nachdem die beta nun seit vorgestern zum freien download und gebrauch steht, dachte ich, ich frag mal rum was ihr so davon haltet.
wer hats ausprobiert?
welche der neuerungen hat euch am besten gefallen?
sonstige erfahrungen?
ich habs mir gestern auf den laptop (1,5ghz celeron m, 512mb ram) geklatscht. vista beta 2 repraesentiert die "universal edition", wohl ein pendant zum jetzigen winxp pro, das wohl die meiste konfigurierbarkeit und "wenigste" benutzerfreundlichkeit *ad hoc* bieten soll. afaik soll es 5 varianten von vista geben, aber da kann man ja nach googlen.
was mich anfangs begeistert hat, war vor allem die bootzeit. dauert zwar schon etwas laenger als bei winxp, ist aber im vergleich zur aetzend langsamen ersten beta durchaus schneller geworden.
fatal ist leider der platzverbrauch der roh-installation. waehrend die installation auf einem 3,1gb (64bit: ~4gb) dvd-iso kommt und der installationsvorgang schon so sein stuendchen dauert, sind hinterher allein mit windows knapp 11gb auf der partition belegt.
positiv aufgefallen ist mir dann im browsing-erlebnis letztendlich vor allem der windows explorer. es wurde mehr oder weniger aufgeraeumt, die aufgaben sind jetzt in einem anderen design an der seite, vor allem aber die adresszeile ist gewaltig geil. durch klicken auf einzelne pfadelemente (c:\ foo \ bar \ blah - wobei foo und bar mit dropdown-box anklickbar sind) kann man unterordner in uebergeordneten ordnern (omg) - quasi ordner auf verschiedenen ebenen, einfach per klick anwaehlen. alternativ ist natuerlich noch alles mit backslashes veraenderbar, sobald der tastaturcursor in der adresszeile ist. ein lustiges schmankerl ist auch das renamen: waehrend man im explorer durch markieren/f2 den kompletten dateinamen aendern konnte, also mit dateiendung, markiert der vista-explorer nur den dateinamen, nicht also die dateiendung sowie den punkt davor. so ist das schonmal ein stueckweit angenehmer.
was hingegen sehr nervig ist, ist dieser systemschutz. bei jedem programm, das neu auf den computer geladen wird, sowie bei jedem zugriff auf systemveraendernde applikationen, wird das system eingefroren und man bekommt eine bestaetigungsanfrage, ob man der anwendung zugriff erlauben will. waehrend das sicher ganz praktisch ist fuer anwender, die nicht gerade die IT-spezialisten sind, kann es doch auch fuer den ottonormalnutzer etwas nervig werden. man will ganz klar trojanern sowie viren und dergleichen vorbeugen, leider ist das ganze letztendlich fuer alle wie schon erwaehnt etwas nervig.
was ich sonst so vom kern-system von xp mitbekommen hab, ist nicht unbedingt mind-boggling. die sidebar ist als modulares programm benutzbar, rss-feeds allerdings muessen erst im internet explorer 7 hinzugefuegt werden, bevor man sie in der sidebar benutzen kann. die bisherigen addons sind nicht unbedingt allzu interessant, aber ich vermute mal, dass da noch einiges veraenderbar sein wird. microsoft outlook heisst nun "windows mail", scheinbar hat man ein paar verbesserungen hinsichtlich der benutzerfreundlichkeit (mal abgesehen vom explorer) von externen mediengeraeten, aber auch allgemein der computerkonfiguration vorgenommen. letztere ist im uebrigen meiner meinung nach auch soeine kleine sache, die nicht mir gefaellt. die systemsteuerung wurde wiedermal leicht ummodelliert, ein paar dinge hinzugefuegt (z.b. der windows defender), ein paar dinge wurden scheinbar von grundauf veraendert: ein beispiel dafuer ist die uebersicht der netzwerkverbindungen. waehrend man von windows98/me auf xp bereits umdenken musste, schmeissen sie jetzt wieder alles ueber bord. man sieht verbindungen nur noch, nachdem man ein "profil" (ob mans so nennen kann, ka. man muss sie halt einrichten, bevor man sie sehen kann) fuer sie erstellt hat, und auch sonst scheint man da eher auf benutzerfreundlichkeit und visualisierung als auf detailreiche konfigurierbarkeit zu gehen.
windows vista ist allgemein bunter (eyecandy, ein wenig trendwhore, der ladebalken des standardthemes gefaellt mir nicht) und "eingeschraenkter" (oder "dum-benutzerfreundlicher") fuer die nicht-spezialisten. es sind viele treiber beigelegt; von den 4-5 laptopabhaengigen treiberkomponenten hat er nur einen treiber nicht selbst installiert; den der wlan-karte. die fuelle an treibern koennte im uebrigen auch die horrende groesse erklaeren.
mein fazit soweit: letztendlich groesstenteils eine verschlimmbesserung von windows xp zugunsten von groesserer sicherheit. mit den teilweise grundlegenden aenderungen, die sie eingefuehrt haben, die letztendlich aber nicht wirklich viel zum guten oder schlechten aendern, haette es meiner meinung nach auch ein grosses service pack fuer xp werden koennen. es ist wie erwaehnt sicherlich kein quantensprung von 98->xp, eher ein (multimedialer) uebergang wie von 98->me. ob vista nun auch ein flop wie me wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. bis auf die erwarteten spyware (wenn mans so nennen will) geschichten sollte es wohl ein ganz solider nachfolger zu xp werden. und wenn spiele besser drauf laufen (dx10 soll vista-only werden, hab ich das richtig in erinnerung?), wieso nicht..
