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WLAN Router?

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Ich will zu Hause endlich mal ein Gigabit-Netzwerk und ein stabiles WLAN haben. Was man so von den Internetanbietern kostenlos hingestellt bekommt ist da ja reichlich müllig und jeden Monat eine Gebühr zahlen sehe ich auch nicht ein. Also wird das kostenlose Ding vom Anbieter in den passthrough-Modus geschaltet und es kommt ein eigener Router ins Haus :)
Nur habe ich leider absolut gar keine Ahnung, was gerade etwas taugt. Die Anforderungen sind eigentlich ganz einfach: Er sollte mindestens 4 LAN-Anschlüsse (gerne auch mehr) haben, 1000mbit ist Pflicht, und dazu sollte er ein stabiles WLAN ohne ständige Verbindungsabbrüche bereitstellen. Beim WLAN ist die Geschwindigkeit gar nicht so wichtig, es soll einfach nur stabil sein.

Regelmäßig angeschlossen sind via LAN:
Mediaserver, Fileserver, Desktop-PC
Dazu via WLAN:
2 Laptops, 1 Tablet, 2 Smartphones, 1 Drucker, 1 Spielekonsole

Muss ich irgendwas beachten oder kann ich einfach jeden 08/15 Gigabit-Router kaufen? Gibt es einen, der besonders empfehlenswert ist?
 
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Ich fahre seit Jahren mit halbwegs aktuellen Fritzboxen gut. Aber ich bin auch kein Poweruser, der jedes Fitzel konfigurieren muss. Die Routersoftware der Fritzboxen bietet etliche Optionen, das reicht mir persönlich.
 

Shihatsu

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Fritzen sind die iPhones unter den Routern - können nichts besonders gut, sehen aber fancy aus und funktionieren einfach. Wenn man kein Modem braucht und die Telefonie-Funktionen nicht benötigt würde ich sie aber nur eingeschränkt empfehlen. Bossmode is Router + WLAN-AP, gerade wenn man aufgrund der Wohnsituation nicht einfach guten WLAN-Empfang realisieren kann. Als Kombigerät hab ich relativ gute Erfahrungen mit der Nighthawk-Serie von Netgear gemacht, und schlechte mit den Geräte von Asus. Wie ist das Budget? Wenn jetzt kommt "Egal" schmeiss ich dich mit ubiqiti links tot :ugly:
 
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Naja das Ding wird hinter einem Kabelmodem im bridge mode hängen, d.h. es braucht keinerlei krassen Funktionalitäten um sich mit irgendwas zu verbinden.
Ich habe auch einen home server laufen, der kann alle Dienste wie VPN etc. bereitstellen wenn ich es denn mal bräuchte (bisher nicht der Fall).

Das Budget ist tatsächlich relativ egal im Sinne von: So teuer wie nötig, aber so grünstig wie möglich. Ich glaube für die Anforderungen "soll mit 'nem Dutzend Geräten problemlos klarkommen, stabiles WLAN bereitstellen und sonst einfach nur funktionieren und mich nicht nerven" muss es nicht teuer werden, aber falls es was bringt gebe ich auch mehr aus.

Achja, feste IPs sollten die server zugeordnet bekommen können.
 
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Dann würde ich einfach mal Shi vorweg nehmen und werfe mal den Ubiquiti Networks UAP-AC-PRO :love: in den Raum. Weiß nur nicht, ob beim Standardlieferumfang ein PoE-Injector dabei ist, der müsste dann ggf. noch zusätzlich geholt werden. Wären dann noch mal ~15€.
Weiß nicht, was sonst so gute funktionierende WLAN Dinger kosten. Aber mit dem Ubiquiti wäre das zumindest mal der "obere Rahmen".
 
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Das Ding hat keine LAN-Anschlüsse, oder? Damit ist es für mich nutzlos, die wichtigen Geräte sollen via Kabel dranhängen.

