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Heim-Netzwerk einrichten, Gedanken bzgl. NAS

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Ich würde gerne ein vernünftiges Heimnetzwerk einrichten.

Das bedeutet:
Ich will einen zentralen Datenspeicher, eine NAS mit Raid 5, bevorzugt mit 5-7 Platten mit je 2TB.
Auf diese NAS sollen dann natürlich diverse Computer Daten speichern und lesen können, das würde entweder über Ethernet oder WLAN laufen.
Zudem sollen die Daten der NAS an einen TV gestreamed werden können (deshalb der riesige Speicherplatz, da sollen Filme in Full HD abgelegt werden).

Nun stelle ich mir die Frage, wie ich die NAS am besten aufsetze und wie ich die Verbindung an den TV (d.h. das Mediacenter) geschickt hinbekomme.

Momentan ist für das Mediacenter ein Rasberry Pi mein Favorit, der kann recht problemlos zwischen NAS und TV vermitteln soweit ich weiß (mit xbmc).
Die NAS selbst geht mit Rasberry Pi wohl eher nicht, da der Anschluss über USB einfach zu langsam wäre um die ganzen Daten vernünftig zu managen. Ein Cluster von 5 RPi mit jeweils nur einer angeschlossenen Festplatte wäre denkbar, hat jemand Erfahrung mit so etwas? Alternativ würde ich wohl eine fertige NAS kaufen müssen, gibt es dabei etwas zu beachten bzw. besonders empfehlenswerte Modelle?
 
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rasp pi mit xbmc das aufs nas zugreift sollte funktionieren.

hab sowas änliches wie du willst seit n paar monaten, nur halt nicht verteilt sondern im pc
xbmc ist manchmal etwas störrisch wenns um auflösung umschalten per xbmc geht, ebens stellt das xbmc ab und an die passthrough audioausgabe von WASAPI auf directsound um.
ansonsten ist xbmc ne tolle sache.

blu rays kannst du aber so nicht abspielen, dazu bräuchtest du powerdvd 12ultra oÄ. auf rasp pi geht da glaub ich noch nicht.
 
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Wie mache ich das mit der nas am geschicktesten? Die fertigen in die 5 Platten passen kosten ein Vermögen, sowas geht sicherlich günstiger, oder?
Habe darüber nachgedacht das auch über ein RPi zu machen. Geht das von der Performance her? Ich müsste dann einen raid5 über USB an ein einzelnes RPi hängen. Mit NFS (Windows 7 kann ja endlich drauf zugreifen, Samba ist also nicht mehr nötig) dürfte die Performance zwar akzeptabel sein aber da gibt es bestimmt bessere Möglichkeiten, oder?
 

Annihilator

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Nimm doch einfach ein kleines Gehäuse und bau ne stromsparende CPU ein. Mainboard mit 8x S-ATA und du machst mit Linux ein Software-RAID.
Günstiger und performanter als so ein fertiges NAS.
 
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hab ja schon angedeutet, das bei mir der nas im pc drinnen ist.
grund war unter anderem , wie du schon schreibst, das geld. außerdem hab ich neben dem pc nix was wohl in nächster zeit hd abspielen soll und kann.
ein nas mit '5-7' schächten kostet wohl so 300-500€, ohne platten.
von lacie gibts eins mit 5 x 2tb für schlappe 970€... allerdings keine angabe welcher plattenhersteller verwendet wird.

ich hab mich dann fürn gigabyte ga-77x-d3h mainboard entschieden und 4 x 2tb im raid 5 drangehängt. platten sind 2tb hitachi 7k3000, die ham zusammen 440€ gekostet, auch nicht billig, aber günstiger wie son nas.

von der rasp pi performance her 'müsste' das gehen - ein 1080p film mit h264 setting high 4.0 und cq 20 hat im mittel etwa 10Mbit/s (filme mit ruhigeren bildern vllt 5Mbit/s) plus audio, DTS MA hat 1.5Mbit/s. Macht 1.4Mb/s. peak beim high 4.0 sind 25Mbit/s + DTS MA sinds 26.5Mbit/s. also 3.3Mb/s.
am USB sollte das also funktionieren mit dem streamen.
zeugs von der pi aufn nas kopieren wird aber ne qual.

