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1 outlook mailaccount auf 2 rechnern synchronisieren

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folgendes szenario:
auf pc 1 ist ein mailaccount in microsoft outlook eingerichtet
nun soll dieser account auf pc 2 ebenfalls eingerichtet werden und zwar so, dass beide accounts ständig synchron sind (d.h. inkl. empfangener, gelöschter, gesendeter mails etc.)
da es sich um einen mailaccount des interwebsanbieters handelt, werden die mails meines wissens nach dem abrufen vom webaccount gelöscht, das stellt vermutlich das größte problem dar

da ich vermute, dass hier so mancher einen mailaccount für mehrere personen auf mehreren endgeräten nutzt, gibts doch sicher eine praktikable lösung dafür - und ja, zumindest pc 1 sollte mit microsoft outlook laufen, auf pc 2 gerne auch ein anderes mailprogramm
 

FORYOUITERRA

TROLL
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normalerweise solltest du auch bei einem standard webaccount zugriff via imap haben (=> mails bleiben auf dem webserver, werden von outlook nur lokal runtergeladen (und nach veränderung wird die info auf dem server wieder geupdated => genau das was du mit einfachen mitteln willst).
falls schon über imap angebunden: in outlook gibt es glaube ich auch eine zusätzliche option die sagt, dass man mails automatisch nach abruf löscht.
 
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parats'

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POP3 löscht automatisch, wenn du es nicht anders einstellst. Wie rufst Du denn ab?
Eigentlich sollte IMAP reichen und wird auch von allen bekannten Webmailern angeboten. POP3 ginge natürlich auch, wenn die Option eingestellt ist.
 
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grade gecheckt - wird über IMAP abgerufen, d.h. scheinbar sollten die mails aufm webserver liegen bleiben
dann sollte also die sync kein problem darstellen
wenn ich jetz noch wo einen alten win 7 key herbekomm, kann ich den uraltlaptop aka pc 2 aufsetzen und das ganze testen :ugly:
bzw. kann wer eine plug-and-play linux windows lookalike distribution empfehlen?
 
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Shihatsu

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3 verschiedene sogar:
Linux Mint ist extra dafür gedacht - würde ich aber nicht nehmen, wer isch einmal seinen Auslieferungsserver!!! von Hackern hat klauen lassen unhd verseuchte Ware ausliefert ohne es zu merken ist unten durch.
MX-Linux ist klein, schlank und funny - kommt als Komplettpacket
Manjaro - mit XFCE siehts eig aus wie Mint, hat aber ein sogenanntes "Rolling Release" als Unterbau - also ständige Updates. Darauf würde ich persönlich nicht mehr verzichten wollen und ist deshalb meine Empfehlung.
 
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Manjaro - mit XFCE siehts eig aus wie Mint, hat aber ein sogenanntes "Rolling Release" als Unterbau - also ständige Updates. Darauf würde ich persönlich nicht mehr verzichten wollen und ist deshalb meine Empfehlung.

hmm das klingt nicht schlecht, sieht die benutzeroberfläche windows-ähnlich aus? das ganze soll nämlich von pensionisten bedienbar sein, die gerade mal mit den grundfunktionen von win zurecht kommen :deliver:

wie gesagt gehts mir bei dem laptop echt nur um ein ordentliches mail-programm und interwebs browsen, evntl. noch einen word-klon

ich lad gerade zorin-os (15.1), das soll quasi wie win 7 hergerichtet sein
damit jemand erfahrung?
 
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Entscheide selbst, ob es "Windows-like" genug ist:
https://www.youtube.com/watch?v=zb_9tc-DiIs

Insb. wenn es jemand ist, der sich sowieso nicht gut mit Computern auskennt, wird es doch sowieso komische Rückfragen geben, egal ob du Windows oder Linux nimmst. Linux ist da allgemein sogar besser, trotz eventuell minimaler Umgewöhnung, einfach weil es das stabilere System ist und sie weniger "zufällig" kaputt machen können. Alleine schon dass Email-Anhänge und zweifelhafte Web-Downloads unter Linux meist keinen Schaden anrichten ist Gold wert.

