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Beamer für das Wohnzimmer?

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Ja, habe ich.

Die Soundanlage habe ich letztendlich günstig gewählt:
Denon X1200 - super zufrieden, kann einfach alles was ich brauche.
5x Denon SC-M40 - ebenfalls super zufrieden, sie sind zwar "klein" (im Vergleich zu Standlautsprechern, natürlich groß im Vergleich zu Brüllwürfeln) aber klingen verdammt gut für den sehr geringen Preis und sind auch noch brauchbar einfach ins Wohnzimmer zu integrieren. Für mein Heimkino brauche ich einfach nicht mehr. Und wenn ich irgendwann mal "ernsthaft" Musik hören will kann ich mir immer noch 2 fette Standlautsprecher kaufen (und sie über die Zone 2 des AVR auch vernünftig und komplett getrennt vom Heimkino betreiben). Die Denons sind nur im Doppelpack zu kaufen, d.h. ich habe noch einen "übrig". Falls du zum gleichen Lautsprecher-Setup greifen willst kann ich dir meinen 6ten überlassen, dann müsstest du "nur" 2 Paar bestellen.
Subwoofer Klipsch RW 12 - ebenfalls sehr zufrieden, wobei das Ding schon echt riesig ist. Zum Glück ist das Zimmer groß genug und bei Filmen bebt die ganze Wohnung ;)

Als Projektor hatte ich erst einen BenQ W1110, den ich leider zurück schicken musste. Der Regenbogeneffekt war sehr, sehr störend. Ansonsten ein tolles Gerät, wenn du keinen Regenbogen siehst würde ich diesen empfehlen.
Jetzt habe ich einen Epson TW5300. Der Schwarzwert ist nicht ganz zo toll wie beim W1110, die Farben kommen mir auch nicht ganz so perfekt vor (allerdings kann ich das evtl. noch mit den Einstellungen tweaken, damit habe ich noch nicht viel herumgespielt) aber beides ist noch mehr als gut genug - und er hat keinen Regenbogen, das ist das mit Abstand wichtigste. Für 200€ weniger finde ich den TW5300 sehr, sehr gut. Der wird auf jeden Fall behalten, das 3fache für einen "besseren" LCD-Beamer (da DLP für mich ja leider nicht geht) hinzulegen lohnt sich imo auf keinen Fall.
 

Shihatsu

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Magst du mal nen Foto spendieren? Und wie hast du das Streaming-Problem mit deinem Server gelöst?
 
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Bisher ist es nur provisorisch aufgestellt, d.h. die Lautsprecher stehen auf kleinen Stühlen und der Beamer auf einem Regal anstatt unter der Decke. In ein paar Tagen, wenn alles "richtig" eingerichtet ist, kann ich gerne mal ein Foto machen, jetzt bringt es glaube ich eher wenig.

Das Streaming-Problem wird "gelöst", indem ein RPi als dediziertes Media Center zugekauft wird. Das hängt dann via HDMI am AVR und der Server kriegt gar keine GUI und macht auch nichts mit Video oder Audio, er stellt einfach nur die Daten zur Verfügung. Ist nicht genau das, was ich wollte, aber letztendlich soherum kaum teurer als wenn ich eine Soundkarte für den Server kaufen würde aber deutlich unkomplizierter - plus ich trenne Server und Media Center, was ein wenig sicherer ist. Langfristig könnte ich dann sogar darüber nachdenken, den Server ganz abzuschalten und die Medien-Festplatten einfach über USB an den RPi zu hängen.
 
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Und wenn ich irgendwann mal "ernsthaft" Musik hören will kann ich mir immer noch 2 fette Standlautsprecher kaufen (und sie über die Zone 2 des AVR auch vernünftig und komplett getrennt vom Heimkino betreiben).

Kannste, brauchste aber nicht. Du kannst ja beim AV einstellen das wenn du auf "Musik" bei der Fernbedienung drückst nur Stereo hast. Sprich dann würden nur die LP links & rechts + SW angesprochen. Bei "Movie" haste dann wieder Dolby Surround oder was du willst. Kannst natürlich auch Musik mit Dolby hören, was dir besser gefällt.

Ich hab mir neulich einen Center gegönnt. Klingt gleich viel besser.

Auf deine Bilder bin ich auch gespannt. Hauptsache du bist soweit zufrieden und das grübeln hat sich gelohnt.
 
