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Ubuntu und Windows-VM

qwertzasdf1234

Guest
Hi Leute, ich hätte mal eine Frage. Und zwar habe ich folgendes Problem:

Im Dezember habe ich Ubuntu ausgiebig getestet und für (prinzipiell) gut auf meine Bedürfnisse zugeschnitten befunden. Auch die nötigen Konfigurationen habe ich hinbekommen.

Das größte Problem stellen für mich einige Windows-Programme dar, die so nicht unter Wine laufen. Zu nennen wäre als wichtigstes da die Microsoft Office 2010 Suite. Jetzt werden viele sagen, wayne? OpenOffice/LibreOffice!

Problem hierbei ist, dass die Darstellung von PPT/PPTX bei weitem nicht annähernd kompatibel untereinander ist, und ich von Beruf wegen viel lesen und selbst auch machen muss. Daher habe ich mir gedacht, das einfachste wäre, Windows als Virtual PC oder sowas unter Ubuntu mal laufen zu lassen, ich habe allerdings keine Ahnung wie sowas funktioniert (bin absoluter Linux-Anfänger).

Falls sich jemand erbarmen würde, und mir hierbei unter die Arme greifen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Beste Grüße
JS
 

ROOT

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Probier evtl. mal Office2007, Kumpel hat das unter SuSE Wine ewig lange benutzt und keinerlei Probleme gehabt. Sollte ja auch eigentlich kaum ein Unterschied zum 2010er sein.

Ansonsten klingt dein Plan zwar etwas umständlich, aber an sich: VirtualBox runterladen, darin Windows & Office installieren, fertig. ;) Das sollte eignetlich selbsterklärend sein oder sich entsprechende Step-by-step HowTos einfach finden lassen.
 
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jo virtual box installieren und dann dem wizard zum anlegen einer vm folgen. cd image von der winxp ziehen, image einbinden, installieren, fertig.

hoffe du hast genug ram, würd auch einer winxp vm 1gb ram spendieren, wenns anständig laufen soll.
 

qwertzasdf1234

Guest
Hab mal VBox unter Ubuntu installiert, die WinXP Installation scheint auch ordentlich zu funktionieren. Mein Problem ist, dass es für mein Notebook keine XP Treiber mehr gibt (die muss ich ja auch unter Virtual Box Windows XP installieren, oder nicht?).

Wie sieht es mit einer Win7 VBox aus? Da würde ich mir ne Eintragung in den Bootmanager und zusätzlich ständiges "Umbooten" für kleine Anwendungen ersparen. 4096MB RAM könnte man dafür auch bereitstellen.

Gruß
 

syd

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Hab mal VBox unter Ubuntu installiert, die WinXP Installation scheint auch ordentlich zu funktionieren. Mein Problem ist, dass es für mein Notebook keine XP Treiber mehr gibt (die muss ich ja auch unter Virtual Box Windows XP installieren, oder nicht?).

Musst du nicht. Du musst einfach nur die Standard-VirtualBox-Treiber über die Guest Additions installieren. Spezielle Treiber für den Rechner, unter dem VirtualBox läuft, braucht man nie!

Wie sieht es mit einer Win7 VBox aus? Da würde ich mir ne Eintragung in den Bootmanager und zusätzlich ständiges "Umbooten" für kleine Anwendungen ersparen. 4096MB RAM könnte man dafür auch bereitstellen.
Gruß

Geht einwandfrei. Einfach genauso wie bei Windows XP vorgehen.
 
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2gig ram für win7 sollten ausreichen. ich würd das nicht unnötig überdimensionieren. das host system, also ubuntu, läuft dann sicherlich auch geschmeidiger. ich hab da - allerdings mit 32bit - linux host und windows vms schon schlechte erfahrung gemacht.
 

qwertzasdf1234

Guest
Achso geeeeil :D dann hat sich mein Problem direkt erledigt. Dachte ich müsste spezielle, für meinen Rechner angepasste Treiber dann für die VirtualBox WinXP installieren.