Von speziell auf "sieht wie Windows aus"-Distributionen halte ich persönlich nicht viel. Lohnt sich einfach nicht. Sobald es weg vom Desktop oder Dateimanager geht ist doch wieder anders als Windows, d.h. bei allen "größeren" Sachen muss man sich trotzdem noch umgewöhnen und gewinnt durch so eine Distro eigentlich nichts, und gerade an kleine Änderungen bei Desktop und Dateimanager gewöhnt man sich innerhalb von Minuten so dass hier Windows-like eigentlich unnötig ist. Dann lieber direkt die große Standarddistribution mit größerer Community und damit mehr Sicherheit und Support.
Zorion-OS scheint einfach ein Ubuntu mit spezieller GUI zu sein. Als Ubuntu-Überbau natürlich sicherlich nicht schlecht, ich würde trotzdem eher XFCE Manjaro nehmen und die minimale Umstellung akzeptieren.
 
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also nachdems schon runtergeladen war hab ich jetz mal zorin installiert, da ist "Evolution" als standard mailprogramm vorinstalliert
nur komm ich da leider mit den kontoeinstellungen nicht klar
ich kann z.b. nirgends "Sicherheitstyp: SSL" auswählen - so sollte das ganze in etwa aussehen: https://timmehosting.de/konfiguration-von-evolution
tut es leider nicht (wahrscheinlich eine vorgängerversion in dem guide), bei der option "Sicherheit" kann ich lediglich zwischen "Keine" - "STARTTLS nach Verbinden" - "TLS auf einem dedizierten Port" auswählen - keines davon führt mich zum erfolg :|


edit1:
hat geklappt!
jetzt muss ich nur noch die kontake aus outlook in evolution importieren


edit2:
ok, keine ahnung was da los is, aber zorin läuft instabiler als windows vista
bei jedem shut down hängt es sich auf und fährt nicht komplett runter, bei 2 von 3 starts von evolution hängt es sich auf, bei der mail-passworteingabe hängt es sich auf, wenn man das pw im system sicherheitsschlüssel speichert und das benutzer-pw eingeben muss hängt es sich auf, wenn der bildschirmschoner aktiviert hängt es sich auf, es freezed einfach ständig

auch wenns richtig schön nach bekannter benutzeroberfläche aussieht, vielleicht versuch ichs nun doch mit manjaro


edit3:
so, bisher läuft manjaro zumindest stabiler und mail einrichten hat auch geklappt - nur der kontakte-import via .csv-datei (kommagetrennt) führt zu einem absturz des mailprogramms (sylpheed 3.7.0)
 
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POP3 löscht automatisch, wenn du es nicht anders einstellst. Wie rufst Du denn ab?
Eigentlich sollte IMAP reichen und wird auch von allen bekannten Webmailern angeboten. POP3 ginge natürlich auch, wenn die Option eingestellt ist.

Ne Verbindung über POP3 löscht defaultmässig auf allen mir bekannten Systemen bzw. Mailclients (Windows, MacOS, Linux- respektive Apple Mail, Outlook,
Win Mail, Thunderbird) nach frühestens 1 bis 2 Wochen. und nie direkt nach dem Abruf.

hmm das klingt nicht schlecht, sieht die benutzeroberfläche windows-ähnlich aus? das ganze soll nämlich von pensionisten bedienbar sein, die gerade mal mit den grundfunktionen von win zurecht kommen :deliver:

wie gesagt gehts mir bei dem laptop echt nur um ein ordentliches mail-programm und interwebs browsen, evntl. noch einen word-klon

ich lad gerade zorin-os (15.1), das soll quasi wie win 7 hergerichtet sein
damit jemand erfahrung?

Ohne Scheiß, lass die Linux Desktop Scheiße für die armen Senioren und kauf nen Win10 Key für 3€. Tu deinen Eltern den einen kleinen Gefallen.

Rolling Release Linux, für Senioren, ist klar, die Empfehlungen werden immer besser :rofl:

einfach weil es das stabilere System ist und sie weniger "zufällig" kaputt machen können.

Sorry aber "Linux das stabilere Desktop System" Da käme selbst Linus himself nicht mehr aus dem lachen raus :rofl:

Ich arbeite beruflich viel mit Linux und Co, ich mag meinen Job und bin durchaus kein Linux Hater. Aber ich belaste mit meiner Leidenschaft nicht arme unbedarfte non technical Familienmitglieder und vor allem keine Senioren! So ein elitäres Arschloch bin ich dann doch bei aller Liebe nicht ;)

edit: rofl smilie spam entfernt (guter vorsatz fürs neue Jahr die menschen in foren wie menschen zu behandeln und nicht wie memes)
 
