• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dürfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts führt. Grußworte.

2 Fragen zu Linux: Problem mit Sound und Grafik

Mitglied seit
04.08.2002
Beiträge
1.869
Reaktionen
0
Nabend.

Nun endlich, nach langer Zeit, habe ich mich entschlossen mal in die Linux Welt einzutauchen und mich ein bisschen damit zu beschäftigen. Ist ja schließlich fast schon ne Bildungslücke, wenn man keine Ahnung von Linux hat.

Nunja, gesagt getan: Debian 3.1 (Sarge) runtergeladen, DVDs gebrannt und als zweites Betriebssystem installiert. Läuft auch prima neben Windows XP, gar kein Problem.

Die ersten Hürden, wie das Einrichten der Internetverbindung, die Konfiguration des Bootmanagers etc. haben noch prima geklappt, nun bin ich allerdings bei zwei großen Problemen, die ich nicht mehr alleine in den Griff bekomme:

(i) Linux hat Probleme mit meiner Soundkarte. Beim Starten des WindowManagers (in meinem Fall KDE 3.x) erscheint folgende Fehlermeldung:

Sound server information message:
Error while initializing the sound driver:
device/dev/dsp can't be opened (no such device)
The sound server will continue, using the null output device.

Ich habe eine SoundBlaster Live! 24Bit von Creative. Weiß jemand, was es mit diesem Fehler auf sich hat bzw. was man da machen kann? Liegt es vielleicht an fehlenden Treibern oder einer falschen Konfigurationseinstellung? Auf der Seite von Creative gibts leider für die Karte keine Linux Treiber ;(

(ii) Mit der Grafik hab ich leider auch Probleme: Weder KDE noch GNOME lassen sich auf eine Auflösung größer als 800x600 einstellen, und ich weiß nicht warum. Er bringt keine Fehlermeldung oder so, aber die einzig verfügbaren Auflösungen sind 640x480 und 800x600.
Ich habe nen 19" TFT Display und ne ATI Radeon 9800 XT.

Wäre für jede Hilfe dankbar. Bin wie gesagt noch absoluter Linux Anfänger (dieses WE das erste mal richtig mit Linux gearbeitet), deshalb möge man es mir nachsehen, falls diese Fragen evtl. trivial sind.

Gruß
ma.k.
 
Mitglied seit
10.03.2003
Beiträge
730
Reaktionen
0
nimm lieber ubuntu oder suse. debian ist nicht grad was für Einsteiger.

zu sound: was sagt
Code:
lsmod|grep snd
?

wegen auflösung: öffne die datei /etc/X11/XF86Config-4 (als root) mit einem editor (z.B. nano). dort kannst du an den werten HorizSync und VertRefresh vorsichtig rumdrehen, die sind offenbar ein bißchen konservativ eingestellt. Auch sollte in der Datei soetwas stehen
Code:
SubSection "Display"
                Depth           24
                Modes           "1024x768" "800x600" "640x480"
        EndSubSection
 
Mitglied seit
04.08.2002
Beiträge
1.869
Reaktionen
0
Erstmal danke für den Tipp mit der Config Datei! Hab es hinbekommen und es läuft prima. Waren wirklich nur die Auflösungen 640x480 und 800x600 drinne!

Was den Sound betrifft, da habe ich es jetzt soweit hinbekommen, dass er zumindest keine Fehlermeldung mehr bringt. Hab einfach nochmal alsaconf durchlaufen lassen und alles richtig eingestellt. Wenn ich dann noch im alsamixer die Lautstärke hochdrehe, dann bekomme ich sogar Sound.
Leider ist dieser total abgehackt und stottert. Keine Ahnung wieso.
Außerdem speichert er die Lautstärke nicht, die ich im alsamixer einstelle. Muss das nach jedem Reboot erneut machen... Gibts nicht ne Möglichkeit, dass er das in irgendeine Config-Datei schreibt bzw. man das selber irgendwo eintragen kann?

Hier ist die Ausgabe von lsmod:

snd-seq-oss 26176 0 (autoclean) (unused)
snd-seq-midi 3616 0 (autoclean) (unused)
snd-seq-midi-event 3328 0 (autoclean) [snd-seq-oss snd-seq-midi]
snd-rawmidi 13056 0 (autoclean) [snd-seq-midi]
snd-seq 37392 2 (autoclean) [snd-seq-oss snd-seq-midi snd-seq-midi-event]
snd-seq-device 4228 0 (autoclean) [snd-seq-oss snd-seq-midi snd-rawmidi snd-seq]
snd-ca0106 17924 1
snd-pcm-oss 37344 0 (unused)
snd-mixer-oss 13176 0 [snd-pcm-oss]
snd-ac97-codec 58328 0 [snd-ca0106]
snd-pcm 58344 1 [snd-ca0106 snd-pcm-oss snd-ac97-codec]
snd-timer 14276 0 [snd-seq snd-pcm]
snd 34692 0 [snd-seq-oss snd-seq-midi snd-seq-midi-event snd-rawmidi snd-seq snd-seq-device snd-ca0106 snd-pcm-oss snd-mixer-oss snd-ac97-codec snd-pcm snd-timer]
snd-page-alloc 4904 0 [snd-seq-oss snd-seq-midi snd-rawmidi snd-seq snd-seq-device snd-ca0106 snd-mixer-oss snd-pcm snd-timer snd]
soundcore 3972 6 [snd]

