temperaturen abhängt. Um so besser er gekühlt ist desto besser boosted er auch, ganz ohne overclocking und mit stock settings. Ne cpu die regelmäßig die 80°C knackt muss einfach nicht sein.

Aus diesen Zeilen spricht so viel Uninformiertheit und es sind so viele Äpfel/Birnen-Vergleiche enthalten, dass ich kaum antworten möchte.
Aber okay: Unter Volllast zieht ein 7700K laut https://www.computerbase.de/2019-07/amd-ryzen-3000-test/4/ 118 Watt (ganzes System) und ein Ryzen R5 3600 133 Watt, was dann 15 Watt wären. Dabei ist der Ryzen R5 3600 halt auch gut 50% schneller im Multicore, 1% schneller im Singlecore sowie mit 6 Kernen/12 Threads statt 4 Kernen/8 Threads ausgestattet. Und laut Computerbase ist er mit 81°C im Test auch mal geschmeidige 10°C kühler als der von dir genannte i7 7700K mit 91°C.

"Nicht megasparsam" bedeutet für dich also, dass dir das aktuell beste Verhältnis von Leistung pro Watt (auf die ganze 3000er-Serie bezogen) nicht reicht. Okay, ist deine Meinung. Dumm nur, dass sie offensichtlich falsch ist wenn man sich die Tests anschaut. Kauf weiter Intel wenn Du zuviel Geld hast, die freuen sich. Du hättest Dir wohl auch eine 1050Ti gekauft obwohl die RX570 schneller, besser und billiger war.
Ich halte deine Meinung zwar für grenzbescheuert, aber dies ist ein freies Land. Du darfst gerne so weitermachen. Du musst halt damit leben, dass man dich nicht ernstnehmen kann.

@Shi: Ne, zu faul zum rumbasteln und zu wenig Zeit. Meine V56 läuft und ist leise. Leistung stimmt … Tuning vertagt.
 
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Nur mal so als Nebenfrage: Es gibt doch seit etlichen Jahren wirklich leistungsfähige Wasserkühlungssysteme für PCs, in den Anfängen galt das halt noch als "Tuning". Gibts da mittlerweile echt noch keine "standardsierte" Plug-In Lösung großer Hersteller die preislich attraktiv ist und in quasi jedes System passt? Ich find leider immer noch Aussagen im Netz von "mindestens 400€ für was vernünftiges" bis "also 1000€ muss man rechnen...", ist ja krass dass sich da am "freien Markt" in locker 20 Jahren die es das Konzept schon gibt, nix getan haben soll?
 

Shihatsu

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Die sog. AiO Wasserkühlungen gibts durchaus, mitlerweile auch teil-modular. Aber die Dinger sind halt fire and forget, und bauart bedingt weder effizienter noch billiger noch leiser als High-End-Lukü - und die ist VIEL einfacher im Handling. AiO = Kak.
 
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Das was Shi sagt.Wasser-AiO ist zwar leistungsfähig, aber halt im P/L und Lautstärke einfach schlechter als Luft. Wenn man es leise und leistungsfähig haben will, dann wird es teuer. Wasser ist nur eine Option wenn Aufwand und Geldkosten keine Rolle spielen, oder es ein Threadripper sein soll. Für alles andere ist ein guter Luftkühler das Optimum.
 
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Afaik ist AiO für die CPU auch noch halbwegs okay, wenn auch etwas teurer und nicht besser als ein Noctua D15. Vergleich siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=23vjWtUpItk. Ja, Luft gewinnt aber so ein riesiger Unterschied ist es nicht.
Problematisch wird's dann bei der GPU. Hat man die AiO auf die CPU gesetzt ist der GPU-Lüfter immer noch laut und 'ne Wasserkühlung für die zu installieren ist um einiges schwieriger. Wenn man den Aufwand für die GPU nicht auf sich nehmen will dann kann man sich die AiO-Lösung für die CPU auch sparen.
 
