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hertzzahlen bei tfts

ShAdOw.

Guest
was bedeuten die hertzzahlen bei tft monitoren hab mir gestern den hyundai 18" l90d+ geholt und der bringt mir "nur" 75hz bei 1024x768 und des bild kommt mir zwar flimmerfrei aber irgendwie unscharf vor.. was hat es mit den hertzzahlen bei tfts auf sich und welche auflösung ist die optimale?
 
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normal bei tft sind 60 Hz.

waeren 60 hz bei nem crt heissen wuerde, dass das bild 60 mal die sekunde neu aufgebaut wird (und zwischendrin abdunkelt), bedeuten 60hz bei nem tft, dass ein pixel 60 mal die sekunde die message bekommen kann seinen status zu aendern. allerdings wird hier ein pixel nicht staendig neu gezeichnet sondern wirklich nur umgeschaltet falls noetig -> kein flimmern.
 

Thubb

Guest
Anmerkung:
Der Trend, vom 17-Zoll CRT auf einen dieser Grösse als LCD umzusteigen wirft immer wieder die Frage der dann optimalen Auflösung auf. Gerne will man die bisherige Auflösung von 1024 x 768 beibehalten. Das empfiehlt sich jedoch nicht! Ein 17-Zoll LCD sollte in der ihm eigenen physilalischen SXGA-Auflösung, also 1280 x 1024 betrieben werden. Es ist leider zu wenig bekannt, dass nur in der jeweils physikalischen Auflösung die Darstellung eines LCD (TFT) wirklich scharf ist.

soviel zu deinem schärfe problem...
 
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Original geschrieben von Thubb


soviel zu deinem schärfe problem...

wie bekomme ich die "physikalische" schärfe meines TFTs raus?
ist das automatisch die höchst mögliche auflösung?
 

ShAdOw.

Guest
hmm thx für infos schonmal jetzt stellt sich mir nur die frage ob 75hz bei 1280x1024 oder 60hz... ;)
 
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das ist im prinzip völlig egal, aber du kannst ja auf 75 stellen und hoffen, dass dadurch schlieren kleiner werden
 

Thubb

Guest
TFT-Displays benötigen keine hohe Refresh-Rate, da der Bildaufbau elektronisch geschaltet wird. Hier ist die Angabe der Reaktionszeit (auch Response Time (Antwortzeit) genannt) von grosser Bedeutung. Panels mit einer langen Response Time von grösser als 60 ms (Millisekunden) neigen bei schnell bewegten Bildern (Filme, Multimedia) zu Schlierenbildung, Nachziehen und Verdunkeln. Bei einer Reaktionszeit von kleiner als 40 ms sind auch schnelle Grafiken deutlicher und ungetrübt.
 
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also 40ms reichen imo noch nicht... ich hab hier einen 17" TFT mit 12ms reaktionszeit und selbst dort merkt man bei quake noch eine leichte verzögerung - kann aber auch daran liegen, dass ich nicht in der phys. auflösung gespielt habe...

zum zocken würde ich immer einen CRT empfehlen.

das mit der bildwiederhohlungsrate kann schon sein - aber höher wird wohl besser sein, da eine reaktionszei von 12ms theoretisch 83Hz bedeuten würden und somit das bild öfter als 60 mal pro Sekunde gesendet werden kann - hilft bei spielen best. auch
 
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die rekationsangaben in ms vom hersteller sind ohnehin in aller regel phantasieangaben die sich der hersteller hindreht durch unrealistische monitoreinstellungen und messung der wechsel, die die besten werte versprechen. vergleichen/ernstnehmen kann man das nur wirklich in unabhaengigen tests - und dort hab ich zumindest noch nichts von 12ms gehoert.
 

Thubb

Guest
für die, die es immer noch nicht glauben...

