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Erfahrungen zu Linux Systemen

The_Company

Guest
Ich arbeite bei Red Hat, also ist für mich Fedora das bessere System als Ubuntu. :o

Windows halte ich für ernsthafte Entwicklung von dem, was ich mache, völlig ungeeignet. Schon alleine, weil ich den Source Code von den Systemlibraries nicht hab und somit nicht debuggen kann. Geschweige denn kann ich nen Kernel Developer fragen, wenn ich nen Problem hab. Bei Linux mach ich das im IRC.
 
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Lieber Company. Ich weiß, wie man Software kompiliert. Ich komme mit den libraries zurecht. Natürlich verwende ich sofern es geht die Pakete der entsprechenden Distri. Ab und an aber kommt man ums Kompilieren nicht herum. Das macht mir nichts aus, im Gegenteil, es macht mir eher Spaß.

Aber dann und wann wünscht man sich doch mal ein einfacheres System. zB wenn ein Binary seit Jahr und Tag funktioniert, dann der liebe Admin aber ein Update einspielt und das besagte Binary plötzlich seine libs nicht mehr findet. Das ist sehr ärgerlich. Besonders, wenn der Antrag bis 21:00 Uhr dieses Tages eingereicht werden muß. Und sowas kommt leider vor.

Mein Punkt ist allein folgender:
Ich bin Physiker, und auch wenn ich mich gerne mit PCs beschäftige, manchmal will ich wirklich nur Daten auswerten/Diss schreiben/etc. In diesem Fällen ist es mir sch***-egal, ob es eine sinnvolle Antwort auf die Frage "Warum geht das nicht" gibt oder nicht, ich will diese Frage gar nicht stellen müssen.

Mir ist einfach kein OS bekannt, das einfach nur funktioniert. Weder Linux, noch Windows.
 

The_Company

Guest
Was Du schilderst ist weder ein Windows- noch ein Linux-Problem, es ist ein Sysadmin-Problem.

Wenn Du nen Sysadmin hast, der Dir wichtige Dinge von Deinem PC weglöscht, ohne Dich zu fragen, dann kann Dir nichts helfen, dann muss der Sysadmin weg.
Andererseits kann es auch sein, dass es Dein Job ist, dafür zu sorgen, dass der Sysadmin weiss, was er deinstallieren darf und was nicht. Dann ist es Dein Problem, ihm das zu sagen.

Aber eine vernünftig gemanagete Paketverwaltung deinstalliert nicht einfach irgendwelche wichtige Software. Und schon gar nicht irgendwelche Libs. Das passiert _nie_.
 
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Ja, manchmal ertappe ich mich selber dabei, das ernsthaft in Erwägung zu ziehen :-(

Company: Na klar ist das vor allem ein Admin/User-Problem. Aber nicht nur. Updates werden bei uns nur über die offiziellen Repositories durchgeführt. Und überhaupt, daß es sowas wie Libraries gibt, finde ich schon nicht optimal. ich verwende zB KDE, muß aber wegen irgendwelchen Abhängigkeiten auch ein paar gnome-libs installieren. Soetwas finde ich schon rein von der Logik her albern.
Aber egal. Kommen wir doch nochmal auf den Grund unserer Diskussion zurück. Der Comic oben. Du hast diesen abfällig als nicht der Realität entsprechend dargestellt. Und das ist einfach falsch, wie ich Dir in meinen Beispielen näherzubringen versuchte.
 

The_Company

Guest
Libraries gibt es um Platz zu sparen. 2000 Programme x 2.5MB libc sind 5GB, die ich spare auf der Festplatte. Und die gleiche Menge spare ich bei nem (Sicherheits-)Update. 150 laufende Programme x 2.5MB sind 375MB im RAM, die ich spare. Und das ist nur libc. Ich denke da kommt noch mal mindestens das 3-fache dazu durch andere Libraries, wahrscheinlich signifikant mehr. Ohne Libraries wär ich out of RAM, und ich hab nur den Browser offen.

Und Paketmanagement bedeutet, dass Du dem System sagst, welche Libraries Du brauchst. Also machst Du entweder aus Deinem eigenen Programm nen Paket und installierst das, dann sagt das System "Halt, die Lib deinstallier ich mal net, die braucht das Programm noch" oder Du pinnst Libraries, die Du brauchst. Dann sagt das System "Halt, der User will genau die Lib noch haben, also lass ich se drauf."
Wenn Du nat"urlich gar nix von dem machst, sagt das System "Keiner braucht die Lib, weg damit" und Du bist der Depp.

Und ja, das Comic ist so gut wie ein Comic bei dem jemand weniger Hartz 4 kriegt und dann "FUUUUUUUUUUU" macht. Keinen Plan haben, nur Bullshit labern und sich dann beschweren halt.
 
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