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Ok, danke für die Infos. Hätte echt gedacht WaKü wäre mittlerweile auch für den 0815-PC ne Alternative.
 
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Aus diesen Zeilen spricht so viel Uninformiertheit und es sind so viele Äpfel/Birnen-Vergleiche enthalten, dass ich kaum antworten möchte.
Aber okay: Unter Volllast zieht ein 7700K laut https://www.computerbase.de/2019-07/amd-ryzen-3000-test/4/ 118 Watt (ganzes System) und ein Ryzen R5 3600 133 Watt, was dann 15 Watt wären. Dabei ist der Ryzen R5 3600 halt auch gut 50% schneller im Multicore, 1% schneller im Singlecore sowie mit 6 Kernen/12 Threads statt 4 Kernen/8 Threads ausgestattet. Und laut Computerbase ist er mit 81°C im Test auch mal geschmeidige 10°C kühler als der von dir genannte i7 7700K mit 91°C.

"Nicht megasparsam" bedeutet für dich also, dass dir das aktuell beste Verhältnis von Leistung pro Watt (auf die ganze 3000er-Serie bezogen) nicht reicht. Okay, ist deine Meinung. Dumm nur, dass sie offensichtlich falsch ist wenn man sich die Tests anschaut. Kauf weiter Intel wenn Du zuviel Geld hast, die freuen sich. Du hättest Dir wohl auch eine 1050Ti gekauft obwohl die RX570 schneller, besser und billiger war.
Ich halte deine Meinung zwar für grenzbescheuert, aber dies ist ein freies Land. Du darfst gerne so weitermachen. Du musst halt damit leben, dass man dich nicht ernstnehmen kann.


Ach herrjemine dieser AMD beta beissreflex ist echt köstlich. Die letzte nvidia grafikkarte die ich besessen habe war ne TNT2. Außerdem habe ich gerade erst mein altes Intel system ersetzt. Kannst ja mal raten was ich gekauft habe lol.

Es ist keine majestätsbeleidigung wenn man feststellt, dass die ryzen serie mit dem stock cooler fucking heiß wird. Ganz besonders nicht, in einem topic in dem es explizit um die kühlung geht und der OP festgestellt hat, dass ihm der stockkühler zu laut wird. :rolleyes:
Kannst ja mal raten warum der so laut wird. Liegt GARANTIERT nicht an der hitze. :rofl2:

Das die neue technik effizienter ist als die alte hab ich übrigens nie angezweifelt, aber wie du ja schon so schön selber festgestellt hast fließt das mehr an effizienz eben nicht in die stromersparnis sondern wird primär in mehr leistung umgewandelt (höhere clocks, mehr cores und threads) was dann UNTERM STRICH zu einer ähnlichen wattaufnahme und somit auch hitzeentwicklung führt. (physik und so)

Ein dicker aftermarket kühler hält die cpu deutlich kühler ohne dabei auf 100% hochdrehen zu müssen. Um nix anderes ging's hier.
 
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Ryzen 3900X-Besitzer hier. Jo, die Dinger werden ein wenig wärmer.
Unbedingt mit Ryzen Master messen, da andere Tools die Sensoren falsch auslesen.

Es soll Leute geben, die bei der CPU tatsächlich Idle-Temps <40 °C haben und bei fordernden Anwendungen auf max. 60 Grad kommen wollen. Kann es mir zwar schlecht vorstellen, die haben aber wohl einen sehr guten Airflow und alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sowie ewig im UEFI herumgespielt. Kein Bock drauf. Die Kiste hier soll schön arbeiten, dabei nicht durchbrennen und nicht zu laut werden - reicht ;)

Mein R9 läuft auf einem X570-ASUS-Mainboard mit einem Noctua NH-D15, wo ich den mitgelieferten, zweiten Lüfter (optional) am Kühlkörper montiert habe. Passte gerade so ins Gehäuse, macht 4-5 Grad minus aus. Immerhin.

