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WLAN 802.11n und mehrere 802.11g Geräte

RRA^StArFiRe

Guest
hallo

vielleicht ist ja einer von euch ein experte auf dem gebiet wlan und kann mir da eine frage beantworten.
wenn ich einen 802.11g access point habe und mehrere geräte sich dort einloggen, teilen sich doch alle die verfügbare bandbreite, oder?

wenn jetz also jeder client ständigen datenfluss hat, dann gilt brutto 54Mbit, netto 22Mbit und das muss dann durch die anzahl der clients geteilt werden, richtig?

jetzt unterstützt ja 802.11n eine nettobandbreite von 73mbit, ist das dann eine milchmädchenrechnung, dass sich die g-clients dann diese bandbreite teilen, oder rechnet man mit unterschiedlichen IEEE standards auch unterschiedlich?
 

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Technik/Software Forum
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Die Bandbreite wird geteilt und sofern du den Accesspoint so einstellst, dass du a/b/g/n genutzt werden kann, wird immer das genommen, was der schlechteste Client unterstützt. Allerdings hat n einen anderen Frequenzbereich, so dass es je nach Gerät möglich ist a/b/g (je nach schlechtestem Client) UND n zu nutzen. Funktioniert ganz gut bei uns mit Cisco APs, die kriegen das nämlich auf die Kette.
 

RRA^StArFiRe

Guest
ah ok.

ich les grad:
802.11g Frequenzband: 2,400 bis 2,4835 GHz
802.11n Frequenzband: 2,400 bis 2,485 GHz (lizenzfrei)

also würde sich die maximale kapazität von 802.11n (300mbit/s theoretisch) auf die 802.11g-clients verteilen?

oder bleibts bei 54mbit/s für alle 802.11g-clients trotz 802.11n-access point?
 

bog

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beim g-zugriffspunkt teilt sich in der tat die bandbreite unter den clients auf.
beim n-zugriffspunkt teilt sich auch die bandbreite unter den clients auf; allerdings kommuniziert der n-zugriffspunkt nicht wunderbarerweise mit n-protokoll mit den g-clients (wuerde schliesslich nicht funktionieren), sondern kennt fuer sie auch nur das g-protokoll - und ist eben somit auch seinerseits auf 54mbit brutto beschraenkt.
wenn du nun an einem n-zugriffspunkt n- UND g-clients betreibst, ist das nochmal anders. dann erreicht dein netzwerk einen maximalen durchsatz von 130mbit, das ist ein kompatibilitaetsmodus. dabei sind g-clients unter sich auf 54mbit beschraenkt und n-clients koennen den rest einnehmen.
betreibst du nur n-clients, dann teilen die sich 300mbit.
 

RRA^StArFiRe

Guest
ach sorry, seh grad, dass die frage ist n bischen ungenau gestellt.
dass 802.11g auf 54mbit beschränkt ist, ist klar.

folgende rechnung:
ich hab 10 g-clients, einen n-router/ap.

rechne ich jetzt:
300mbps / 10 = 30mbps pro client

oder bleibts trotzdem bei
54mbps/ 10 = 5,4mbps pro client

?

danke
 

bog

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hab ich doch geschrieben, letzteres.

der ap kann doch .11g-kommunikation, nur weil er auch noch .11n kann, nicht anders modulieren oder auf einem anderen kanalspektrum verschicken. fuer den ap gilt somit in kommunikation mit .11g-clients ueber das .11g-protokoll dieselbe .11g-restriktion wie vorher. 54mbit over all.
 

RRA^StArFiRe

Guest
das ist ja schade :/

also lohnts nicht, einen n-draft access point zu besorgen, wenn man nur 802.11g geräte verwendet.

gibts denn keine andere möglichkeit, um die geschwindigkeit zu erhöhen?
mehrere antennen oder sowas?
 
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jo man braucht entpsrechende n empfangsgeräte an den clients und die sind leider, zumindest extern usb, recht teuer. hab nen wrt610n der beides kann aber n ist deaktiviert weil ich kein entpsrechendes , n-fähiges empfangsgerät habe :/
 

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Original geschrieben von =Starfire=
ich les grad:
802.11g Frequenzband: 2,400 bis 2,4835 GHz
802.11n Frequenzband: 2,400 bis 2,485 GHz (lizenzfrei)?
n kann auch im Frequenzbereich von 5Ghz arbeiten. Wenn du das machst, dann hast du den von mir oben beschriebenen Effekt, dass du sowohl n als auch g Geräte mit dem AP verbinden kannst und dieser NICHT auf g reduziert, sondern die g-Geräte sich die Bandbreite vom g-"Netz" teilen und die n-Geräte sich die Bandbreite vom n-"Netz".
Mischen wie wild lässt sich der Spaß nicht, wie bog ja auch schon geschrieben hat.

Ein guter Startpunkt für einen Haufen Informationen zum 802.11* ist http://en.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11
 
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