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Welche Methode zum Auftragen der Wärmleitpaste auf Intel Core i?

Methode

  • über Kompletten Heatspreader verteilen

    Stimmen: 9 81,8%
  • Punkt(e)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Linie

    Stimmen: 2 18,2%
  • Pads

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    11
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Hi,

es gibt ja viele Methoden zum Auftragen der Wärmeleitpaste für Intel CPUs mit Heatspreader.
Und jede Methode wird auch wirklich angewandt, wie man auch auf neuesten Youtube How-to´s sehen kann.
Einige verteilen die Paste über den kompletten Heatspreader, andere machen n Punkt, ne Linie, zwei Punkte, Kreuz oder benutzen Pads/Plättchen.

Wie macht ihr die drauf?
 

manischExzessiv

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über die heatspreader verteilen...dafür habe ich so ne plastepfandmarke ;) funzt bestens...
 

parats'

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Jup, komplett eincremen, aber nicht zu dick.
 

deleted_24196

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Wenn ihr euch das Video angeguckt hättet, würdet ihr sehen, dass beim "komplett eincremen" viele Luftlöcher entstehen und dadurch die Kühlung vermindert wird.
 
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Seit Jahren verteil ich die Paste schon auf der gesamten Fläche und hatte bisher noch keine Probleme, gut es war bisher erst ein i-Prozessor dabei, aber der Unterschied dürfte wohl unerheblich sein.
Wenn man die Paste gleichmäßig verteilt, nicht zu dick, kann eigentlich nie was passieren.
 

Shihatsu

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schonmal drüber nachgedachtr das konvexe und konkave kühlerboden, qualität des headspreaders und anpressdruck viel mehr ausmachen als die methode des wärmeleitpaste-auftragens? fragen gibts...
 
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ScorpEUs92

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Man sollte die Paste selbst ganzflächig auftragen, sodass man man die Oberfläche des Heatspreaders noch durchleuchten sieht, also nur eine hauchdünne Schicht auftragen.
Die Aufgabe der Wärmeleitpaste ist schlichtweg eventuelle Vertiefungen/Kratzer/Rillen auf dem Heatspreader zu schließen, da die Wärmeleitfähigkeit von Luft nicht sonderlich gut ist.
 

Tisch

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Wie zwingend notwendig ist es Paste druff zu schmieren?
 

ScorpEUs92

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Wenn der Heatspreader unbeschädigt ist (keine Kratzer/Dellen o.ä), man einen aktiven Kühler (= mit Lüfter) benutzt, die Vcore (Spannug) nicht erhöht (undervolten jedoch ist gut!) und nicht in einem überdurchschnittlich warmen Raum den PC laufen lässt, ist Wärmeleitpaste kein völliges Muss, zumal eine Überhitzung, die Schaden am Chip anrichtet kaum möglich ist, da die Schutzfunktionen, also die Notabschaltung, vorher greift.
Trotzdem würde ich für einen stabilen Betrieb Wärmeleitpaste empfehlen, zumal höher Temperaturen für mehr Fehlströme sorgen, und somit die Lebensdauer der CPU verkürzen.
 

deleted_24196

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Man sollte die Paste selbst ganzflächig auftragen, sodass man man die Oberfläche des Heatspreaders noch durchleuchten sieht, also nur eine hauchdünne Schicht auftragen.

Mein verlinktes Video sagt was anderes. :8[:

Wärmeleitpaste kann die CPU um ein paar °C kühlen, viel nicht, aber ohne WLP würde ich keinen Rechner betreiben wollen. Zumal die WLP nicht viel kostet, schnell aufgetragen ist und meistens ewig hält. Gibt einfach keinen Grund darauf zu verzichten.
 

manischExzessiv

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Wenn der Heatspreader unbeschädigt ist (keine Kratzer/Dellen o.ä), man einen aktiven Kühler (= mit Lüfter) benutzt, die Vcore (Spannug) nicht erhöht (undervolten jedoch ist gut!) und nicht in einem überdurchschnittlich warmen Raum den PC laufen lässt, ist Wärmeleitpaste kein völliges Muss, zumal eine Überhitzung, die Schaden am Chip anrichtet kaum möglich ist, da die Schutzfunktionen, also die Notabschaltung, vorher greift.
Trotzdem würde ich für einen stabilen Betrieb Wärmeleitpaste empfehlen, zumal höher Temperaturen für mehr Fehlströme sorgen, und somit die Lebensdauer der CPU verkürzen.