warum aber usb? du willst doch nicht den nas klotz ins wohnzimmer neben die rasp stellen? warum nicht übers lan unds nas in irgend ne ecke? musst halt n kabel hinziehen.
hab mir beim bau meiner wohnung cat7e kabel unterputz verlegen lassen, genau aus dem grund. der router und switch krempel liegt nun in der abstellkammer.

ich würds also so machen: pi an den fernseher mit nem xbmc und per lan vom nas versorgen. alterntive nas in pc integrieren (falls das in frage kommt)
encoden von den blurays aufm pc

wie es übrigens mit tv karte und xbmc aussieht bin ich mir grad nicht sicher, sowas fehlt mir auch noch. letztens wurden fast alle avr plugins beim xbmc deaktiviert weils nicht richtig funzt.
 
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NAS im PC selbst drin geht nicht, das Ding soll schon extra stehen.
RPi und USB falls ich den RPi als NAS nutzen, denn dann muss ich die Platten ja direkt an einen RPi dranhängen (der sonstwo stehen kann und den 2ten RPi der als Mediacenter läuft mit Daten versorgt).

Die Frage wäre also, ob ein RPi plus ein paar USB-Platten die mit Hilfe des RPi zu einem raid5 geschaltet werden schnell genug ist um als NAS zu funktionieren (wobei "schnell genug" in dem Zusammenhang ~10MB/s sein dürfte, damit dauert das rüberschieben von großen Daten zwar ewig aber es ist gerade noch so erträglich).
Alternativ würde ich dann wohl ein Mainboard mit 6 SATA-Anschlüssen anschaffen müssen und eine billige CPU draufpacken, d.h. einen zweiten Minimalrechner bauen und den als NAS nutzen. Der könnte dann über ein GBit Ethernet angeschlossen werden, so dass der Zugriff von Rechnern auf die NAS mit maximaler Plattengeschwindigkeit laufen kann.

Also so stelle ich mir den prinzipiellen Aufbau vor:
Code:
    HDMI                LAN         LAN  | PC 1
TV ------ Mediacenter ------ NAS --------| PC 2
                                         | PC 3
                                         | ...

Mediacenter ist dann wohl ein RPi mit xmbc.
NAS ist entweder noch ein RPi, eine fertig gekaufte NAS oder ein minimaler Selbstbau-PC, da bin ich noch etwas unentschlossen.
Wenn die NAS noch ein paar rudimentäre Internetdienste laufen lassen könnte (Mumble Server, FTP Server, IRC Client) wäre das eigentlich perfekt. Das wird dann allerdings mit einer gekauften kaum gehen, oder? D.h. effektiv habe ich die Wahl zwischen RPi als NAS (super günstig, dafür dank Plattenanbindung über USB sehr langsam) oder günstigem PC (teurer, dafür flexibler und viel schneller). Passt das so?
 
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jo. klappt so.

fürn pc als nas wär dann vllt http://www.freenas.org/ was
allerdings irgend n raid5 fähiges board, cpu, netzteil, gehäuse, ram ~200€, 6x 2tb ~500-600€
 
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ja weil itunes so gut h264 in 1080p abspielt. troll!

wenn man filme über itunes wil:, xbmc istn airplay device. dann brauch man das schrotto apple tv ding nicht.

kann es doch in 1080p abspielen. Und alles in >720p bekommt man eh nur in h.264
 
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Apple Scheiß kommt mir nichts in Haus :deliver: Abgesehen davon versagt es im wichtigsten Teil, nämlich der NAS. Einfach nur Sachen vom Rechner auf den TV zu steamen wäre ja total noobig, da kann ich sie auch gleich auf dem Rechner anschauen.

Das wichtigste ist die NAS, die dauerhaft unterschiedlichen Rechnern Zugriff auf den massiven Datenspeicher bieten soll. Dass man, wenn man sowas hat, "zufällig" bequem auf einen TV streamen kann ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.
 