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Die Sache ist, das Musik mit Regallautsprecher und Sub wohl nicht ganz so perfekt klingt wie mit 2 Standlautsprechern. Deshalb eine Zone für 5.1 für Filme mit Regallautsprechern und eine andere Zone mit 2.0 rein für Musik mit perfektem Stereodreieck. Falls ich das jemals brauche, ich glaube nicht dass es wirklich nötig wird, bisher bin ich auch für Musik mit 2.1 zufrieden ;)

Center sind wohl allgemein nicht "gut": Man will eigentlich, dass im Film der Center exakt den gleichen Klang hat wie die Frontlautsprecher. Optimal ist es also, wirklich exakt die gleichen Boxen zu nutzen (und nach THX-Standard ist das sogar Pflicht). Nur lässt sich meist ein Standlautsprecher oder ein großer Regallautsprecher rein praktisch nicht als Center einsetzen. Deshalb haben sich diese flachen Lautsprecher als Center etabliert - nicht weil sie klanglich besser wären sondern weil sie praktischer ins Wohnzimmer zu integrieren sind.
Ich kann bei meinem Setup recht problemlos einen "normalen" Lautsprecher als Center nehmen und bin nicht auf einen flachen angewiesen. Deshalb habe ich bewusst einen Denon SC-M40 als Center verwendet und gerade keinen flachen (der hübscher ist aber akustisch aufgrund der Bauart nie genau "passt").

Insbesondere der Übergang von Standlautsprechern zu flachem Center muss ziemlich komisch klingen, wenn Stimmen von links über die Mitte nach rechts wandern. Jedenfalls in der Theorie laut AV-wiki, ich selbst habe es natürlich noch nicht getestet.
 

Shihatsu

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Da hast du jetzt aber einiges mit gefährlichem Halbwissen durcheinander gebracht.
ERstmal gibt es keinen THX-Standard. Es gibt verschiedene Level der THX-Zertifizierung, von denen einige durchaus mit Brüllwürfel-Sets zu erreichen sind, die einen völlig anders aufgebauten Center als die Fronts haben:
http://m.teufel.de/heimkino-thx/system-8-thx-ultra-2-5.1-set-cinema-p10097.html
Oder noch schlimmer, Soundbars die THX-Zertifiziert sind (gibt es zum Glück NOCH nicht).
Das ist natürlich völliger kokolores und Welten von sowas hier entfernt:
http://www.thx.com/professional/cin...pecifications/speaker-layout-and-baffle-wall/
Sowas hier geht auch eher in dir von dir beschriebene Richtung:
http://www.de.onkyo.com/de/features/thx-i-s-plus-28778.html
Aber eines ist diesen ganzen Dingen gemeinsam: Sie halten die Kriterien für die THX-Zertifizierung ein - und das unabhängig von der Form des Centers. Das erreichen sie durch die Einhaltung der Frequenzgänge, die müssen nämlich SEHR eng beieinander liegen (nein, die müssen NICHT identisch sein). Sehr einfach ist das übrigens durch die Auswahl der Tieftöner zu erreichen, daher setzt man da im Allgemeinen bei den höherwertigen Sets auf gleiche Membranen.
So wichtig der Center auch ist (fürs Heimkino wichtiger als Rears und Sub) - wie "gut" der Center auf die Fronts abgestimmt ist macht nur den Bruchteil eines Bruchteils des Heimkinoerlebnisses aus.
Die Aussage mit dem "flachen" Center = doof ist halb richtig, halb falsch. Es gibt da eine feine Geschichte, die nennt sich Dapolito-Anordnung - da wird die flache Bauweise des Centers, gerade beim Wandern, zum deutlicehn Vorteil. Und wenn sich Center und Standboxen auf einer Ebene befinden ist auch eine "normale" Anordnung kein Problem. Sind sie nicht auf einer Ebene kann man wunderbar mit einem Anwinkeln des Centers Abhilfe schaffen. Wenn man jedoch die handelsübliche Aufstellung im üblichen Wohnzimmer betrachtet, wird die Tehorie von dir plötzlich zur Praxis und versaut den Center etwas - aber eben nur marginal. Denn das wandern von Stimmen findet dann doch nur SEHR selten statt - und alles andere wird vom Center eh nur sehr zurückhaltend wiedergegeben.
Summa sumarum: Glaub nicht alles ungeprüft was im Hifi-Forum bzw. deren Wiki steht - ich kann die nubert-Seite wärmstens empfehlen. Denn im Gegensatz zu den hifi-foren-jungs sind das Profis, die dir für jede dieser Sachen Frequenzgänge, seitenlange Begründungen und Messungen um die Ohren hauen. Nichts gegen das hifi-forum, aber da ist eben nicht alles gold was glänzt ;)
 