Danke schonmal für alle Tipps und Ratschläge.

Gruß
m.a.k.

p.s.: Was die Wahl der Distribution angeht: Hier habe ich absichtlich darauf verzichtet, eine Distribution wie beispielsweise SuSe zu verwenden. Ich denke, dass man dadurch am besten lernt, dass man direkt ins kalte Wasser springt und sich durchbeißt. Und bisher muss ich sagen, klappt es prima. Bin zwar schon an der einen oder anderen Stelle in Debian hängen geblieben, habe aber bis auf den Sound bis jetzt soweit alles hinbekommen und viel mehr gelernt, als wenn ich mich beispielsweise bei SuSe durch die bunten Menüs klickern würde...
 
Mitglied seit
04.08.2002
Beiträge
1.869
Reaktionen
0
ok, habs hinbekommen.
war zwar heute eine verdammte frickelei aber jetzt läufts...
thread kann also zu,
 

XFreeX

Guest
Wie ich diese selten dämliche Schwallerei "Bei SUSE muss/kann man nur klicken! Da lern ich nix!" hasse.

Ich könnte kaum so viel essen, wie ich bei diesem Dreck kotzen müsste.

Verzeih mir, m.a.k., warum hörst du auf Leute, die offenbar aus reinem Zelotentum Dinge absondern, die sie nicht kennen und verstehen?
Immer wieder die gleichen hohlen Frasen aus anderen hohlen Köpfen.

Wenn man einige Jahre Linux benutzt hat, merkt man, dass es bis auf kleine und unwichtige Details absolut egal ist, welche Distribution man verwendet.
Ich habe auf meinem Desktop-PC 7 verschiedene Distributionen installiert und wenn man bei zB einem Gentoo zum 3x einen Compilerlauf eines größeren Paketes abwarten darf, nur weil man die evtl. benötigten USE Flags nicht vorhersehen konnte, sehnt man sich nach einer Klicki-Bunti Distribution, bei der man mal eben schnell etwas nachschiebt.
Yast habe ich seit Jahren nicht mehr angefasst...man kann SUSE scheinbar also mit vi und den .conf Dateien administrieren.
Nur weil man es kann, heißt es nicht, dass man es MUSS. Für grundsätzliche Dinge taugt Yast, für alles weitere braucht man immer einen Editor.

Gruß,
Stefan
 

The_Company

Guest
Original geschrieben von XFreeX
Wenn man einige Jahre Linux benutzt hat, merkt man, dass es bis auf kleine und unwichtige Details absolut egal ist, welche Distribution man verwendet.
Es gibt einige sehr wichtige Unterschiede, von denen die meisten gegen Suse sprechen.
- Anzahl der Software-Pakete, die als Pakete vorliegen und auch funktionieren
- Aktualität der Software
- Einfachheit, mit der man bei nem Bug jemanden/ne Website findet, die einem hilft
- Wenn Entwickler eine Distro auch benutzen, kann man immer sicher sein, dass das Programm unter dieser Distro auch immer funktioniert
(- andere Leute behaupten auch, dass manche Sachen, die es nur als Binaries gibt unter manchen obskuren Distros Probleme machen, zB VMWare 5 unter Suse 10 - aber sowas benutz ich nicht, also kA)

Und davon ganz abgesehen lernt man die Basics am besten, wenn man einem nur ne Kommandozeile gibt, weil einfach diese "ach kein Bock, ich klicks eben richtig hin" Mentalität nicht möglich ist - Psychotrick um die Faulheit zu umgehen. Ansonsten ist natürlich alles gleich. Und Suse ist denk ich auch nicht einfacher als Debian.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
ein betriebssystem sollte faulheit generell für alle anwender ermöglichen, deinen fernseher oder das handy willst du ja auch nicht erst 3 jahre via kommandazeile bedienen bevor du halbwegs kapierst hast wie das teil funktioniert.
wie echt manche leute einfach nicht begreifen daß ein pc ein ding zum benutzen und kein kind zum großziehen ist. geht poppen und setzt richtige kinder in die welt, da hat man wenigstens nen grund von 0 auf alles selbst zu machen, die kann man nicht fertig kaufen.
 