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Shihatsu

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Ich fahr daheim sowas mit nem Synology NAS und nem Raspberry auf dem Plexberry läuft. Und das NAS kann alles hier erwähnte. Und hört mir bitte auf diesen unerträglich peinlichen apfeltroll zu füttern.
 
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Ich habe mir mal meinen Vorrat angeschaut und hier liegt noch ein Intel-Board mit 6 SATA Anschlüssen herum. Das ist auch raidfähig, d.h. ich werde mir damit wohl einfach meine NAS selbst bauen. Statt dem onboard-raid nehme ich aber wohl eher ein Linux-Kernelraid, letztendlich dürfte das aber recht egal sein.

Was noch fehlt: Netzteil, RAM, CPU, Festplatten, Gehäuse.
Hat jemand konkrete Vorschläge was ich da jeweils für meine Selbstbau-NAS anschaffen sollte?
 

Annihilator

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Was für einen Sockel hat das Board denn?
Als Platten würde ich mir die WD Red mal genauer anschauen, die würde ich momentan zumindest für ein NAS kaufen.
 
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du bist dir aber den 24/7 Stromverbrauch bewusst wenn du älteres dektop mainboard nutzt mit entsprechender cpu?

hab mir wegen dem notebook desaster meines vaters jetzt
http://www.mini-tft.de/xtc-neu/prod...9BU-HM67--Mainboard--Mini-ITX--Sockel-G2.html

das gekauft ein G2 Sockel Mainboard zum ausschlachten des notebooks.. hat immerhin 6 Sata anschlüsse (5+1esata) und kann mit Sandybridge mobil cpus betrieben werden dürfte also im idle unter 20 watt bleiben.
 
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Müsste das mit dem Stromverbrauch nicht gehen wenn ich einen kleinen niedrig getakteten Celeron draufsetze, der ja dann auch noch grob 99% der Zeit im sleep verbringen würde?
 
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Kenn die desktop Celerons nicht aber ich glaube kaum das das System unter 60Watt gehen wird mit dem desktop Mainboard dazu.


Ich würde mich eher umschauen nach
Systemen wie AMD E Serie APUs (mit Bobcat Kernen) oder Intel Celeron 847
beide haben onboard cpu und schlucken im idle um die 12Watt - 18Watt
Mainboards mit CPU gibts ab 80€ musst nur bissel suchen im Boards mit ausreichend SATA Slots zu bekommen.
 
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Habe mir mal die Atom Boards angeschaut, die sind echt nett :) Mit sowas könnte ich mir auch den RPi sparen und das streaming direkt von der NAS aus erledigen, die Boards kommen ja meist mit HDMI-Ausgang. Allerdings müsste die Kiste dann direkt neben dem TV stehen, was nicht unbedingt ein Vorteil ist.

Außerdem scheinen die ganzen tollen Atom-Boards für ~100€ nur wenige SATA-Anschlüsse zu haben, ich hätte schon gerne mindestens 6 davon. Konnte leider bisher nur ein Atom-Board mit 6 SATA Anschlüssen finden, das kostet dann aber auch gleich 200€ :(
 
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Raid5 wäre np, das geht ja auch problemlos über Software. Nur die 6 Ports sind wichtig (bzw. notfalls würden auch 4 reichen, wenn ich die Systemplatte über USB anschließe und damit dann alle 4 für den raid nutzen kann, bei 3TB Platten komme ich dann ja trotzdem auf 9TB insgesamt, das sollte reichen).
 
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Finger Weg von Atom und Celeron 847 wenn du dich doch dazu entscheiden solltest über HDMI zu schauen weil bei FullHD kacken die ziemlich ab unterstützen beide keine hardwarebeschleunigung bei der h264 decodierung.
Das machen die AMD APUs deutlich besser...
Und 4 SATA Slots sollten ja nun kein Problem sein.

https://www.alternate.de/html/product/ASUS/E45M1-M_PRO_inkl._AMD_E-450/929768/? 132€
5sata + 1esata und GigabitLAN
FullHD fähig sogar Blurays ohne Probleme

https://www.alternate.de/html/product/ASRock/E35LM1_inkl._AMD_E-240/1017066/? 52€
4x sata und Gigabit LAN aber nur ein Kern also für mehr als NAS wird der nicht taugen da wird also alles übers Netzwerk laufen müssen.
 