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Niemand sagt, der Center müsse die gleiche Box sein wie die Mains - er sollte einfach aus der selben Reihe kommen. Und so hat eigentlich jeder Hersteller, der halbwegs Richtung Heimkino geht, zu jeder seiner Modelllienien einen passenden Center - mit den passenden Mittel- und Hochtönern sowie den selben Materialien.
Selbiges gilt dann auch für die Surrounds. Einzig der Sub muss nicht aus der selben Linie stammen.

Und sonst haben einige AVRs immer noch die Option eines Phantom Centers - hab ich aber noch nie getestet.
 
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Danke für die Infos, Shi ;) Auch bei gleichem Mittel- und Hochtöner soll es angeblich aufgrund der Bauweise durchaus Unterschiede geben, weshalb zumindest in der Theorie ein 3ter Frontlautsprecher besser sein sollte als ein "eigenständiger" Center, oder?
Wenn man diesen aber nicht vernünftig aufstellen kann dann ist ein spezieller Center, der flacher ist, natürlich besser. Aber wenn man die Möglichkeit hat, einfach einen 3ten Frontlautsprecher hinzustellen, dann bringt einem ein spezieller Center keinerlei Vorteile, das habe ich richtig verstanden, oder?

Dass der Center wirklich zu den Frontlautsprechern passt ist wohl auch - gerade bei halbwegs bezahlbaren Systemen - nicht unbedingt gegeben. Die Jamo 628 beispielsweise hat wohl einen grauenhaften Center, der gar nicht zu den ansonsten guten Standlautsprechern passt und bietet deshalb angeblich keinen guten Raumklang im Heimkino.

Wie gesagt alles Theorie, aber es erscheint mir zumindest plausibel. Dass die Einhaltung der "ausreichenden Gleichheit" von Center und Frontlautsprechern ganz trivial gegeben ist, wenn man einfach 3x das gleiche hinstellt, liegt auch nahe. Klar, wenn der Center "perfekt" gebaut ist dann geht es auch mit so einem, aber wozu die ganze Arbeit machen (und dabei mehr Geld ausgeben) wenn ich einfach einen ganz normalen 3ten Frontlautsprecher hinstellen kann (was, im Fall von Regallautsprechern, meist sehr günstig möglich ist)?
 
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Naja ob du Regallautsprecher + Subwoofer nutzt oder alles in einem als Standlautsprecher nutzt ist eine Frage des Geldes. Wir streben hier ja auch nicht den Perfekten Klang an, zumindest ich nicht.

Center, och du besser als vorher und klar hört man bei mir den Center raus, der ist ja auch mal eben ~15 Jahre jünger als die Standlautsprecher. Ich würde aber gerne die beiden alten gegen neurere ersetzen, ~250€ / Stück musste auch erstmal finden.
Erstmal kann man es so nutzen und ausgehend von dem Center das die SL einen genauso geilen Bass haben wäre der Subwoofer wirklich ein sparbar.

Ich hab neulich Tron Legacy geschaut, der Boden war am beben und die Nachbarn oben hab ich befragt, ob die irgendwas gehört haben. Haben sie. :D Kann man jetzt als gut oder schlecht sehen.

Ist bei mir noch nicht fertig und noch nicht so wie ich es gerne haben möchte, aber besser als vorher. Wird immer ein Stück besser.
 
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Danke für die Infos, Shi ;) Auch bei gleichem Mittel- und Hochtöner soll es angeblich aufgrund der Bauweise durchaus Unterschiede geben, weshalb zumindest in der Theorie ein 3ter Frontlautsprecher besser sein sollte als ein "eigenständiger" Center, oder?
Wenn man diesen aber nicht vernünftig aufstellen kann dann ist ein spezieller Center, der flacher ist, natürlich besser. Aber wenn man die Möglichkeit hat, einfach einen 3ten Frontlautsprecher hinzustellen, dann bringt einem ein spezieller Center keinerlei Vorteile, das habe ich richtig verstanden, oder?
Denke das kann man so stehen lassen, ja.

