Fernschrei Sex

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Mal was ganz neues: Ein open-world shooter von Ubisoft. :mond:

Reveal Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=-IJuKT1mHO8

Plus was man halt sonst so auf YT findet.

Fand FC5 und ND ja nicht so pralle, v.a. weil die Gegner langweilig waren und bei FC5 noch dazu kam, dass die Spielewelt zu aufgeblasen war. Bezüglich Gegner könnte es diesmal wieder rocken, mit niemand geringerem als Gustavo am Start. :cool: Aber das "wir ham die größte Welt aller FC" lässt mich doch erstmal skeptisch sein.

Ansonsten erwarte ich nicht allzu viel neues. Muss nix schlechtes sein, wenn Story und Charaktere rocken kann auch das altgediente Gameplay Spaß machen. Aber dass es mich flashen wird erwarte ich nicht.

Kaufen tu ich es mir natürlich so oder so. :deliver:
 

Misfit

Casino Port Zion
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teil 3 war ja noch ein ganz cooler neuanfang, aber danach war es wirklich nur noch mehr vom gleichen.
fand ja das neue ghost recon noch am besten von dem ganzen ubi copy&paste kram.
 
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Ich fand Teil 2 am besten. Ab Teil 3 wurde das irgendwie kitschig.

PS: Far Cry hat irgendwie was mit Better Call Saul, oder? Erst Nacho, dann Gus?
 

pinko

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Ich fand schon Teil 3 scheiße. Schon die erste Stunde war völlig bescheuert. Danach kam der bekannte Ubi-Müll.
Der Teil in Montana hätte mich vom Setting her gereizt, aber es sah in Gameplay-Videos halt auch wie immer aus.
Hätte mal wieder Bock auf nen "richtigen" Shooter dieser Art.
 
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Spiele zwar selten Shooter, aber Far Cry 3, 5, Primal und New Dawn fand ich ganz cool. Zwar Ubi-OW-Collectatron in Reinform, aber gelegentlich kann ich mir die schon gut geben. Bin daher dem neuen Ableger nicht grundsätzlich abgeneigt, aber wenn dann wohl eher irgendwann mal für eine schmale Mark :deliver:
 
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Ich habe mir das letzte Woche mal geholt und ein wenig reingezockt. Nach ca. 15 Stunden Spielzeit habe ich das Gefühl, ein wenig reingeschmeckt zu haben. :ugly:

Die Spielewelt ist wirklich riesengroß. Da bin ich nach wie vor skeptisch ob das nicht ein Overkill ist. Aber mal sehen. Ich bin im Moment jedenfalls richtig angefixt und es macht ordentlich Spaß. Gefällt mir deutlich besser als der fünfte Teil, was einerseits am Setting liegt (Karibik sagt mir mehr zu als Montana), andererseits hat man die gravierendsten Schwachstellen des Vorgänger korrigiert: der Spieler selbst ist wieder eine richtige Figur, kein Gordon Freeman und die Gegner sind keine austauschbaren heulenden Rotznasen. Genau genommen hat man bisher keine Gegner, die dem Spieler gegenüber persönlich in Erscheinung getreten sind, aber wie gesagt ich bin noch relativ am Anfang und angesichts der Story ist das ja auch okay. Ansonsten gefallen mir die Personen, die da so rumlaufen.

Gut ist auch, dass man nicht von Anfang an sofort die fettesten Wummen und Angriffshubschrauber in die Hand kriegt, sodass man in Null Komma Nix ganze Dörfer einäschern kann. Da scheint man von FC5 gelernt zu haben. Wobei ich langsam gerne mal ein gescheites Gewehr hätte, renne immer noch mit der M16 rum.
 
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So, ich habe es durch. Gesamtspielzeit 46 Stunden, wobei ich nicht alle Stützpunkte erobert habe und ganz sicher nicht alle depperten supply drops und ambushes gemacht habe. Hauptkritik ist erwartungsgemäß: Es ist einfach viel zu groß, jedenfalls für das, was es bietet. Die Reihe braucht mE ganz dringend ein knackiges downsizing: Mehr Fokus auf die Hauptstory und weniger Scheiß außenrum. Zumindest wenn der Scheiß außenrum auch weiterhin immer nur mehr vom gleichen ist, nämlich repetitive, immer gleiche Miniquests ohne jedweden Tiefgang. Am Ende laufen sämtliche Jobs, die man machen kann immer nur auf "fahr nach X und leg fünf bis acht Leute um" hinaus. Auch diese Special Ops Missionen laufen immer nach exakt demselben Schema ab. Bringt doch mal ein wenig Abwechslung rein.

Am schlimmsten war aber, dass auch die Missionen der Hauptgeschichte total billo waren. Erstens: Die Missionen sind, wie das ganze Spiel, viel zu einfach (bis auf das Finale in Esperanza); das gilt auch für die Stützpunkte: fast alle Wachen stehen immer nur da und starren ununterbrochen in eine Richtung, so dass man die bequem der Reihe nach umlegen kann. Da waren wir in Far Cry 3 schon weiter. Nebenbei bemerkt: Die mächtigste Präzisionswaffe war bei mir die Beretta 9mm mit Schalldämpfer, Rotpunktvisier und panzerbrechender Muni. Rotzt präzise alles und jeden per Kopfschuss um. Scharfschützengewehre dagegen alle Dreck.

Und zweitens: Es passiert quasi nie irgendwas Unvorhergesehenes oder kommt mal sonst irgendeine Dynamik auf. Beispielsweise diese Mission, in der man einen Konvoi überfällt. Da klappert man erst schnell drei Wegpunkte ab um Verbündete abzuholen, dann legt man sich auf die Lauer, schießt den Konvoi zusammen (was kaum zwei bis drei Minuten dauert dank der eigenen übermacht), dann guckt man in den Laster und die Uschi sagt noch "Jackpot" und das war es dann. Das Ganze spiel auch keinerlei Rolle für den weiteren Verlauf der Geschichte. Also sorry, aber auch in Sachen Missionsdesign waren wir da im dritten Teil schon weiter.

Ja schade. Spaß hat es schon gemacht, aber das Spiel hängt halt schon sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Habe mir gestern auch das erste DLC geholt und nach ca. einer Stunde ausprobieren würde ich es mir nicht nochmal holen. Würde atm nicht sagen, dass ich mir einen siebten Teil holen würde. Mittlerweile ist die Reihe selbst für mich zu sehr durch.
 
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