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Warum merkt man einen Unterschied zwischen 150ms und 50ms?

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Die Frage steht also im Titel. Ich habe mir mal Gedanken gemacht, da ich verschieden gute DSL Anschlüsse erlebt habe, bei denen von 150ms bis 10ms alles dabei war.

Wer keine Zeit zum Lesen hat, braucht hier nicht weiter lesen. Die Frage wird nur etwas ausgebreitet.

10ms zu 150ms ist ein Unterschied von 0,1s.

Kein Mensch kann mir erzählen, dass das der Unterschied ist, den man bei obigen Latenzen spürt. Da ich in Internet-Technik nicht sehr gut bewandert bin, frage ich mich, wie ich Ping-Latenzen richtig interpretieren soll. Der Ping, der ja die Latenz der Strecke PC->Routing -> GameServer -> Routing -> PC nimmt, misst die Verzögerung mit der die Daten vom Server kommen.

Schon hier müsste es ja so sein, dass Daten, die direkt vom Server kommen (unabhängig vom PC) die halbe Latenz nur ausfüllen müssten (weil sie nur den halben Weg des Pings nehmen)?

Wie kanns sein, dass ich 150ms als Benachteiligung sehe, während bei 50ms Progaming möglich ist, wenn der Unterschied von 0.1s für Menschen doch kaum bemerkbar ist?

mfg
new_fana
 

voelkerballtier

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Original geschrieben von New_Fana
Die Frage steht also im Titel. Ich habe mir mal Gedanken gemacht, da ich verschieden gute DSL Anschlüsse erlebt habe, bei denen von 150ms bis 10ms alles dabei war.

Wer keine Zeit zum Lesen hat, braucht hier nicht weiter lesen. Die Frage wird nur etwas ausgebreitet.

10ms zu 150ms ist ein Unterschied von 0,1s.

Kein Mensch kann mir erzählen, dass das der Unterschied ist, den man bei obigen Latenzen spürt. Da ich in Internet-Technik nicht sehr gut bewandert bin, frage ich mich, wie ich Ping-Latenzen richtig interpretieren soll. Der Ping, der ja die Latenz der Strecke PC->Routing -> GameServer -> Routing -> PC nimmt, misst die Verzögerung mit der die Daten vom Server kommen.

Schon hier müsste es ja so sein, dass Daten, die direkt vom Server kommen (unabhängig vom PC) die halbe Latenz nur ausfüllen müssten (weil sie nur den halben Weg des Pings nehmen)?

Wie kanns sein, dass ich 150ms als Benachteiligung sehe, während bei 50ms Progaming möglich ist, wenn der Unterschied von 0.1s für Menschen doch kaum bemerkbar ist?

mfg
new_fana
natürlich merkt man als mensch 0.1 sekunden - wie kommst du auf die idee dass wäre nicht merkbar?
 
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merkt man tierisch, wenns z.B um Ego-Shooter geht merkt man sogar 50->25/30ms...
 
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du gibst dir die antwort doch selber: der "kaum bemerkbare" unterschied von 0.1 sekunden macht progaming erst möglich. für einen wirklich guten spieler ist es nämlich entscheident, dass das timing stimmt, und das sehr wohl auf die zehntel sekunde genau. wenn man laggt (und zu der verzögerungszeit vom schlechteren ping noch die menschliche reaktionszeit als gegner hat) ist man in einem schnellen egoshooter wie q3 oder cs meist tot oder trifft den gegner nur durch zufall (dauerfeuer :D).

ich hab hier eine bomben leitung von arcor, mein ping auf heise.de ist normalerweise konstant bei 11ms. wenn die hier aber mal wieder am saugen sind und der ping auf 40-50 steigt merk ich das deutlich, auch ohne tab zu drücken und den wert abzulesen.
 
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jo bei shootern merkt man sowas sehr gut, aber 150 dürfte selbst bei bw auffallen. vielleicht solltest du mal zu nem arzt gehen wenn du nicht erfassen kannst was in 0,1s vorgeht.
 
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150ms, bzw. "0,1 Sek" kamen mir bei CS und sogar bei Spielen wie WoW als sehr laggy vor. Meiner Meinung nach sogar mehr als 0.1 Sek.
Ich merke deutlich den unterschied von 100ms zu 50ms oder 50 zu 25.
150ms sind für mich gefühlte 0,5 Sek.
 