Dass der Center wirklich zu den Frontlautsprechern passt ist wohl auch - gerade bei halbwegs bezahlbaren Systemen - nicht unbedingt gegeben. Die Jamo 628 beispielsweise hat wohl einen grauenhaften Center, der gar nicht zu den ansonsten guten Standlautsprechern passt und bietet deshalb angeblich keinen guten Raumklang im Heimkino.
Wieso verlinkst du da ein Review, welches den Center in höchsten Tönen lobt? O_o Und dann noch von areadvd? :x
 
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Wieso verlinkst du da ein Review, welches den Center in höchsten Tönen lobt? O_o Und dann noch von areadvd? :x

Weil es das erste Review war das ich gefunden habe und ich es nicht (nochmal) gelesen habe :ugly:
War wohl dann das falsche. Über das Ding habe ich vor einer Weile ein anderes Review gelesen, das meinte, der Center sei besonders schlecht und die Standlautsprecher seien das einzig brauchbare an dem ganzen System. Was bei den Abmessungen von Center vs. Standlautsprecher wohl auch glaubwürdig ist.
Was ist allgemein schlecht an areadvd (naja okay, sie erkennen wohl einen mülligen Center nicht ;) )?
 

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Primär interessiere ich mich eigentlich erstmal für nen Beamer, und ob die Konstellation wie ich sie mir vorstelle überhaupt funktioniert. Sound ist dann nochmal ne separate Baustelle.

Gedacht wäre es bei mir halt primär zum zocken, Filme eher als netter Nebeneffekt.
Muss mich in die Thematik wohl erstmal näher einlesen..
 
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Beim zocken hast du im Wesentlichen eine zusätzliche Anforderung: Viele Beamer haben eine Verzögerung, d.h. das Bild baut sich etwas langsamer auf als auf einem Monitor. Diese merkt man wohl ziemlich schnell und sie ist auch sehr störend. Die meisten neueren Modelle scheinen damit aber kaum noch Probleme zu haben.

Epson TW 5300 und Benq W1110 scheinen die "Referenzen" im günstigen Segment zu sein, je nachdem ob man empfindlich auf den Regenbogeneffekt ist oder nicht. Der Optoma HD 26 kann es wohl sogar mit dem Benq aufnehmen und ist nochmal deutlich günstiger. Diese 3 kamen nach meiner Recherche als finale Auswahl heraus. Alle 3 bestellen und dann 2 zurück schicken ist dabei wohl die einfachste Möglichkeit.

Bzgl. Sound: Im HiFi-Forum gibt es ein "unter 900€-Set", im Wesentlichen habe ich mir genau das geholt (mit M40 statt M39 als Lautsprecher und mit einem etwas besseren Sub, weil mein Zimmer recht groß ist) und bin sehr zufrieden. Da das 900€-Set dort quasi Forums-Konsens zu sein scheint glaube ich nicht, dass man deutlich mehr herausholen kann, ohne viel mehr Geld auszugeben. Zum zocken ist Surround-Sound auch toll, d.h. obwohl es natürlich eine andere Baustelle ist würde ich mich wahrscheinlich auch dort orientieren.
http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&back=1&sort=lpost&forum_id=35&thread=68685
 
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Hast du dir denn jetzt ne Leinwand geholt?
Hätte hier aktuell weiße Raufasertapete.

Bestellen & zurückschicken ist normalerweise nicht so meins, aber naja mal sehen.
Wenns deutlich was bringt wäre ich aber auch bereit nochmal ne Ecke mehr zu investieren, Schmerzgrenze (Beamer) liegt eher so bei ~2k.
Aber wenn der Vorteil sowieso minimal wäre ist günstig natürlich gut.
 
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Probegesehen habe ich nur 2 (Benq W1110 und Epson 5300), aber angeblich gibt es bei DLP vom W1110 hin zum W2000 keinen besonders hohen Qualitätssprung; d.h. das Geld kann man sich wohl einfach sparen.