XFreeX

Guest
Original geschrieben von The_Company
Es gibt einige sehr wichtige Unterschiede, von denen die meisten gegen Suse sprechen.

Moin, Company!
Lass hören... ;)

Original geschrieben von The_Company
- Anzahl der Software-Pakete, die als Pakete vorliegen und auch funktionieren

Auf dem ftp.gwdg.de in Göttingen liegen zur Zeit 7281 Pakete in den apt Repos für SUSE. Bis auf Ettercap in einer aktuellen Version und KPopup habe ich alles gefunden, was mein kleines Herz begehrte. Und die zwei baute ich mir dann selbst als RPM-Paket.
Ich finde über 7200 Pakete schon recht ansprechend. Wenig nenne ich das nicht. Ok, Debian hat mehr, Gentoo hat mehr...

Anmerkung: Ich habe längst nicht alle dort liegenden Repos in meiner sources.list. Die bleeding edge Pakete sind außen vor.

Original geschrieben von The_Company
- Aktualität der Software

Du findest auf obigem Rechner auch cvs Versionen und blutende Ecke.
Da ist auch für jeden Versionsnummerfetischisten was dabei.

Original geschrieben von The_Company
- Einfachheit, mit der man bei nem Bug jemanden/ne Website findet, die einem hilft

Bei einem Fehler in SUSE, habe ich genug Foren, die mir potentielle Hilfe leisten.
Bei einem Programmfehler läuft es wie bei anderen Distributionen auch.

Original geschrieben von The_Company
(- andere Leute behaupten auch, dass manche Sachen, die es nur als Binaries gibt unter manchen obskuren Distros Probleme machen, zB VMWare 5 unter Suse 10 - aber sowas benutz ich nicht, also kA)

http://www.novell.com/coolsolutions/feature/15963.html

2 Tage nach der Veröffentlichung von SUSE 10 Final. Und ich benutze VMWare und es funktioniert.

Du hast recht, wenn ich du sagst, SUSE ist nicht einfacher als Debian. Das stimmt.
Wo Debian seine Stärken hat, zB ein dist-upgrade ohne Bauchschmerzen, muss man bei SUSE mitunter hart arbeiten. In manchen Dingen ist SUSE aber einfach besser in der Unterstützung meiner Faulheiten als Debian.
Ich will faul sein dürfen. Wenn ich lernen muss, dann kann ich es ohnehin unter beiden Distributionen.

Gruß und guten Morgen,

Stefan
 
Mitglied seit
02.09.2003
Beiträge
4.405
Reaktionen
0
Original geschrieben von aMrio
ein betriebssystem sollte faulheit generell für alle anwender ermöglichen, deinen fernseher oder das handy willst du ja auch nicht erst 3 jahre via kommandazeile bedienen bevor du halbwegs kapierst hast wie das teil funktioniert.
wie echt manche leute einfach nicht begreifen daß ein pc ein ding zum benutzen und kein kind zum großziehen ist. geht poppen und setzt richtige kinder in die welt, da hat man wenigstens nen grund von 0 auf alles selbst zu machen, die kann man nicht fertig kaufen.
Ich nehme zu Gunsten der Angeschuldigten stark an, dass sie damit ihr Geld verdienen.
Für alle andern hast du natürlich recht.
 

The_Company

Guest
Original geschrieben von aMrio
ein betriebssystem sollte faulheit generell für alle anwender ermöglichen, deinen fernseher oder das handy willst du ja auch nicht erst 3 jahre via kommandazeile bedienen bevor du halbwegs kapierst hast wie das teil funktioniert.
Ich bezweifle, dass jemand, der nicht die Anleitung gelesen hat oder bereits Erfahrung im bedienen von solchen Geräten hat, in der Lage ist einen Fernseher oder ein Handy vernünftig zu bedienen. Ich hab da neulich ne Diskussion mit meinem Grossvater drüber gehabt, der sich jetzt nen Handy zugelegt hat...
Und ein Handy oder ein Fernseher kann im Vergleich zu einem Computer gar nichts. Mein Computer unterstützt alle Funktionen meines Handys und meines Fernsehers, dazu unterstützt er Internet, Wireless, eine komplette Office-Suite, ist programmier- und scriptbar und unterstützt das erweitern durch Installation weiterer Software oder sogar den Austausch der kompletten Software. Die Bedienung erfolgt wahlweise mit 100+ Tasten Tastatur, Maus oder noch was ganz anderem und nicht ner popeligen 20-Tasten Tastatur.
Kurz: Einen PC mit einem Handy zu vergleichen ist so lächerlich wie Architektur mit Legos zu vergleichen.
 
Oben