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Klingt soweit einleuchtend.

Ich dachte es gäbe internettechnisch irgendwelche Mechanismen, die man sich beim Ping dazudenken muss, aber offensichtlich nicht.

Und zum Thema "0.1s merkt man sehr gut": Natürlich merke ich bei CS zwischen 150ms und 50ms einen Riesenunterschied - steht auch so im Eingangspost - aber stellt euch mal die Frage:

Wenn euer Licht zu Hause 0.1s später angehen würde; hättet ihr es jemals gemerkt, wenn nicht ein Elektriker (bei einem Umbau oder was auch immer) es euch zufällig gesagt hätte? Ich meine da sind die 0.1s auch Wurst.

Also sind das nur Wahrnehmungstechnische Feinheiten, keine leitungstechnischen :S

mfg
fana
 
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Original geschrieben von New_Fana

Wenn euer Licht zu Hause 0.1s später angehen würde; hättet ihr es jemals gemerkt, wenn nicht ein Elektriker (bei einem Umbau oder was auch immer) es euch zufällig gesagt hätte? Ich meine da sind die 0.1s auch Wurst.

gute frage :D ich behaupte, das würdest du auf jeden fall merken. wenns von anfang an so ist natürlich nicht aber wenn es auf einmal so ist fällt dir das auf.
 

The_Company

Guest
Wieviele Bilder Du verarbeiten kannst, haengt davon ab, wie natuerlich die Bilder sind. Da beim Gaming kein Motion Blur vorliegt (wie bei Videos), muss die Framerate das wettmachen.
Du siehst zB aufm CRT bei 60Hz, dass es flimmert (wenn du dran vorbei guckst), und 60Hz sind 16ms.

Regeln beim schreiben von Software sind: Reaktion auf einen Klick muss nach 100ms spaetestens da sein, weil sonst der User nochmal klickt.
Fuer Animationen sollten es mindestens 25fps (40ms pro Frame) sein.
Spiele, bei denen es auf die Reaktionen ankommt, sollten mindestens das doppelte (also 20ms Reaktion auf Input) haben.

Das sind die Grundregeln, die ich so gelernt habe. Da gibts auch diverse Paper zu, aber die URLs dazu hab ich mir nicht gemerkt.
 
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0,1 sec sind für Shootergamer ihre Reaktionszeiten.
0,1 sec mehr, heisst doppelt so lang bis man reagiert.... Denk mal drüber nach was doppelte Reaktionszeit beim Autofahren bringt

Also ja, man merkt es schon, wenn man niedrigeres gewohnt ist und dadurch auch "trainiert"
 
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wenn du wc3 spielst wirst du das sicherlich nicht merken. mein vater würde auch mit einem ping von 200 gut klarkommen, weil er eigentlich nur surft.
der nötige ping ist also stark abhängig von der anwendung...
 
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Original geschrieben von New_Fana


Wenn euer Licht zu Hause 0.1s später angehen würde; hättet ihr es jemals gemerkt, wenn nicht ein Elektriker (bei einem Umbau oder was auch immer) es euch zufällig gesagt hätte? Ich meine da sind die 0.1s auch Wurst.

Also sind das nur Wahrnehmungstechnische Feinheiten, keine leitungstechnischen :S

Marantz CD-Spieler haben beim skippen eine wahrnehmbare (nervende) Verzögerung, das Lied läuft nach dem weiterdrücken noch für einen Moment weiter, ob das jetzt 0.05s oder 0.4s sind, kann ich nicht einschätzen.
 

RRA^StArFiRe

Guest
Original geschrieben von New_Fana

Wenn euer Licht zu Hause 0.1s später angehen würde; hättet ihr es jemals gemerkt, wenn nicht ein Elektriker (bei einem Umbau oder was auch immer) es euch zufällig gesagt hätte? Ich meine da sind die 0.1s auch Wurst.

das ist nicht der richtige vergleich.
bei realtime spielen hast du eine kontinuierliche synchronisation.
d.h. mit jedem tick wird ein zustandsabbild an den server geschickt bzw. an die anderen spieler broadcasted.

so müsste dein vergleich mit einem "flackernden" licht gestellt sein.
und da merkt man jedes noch so geringe herz in der frequenz.
zb. wenn diese röhrenlampen ihren geist aufgeben und anfangen zu flackern, wäh.
 
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