Vom Epson 5300 hin zu einem 2000er LCD Beamer gibt es dagegen wohl deutlichere Unterschiede. Der Sony 40 HW40 soll gut sein, Epson 6600 / 9200 ebenso. Man kann also ziemlich genau steuern, wie viel Geld man ausgeben will und da bringt es auch einen Mehrwert (insb. beim Schwarz-Level). Ich war allerdings mit dem 5300er schon so zufrieden, dass ich mir den Aufwand gar nicht mehr gemacht habe. Der 6600er kostet immerhin das doppelte und "doppelt so gut" ist das Bild sicherlich nicht.

Mit hineingespielt in meine Überlegung hat auch, dass gerade neue Technologien wie Laser-Beamer und LED-Beamer weiterentwickelt werden. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis so etwas wirklich bezahlbar markttauglich ist aber in ein paar Jahren könnte es durchaus passieren. Will ich jetzt wirklich 2000€ investieren, wenn ich in 3-4 Jahren evtl. einen viel, viel besseren Beamer für das Geld bekomme und mir eigentlich ein 600er jetzt auch reicht?

Allgemein lohnt probesehen, ob dir das Bild "reicht" kannst nur du wissen. Im Laden anschauen bringt nur was, wenn du da wirklich die beiden Modelle direkt miteinander vergleichen kannst und wenn sie dort vernünftige Lichtverhältnisse hinbekommen (was bei Media Markt nicht geht, man braucht also schon ein richtiges Fachgeschäft). Ich wollte auch eigentlich nicht zurück schicken (hatte nur den W1110 bestellt) aber der DLP-Regenbogen war leider nicht ertragbar :(

Bzgl. Leinwand: Noch ist der Beamer nicht in der finalen Position (Deckenhalterung). Sobald er "dauerhaft" eingeschraubt ist werde ich genau testen und abmessen, wie groß ich das Bild haben will, und dann wird eine perfekt passende Leinwand im Selbstbau fest angebracht. Ausziehbar muss es nicht sein, ich habe sowieso eine freie Wand.
Allerdings ist das Bild jetzt auch auf Raufaser schon vollkommen in Ordnung. Man sieht die kleinen Unebenheiten der Tapete vor allem bei hellen Szenen. Es stört allerdings nicht besonders stark sondern nur ein bischen und bei dunklen Szenen fällt es mir gar nicht auf. Deshalb habe ich es aktuell mit der Leinwand auch nicht besonders eilig.
 
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hmm klingt gut. bis auf regenbogeneffekt hat DLP scheinbar keinen wirklichen nachteil? dann wärs den versuch wohl wert, wenn das wirklich nur manche stört.

hast du den rest des raumes irgendwie abgedunkelt? dunkle wände oder so?
und wie breit projizierst du? Ich wollte eigentlich die gesamte länge des raumes (~4,80m) ausnutzen und käme mit 1,3er faktor dann auf bis zu 3,60m bildbreite.
ne fertige leinwand zu kaufen würde dann wohl sowieso schwierig.
 
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Genau das war auch meine Überlegung bzgl. Leinwand: Ich würde das Bild nur ungern durch die Leinwand einschränken, deshalb erst mal den Beamer genau so aufstellen wie ich will und das Problem mit der Leinwand lässt sich dann auch noch später lösen :) Dazu macht es mir Spaß, selbst ein wenig zu basteln und ganz nebenbei spart man bei einer Leinwand im Eigenbau auch noch Geld.

3,6m Bildbreite ist schon 'ne Hausnummer. Ich werfe es aktuell von ca. 4,5m und komme ohne Zoom auf eine Bildbreite von grob 3m. Sitzabstand ist 3,5m, da sind mir 3m Bild schon etwas zu viel (Kopfbewegungen links/rechts nötig um das ganze Bild zu erfassen). Wenn der Beamer an die Decke kommt werde ich ihn wohl etwas näher an der Wand platzieren (geht aktuell bei Tisch-Aufstellung aufgrund der Möbel nicht) und grob 2,5m als Bilddiagonale anpeilen (mit der Option, dank Zoom jederzeit zu vergrößern, falls ich es mir anders überlege).