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Der Asrock single core sieht richtig beeindruckend aus. Das Ding ist kaum teurer als ein Rasberry Pi und kann extrem viel mehr, oder sehe ich da was komplett falsch?

Ich glaube aber dass ich das streaming doch auf einen RPi auslagern werde, einfach schon damit die NAS nicht neben dem TV stehen muss (und weil ich schon immer mal einen RPi haben und sinnvoll einsetzen wollte, so aus Prinzip). Entsprechend wäre Atom dann doch machbar. Da wohl auch nichts gegen das AMD-Gegenstück spricht wird es letztendlich über den Preis entschieden. Danke für die links, Steep :) Sehe ich das richtig, dass die Intel Atoms den RAM direkt verbaut haben, während man ihn bei den AMDs noch dazukaufen muss?

Wie versorgt man das am besten mit Strom? Ein "richtiges" PC Netzteil wäre ja total überdimensioniert, wenn es beim AMD E-240 oder E-450 plus 4-5 WD Red Festplatten bleibt, oder?

Wenn es dann doch eine "große" NAS wird (also effektiv ein home server), was kann man denn noch weiteres schönes damit anstellen? Mir fallen bisher ein:
- TV streaming (wobei unbequem da Server nicht im Wohnzimmer stehen soll)
- Musiksteuerung (Musikanlage über Server steuern, z.B. mit Smartphone als Fernbedienung)
- privater und sicherer Dropbox-Ersatz mit effektiv unbegrenztem Speicherplatz
- Mumble, FTP, IRC, VPN und Webserver
- dedizierter Server für eine LAN (wobei das bei modernen Spielen eigentlich total egal ist)

Und noch eine technische Frage:
Wie würdest ihr an die Datensicherheit der NAS herangehen? Ich schwanke zwischen folgenden vier Lösungen:

a) Einfach ein raid5, fertig. Bietet Sicherheit gegen Ausfall einer Platte, allerdings keinen Schutz vor Dummheit beim löschen und so ein raid5 kann einem auch mal um die Ohren fliegen, wirklich sicher ist es ja nicht. Dafür würde ich "nur" eine Platte für Redundanz opfern müssen, relativ sicher ist es trotzdem.

b) Ein Array aus raid1 (erst mal dann wohl mit nur 2 Platten, sobald die voll sind werden 2 weitere Platten drangehängt etc). Ist deutlich sicherer als das raid5, mit raid1 kann ja kaum etwas schief gehen, dafür verliere ich 50% des Speicherplatzes (was momentan noch recht egal ist, da bei 6 SATA Anschlüssen dann 3 raid1 möglich wären, was 9 TB Gesamtspeicherplatz bringt, das ist nicht so toll wie die maximalen 15 TB bei raid5 aber reicht auch für die nächsten paar Jahre wohl locker).

c) Gar kein raid sondern einfach nur "normale" Festplatten, die dann über ein backup-skript einmal pro Woche gespiegelt werden. Das bietet effektiv die gleiche Redundanz wie raid1 und kostet mich genausoviel Speicherplatz, aber die Spiegelung erfolgt nicht sofort sondern zeitverzögert, so dass man auch Benutzerfehler (z.B. versehentliches Löschen von Daten) noch korrigieren kann. Angenehmer Nebeneffekt: Ich kann ganz problemlos ein Rasberry Pi statt eines Atoms benutzen, da ich die Platten dann einfach über USB einhängen kann. Beim wöchentlichen backup ist die Geschwindigkeit ja egal und für den "normalen" Zugriff auf eine einzelne Platte reicht mir die USB-Geschwindigkeit.

d) Genauso wie c), nur dass das backup auf ein Bandlaufwerk erfolgt. Das würde alle SATA Anschlüsse für HDs frei lassen, die ich dann je nach Speicherbedarf einfach zukaufen und verbauen kann. Leider habe ich absolut keine Ahnung was bei Bandlaufwerken momentan so halbwegs kostengünstig machbar ist und ob das überhaupt lohnt ... die cardriges sind ja schön günstig, die Laufwerke dazu scheinen aber auf Amazon 4stellige Beträge zu kosten :eek: Das kann doch nicht sein, oder?
 