wer hats ausprobiert?
welche der neuerungen hat euch am besten gefallen?
sonstige erfahrungen?
ich habs mir gestern auf den laptop (1,5ghz celeron m, 512mb ram) geklatscht. vista beta 2 repraesentiert die "universal edition", wohl ein pendant zum jetzigen winxp pro, das wohl die meiste konfigurierbarkeit und "wenigste" benutzerfreundlichkeit *ad hoc* bieten soll. afaik soll es 5 varianten von vista geben, aber da kann man ja nach googlen.
was mich anfangs begeistert hat, war vor allem die bootzeit. dauert zwar schon etwas laenger als bei winxp, ist aber im vergleich zur aetzend langsamen ersten beta durchaus schneller geworden.
fatal ist leider der platzverbrauch der roh-installation. waehrend die installation auf einem 3,1gb (64bit: ~4gb) dvd-iso kommt und der installationsvorgang schon so sein stuendchen dauert, sind hinterher allein mit windows knapp 11gb auf der partition belegt.
positiv aufgefallen ist mir dann im browsing-erlebnis letztendlich vor allem der windows explorer. es wurde mehr oder weniger aufgeraeumt, die aufgaben sind jetzt in einem anderen design an der seite, vor allem aber die adresszeile ist gewaltig geil. durch klicken auf einzelne pfadelemente (c:\ foo \ bar \ blah - wobei foo und bar mit dropdown-box anklickbar sind) kann man unterordner in uebergeordneten ordnern (omg) - quasi ordner auf verschiedenen ebenen, einfach per klick anwaehlen. alternativ ist natuerlich noch alles mit backslashes veraenderbar, sobald der tastaturcursor in der adresszeile ist. ein lustiges schmankerl ist auch das renamen: waehrend man im explorer durch markieren/f2 den kompletten dateinamen aendern konnte, also mit dateiendung, markiert der vista-explorer nur den dateinamen, nicht also die dateiendung sowie den punkt davor. so ist das schonmal ein stueckweit angenehmer.
was hingegen sehr nervig ist, ist dieser systemschutz. bei jedem programm, das neu auf den computer geladen wird, sowie bei jedem zugriff auf systemveraendernde applikationen, wird das system eingefroren und man bekommt eine bestaetigungsanfrage, ob man der anwendung zugriff erlauben will. waehrend das sicher ganz praktisch ist fuer anwender, die nicht gerade die IT-spezialisten sind, kann es doch auch fuer den ottonormalnutzer etwas nervig werden. man will ganz klar trojanern sowie viren und dergleichen vorbeugen, leider ist das ganze letztendlich fuer alle wie schon erwaehnt etwas nervig.
was ich sonst so vom kern-system von xp mitbekommen hab, ist nicht unbedingt mind-boggling. die sidebar ist als modulares programm benutzbar, rss-feeds allerdings muessen erst im internet explorer 7 hinzugefuegt werden, bevor man sie in der sidebar benutzen kann. die bisherigen addons sind nicht unbedingt allzu interessant, aber ich vermute mal, dass da noch einiges veraenderbar sein wird. microsoft outlook heisst nun "windows mail", scheinbar hat man ein paar verbesserungen hinsichtlich der benutzerfreundlichkeit (mal abgesehen vom explorer) von externen mediengeraeten, aber auch allgemein der computerkonfiguration vorgenommen. letztere ist im uebrigen meiner meinung nach auch soeine kleine sache, die nicht mir gefaellt. die systemsteuerung wurde wiedermal leicht ummodelliert, ein paar dinge hinzugefuegt (z.b. der windows defender), ein paar dinge wurden scheinbar von grundauf veraendert: ein beispiel dafuer ist die uebersicht der netzwerkverbindungen. waehrend man von windows98/me auf xp bereits umdenken musste, schmeissen sie jetzt wieder alles ueber bord. man sieht verbindungen nur noch, nachdem man ein "profil" (ob mans so nennen kann, ka. man muss sie halt einrichten, bevor man sie sehen kann) fuer sie erstellt hat, und auch sonst scheint man da eher auf benutzerfreundlichkeit und visualisierung als auf detailreiche konfigurierbarkeit zu gehen.
windows vista ist allgemein bunter (eyecandy, ein wenig trendwhore, der ladebalken des standardthemes gefaellt mir nicht) und "eingeschraenkter" (oder "dum-benutzerfreundlicher") fuer die nicht-spezialisten. es sind viele treiber beigelegt; von den 4-5 laptopabhaengigen treiberkomponenten hat er nur einen treiber nicht selbst installiert; den der wlan-karte. die fuelle an treibern koennte im uebrigen auch die horrende groesse erklaeren.
mein fazit soweit: letztendlich groesstenteils eine verschlimmbesserung von windows xp zugunsten von groesserer sicherheit. mit den teilweise grundlegenden aenderungen, die sie eingefuehrt haben, die letztendlich aber nicht wirklich viel zum guten oder schlechten aendern, haette es meiner meinung nach auch ein grosses service pack fuer xp werden koennen. es ist wie erwaehnt sicherlich kein quantensprung von 98->xp, eher ein (multimedialer) uebergang wie von 98->me. ob vista nun auch ein flop wie me wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. bis auf die erwarteten spyware (wenn mans so nennen will) geschichten sollte es wohl ein ganz solider nachfolger zu xp werden. und wenn spiele besser drauf laufen (dx10 soll vista-only werden, hab ich das richtig in erinnerung?), wieso nicht..

, ich glaub ihm das sogar, weil der kennt sich aus..