Die Wände sind weiß und ich habe auch nicht vor, das zu ändern. Klar, wenn man ein "richtiges" Heimkino einrichten will dann wären dunkle Wände besser aber ganz so extrem sind meine Anforderungen an die Bildqualität dann auch wieder nicht. Das Streulicht merkt man schon ein wenig, d.h. Schwarzwerte sind nie absolut perfekt aber mich stört es nicht. Wenn der Beamer läuft ist der Raum bei einer hellen Szene allerdings taghell.
Rolläden sind natürlich Pflicht, "nur" Vorhänge reichen nicht. Auch wenn im Nachbarraum das Licht an und die Tür offen ist sieht das Bild deutlich schlechter aus, d.h. Abdunklung "von außen" ist wichtig, Streulich vom Beamer selbst dagegen fällt mir nicht wirklich negativ auf. Das liegt wohl daran, dass das Beamer-Streulicht nur bei hellen Szenen wirklich relevant wird aber da die sowieso hell sind macht es im Verhältnis zum sehr hellen Bild nicht viel aus. Und in dunklen Szenen, wo Schwarzwerte wichtiger sind, gibt es auch kaum Beamer-Streulicht. Ein bischen merkt man es, aber es ist noch akzeptabel. Der Beamer läuft generell im Eco-Modus und mit in den Einstellungen reduzierter Helligkeit. Viele Lumen sind total verschwendet, in einem dunklen Raum braucht man nicht viel Helligkeit.

Bei DLP vs LCD: Man sieht den Regenbogeneffekt wohl um so einfacher, je größer das Bild ist bzw. je näher man dran sitzt. Ich habe ihn auch nie im Zentrum des Bildschirms wahrgenommen sondern immer nur als "flackern" aus dem Augenwinkel am Rand des Bildes. Wäre das Bild kleiner gewesen hätte ich auch nichts bunt flackern sehen. Bei einem so großen Bild würde ich davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit gar nicht mal so gering ist, dass du davon was merkst.
DLP gegen 3 LCD wie bei den Epsons ist vom Bild her größtenteils gleichwertig, es gibt nur 2 relevante Unterschiede: Regenbogeneffekt und Schwarzwert.
Der Regenbogeneffekt ist klar, man sieht dank des Farbrads bei DLP vielleicht flackernde Farben. Bei mir wie gesagt regelmäßig aus dem Augenwinkel, wenn ich meinen Blick über das Bild bei kontrastreichen Szenen bewegt habe.
Bei Schwarzwert ist es so, dass dank der DLP-Technik bei einem schwarzen Pixel einfach kein Licht dort hin reflektiert wird, d.h. ein schwarzer Pixel ist "echt" schwarz (hat die Farbe der unbeleuchteten Leinwand). Bei LCD dagegen muss das Display abgedunkelt werden, was nie perfekt klappt, weshalb auch ein schwarzer Pixel ein wenig Licht abbekommt. Damit ist er deutlich "grauer" als bei DLP. Schlechte Schwarzwerte lassen das Bild, gerade bei dunkleren Szenen, verwaschen aussehen. Das merke ich auch beim Epson ein wenig, aber ich finde es ganz klar weniger störend als den Regenbogeneffekt.
Weil der Schwarzwert mit besseren LCD-Displays auch verbessert werden kann können hier die teureren LCD-Beamer durchaus noch Linderung verschaffen, anders als beim Regenbogeneffekt. Ist man empfindlich gegen diesen dann sieht man ihn quasi immer (solange man keinen 3-DLP-Beamer, die nicht wirklich bezahlbar sind, anschaffen will), auch der Griff zu einem teureren DLP-Beamer (mit Farbrad) wird da keine Abhilfe schaffen.

Das führt auch wieder zurück zum Raum: Da meine Wände weiß sind und weiß bleiben hat auch ein DLP-Projektor in meinem Raum keinen perfekten Schwarzwert. Er ist zwar sichtbar besser als beim LCD aber der Unterschied ist nicht so gewaltig, dass ich mir einen doppelt so teuren LCD-Beamer anschaffen wollen würde, nur um den Schwarzwert ein wenig zu verbessern (der aber selbst dann noch nicht auf dem Niveau eines DLP-Beamers wäre), wenn der weiße Raum das perfekte Schwarz sowieso nicht zulässt. Wenn ich in ein paar Jahren umziehe und einen "echten" Heimkinoraum (mit dunklen Wänden) einrichte kann da dann auch ein teurerer Beamer rein, aktuell lohnt es sich einfach nicht.