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Suche einfach nach mini-itx NAS gehäuse da gibts es diverse auch mit ausreichend internen hd bays und inklusive angemessen dimensionierte netzteilen zwischen 100-200 watt kosten aber alle deutlich über 100 die ich so erspähen konnte

Alternativ ein einfach sowas wie das hier http://direkt.jacob-computer.de/lc-...124&adProd=1&gclid=CL6N6um6ibYCFQq5zAodXBEAag holen da passen jetzt nur ein slim optisch und 2,5" HD rein das packst halt einfach ein Festplattengestell von einem tower daneben und legst strom und sata nach draussen ... sieht dann nicht schön aus aber soll ja auch nicht im Wohnzimmer stehen^^
Wobei in dem Fall das 75Watt netzteil zu eng bemessen sein könnte für die 12 Volt schiene der Platten

Zu den Atomboards
Ja das liegt an Intel die haben irgendwelche verqueren nutzungsbedingungen für Atoms deshalb haben zb.
Die Sache mit dem Ram
Dann nur sehr wenige PCIe lanes (glaube 2 waren es)
idR keine Digitalausgänge fürs Bild.
dennoch gilt im vergleich zum e-240 etwas weniger verbrauch und als dualcore deutlich schneller (die Frage ist nur ob das was bringt bei einem NAS only).
Das schlimme ist ja auch das ein e-450 genauso viel schluckt wie der e-240 aber dem Atom dann überlegen ist.
 
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Als Gehäuse nehme ich einfach eine Schuhbox oder sowas :ugly: Die NAS steht ja sowieso nur in der Ecke rum, das muss nach nichts aussehen.

Der AMD E-350 macht einen guten Eindruck:
http://www.amazon.de/Asrock-E350M1-...BOZG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1363729364&sr=8-1
Kostet nicht viel und bietet immerhin einen dual core. Das sollte locker reichen. Dazu dann noch 2x2GB RAM (4 insgesamt sollten mehr als genug sein, oder?) und das System steht.

Zur Plattenaufteilung: Ich werde wohl über LVM die 4 SATA-Anschlüsse nutzen, um einfach 4 (bzw. erst mal 2, dann später erweitern) Platten linear hintereinander zu hängen, als ein großes logical volume. Insgesamt bietet das bis zu 12TB (4x3TB), das sollte erst mal reichen.
Dazu werde ich die gleiche Plattengröße als USB-Platten dranhängen, auf die wöchentlich ein Backup gespielt wird. Die verschwenden dann keine wertvollen SATA-Anschlüsse und für das Backup ist die Geschwindigkeit egal, das kann ruhig über USB laufen.
Dazu kann ich den Plattenplatz dank LVM wirklich vollkommen beliebig erweitern, mit einem wilden mix aus HDs den ich mir einfach frei aussuchen kann, ohne dass irgendwas zueinander passen müsste. Das Backup ist genauso unabhängig und kann aus beliebigen Platten bestehen.

Gibt es irgendeine bessere (d.h. günstigere) Backup-Lösung als einfach nen 2ten Satz Festplatten dranzuklemmen?
 
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Raid 6 und dann ohne Backup.

Die Warscheinlichkeit das mehr als 2 Platten gleichzeitig aussteigen ist doch sehr gering .. wohnungsbrand zb. und dann hilft dir ein Backup in der gleichen Location auch nix mehr.
Dank dual core hast auch genug Leistung für diesen Modus.
Sollten dann aber 5 Platten sein. Board hat ja 5 Anschlüsse.
 