Allgemein gilt wie gesagt: So teuer wie nötig, so günstig wie möglich. Budgets und Preisobergrenzen halte ich generell für sehr fragwürdig. Ich will die günstigste Lösung für meine Probleme - wenn es mit irgendeiner ausgedachten Budgetobergrenze nicht möglich sein sollte, mein Problem zu lösen, dann muss ich halt mehr ausgeben denn irgendeinen Müll zu kaufen und dann immer noch Probleme zu haben bringt nichts. Aber wenn etwas günstiges alle Probleme löst ist es auch sinnlos, für Features die ich sowieso nicht brauche Geld aus dem Fenster zu werfen. Meine Feature-Liste ist ja allgemein sehr überschaubar, es würde mich sehr überraschen wenn ich wirklich etwas am "oberen Rahmen" brauchen würde.
 

parats'

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Darf man mal fragen was genau Du mit stabilem wlan meinst bzw. Was aktuell denn instabil ist? Ist es schlichtweg der Durchsatz, Erreichbarkeit oder fliegst du ab und an komplett raus? Ansonsten nehme ich an, dass es eine schlichte Wohnung ist auf einer Etage.

Ich selbst hab seit jeher Fritzboxen und nie Probleme gehabt. Von 66qm bis 90qm und 2 Endgeräten bis aktuell 10 parallel. Allerdings hat shi recht, die dinger sind für das Verhältnis recht teuer, dafür funktioniert es halt einfach.
Ich nutze meine Fritzbox aber zusätzlich noch als VDSL Modem und betreibe mein DECT Endgeräte damit.
 
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Meine letzten 3 (!) Router hatten das nette Problem, dass das WLAN ab und zu einfach abbricht und keine Verbindung mehr zulässt. Nach ein paar Minuten geht dann wieder alles. Teilweise fliegen alle Geräte gleichzeitig raus und das WLAN geht gar nicht mehr, teilweise muss sogar der ganze Router neu gestartet werden damit wieder was geht, teilweise fliegen auch nur einzelne Geräte raus.
Keine Ahnung woran es liegt, hatte ich aber wie gesagt ständig mit diversen Geräten und es nervt ziemlich :ugly: Der Router soll einfach 24/7 laufen und immer ein Netz zur Verfügung stellen, ohne neu gestartet werden zu müssen und ohne Verbindungsabbrüche.
Ja, es ist eine 08/15 Stadtwohnung, Reichweite ist absolut kein Thema.
 

parats'

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Wie gesagt ne Fritzbox läuft einfach, kostet aber leider auch echt viel. Im Zweifel versuche dich mal durch, bei Amazon kann man ja relativ seine Käufe zurückgeben wenn es Probleme gibt.
 

Shihatsu

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Joa, hast du mal mit ner Diagnose-Software gearbeitet? Hast du mal logs des Routers gecheckt? Was waren das für Router? Ich würde tatsächlich auf Wohnung und Aufstellplatz des Router tippen... Da du nur Probleme mit dem WLAN hast, würde ich WLAN vom Router ausmachen, den Router behalten und nen WLAN-AP kaufen und mir den an die Decke hängen (bzw Wand, je nach Antennen, aber Decke > Wand, denn Rund > Stab). Das muss ja nicht gleich die geilste Ubiqiti-Lösung sein (nimm btw deine Drecksgriffel von meinen Tips, Kquarso du Fraecher :ugly: ) - das geht euch DEUTLICH billiger als der AP-PRO. Wenn ich du wäre würde ich bei Amazon nen UAP-AC-LITE (~80 Steine, imho, not sure) bestellen, an die Decke klatschen, ausprobieren und glücklich sein oder eben zurückschicken.
 
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Keine logs etc. gecheckt, ich wüsste aktuell nicht mal wie ich da rankomme :ugly: Die 3 Router waren die letzten 3 Geräte, die ich über 3 Wohnungen verteilt in den letzten ~10 Jahren hatte, d.h. an der Wohnung kann es nicht liegen. Aktuell sind die Laptops, die gelegentlich die Verbindung verlieren, meist ca. 2 Meter vom Router entfernt, ohne Wand dazwischen.
Die Mikrowelle wurde bereits als Quelle für Verbindungsabbrücke im 2,4er-Band identifiziert, aber dummerweise gibt's die Abbrüche auch gelegentlich wenn die Mikrowelle aus ist.