Lol also ich hab einmal verpeilt wlp aufzutragen weil ich es eilig hatte und hatte 20° mehr auf der cpu...und das war ansteigend...ohne wlp kann die cpu die wärme kaum abgeben...also vorsicht mit solchen aussagen...das theoretisch nix kaputt gehen kann ist richtig wegen den schutzmechanismen aber wenn der schutzmechanismus greift bedeutet das reboot oder bluescreen...
 
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schonmal drüber nachgedachtr das konvexe und konkave kühlerboden, qualität des headspreaders und anpressdruck viel mehr ausmachen als die methode des wärmeleitpaste-auftragens? fragen gibts...

wie meinst das?
gehe mal davon aus, dass die mikrorisse im kühlerboden und der heatspreader mit paste aufgefüllt und glattgestrichen und der anpressdruck schraubmechanisch derselbe ist.
macht die auftragemethode dann keinen unterschied?
wie das gelinkte video zeigt?

oder die auftrageanleitungen von arctic http://www.arcticsilver.com/intel_application_method.html#

hotspots sind schon schlimm, weil sich dort hitze staut und die bauteile oxidieren können.


@tisch und scorpeus:
ohne wärmeleitpaste? dann aber mit vorplatziertem Pad drunter oder?
weil ganz ohne paste überlebt die cpu bestimmt nicht lange.


meinte jetzt auch nur cpus mit heatspreader. nicht die cpus, wo man direkt auf die DIE aufträgt.
 

Shihatsu

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wie ich das meine? ich meine damit das hier dinge verallgemeinert werden, die ein bisschen komplexer als "lulul mach halt striche" sind. wenn man sich mit der ganzen geschichte mal vernünftig auseinandersetzt, wird man feststellen, das die art des auftragens der wärmeleitpaste völlig irrelevant ist, wenn man nicht vorher schon ne menge heckmeck gemacht hat. und btw: ganz ohne wlp ist immer noch das beste - natürlich nur bei geschliffenen köpfen.
 

ScorpEUs92

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Drum nannte vorrangehend ich die schonenden Bedingungen.

@morph:
Trotzdem habe ich schon Tests gesehen, bei denen die 'Verteilen'-Methode bei Temperatur Messungen das Beste Ergebnis erzielte. Und um das nochmal zu verdeutlichen: Es darf nur eine wirklich hauchdünne Schicht sein. Dazu trägt man ein wenig Paste auf, und verteilt sich mit einem Spachtel. Man muss der Silber des Heatspreaders noch sehen können.
Das Video ist an sich sehr interessant, aber man erkennt auch zugleich die Schwäche der Testmethode: Der Druck variiert und entspricht auch nicht dem Anpressdruck, mit dem letztlich ein Kühler (und da werden sich die Kühler auch unterscheiden) auf der CPU montiert ist.
Am Ende denke ich, sollte man vorallem drauf achten auf jeden Fall nicht zu viel WLP aufzutragen.


und btw: ganz ohne wlp ist immer noch das beste - natürlich nur bei geschliffenen köpfen.
Wobei man allerdings vorsichtig sein muss, und man v.a. die Garantie verliert.
 
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ganz ohne wärmeleitpaste?
hör ich zum ersten mal die empfehlung.
hast da zufällig n paar links zu berichten darüber?
 

ScorpEUs92

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Ich empfehle es nicht, ich sage, dass es machbar ist - wenn man die genannten Bedingungen erfüllt.