Idle komme ich auf ca. 50°C im Schnitt, aktuell bei 47 Grad. Unter Last in CPU-effizienten Spielen/Progs geht es auf zwischen 60 und 70 hoch, Battletech bringt ihn auf 70 Grad. Ist nun kein Crysis, aber ich bilde mir ein, dass die Unity-Engine der CPU wohl etwas mehr einheizt, wenn 4 Cores benutzt werden. Den PBO-Boost habe ich im aktuellsten UEFI auf "enbled" und Rest auf Auto gelassen.

Müsste mit Zeug wie den neuen AC-Teilen gegentesten, so groß zocken tue ich mit der Kiste eh nicht mehr, da hätte nen 3600/3700er locker gereicht (ist für Musikbearbeitung gedacht wo ich gerne Reserven für Plugins habe, fuchse mich da aktuell ein).
Extrem heiß wurde es bisher nur mit prime95 (In-Place FFTs) mit 87-90 Grad, was mir unter Dauerlast eindeutig zu viel wäre, auch wenn der Prozzi bis 95°C ausgelegt ist und sich dann drosseln soll. In Cinebench R20 kommt es dagegen knapp über 70 Grad, egal ob im Single- oder Multicore-Test. Kommt drauf an, ob es in den nächsten Jahren durchoptimierte Mainstream-Software abseits künstlicher Benchmarks und Stabilitätstests geben wird, die 10+ physische Cores effizient nutzen können wird.
Erst dann mache ich mir Gedanken, um ggf. eine hohe, thermische Dauerlast zu vermeiden. Die CPU soll schon einige Jahre ohne schleichenden Hitzetod halten.
Cubase nutzt bei mir 10 oder 11 Cores von den 12 "echten" Kernen laut Taskmanager, finde das bei Audio, Video und anderem CPU-intensivem Kram heutzutage schon mal einen recht guten Anfang.

TL;DR
Würde nienienie nen 3000er Ryzen mit dem Stockkühler betreiben, auch wenn der mitgelieferte Wraith Prism für Stocklüfter-Verhältnisse "gut" sein soll, aber halt kein Vergleich zu einem dicken Kühler ist, den man da ins Gehäuse reinhaut; die Physik spielt ja eine kleine Rolle dabei. Zumal es lächerlich ist, mehr für ne CPU auszugeben und dann ausgerechnet einen Billiglüfter zu nehmen. Meine wirklich "billig", nicht "günstig".
 

parats'

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Würde nienienie nen 3000er Ryzen mit dem Stockkühler betreiben, auch wenn der mitgelieferte Wraith Prism für Stocklüfter-Verhältnisse "gut" sein soll, aber halt kein Vergleich zu einem dicken Kühler ist, den man da ins Gehäuse reinhaut; die Physik spielt ja eine kleine Rolle dabei. Zumal es lächerlich ist, mehr für ne CPU auszugeben und dann ausgerechnet einen Billiglüfter zu nehmen. Meine wirklich "billig", nicht "günstig".

Genau das ärgert mich immer. War es nicht immer so, dass für den super tollen Support die Boxed-Version gekauft werden musste, auch wenn man nie den stocked Kühler verwendet hat. Wieso nicht einfach generell die CPUs ohne Kühler verkaufen und die Differenz einsparen und optional für alle uninformierten das Kühler als Aufpreis anbieten.
 
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Evtl. wollen das die Kunden so? Sprich, bloß kein weiteres Geld ausgeben, sondern fast ausschließlich in die CPU investieren.

Die Wärmleitpaste oder das Pad ist bei den beigelegten Kühlern (immer?) halt schon angebracht, setzt die CPU in den Sockel, ziehst da bestenfalls eine Folie herunter und drückst den Stockkühler nur drauf. Ein paar Schrauben rein und gut ist.
Ich scheue mich selbst immer beim Zusammenbau von neuen Rechnern und habe immer noch ein bißchen Bammel vor jedem Aufsetzen eines anderen als dem Boxed-Kühler. Was bisher auch als Nicht-Spezzi unbegründet war. Bisher "nur" drei Rechner selbst gebaut, dabei nie irgendwelche Pins beim Prozessor verbogen oder etwas mit Gewalt probiert.