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Raid ist aber eigentlich kein Ersatz für ein backup :) Es kann ja nicht nur Plattenausfälle geben, ein einzelner betriebssystemseitiger read/write bug und das komplette raid array ist zerschossen und gerade bei sowas wie raid5 oder raid6 dann quasi unmöglich wieder herzustellen. Wenn man ein wenig googelt sieht man auch Foren voll von Leuten die durch sowas alle Daten auf dem raid System verloren haben und ich selbst habe es schon 2 mal (allerdings glücklicherweise nicht bei meinem eigenen System) mitbekommen, wie ein raid5 auseinandergefallen ist.
Wenn dann würde ich lieber sowas wie raid 10 nehmen, das hat dann allerdings wieder keinerlei Vorteile gegenüber der Lösung mit einem wöchentlichen Backup, also kann ich mir den raid auch gleich sparen und stattdessen bequem einen cronjob laufen lassen. Bzw. das Backup ist eigentlich sogar besser, weil ich selektiv Bereiche ausklammern kann die keine wichtigen Daten enthalten und die Backup-Platten dann evtl. deutlich kleiner als die Datenplatten sein dürften.

Gibt es nicht irgendwo ein günstiges Bandlaufwerk, das TB-Bänder beschreiben kann? Es kann doch nicht sein, dass die alle 2000€ kosten ...
 
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Kleines Update:

Es wird nun ein AMD System, weil es evtl. doch direkt zum Streaming eingesetzt wird.
Rein kommen vorerst nur zwei 4TB Platten, die über ein LVM zusammengeschaltet werden.
Zudem wird wöchentlich ein Backup-Skript laufen, dass die Daten auf einen Satz externer Festplatten (über USB angebunden) sichert. Die stehen ausgeschaltet neben der NAS und werden nur für das wöchentliche Backup aktiviert, das ganze automatisch zeitgeschaltet (und mit angegliedertem integrity-Test).

Noch offener Punkt: Gehäuse. Momentan tendiere ich dazu, einfach selbst irgendwas aus Holz zu basteln. "Richtige" NAS-Gehäuse sind irgendwie verdammt teuer, oder? Eigentlich brauche ich ja nichts anderes als einen Metallrahmen in den das Board und 4 Platten passen. Kennt da jemand eine halbwegs günstige Alternative oder sollte es doch der Eigenbau werden?
 
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Puh, Holz ist ein ziemlich guter Wärmedämmer, das würd ich eher nicht machen.
 
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bei 16watt tdp sollte kühlung nicht so das problem sein
 
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Es werden noch 4watt pro Festplatte hinzukommen :ugly:
Naja notfalls wird sich noch irgendwo ein altes Desktop-Gehäuse auftreiben lassen, die µATX-Boards passen ja überall rein und der hat dann auch genug Festplatteneinschübe. Besser als 150€ für ein Raidcase zu zahlen ist das auf jeden Fall, insb. da das Gehäuse echt total egal ist weil die NAS unsichtbar hinter irgendeiner Ecke verschwindet.

Hat eigentlich hier jemand Erfahrungen mit ownCloud? Das sieht ja ziemlich mächtig aus.
Wie ist es z.B. mit WebDAV Freigaben, könnten die NFS-Freigaben ersetzen?

Noch etwas zur Festplattenaufteilung: Da ich sowieso kein Raid nutzen möchte sondern, um einfache Erweiterbarkeit zu gewährleisten, LVM einsetzen werde spricht eigentlich nichts dagegen, die Systempartition direkt auf die erste Datenplatte zu packen und dann einfach den Rest der ersten Platte zusammen mit den anderen in LVM zu einem großen Volume zusammenzufassen, oder? Eine alte Platte als Systemplatte einzubauen wäre eigentlich nicht weiter kompliziert, rumliegen habe ich hier noch genug, aber die würde dann einen wertvollen SATA-Anschluss blockieren ...

€: Die Lösung aller SATA-Probleme :deliver: http://www.amazon.de/CSL-Controller..._3?s=computers&ie=UTF8&qid=1365672350&sr=1-3&
Eigentlich total simpel ... hätte ich auch früher drauf kommen können.
Dann verwandle ich meine uralte IDE Notebook Festplatte einfach in die Systemplatte und haue sie an den IDE-Anschluss und habe selbst beim billigsten Board noch 4+2 SATA Anschlüsse frei. Mit backup auf externe USB Platten bietet das also bis zu 18TB an Platz für die LVM-Konfiguration. Das dürfte wohl so schnell nicht voll werden :ugly:
 