Shihatsu empfiehlt es bei geschliffenen Heatspreader - dabei musst du (wie genau weiß ich nicht) den Heatspreader eben schleifen. Man kann ihn polieren, die nächste Stufe ist Schleifen. Dabei legt man den Kupferkern des IHS frei, und erhöht somit die Wärmeleitfähigkeit und versucht v.a die Oberfläche planar - also völlig eben zu machen.
Informationen und Austauschmöglichkeit findest du hier.
 

parats'

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Das ganze ist mit WP aber um einiges leichter, right? :o
 

ScorpEUs92

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Ich hoffe das ist ne rhetorische Frage. ^^

Ja
 
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ein paar tupfen auftragen, mit dem finger komplett verteilen. da muss nur ein mininininimaler film drauf leute, wenn man es richtig macht kann man noch den text auf dem proz lesen.
 
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ja für ganz ohne wärmeleitpaste müsstest die kontaktstellen unterm elektronenmikroskop ebnen ^^

hätte echt nicht gedacht, dass einige die on-DIE methode auch bei heatspreadern anwenden.
 

ScorpEUs92

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Naja, es gibt sogar Menschen, die den IHS entfernen. Dabei verletzt man schnell den DIE, und - naja: Wer das nicht bei ner sehr günstigen/alten CPU probiert und gleich mal seinen Quadcore unters Messer legt (wortwörtlich!) hat wohl sehr viel Selbstvertrauen, nen gesunden Optimismus oder einfach nur zu viel Geld.
 
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Drum nannte vorrangehend ich die schonenden Bedingungen.

@morph:
Trotzdem habe ich schon Tests gesehen, bei denen die 'Verteilen'-Methode bei Temperatur Messungen das Beste Ergebnis erzielte. Und um das nochmal zu verdeutlichen: Es darf nur eine wirklich hauchdünne Schicht sein. Dazu trägt man ein wenig Paste auf, und verteilt sich mit einem Spachtel. Man muss der Silber des Heatspreaders noch sehen können.
Das Video ist an sich sehr interessant, aber man erkennt auch zugleich die Schwäche der Testmethode: Der Druck variiert und entspricht auch nicht dem Anpressdruck, mit dem letztlich ein Kühler (und da werden sich die Kühler auch unterscheiden) auf der CPU montiert ist.
Am Ende denke ich, sollte man vorallem drauf achten auf jeden Fall nicht zu viel WLP aufzutragen.



Wobei man allerdings vorsichtig sein muss, und man v.a. die Garantie verliert.

omg


Naja, es gibt sogar Menschen, die den IHS entfernen. Dabei verletzt man schnell den DIE, und - naja: Wer das nicht bei ner sehr günstigen/alten CPU probiert und gleich mal seinen Quadcore unters Messer legt (wortwörtlich!) hat wohl sehr viel Selbstvertrauen, nen gesunden Optimismus oder einfach nur zu viel Geld.

Schonmal daran gedacht dass bei CPUs 100 Jahre lang die DIE offen lag und nicht jeder ein Grobmotoriker ist der sich ne Kante der DIE abschlägt. Aber naja wenn Dein Dein Alter ist aus Deinem Namen hervor geht wirste sowas net mehr kennnen.

Edit: Mal zur Verbildlichung:

http://www.google.de/images?hl=de&c...amd duron&um=1&ie=UTF-8&source=og&sa=N&tab=wi
 
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cpu-030_k.jpg


Die einzig richtige Methode :D

cpu-147a_k.jpg


Und am besten auch noch den ganzen Kühler einpinseln.

Ich hab jahrelang keine WLP benutzt und hatte nie Probleme - geschweige denn zu hohe Temps. Mein aktueller Core i7 hat einen dicken Klecks in die Mitte bekommen und gut is.
 
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parats'

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Hatten die Athlons nicht generell ein "Hitzeproblem", bzw. wurden sehr heiß?
 
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Kann ich nicht bestätigen, die Kühler meiner beiden Athlon XPs (1600+ und 2000+) waren nicht halb so groß wie mein jetziger Scythe Mugen 2 (aber halb so teuer :( ) und sie sind trotzdem nicht wirklich wärmer als mein jetziger Core i7 geworden (der grad bei 28°C bei 0 RPM idled) . Wobei ich halt schon nen Thoroughbred hatte, weiß nicht wie das bei den Palominos war...