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Ohne Scheiß, lass die Linux Desktop Scheiße für die armen Senioren und kauf nen Win10 Key für 3€. Tu deinen Eltern den einen kleinen Gefallen.

wenn du mir sagst wo ich einen funktionierenden key für 3€ bekomme sofort :deliver:

Sorry aber "Linux das stabilere Desktop System" Da käme selbst Linus himself nicht mehr aus dem lachen raus :rofl:

muss mich dir da wohl mit meinen ersten user-erfahrungen anschließen - manjaro hängt sich leider (auch) ständig auf, bei jeder versuchten aktualisierung bzw. installation (z.b. von etwas simplem wie firefox) kommen fehlermeldung ["Ungültiges oder beschädigtes Paket (PGP-Signatur)"] und im vorinstallierten webbroser hängt sich so ziemlich jede zweite seite auf :ugly:
 

Das Schaf

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wenn du mir sagst wo ich einen funktionierenden key für 3€ bekomme sofort :deliver:



muss mich dir da wohl mit meinen ersten user-erfahrungen anschließen - manjaro hängt sich leider (auch) ständig auf, bei jeder versuchten aktualisierung bzw. installation (z.b. von etwas simplem wie firefox) kommen fehlermeldung ["Ungültiges oder beschädigtes Paket (PGP-Signatur)"] und im vorinstallierten webbroser hängt sich so ziemlich jede zweite seite auf :ugly:

drum nimm was stabiles wie mint / ubuntu und nicht was was auf arch basiert :ugly:
 
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keys gibs überall ab 3€: ebay amazon, steamkey seller, und zu 90% funktionieren die. wenn nicht wird meist ein neuer geschickt. illegal sind die keys übrigens auch nicht (wenn überhaupt) grauzone: https://youtu.be/FMoCFoHLqik
 
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Sorry aber "Linux das stabilere Desktop System" Da käme selbst Linus himself nicht mehr aus dem lachen raus :rofl:

Ich arbeite beruflich viel mit Linux und Co, ich mag meinen Job und bin durchaus kein Linux Hater. Aber ich belaste mit meiner Leidenschaft nicht arme unbedarfte non technical Familienmitglieder und vor allem keine Senioren! So ein elitäres Arschloch bin ich dann doch bei aller Liebe nicht ;)

Und wieso genau sollte er da lachen? Bei einer großen Standard-Distribution (Ubuntu, Debian) kann man kaum etwas falsch machen und immun gegen die meisten Viren ist man ganz nebenbei.
Aus eigener Erfahrung kann ich auch berichten, dass absolut nicht IT-affine Senioren damit ganz problemlos klarkommen. Einmal zeigen wo man für Internet und Email hinklicken muss, fertig.
Dass du das so pauschal ablehnst klingt schon eher nach einem elitären ...
 
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Bevor du sowas schreibst solltest du dich vielleicht mit Linus Verhältnis zu den diversen Distributionen beschäftigen ;)
Eibt genug Interviews und Voträge zu dem Thema im interwebz
 

YesNoCancel

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also wenn beide pcs immer exakt gleich syncron sein sollen, und deren benutzung aber ggf. a-syncron läuft (nicht täglich gleiches nutzungszenario):

miete dir ein günstiges exchange email konto, gibts zwischen 1 und 9€/monat bei diversen anbietern: werden dann auch gleich kontakte und termine gesynct, wenn du ohnehin outlook verwendest, ist dann auch egal ob 2 oder 5 rechner und mobile/tablet noch dazu. wenn man nicht zu viel basteln will, ist das out-of-the-box die schnellste und stabilste lösung.

ansonsten beide halt als pop3 einrichten: hier sind aber eben nur die eintreffenden emails sycron (und das nur, wenn innerhalb des löschfensterns abgerufen wird, nach 14 tagen sind die dinger halt idr. weg vom emailserver): für lowbudget kann man das schon so machen. termine/kontakte/ausgehende emails aber eben nicht, hier könnte man wieder mit imap rumhampeln, aber dann braucht das email-konto dazu auch den nötigen space, dann kann man gleich auf eine exchange-lösung mit >20gb speicherplatz gehen.

ich hab das so eingerichtet, das mein hauptrechner via pop3 abruft und in seiner datendatei eben alles speichert, termine/kontakte synce ich via CalDev auf dem eigenen server, handy greift via imap auf das gleiche konto zu (mir reichen hier die einkommenden emails der letzten 14 tage völlig aus um auf dem laufenden zu bleiben) und hab kontakte/termine dabei, das pop3 konto ist mit 1gb groß genug um die 14 tage idr. abzufedern.

kann man so in der art natürlich auch ohne caldev und über outlook.com realisieren - hab persönlich den kram aber gerne auf dem eigenen server liegen, statt in der microsoft/amazon/google-cloud, wo der abgreifvektor gefühlt höher ist (ja, auch die kleine elitäre hostingbude ist vor sowas nicht gefeit hust, domainfactory, hust).
 