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ob das gehäuse aus beton, holz oder stahl ist, ist egal, man will ja mit luft kühlen und nicht per wärmeabstrahlung vom gehäuse...hatte mal ne ganze weile einen k7-1200Mhz in irgend ner einkaufsbox rumstehen. angeschaltet hab ich ihn indem ich die powerswitchkontakte mit ner schraube gebrückt hab.

mh, die datentransferraten können da schon ganz schön lausig werden. bei meinem vorherigen board hat man deutlich gemerkt wenn daten zwischen zwei controllern verschoben wurden. uralt ide notebookplatte wird halt auch nen lahmes system werden.
naja upgraden kannste immernoch wenn dir das zu langsam ist
 
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Naja am IDE würde ja nur die Systemplatte und sonst nichts hängen, idealerweise dürfte auf die im Betrieb so gut wie gar nicht zugegriffen werden und dann ist es total egal an welchem controller sie hängt, oder?
 
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alles vom system ist halt krückenlahm vom booten bis runterfahren. swap file auf eine der schnellen und fest ist wohl klar.
wir gesagt, probiers aus (:
 
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Krückenlahm? Auf der Notebook-Platte lief früher auch mein Linux System, langsamer als damals wird es schon nicht sein und das war erträglich :)

Alternativ bin ich auch am überlegen, einfach einen 32gb usb stick zu kaufen und den als "Systemplatte" zu nutzen. Ist zwar auch langsam, dafür leise und sehr stromsparend.
 
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Du hast USB3 Anschlüsse also kannst auch halbwegsschnelle Sticks nehmen
 
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Ich habe auch noch ein schickes Gehäuse gefunden:
Herstellerseite, Review
Eigentlich habe ich ja geplant den Server notfalls in einen Schuhkarton zu bauen aber für 80€ sieht das Ding echt genial aus und es hat mir auch einen kleinen Nerdgasm verpasst, das Geld werde ich wohl investieren :)

Das dürfte auch das Plattenproblem endgültig lösen, denn mit 4 SATA auf dem board selbst und einer Steckkarte mit noch 2 mehr kann ich eine der 6 bays und Anschlüsse für die Systemplatte opfern und die verbleibenden 5 bays und Anschlüsse reichen für meine Datenplatten. Die E350 Boards kommen i.d.R. nur mit USB 2.0, d.h. es wird dann wohl doch eine interne Platte. Kleine SSDs (32GB) sind ja auch recht bezahlbar und reichen für ein Debian-System mehr als aus.

Das genaue Mainboard wäre jetzt noch zu klären. Ich tendiere zu
dem hier von Asrock. Günstig und der E350 ist schnell genug. Was mich ein wenig stört ist die aktive Kühlung, eine passive Lösung (plus Gehäuselüfter auf 3V setzen für ein komplett lautloses System) wäre mir lieber.
Das hier von Asus wäre prinzipiell besser, ist leider etwas zu groß (µATX statt Mini-ITX, passt also nicht in das tolle Gehäuse).
Eine mögliche Alternative kommt in Mini-ITX, würde also perfekt passen. Er ist allerdings nur über die Amazon Warehouse Deals verfügbar und irgendwie habe ich dabei Bauchschmerzen ... wie sicher ist es denn, bei sowas einzukaufen?
Ich könnte auch in die andere Richtung gehen, mit einem C-60 Board wie diesem hier. Noch etwas langsamer als der E-350 aber dafür nochmal stromsparender, komplett passiv gekühlt und es kommt sogar direkt mit 6 SATA Anschlüssen, d.h. ich brauche keine Erweiterungskarte. Spricht irgendwas gegen den C-60 (außer dass man einen DVI->HDMI Adapter braucht für den TV)?
 
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Das Gehäuse wär auch was für mich wenn ich meinen nachfolge PC baue einen miniitx mobil i7 mit 4 kernen und 45Watt TDP und meiner GTX670 der dürfte dann im idle ~30Watt schlucken wobei 15Watt von der Graka kommen.

Hab ein Kollegen der hat ein C-60 Netbook.. schafft sogar HD Videos und immernoch deutlich schneller als mein 1kerner Atom Netbook.
 
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