Bin bin übrigens gerade dabei, den Beamer und die Sound-Anlage so richtig zu feiern ;) Game of Thrones, Black Sails und Deadpool in HD sind toll. Ja, das Bild ist noch nicht genau wo ich es haben will, die Lautsprecher stehen noch nicht perfekt und die Einrichtung ist noch nicht fertig aber es macht schon jetzt einfach Spaß. Beste Investition seit langer Zeit :deliver:
 
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rollläden hab ich leider nicht. naja, es gibt ja auch ziemlich lichtdichte vorhänge. aber man liest doch immer, dass beamer mit >2000 lumen selbst für tageslichtbetrieb geeignet wären. reicht da "halbwegs dunkel" nicht schon aus?
 
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Wenn dir der Schwarzwert egal ist, ja. Und klar, wenn ich den Eco-Modus ausmache und mit vollen Lumen auf die Wand projeziere sehe ich auch ein Bild, wenn der Raum hell ist. Ich kann alles erkennen, "geeignet" ist es damit wohl. Es sieht aber scheiße aus, das ist das Problem ;)

Letztendlich kann der Beamer nur Licht nach vorne werfen, keine Dunkelheit. D.h. der dunkelste Punkt auf der Wand ist einer, der kein Licht vom Beamer abbekommt. In einem hellen Raum hat er dann die Helligkeit des Raums (bzw. etwas mehr bei einem günstigeren Beamer, da immer etwas Licht durchkommt - bei günstigen LCD besonders viel, günstige DLP sind etwas besser, teure LCos/LCD/DLP sind quasi gleichwertig und beide viel, viel besser als die Einsteiger-Varianten, ab grob 2000€ scheinen die Schwarzwerte unabhängig von der eingesetzen Technik wirklich gut zu werden). Wenn die Pixel daneben hell genug sind dann wird das Auge überlistet und es sieht trotzdem einigermaßen dunkel aus aber das funktioniert halt nur begrenzt. Beim Film schauen sieht es immer grauenhaft verwaschen aus, wenn Licht (von außen) im Raum ist, egal wie hell der Beamer ist. Graue Leinwände lindern dieses Problem, ich würde allerdings vermuten, dass sowas auch einen negativen Einfluss auf die Qualität der Farben haben dürfte.
Streulicht vom Beamer (bei weißen Wänden) selbst verursacht prinzipiell das gleiche Problem. Da ein schlechter Schwarzwert bei dunklen Szenen aber mehr auffällt als bei hellen und Streulicht vom Beamer bei dunklen Szenen natürlich deutlich weniger hell ist als bei hellen Szenen ist dieser negative Effekt zwar durchaus vorhanden, aber (meiner Meinung nach) nicht so schlimm wie Licht von außen.
Das ist auch der Hauptgrund, den Beamer im Eco-Modus zu betreiben: Weniger Helligkeit bedeutet weniger Streulicht.
 
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Etwas spät, aber wie versprochen die Bilder.

Erst mal ohne Beamer-Bild, so sieht die Front-Seite inkl. Lautsprecher-Setup aktuell aus:
uhIfXyu.jpg

Für den Center muss ich mir noch was überlegen, der Würel auf dem er steht ist nur eine Übergangslösung. Evtl. rückt auch der Sub einfach etwas nach links und der Center kann direkt da drauf. Allerdings klingt der Sub etwas weiter rechts besser als direkt in der Mitte des Raums. Es könnte auch auf ein 1x1 Ikea-Ding hinauslaufen, auf das ich ihn dann einfach packe.

Mit Beamer-Bild (im abgedunkelten Raum):
CSO5wWD.jpg

Die Breite des Bildes ist ziemlich genau 3 Meter, damit sollte die Diagonale irgendwo zwischen 130" bis 140" sein. Feinadjustierung des Bildes steht noch aus, wenn ich ganz fertig bin wird es auch präzise ausgemessen.
Auf dem Bild sieht es so aus, als hätte die Projektion eine "Delle", das ist aber nicht so. Ein interessanter effekt auf dem Foto ;)
Man sieht auch, dass das größte Problem die Reflexion an der Decke ist, durch die der Raum (trotz des sogar halbwegs dunklen Bildes) sehr hell wird. Das Wohlzimmer schwarz zu streichen ist aber keine Option, deshalb muss nun eine graue Leinwand her. Ich tendiere aktuell zum Selbstbau, man spart nicht nur sehr viel Geld sondern sowas macht mir prinzipiell auch noch Spaß.
 