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Shihatsu

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Naja, guten Gewissens sollte man nicht zu etwas greifen das bewußt gegen alles verstößt was man noch mitmachen kann. Bitte nen vernünftigen, sicheren deutschen Mailanbieter suchen, der einmal im Jahr nen Transparenzbericht bwezüglich Finanzierung und Rechtshilfe abgibt. Gibt es, ist nicht teuer und bietet technisch meist sogar mehr als outlook, google oder co.
 
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inwiefeen verstößt Office365 bewußt gegen alles was man noch mitmachen kann?
In fast allen großen konzernen in denen ich tätig war wird office365 eingesetzt und mit teams als zentrale der cloud basiertengroupware hat ms nach langer anlaufzeit endlich mal was echt vernünftiges (leider fast einzigartiges) an den start gebracht.

wenn die einzige gute cloud groupware lösung auf dem markt unter dsgvo gesichtspunkten failen würde, fände ich das schon doof
 

Shihatsu

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Bis eben war hier nicht die Rede von Office365, sondern von Exchange bzw. Outlook.com. Beides ist aus diversen Gründen, z.B. der automatische Verstoß (bei nem Exchange Anbieter nicht automatisch, aber SEHR SEHR wahrscheinlich) gegen die DSGVO, abzulehnen - zumindest unter dem Gesichtspunkt das es gleichwertige Alternativen für keinen oder einen geringen Aufpreis gibt.
Was Office365 angeht: Die selben Gründe wie bei Exchange. Teams ist toll, ungelogen. Und ja, Konzerne nutzen das. MMn nur geduldet und in 2 DAX30 Fällen die ich kenne nur noch befristet. Du kannst unter Office365 nicht verhindern, das ständig Meta-Daten nach USA fließen. Das gilt selbst dann wenn du die MicrosoftGermanCloud der Telekom einsetzt (die es für Neukunden nicht mehr gibt), du es in einer "private Cloud" betreibst oder den garantierten Deutschen/Europäischen Standort von MS im Vertrag stehen hast. Es ist technisch nicht möglich (also MS könnte das sicherlich, machen sie aber nicht). Sobald man in die Cloud geht oder Software von Microsoft (auf der Serverseite) verwendet kann man sich von jeglichem Datenschutz verabschieden.
 

parats'

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Warte mal, wir haben eine schriftliche Zusicherung aus Redmond, dass sämtliche Daten nur auf deutschen Servern liegen (O365 und Azure). Immerhin sind wir 10k Mitarbeiter und zahlen jährlich einen einen mittleren einstelligen Millionenbetrag für die Services. Meinst Du echt, dass dann so leichtfertig ein belastbares Schriftstück rausgerückt wird?
Oder habe ich dich falsch verstanden?
 

Shihatsu

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Natürlich liegen die Daten, die ihr in die Azure-Server pumpt, nur auf deutschen Servern, ihr nutzt also die MS-Germany-Cloud (oder die alte T-Kom/MS-Cloud). Same as O365. Aber. Bei den Office365-Dingern reden wir von Linux-Maschinen (!!!), auf denen Geclusterte VMs laufen. Die VMs bieten Exchange-Funktionalität (genauer: O365"Server") und laufen, na einmal darfst du raten, Win10. Win 10 selber pumpt munter Daten nach Redmond. Der Exchange pumpt munter Meta-Daten nach Redmond. Dein Client mit dem du auf O365 zugreifst (ist nunmal meist Outlook auf nem Win10) pumpt selbstverständlich dieselben MetaDaten nach Redmond. Das wird verbunden, ausgewertet, tagesaktuell, um euch "die beste Userexperience" zu bieten. Vielleicht nutzt ihr sogar Dienst-Iphones mit Outlook, schon hat man eure restlichen MetaDaten, so auswertbar (hier ist Apple noch mit am wenigsten schlecht, was immer noch heißt: Unglaublich unfucking believable grottigstschlecht). Und Microsoft verbindet diese Art MetaDaten mit allen anderen MetaDaten derer sie habhaft werden können. Das ist inherent im Geschäftsmodell des Serviceproviders inbegriffen. Eure eigentlichen Daten sind davon nicht betroffen - wobei auch das nur teilweise gilt, je nach Vertrag. Wenn K-Fall mit multi-Backbone-Anbindung sind eure Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur in Deutschland, sondern als Backup auch wo anderster.
 