€: Ach ja, nen Athlon 64 3000+ (Venice) hatte ich ja auch noch danach, der war ebenfalls einwandfrei...
 
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ScorpEUs92

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Orly? Tja, meine erste CPU war n AMD Athlon XP 2800 - also ja, ich weiß, dass früher die CPU Dies offenlagen. Ändert nix daran, dass es gefährlich ist, mit nem Messer unter nen IHS zu fahren, wenn man nicht mal genau weiß oder sieht wo sich der DIE genau befindet. Aber hauptsache man hat mal das Alter geflamed.
 
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halt 10s den lüfter an und das ding is müll

Beweise? Quelle?

Kommt natürlich auf den Kühler und den Rest der Gehäusebelüftung an, aber generell würde ich sagen, daß das Quatsch ist. Ohne Kühler stimm ich dir zu (da gehts noch schneller)

€: Ich kann sogar einen Gegenbeweis liefern, nach einigem Grübeln darüber ist mir in Erinnerung gekommen, daß ich selbst einen defekten Kühlerlüfter (Coolermaster, das weiß ich noch...) bei meinem Athlon XP 2000+ hatte (ständige Abstürze, BSODs) und die CPU natürlich NICHT Müll war...
 
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Ich glaube, dass die höhergetakteten Athlon XPs (Barton und höher) potentiell spürbar schneller bei starker Hitze ausgestiegen sind als die 2200+-CPUs. Wobei der Pentium IV Northwood auch eine gute Heizung war.

Ein Bekannter hat das Ding einige Zeit bei satten 92 Grad betrieben, bis man ihm geraten hat, mal den kaputten CPU-Kühler zu ersetzen (:ugly:)
Habe ja keine Ahnung, wieviel diese CPUs verkraftet hatten (auf Dauer wohl nicht), aber ein damaliger AMD blieb imo zwar verhältnismäßig kühl, auch mit dem boxed Lüfter, aber die XPs haben wohl wesentlich weniger an hohen Temperaturen durchgehalten.

Wegen der Wärmeleitpaste würde auch ich die Fingermethode nehmen, die genannt wurde. Einen Tropfen drauf und schön gleichmäßig verteilen. Fataler ist da eher, den Kühler schief aufzusetzen oder deutliche Unebenheiten zu haben.
 
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Orly? Tja, meine erste CPU war n AMD Athlon XP 2800 - also ja, ich weiß, dass früher die CPU Dies offenlagen. Ändert nix daran, dass es gefährlich ist, mit nem Messer unter nen IHS zu fahren, wenn man nicht mal genau weiß oder sieht wo sich der DIE genau befindet. Aber hauptsache man hat mal das Alter geflamed.

Wenn man keine Ahnung von Themen hat ists allgemein nicht empfehlenswert die Finger davon zu lassen, danke für diese neue Erkenntnis. Wenn man weiß was man macht ist das alles kein Problem, die neuen Dinger sind nur "idiotensischerer". Die Leute ham vll nicht "hat wohl sehr viel Selbstvertrauen, nen gesunden Optimismus oder einfach nur zu viel Geld." sondern einfach nur Ahnung von dem was sie tun. Und nur weil man einmal einen 2 ghz Prozessor in der Hand hat hat man trotzdem noch keine Ahnung im Sinne von keine Erfahrung mit "alten" (2 Ghz^^ 286 ftw) Kisten.
Dass ein Athlon verreckt ist wenn man 10 sec. den Kühler angehalten hat ist auch net unbedingt richtig. Die ersten Athlons waren AFAIK die ersten AMDs mit Thermo-Schutzfunktionen und hatten die Schutzfunktionen auf dem Mainboard (nicht wie heute direkt auf der CPU) integriert. Ergo langsamerer Reaktion auf Temp-Probleme. Ein ausfallender Lüfter sollte bei ordentlichem Mainboard (!! NICHT Aufgabe der CPU hier) kein Problem sein, mutwilliges Abnehmen des Kühlerr führt zum Tod. (ist ja auch keine Alltagssituation, aber geht heute ja auch alles)
 

