Häh, Mario, bist du die Tage irgendwie auf LSD? Lauter so komische Postings von dir.
Ein "Business-Notebook" zeichnet sich im allgemeinen Sprachgebrauch durch Robustheit, Zuverlässigkeit und wenig Schnickschnack aus.
Neo:
- N-Wlan bringt so gut wie nichts. selbst mit den immer noch wenigen n-Routern nicht. Aber lass ich mal als Vorteil gelten.
- Wer braucht eine "große" Festplatte im Notebook? Wenn wirklich mal, dann kann man die alte verkaufen und für 10€ mehr immer noch aufrüsten. Ich habe aber eher die Erfahrung gemacht, dass die Leute entweder schon bei 60GB nicht wissen wohin mit dem Platz oder eh eine externe mit mind. 500GB haben.
- Collect & Return spalt ein paar Euro. Die paar Euro sind einem im Garantiefall aber egal, Hauptsache man hat sein Notebook so schnell wie möglich wieder zurück (s.u.)
- Notebook-DDR2-RAM kostet nichts.
- HDMI-Ausgang wäre für mich persönlich ein MEGA-Vorteil, für die meisten Leute aber nicht. Business-Leute haben eh die Docking-Station (die es fürs LG wahrscheinlich nicht gibt?)
- Firewire kommt sehr drauf an. Stirbt in der Windows-Welt aber eher aus. Notfalls kriegt man für ein paar Euro eine Erweiterungskarte.
Auf der Feature-Habenseite hat das T60 u.a. das bessere Display, die bessere Tastatur, die viel bessere und stabilere Verarbeitung (dafür ist es schwerer), Dockingmöglichkeit und einen Wechselschacht (alles erfahrungsbasierte Behauptungen ohne mir dieses spezielle LG angeguckt zu haben).
Mir ist bei Notebooks aber die Gewissheit eines guten Services bis zu 30% des Kaufspreises wert. Bei Dell, IBM/Lenovo, Toshiba und Fujitsu-Siemens (Business-Sparte) weiß ich, dass der Service nicht nur kulant ist, sondern auch gut (das Notebook kommt wirklich heile wieder) und relativ fix (Wartezeiten über 2 Wochen sehr selten). Bei anderen Marken weiß ich, dass sie in der Regel beschissenen oder schlechten Service bieten (Asus, Acer, Medion, hp consumer, früher Sony,...), und bei wieder anderen - z.B. MSI oder auch LG - kann man es einfach nicht abschätzen, weil es nicht genügend Erfahrungen gibt.
Auch die Erfahrungen mit der generellen Ausfallsicherheit sind mir wichtig: Bei Apple z.B. weiß ich (seit der Massenmarktbedienung von Notebooks mit Intel-Hardware), dass meine Chance ein bald defektes Gerät zu erwischen bei ca. 20% liegt. Bei anderen Marken weiß ich, dass diese Chance sehr gering ist. Bei LG kann ich es nicht abschätzen.
Deswegen müsste ein nicht-Dell-IBM/Lenovo-FSC-Toshiba-Notebook schon viel, viel, viel mehr Funktionalität fürs Geld bieten damit es für mich überhaupt in Frage käme.
Andere Leute allerdings setzen andere Prioritäten, auch das kann ich verstehen. Die meisten Leute, die mich um Notebook-Beratung bitten und schonmal ein Notebook von den üblichen Verdächtigen (Aldi, Lidl, Plus, Elektronikketten, Asus, Acer, MSI, Sony) hatten, fragen mich aber explizit nach zuverlässigen Marken mit gutem Service, was dann ihretwegen auch ein bisschen mehr kosten darf.