Ist keine Raketenwissenschaft, wenn man das in Ruhe macht.

Aber vllt. ist es genau DAS, warum die Praxis so betrieben wird? Sprich, manche Kunden sind schon überfordert (die 400+ Euro nur für eine CPU auseben und nicht Mainstreamuser sind!), Standard-Retentionmodul/Halterung vom Mainboard und dann die Klammern vom 3rd Party-Kühlkörper zu schrauben oder haben es so eilig, das Mainboard mit einigen Komponenten oder sogar schon die gestecktem Kabel im Case zu haben, nur um dann zu realisieren, dass noch die Backplate fehlt ... was dann je nach Gehäuse schwer bis unmöglich ist, das nachträglich zu machen. Ist dann doch ein recht hohes Risiko, 1+ kg an Gewicht des Kühlkörpers z. B. gar in der Senkrechten ins eingebaute Case zu stopfen. Bei den Kräften und dem Gewicht reicht eine kleine Unachtsamkeit, dass da was vom Sockel abreißt.

Boxed-Kühler sind ja idR eher kompakt und iirc deutlich leichter zu montieren. Der Ärger bei der High-End CPU kommt dann erst später, wenn die Leute was anspruchsvolles daddeln und die Flugzeugturbine angeht oder die CPU sich wegen zu hohen Temps drosselt, um der thermischen Notabschaltung zu entgehen.
 

parats'

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Deswegen die Komponente Kühler prinzipiell 1:1 trennen und optional dazu verkaufen. Die Differenz kostet der Kühler. Hat den Vorteil, dass alle Leute die den sowieso weglegen keinen Müll rumfliegen haben.
 
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@Outsider: Du bist echt merkbefreit. Lern mal Temperatur, und Watt als Energieabgabe zu unterscheiden. Dass der Stock-Cooler kein Wundergerät ist stand nie außer Frage. Du hast mit "Ryzen wird echt heiß" angefangen und das ist angesichts der Leistungsaufnahme unter Last einfach eine falsche Aussage, da sich Leistungsaufnahme und Kühlbedarf zwischen den meisten CPUs aktuell ohnehin nicht großartig unterscheiden (65W bis 95W langfristige TDP bei den SKUs die viel verkauft werden). Die Unterscheidung findet anhand der Leistung und der Leistung pro Watt statt. Das bestimmt die Wärme die abgeführt werden muss.

Meine Kritik an Deiner Aussage war, dass sie nichtssagend ist. Wenn man Deinen Maßstab anlegt, dann gilt die gleiche Kritik für alle CPUs und darunter noch am wenigsten für die Ryzen 3000er Serie. Eine solche Aussage ist halt vollkommen wertlos. Dass ein dicker Add-On Lüfter besser ist als Stock-Lüfter hätte hier niemand erwartet. Trotzdem sind die Stock-Lüfter von AMD so gut, dass man sie im Gegensatz zu denen von Intel tatsächlich auch ernsthaft nutzen kann wenn man das Geld für einen Add-On Lüfter nicht ausgeben will. Ob einem das zu laut ist oder nicht ist dann eine vollkommen subjektive Sache.
 
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so ein bullshit, wenn ein 3k ryzen 50 grad im idle hat, wird er echt heiß!
Was gibs denn da zu diskutieren? scheiß egal ob er 10 oder 100 kerne hat, scheißegal wie effizient er ist und wie viel watt er pro Rechenoperation vorbraucht.

ob man die Hitzeentwicklung aufgrund der Mehrleistung gerne in kauf nimmt ist doch ne komplett andere Baustelle. es gibt nun mal schon ewig da Dreieck aus preis Leistung und Hitzeentwicklung und irgendwo muss man meistens Abstriche machen... du kannst dir ja gerne ne theoretische 100 core cpu die ja aber nur "150grad" heiss wird ins gehaeuse packen weil sie ja so effizient ist (10x cores und nur dreifache hitze), Physik und so bla, aber nicht jeder hat gerne ein kleines Heizkraftwerk unterm Schreibtisch...