Shihatsu

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was das mit dem alter sollte, verstehe ich auch nicht, aber hier ist schon ne gewaltige menge an verallgemeinerungen am start.
mal was zu den prozzis:
mein athlon xp geht bei lüfter aus sofort kaputt != athlonxp gehen bei lüfter aus sofort kaputt
fakt ist: die alten 0,18 µm athlons für sockel a mit 133 mhz fsb und 1,8v vcore/kernspannung (die sogenannten thunderbird - c) wurden unanständig heiss auf ihrer verdammt kleinen fläche. mit nem stock-alu-kühlkörper gingen die dinger ohne aktivlüftung sehr schnell in rauch auf. gab damals dazu nen recht aufsehenerregendes video auf tomshardwareguide.
fakt ist aber auch: spätestens mit der 2ten generation des nachfolgers (athlon xp - barton) war das kalter kaffee.
der p4 northwood war dagegen ein "cooler typ" - gründe dafür waren weniger abwärme bei gleichzeitiger verwendung eines ihs (headspreaders) und relativ grosser chipflaeche wegen grossem cache. sein direkter nachfolger prescott widerum war die heisseste mühle die ich jemals in betrieb gesehen habe, dagegen waren tbirds eiswürfel. nur extrem schwer unter kontrolle zu halten, trotz ihs - grund widerum war die deutliche strukturverkleinerung im vergleich zum northwood. blöd gelaufen für intel und der tot des p4.
wie schnell die dinger krepieren bei zu warm hängt übrigens auch sehr stark vom fertigungsprozess ab - je moderner, desto empfindlicher, aber desto besser der schutz.
 
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Ich kenne nur ein Vid von THG wo aber der ganze Kühler abgenommen wird...
 

Shihatsu

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davon gabs ne ganze menge, das originalvideo war mit kühler ab, aber dazu gabs einiges an antwortvideos. ob das was ich meine nun direkt bei thg.de erschien, weiss ich nimmer, ist zu lange her und ich finds nicht auf anhieb.
 
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war das nicht das Video mit quake 3 im hintergrund?

kann mich erinnern das es im Grundsatz so lief

P3 hat ne Notabschaltung und funzt nach neustart wieder einwandfrei
P4 setzt solange die Arbeit aus bis wieder eine normale arbeitstemperatur herscht
Athlon Instant tot

Aber wie schon erwähnt das ist heutzutage bei Intels und AMD kein problem mehr die dürften alle wie damals der p4 reagieren.
 

ScorpEUs92

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[...]sondern einfach nur Ahnung von dem was sie tun.
Nichtdestrotrotz würde _ich_ auch mit noch so viel Ahnung keine 300€ CPU riskieren wollen. Letztlich macht jeder Mensch Fehler, und hier reicht schon ein kleiner Fehler und man hat ne kaputte CPU.

Die Notabschaltung funktioniert btw. bei der Core2Quad Serie wunderbar. Ich hatte vor nem halben Jahr, wie sich heraustellte nen defekt am Lüfter (hat sich nicht mehr gedreht). Plötzlich ging mein PC aus, und beim Anschalten stellte ich dann fest, dass der CPU Lüfter nicht anging (der dreht ja meist zu Beginn voll auf, bis das Mainboard ein RPM Signal und von den Temp. Sonden in der CPU Feedback bekommt). Nachdem ich dann den Lüfter ausgetauscht hab, funktionierte alles wieder völlig normal.
Leider hatte ich kein Templogger, ergo weiß ich nicht bei viel Grad sich die CPU abgeschaltet hat. Da die Tcase Max seitens Intel bei ca 71 Grad angegeben wird gehe ich mal davon aus, dass die Abschaltung spätestens bei 75 Grad erfolgt - wohl eher früher.
 
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