3. Vorteile von TFT

Die Vorteile, die sich aus dieser Technologie ergeben, liegen auf der Hand: Jedem Bildpunkt ist ein einzelner Transistor zugeordnet, der die Lichtdurchlässigkeit mit Hilfe der Flüssigkristalle steuert. Dadurch ergibt sich ein verzerrungsfreies Bild. Da keine Elektronenstrahlröhre benötigt wird, sondern die elektrischen Schalter direkt über die Grafikkarte angesteuert werden, schrumpft die Gehäusetiefe auf ein Minimum zusammen. Ein solcher Monitor findet auch auf dem kleinsten Schreibtisch Platz. TFT-Monitore geben keine Röntgen- und auch keine magnetische Strahlung ab, außerdem können Magnetfelder das Bild nicht verzerren. Durch die optimale Ansteuerung jedes Bildpunktes ist die Helligkeit und der Kontrast gegenüber einem CRT-Monitor enorm verbessert, zudem sind Farbfehler, bei denen sich der Blau-, Rot und Grünanteil eines Bildpunktes gegeneinander verschieben, bei einem TFT-Display nicht möglich. Die Bildwiederholrate, die bei CRT-Monitoren die Frequenz anzeigt, mit der ein Elektronenstrahl das Bild in einer Sekunde aufbaut, spielt bei TFT ebenfalls keine Rolle. Jeder Transistor schaltet einen Bildpunkt ein oder aus - ob er diese Aufgabe mit 70 oder 80 Hertz erfüllt, ist für den Betrachter nicht erkennbar.

und

Kleiner Tipp: in manchen Fällen erreicht man mit 60Hz allen Ernstes ein bessere Bilder als mit 75Hz, denn anders als bei der Röhre spielt hier eine hohe Hertz-Zahl keine Rolle.
 

Observator

Guest
Original geschrieben von Thubb
für die, die es immer noch nicht glauben...







in manchen Fällen erreicht man mit 60Hz allen Ernstes ein bessere Bilder als mit 75Hz,
Ich stelle mal die Vermutung auf, dass das daran liegt, dass der Bildschirm intern mit nicht mehr als 60 Hz arbeitet wodurch 75 Hz Aktualisierungsrate im Eingang effektiv eine noch niedrigere Frequenz ergibt.

denn anders als bei der Röhre spielt hier eine hohe Hertz-Zahl keine Rolle
Das ist falsch falls er analog angeschlossen ist. Eine niedrige Bildwiederholfrequenz bedeuted eine größere Verzögerung bis der Ist-Zustand im Rechner auf dem Bildschirm ankommt. Bei 60 Hz beträgt die durschnittliche Verzögerung hierdurch etwa 8 ms.
Dazu kommt bei TFT-gesteuerten Flüssigkristallflachbildschirmen noch die Reaktionszeit der Kristalle. Die Angaben vom Hersteller kommen wie schon gesagt wurde normalerweise unter sehr realitätsfremden Bedingungen zustande, eben um den Verbrauchern die darauf schauen einen möglichst niedrigen Wert präsentieren zu können und um nicht schlechter als die Konkurrenz darzustehen die ebenfalls unter realitätsfremden Bedingungen die Ansprechzeit ermittelt.

Bei einer Reaktionszeit von kleiner als 40 ms sind auch schnelle Grafiken deutlicher und ungetrübt.
Bei einer Aktualisierungsrate von 25 Hz bedeuted 40 ms in etwa, dass das Bild gerade eben noch vollständig vom vorherigem zum jetztigen verschwimmt bevor schon wieder das nächste angezeigt werden soll.
25 Hz ist soweit ich weiss auch als die kleinste Frequenz, für die man davon ausgeht, dass eine Bildfolge als Bewegung anstelle einer Folge von Einzelbildern wahrgenommen wird.

Der Unterschied in shootern zwischen 100ms und 30ms Ping ist gut bemerkbar, ebenso wie der Unterschied zwischen 25 und 40 fps(=Hz) zumindest dann wenn der Monitor ein Röhrenmonitor ist und damit auch in der Lage das Bild ebensoschnell zu verändern.

Die Nachleuchtzeit der Phosphorschicht von Röhrenmonitoren liegt im Mikrosekunden Bereich, deswegen gibt es auch bei den funktionierenden keine ungewollten Schlieren.

Ob man das glauben mag oder nicht, Flüssigkristallmonitore haben gegenüber Röhrenmonitoren nicht nur Vorteile sondern auch noch andere Nachteile neben dem höheren Preis und der festen internen Auflösung.

Dieser (englische) Artikel ist sehr lang und enthält ein paar interessante Dinge.
 
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