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die regale etc. kommen aber noch an die wand?

danke für den bericht jedenfalls, sieht schon nicht schlecht aus und 3m diagonale ist schon einiges.
ich schätze fast dass es bei mir doch nicht auf nen beamer hinauslaufen wird. zum einen ist es zu kompliziert, den raum wirklich dunkel zu bekommen (hab keine rollläden), zum anderen wäre es halt eher 80% zocken 20% filme und ich glaub da bin ich in puncto bildqualität mit nem guten fernseher einfach noch besser dran..
 

Shihatsu

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Ist eigentlich gemacht für nen Blackscreen, aber die Beamer dafür sind schweineteuer, saulaut und nicht der den du schon hast. Mit Grau wirst du das nicht so ganz los werden. Was hälst du von ner teilschwarzen Decke?
 
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@Root: Die Regale sollen stehen bleiben, wenn sie an die Wand kommen würden wäre das Bild zu hoch. Aktuell startet es leicht unter Augenhöhe wenn ich auf dem Sofa sitze, das ist perfekt. Ich finde die Regalleiste aber auch am Boden praktisch, viel Stauraum ;)
Mit grauer Leinwand sollte es wie gesagt auch bei nicht komplett dunklem Raum passen. Wie gut das funktioniert kann ich berichten sobald ich eine habe (was aber wohl noch ein paar Wochen dauern wird).
Aber ja, zum zocken lohnt es sich wahrscheinlich nicht wirklich.

@Shi: Ja, die graue Leinwand wird es nicht ganz beheben. Aber wie du ja geschrieben hast ist ein Blackscreen-Beamer keine Option, zu laut und teuer. Deshalb eine leicht graue Leinwand, die hilft etwas und geht aber auch mit meinem Beamer. Das sollte ein brauchbarer Kompromiss sein.
Selbst ohne graue Leinwand finde ich die Deckenreflektion allerdings tolerierbar. Wenn der Raum dunkel ist passt das Bild schon, Filme lassen sich wunderbar genießen. Deshalb würde ich mir die Arbeit mit der teilschwarzen Decke nicht machen wollen. Außerdem würde mir die Freundin sonst auch an die Kehle springen. Es war schon schwer genug, sie von dem aktuellen Setup zu überzeugen. Die graue Leinwand soll auch vor allem helfen, dass man tagsüber das Bild besser sieht wenn ich den Raum nicht abdunkeln will. Denn die Freundin beschwert sich, wenn die Rolläden ständig unten sind ;)
 
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Denn die Freundin beschwert sich, wenn die Rolläden ständig unten sind

Verstehe ich nicht... nachts sind doch alle katzen grau :)

Haste mal drüber nachgedacht die Regale vorne eventuell umzusetzen (die beiden aufeinander und dann nach links) ? Weiß ja auch nicht wie hoch die sind, wäre eventuell einfacher wenn du das Bild weiter nach unten ziehst, damit die Decke nicht so hell erstrahlt. Bzw. kannste doch einfach testen bevor du dir ne graue Leinwand holst. Die Regal können ja erstmal im Bild sein, geht ja nur um die Decke. Sieht aber wohl nach was aus :)
 
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Ich hatte die Regale vorher nicht dort, d.h. es war einfach eine leere Wand. Das sieht sehr bescheiden aus ;) Außerdem ist es extrem viel verschwendeter Platz. So kann der Stauraum unter dem Bild gut genutzt werden, die Wand sieht nicht komplett leer aus (auch wenn die Regale ohne Bild natürlich nicht besonders hübsch sind) und ich habe was praktisches um die Lautsprecher drauf zu stellen.

Was ich allerdings machen will ist das Bild über eine Softwarelösung etwas zu verschieben. So ziemlich alle Kinofilme sind breiter als 16:9, d.h. wenn ich statt schwarzem Balken oben und unten einfach einen doppelt so breiten schwarzen Balken oben, dafür aber keinen unten habe, dürfte alles wunderbar sein.

Wie genau ich das meinem Kodi beibringe müsste ich aber noch rausfinden ;)
 
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Naja es gibt doch auch sicherlich Regale / Low-Boards die etwas niedriger sind um dort Sachen zuverstauen. Also wenn es besser mit der Beleuchtung der Decke ist ? Also meins hat 45cm höhe, das geht ganz gut weil ich ja noch Sachen drauf habe. Ist nur so eine Idee.
Dann viel Erfolg beim suchen :)
 
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