50 grad im idle finde ich auch fucking heiß, punkt. meine cpu wird im idle 22 Grad warm....
 
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Das hat Bootdiskette doch schon längst beantwortet:
Aber okay: Unter Volllast zieht ein 7700K laut https://www.computerbase.de/2019-07/amd-ryzen-3000-test/4/ 118 Watt (ganzes System) und ein Ryzen R5 3600 133 Watt, was dann 15 Watt wären. Dabei ist der Ryzen R5 3600 halt auch gut 50% schneller im Multicore, 1% schneller im Singlecore sowie mit 6 Kernen/12 Threads statt 4 Kernen/8 Threads ausgestattet. Und laut Computerbase ist er mit 81°C im Test auch mal geschmeidige 10°C kühler als der von dir genannte i7 7700K mit 91°C.

Hervorhebung durch mich. Du kannst gerne einen Laptop-Prozessor oder auch etwas Kartoffelsalat in dein Gehäuse setzen aber wenn du Leistung willst dann wird jede CPU etwas wärmer, egal ob AMD oder Intel. AMD ist hier aktuell halt etwas besser, d.h. bei gleicher Leistung kühler.
 
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so ein bullshit, wenn ein 3k ryzen 50 grad im idle hat, wird er echt heiß! […]
Also … äh … okay. Es sind halt auch 105W TDP. Dass man da beim Stock-Kühler keine Wunder erwarten darf ist klar.

Davon abgesehen ist die Temperatur auch erstmal egal solange das Teil nicht zu heiß wird. Alles im zweistelligen Bereich ist eigentlich safe für CPUs und GPUs. Nicht präferiert, aber safe. Nicht umsonst zielen die meisten Silent-BIOSe auf eine höhere Steady-State Temperatur im Austausch gegen weniger Lautstärke.

Unter gleichen Bedingungen gemessen ist auch der 3900X (105W TDP) ziemlich genau 10 Grad kühler (unter Last) als der 9900K (offiziell 95W TDP). Also wenn wir jetzt mal annehmen, dass die Ryzen 3000er Serie heiß ist … und die TDP-Definitionen sich ungefähr entsprechen … was sind dann die Intel CPUs? Sie haben bei grob gleicher Leistung stets die höhere effektive Leistungsaufnahme, daher auch höhere Temperaturen und eine geringere Effizienz pro Watt (Multicore).

Jeder kann selbst bestimmen was er als heiß definiert, logisch. Aber in Bezug auf Verlustleistung die aktuell in diesem Aspekt besten CPUs als "heiß" zu bezeichnen wenn es nicht besseres gibt ist einfach bizarr.
 
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du willst es einfach nicht verstehen oder?
für mich (und viele andere auch) sind 50 grad im idle (mit einem entsprechenden hochwertigen kuehler) einfach to much, scheiss egal weiviel cores, ob intel, amd, tdw, effizienz, physik usw.)
 
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Dann schraub dir halt eine schwächere CPU in den Rechner. Die Hitze bei AMD zu kritisieren wenn ein leistungsschwächerer Intel sogar um 10 Grad heißer wird (unter Last, was imo deutlich wichtiger ist als idle, aber du kannst sicher auch Vergleichswerte für idle finden) ist halt etwas daneben.
 
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du willst es einfach nicht verstehen oder?
für mich (und viele andere auch) sind 50 grad im idle (mit einem entsprechenden hochwertigen kuehler) einfach to much, scheiss egal weiviel cores, ob intel, amd, tdw, effizienz, physik usw.)