Win XP erfüllt da ja auch alles, was ich benötige für meine Bedürfnisse
brauche nur

Microsoft Office
Adobe Photoshop
Clone Manager
MyPhoneExplorer
Odin

Was würdet ihr denn empfehlen? Hab ne 320GB HDD hier und nen i5 + 8GB RAM.
WinXP oder 7 für diese "einfachen" Aufgaben?

Erkennt der unter der VM dann auch meinen Scanner?
Gruß!

@2FH:

Gelegentlich shoppe ich noch ein wenig für meine Eltern denen ihren Laden, und da die Dinger zB A0 betragen fände ich da weniger als 4GB zum Shoppen etwas... fucked 8[
 
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ich würd win7 nehmen aber letzten endes ist es scheissegal. wenn du mit einer vm unzufrieden bist, erstellst du dir halt ne neue.

bei win 7 nur drauf achten, 40gb hdd platz würd ich der mindestens mal spendieren.

Gelegentlich shoppe ich noch ein wenig für meine Eltern denen ihren Laden, und da die Dinger zB A0 betragen fände ich da weniger als 4GB zum Shoppen etwas... fucked 8[

gut das ist nen argument. du wirst es ja merken, wie sich beide systeme so anfühlen. interessant wird es halt, wenn du sowohl auf host als auch auf vm last erzeugst.
 
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qwertzasdf1234

Guest
Und das kann man ja reibungslos wieder entfernen mit den VMs ne? Also der reservierte HDD Platz, den ich der eingeräumt habe, wird dann wieder freigegeben oder?
 
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wenn du eine virtuelle maschine erstellst erzeugst du auf deiner festplatte einen container von grösse x, in den du das betriebsystem installierst. wenn du kein bock mehr auf die kiste hast löscht du die datei einfach stumpf. bei virtual box sind das glaub ich vdi dateien. beim erstellen würd ich eine feste grösse einstellen, nicht dynamisch wachsen lassen. wenn du das nicht im blick hast kann es sonst passieren, dass diese vdi datei immer weiter wächst und irgendwann ist deine / partition von ubuntu voll und ubuntu startet nicht mehr. das dumme ist, die datei wächst bei dynamischer verwaltung an, wird aber nicht kleiner, wenn du unter der vm daten löschst. daher von vornherein genug hdd kapazität einplanen und fest vergeben.

wenn du in virtual box rechtsklick auf die vm machst und "im explorer zeigen" wählst, zeigt er dir das verzeichnis in dem die datei liegt.
 
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qwertzasdf1234

Guest
Klingt logisch. Super Sache, dankschön, wenn ich noch Fragen habe, melde ich mich hier :)

Besten Gruß
 
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VM bzw. virtuelle HDD auf ne andere physische Platte als die, auf der der Host draufliegt, und damit kein Problem mit vielen I/O-Operationen auf der HDD ;)
Wobei ich glaube, dass bei den aktuelleren Versionen die Grafikbeschleunigung von Photoshop innerhalb der Virtualisierungslösung noch nicht oder nur schlecht unterstützt wird. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Wenn die Bearbeitungsgeschwindigkeit Nebensache ist bzw. du keine extrem aufwendigen Sachen machst, kein Ding.

Ich nutze es andersherum, Fedora 15 und Win XP und bin bislang sehr zufrieden mit Virtualbox. Nur Fed16 will noch nicht so recht, allerdings ist das auch eher Spielerei von mir. Ubuntu, Debian und Fedora sind durch - würde ich nicht daddeln und primär MS Office 2010 benutzen, hätte ich auch schon überlegt, auf Linux umzusatteln. Außer mal ein Dualboot-System mit damals Ubuntu 9 zu machen fehlt mir noch die Erfahrung. Weil schon geil, was es dafür alles gibt und wie wenig Ressourcen viele Distributionen im Vergleich zu Windows und Mac OS sind.
 
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