Wenn ich "nur" das WLAN ausschalte dann sind die Geräte hinter dem AP in einem anderen subnet (oder wie auch immer man den Bereich nennt, in dem sich die Dinger gegenseitig sehen) als die Geräte, die via Kabel am Router hängen, oder? So etwas hatte ich bereits mal, konnte dann aber nicht mit dem Laptop via WLAN auf meinen via LAN verbundenen Server zugreifen. Vielleicht war ich aber auch einfach zu doof es einzurichten, "einfach nur zusammenstecken" hatte jedenfalls nicht gereicht.
 
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Also in der Regel ist bei den Access Points nicht irgendwas wegen Subnet vorkonfiguriert, daher sollten die Geräte dann schon im selben Netz sein, wie die Kabelgeräte. Außer natürlich in deinem Router (was ich aber nicht glaube) sind auf den verschiedenen Lanports entsprechend Subnets eingerichtet.
 
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Aber wenn ich das WLAN-Ding (oder auch einen Hub oder ähnliches) einfach an eine LAN-Buchse meines Modems hänge dann sind doch mehrere Geräte hinter nur einem Anschluss, d.h. die kriegen "hintendran" nochmal irgendwas eigenes zugewiesen, oder? Mehr als 4 Kabelverbindungen kann das Model ja nicht verwalten?
Bei meinem letzten Setup mit Kabelmodel und Router dahinter angeschlossen konnten jedenfalls Geräte, die am Modem selbst gingen die Geräte, die am Router (egal ob via Kabel oder WLAN) hingen nicht sehen. Wie gesagt, ohne irgendwas großartig zu konfigurieren, ich habe es einfach eingesteckt und fertig. Internet ging und das reichte mir, die Geräte die sich gegenseitig sehen sollten hab ich dann einfach an das gleiche Gerät gehängt und war glücklich ;) Aber jetzt sollen sich alle Geräte sehen können.
 

Shihatsu

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Also, ein Router spannt erstmal immer sein eigenes Netz. Die mir bekannten in Deutschland vertriebenen Kabelmodems sind alles Router, die entweder im bridged-modus oder als hybrid laufen - die spannen also auch ihr eigenes Netz. Das ist auch die Kernfunktionalität eines Routers: Ein Netz anbieten, das mindestens eine Route nach draussen anbietet (Bei 99% der Heimgeräte zeigt diese Route mittels Protokollwandlung aufs Modem und von da aus ins "Internet").
Du hattest dann also 2 Netze und hast deinen Routern nicht gesagt wie sie sich unterhalten können (aka in Router 1 eine Route zu Router 2 und vice versa angelegt).
Ein WLAN-AP ist jedoch kein Router - er ist ein Switch (oder Bridge) mit Medienwandlung. Kabel mit Netz geht rein, dieses Netz wird den WLAN-Teilnehmern die sich an diesem AP anmelden bereitgestellt. Die Geräte am AP teilen sich natürlich trotzdem eine physische Verbindung zum Router (das Kabel halt), die kann auch das Bottleneck sein. Daher würde ich einen AP immer mit mindestens Gigabit anschliessen, so denn möglich.
 
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Danke für die ganzen Erklärungen, jetzt verstehe ich es so langsam glaube ich ;)

Und es geht nun mit etwas Verspätung ans kaufen. Da die Anforderungen nicht besonders hoch sind tendiere ich aktuell zum TP-Link Archer C1200. Alternativ scheint der TP-Link Archer C7 das Flagschiff zu sein, gibt es irgendeinen Grund doppelt so viel Geld für diesen auszugeben, d.h. kann der "mehr" was auch wirklich was bringt?
 
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