Drück Dich halt gleich klarer aus. Ich ging davon aus, dass wir noch von der Kombination mit Boxed-Kühlern reden und nicht von High-End Kühlern, da das die Kombi von Schaf war.

Ich stimme dir zu, dass 50°C im Idle mit NH-D15 nach zu viel klingt. Mein R5 3600 hat ca. 29°C im Idle (gleicher NH-D15, aber mit Flüssigmetall plus gut belüftetes Gehäuse). Eine CPU mit 95W TDP sollte unter keinen Umständen 50°C im Idle haben wenn ein guter Kühler drauf ist. Das liegt dann aber mE nicht vorrangig an der Hardware selbst oder ihren Fähigkeiten sondern an den Rahmenbedingungen.

Minimales Nachjustieren sollte einen da bei einem 3900X schon auf 40°C bringen. Eine kurze Recherche sagt mir, dass ein Teil auch mit dem ganzen BIOS-Fuckup von der Startphase zusammenhängen kann. Ein BIOS-Update könnte da entsprechend auch noch ein paar Grad bringen. Es gibt da auch einige Videos in denen die Einstellungen erklärt werden. Siehe z.B. hier https://www.techpowerup.com/forums/threads/ryzen-9-3900x-voltage-and-temperature.257295/
 
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Falls es euch noch nicht aufgefallen ist zieht der Intel bei Computerbase mal eben geschmeidige 20 watt mehr.

Wohingegen er hier: https://www.techspot.com/review/1871-amd-ryzen-3600/
Gleichauf ist mit dem ryzen 3600.


Mein Ryzen 3600 wird beim prime 95 torture test mit stock kühler mal eben 92°C heiss. Maximum ist laut AMD 95°C. An dem punkt sind dann die clock speeds auf allen cores ~350-450 mhz niedriger als was mit stock settings bei "max boost clock" möglich ist.

Aber hey ja, ihr habt vollkommen recht! Eigentlich ist das garnicht heiß!!! 92°C und massives thermal throttling zeigen nur wie toll effizient der ryzen eigentlich ist!!!

Kann man sich nicht ausdenken sowas...
 
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Aber hey ja, ihr habt vollkommen recht! Eigentlich ist das garnicht heiß!!! 92°C und massives thermal throttling zeigen nur wie toll effizient der ryzen eigentlich ist!!!

Kann man sich nicht ausdenken sowas...

Junge, ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Ja, leistungsstarke CPUs werden heiß. Ist nun wirklich nichts neues.
Bei gleicher Rechenleistung wird AMD weniger heißt als Intel.
AMD liefert seine CPUs mit einem besseren Boxed-Lüfter aus als Intel.
Du hast also bei gleicher CPU-Leistung einerseits weniger Wärmeproduktion und andererseits eine bessere Kühlleistung, d.h. AMD wird weniger heiß als ein leistungsgleicher Intel, einfach weil sie in Sachen Architektur aktuell nunmal vorne sind.
Dass der Ryzen energieeffizienter als vergleichbare Intels ist hat auch absolut überhaupt nichts damit zu tun, wie heiß dein Modell genau wird.
 
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Die diskussion war aber nicht AMD vs Intel sonder Ryzen Stock Kühler vs Aftermarket. Und wer behauptet das ryzen nicht heiss wird hat halt einen an der klatsche wenn's unzählige benchmarks und usererfahrungen gibt die dem wiedersprechen.

Wie schon gesagt mein eigener ryzen wird mit stock kühler sogar SO HEISS, dass er massiv thermal throttling betreibt.

Ryzen wird fucking heiß und nen dicker aftermarket cooler regelt das. Mein erster post hier im thread stimmt immer noch zu 100%.
 

Das Schaf

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Wo auf den Bergen Schlösser wachsen
So kühler ist eingebaut.

Der Unterschied ist gigantisch.
Hättt ich beim zusammenbauen damals schon machen müssen.
CPU ist jetzt viel leiser und kühler.
Unter Prime belastung gehts nicht über 60 grad :ugly:
 
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