parats'

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Alles gut, dann habe ich die falsch verstanden. Ich dachte du sprichst auch vom hosting und nicht explizit nur vom Client. :)

Soweit ich weiß nutzen wir keine Geo Replikation. Ich meine, dass essentielles sowieso in den zwei Rechenzentren on premise und physisch liegt.
 
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Natürlich liegen die Daten, die ihr in die Azure-Server pumpt, nur auf deutschen Servern, ihr nutzt also die MS-Germany-Cloud (oder die alte T-Kom/MS-Cloud). Same as O365. Aber. Bei den Office365-Dingern reden wir von Linux-Maschinen (!!!), auf denen Geclusterte VMs laufen. Die VMs bieten Exchange-Funktionalität (genauer: O365"Server") und laufen, na einmal darfst du raten, Win10. Win 10 selber pumpt munter Daten nach Redmond. Der Exchange pumpt munter Meta-Daten nach Redmond. Dein Client mit dem du auf O365 zugreifst (ist nunmal meist Outlook auf nem Win10) pumpt selbstverständlich dieselben MetaDaten nach Redmond. Das wird verbunden, ausgewertet, tagesaktuell, um euch "die beste Userexperience" zu bieten. Vielleicht nutzt ihr sogar Dienst-Iphones mit Outlook, schon hat man eure restlichen MetaDaten, so auswertbar (hier ist Apple noch mit am wenigsten schlecht, was immer noch heißt: Unglaublich unfucking believable grottigstschlecht). Und Microsoft verbindet diese Art MetaDaten mit allen anderen MetaDaten derer sie habhaft werden können. Das ist inherent im Geschäftsmodell des Serviceproviders inbegriffen. Eure eigentlichen Daten sind davon nicht betroffen - wobei auch das nur teilweise gilt, je nach Vertrag. Wenn K-Fall mit multi-Backbone-Anbindung sind eure Daten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur in Deutschland, sondern als Backup auch wo anderster.

Hoert sich fuer mich komisch an hast du da quellen? Linux als vm virtualisierungshost gibt es doch fast nirgendwo im professioniellen umfeld. Solaris, aix haben ihre eigene virtualisierungstechnik, RHEL wird meist auf esxi gehostet. klar gibs qemu/kvm aber das wird doch eher im rahmen von docker verwendet.
und o365 schreit doch geradezu nach container technik, koennte mir eher vorstellen das ms eine art kubernetes fuer docker container auf hyperv basis entwickelt.
und wenn dort immer noch oldschool vm technologie verwendet wird, warum soll die server funktionalitaet von o365 auf win10 und nicht auf servern gehostet werden?
 
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Shihatsu

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Nein hab ich nicht, war gelogen.

(Siehe PM).
 

YesNoCancel

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sondern von Exchange bzw. Outlook.com. Beides ist aus diversen Gründen, z.B. der automatische Verstoß (bei nem Exchange Anbieter nicht automatisch, aber SEHR SEHR wahrscheinlich) gegen die DSGVO, abzulehnen - zumindest unter dem Gesichtspunkt das es gleichwertige Alternativen für keinen oder einen geringen Aufpreis gibt.

naja, warte mal. outlook.com bin ich noch bei dir, aber exchange-konto, sagen wir bei ionos? server-standort deutschland? unter der prämisse, das man sich eben jetzt aus gründen nicht einen eigenen windows server samt exchange in den keller stellen will finde ich das durchaus diskutabel. ich persönlich finde caldev nochmal etwas angenehmer, aber das ist auch basteliger und wenn man ehrlich ist: ob das jetzt bei ionos auf dem exchange-server hängt oder bei all-inkl auf deinem managed-hosting account macht jetzt nicht wirklich den unterschied aus sicherheitsgründen: in beiden fällen hängen die daten auf einem fremden server und du musst das vertrauen haben, dass die schon wissen, wie sie ihr rechenzentrum handlen.
 
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