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SSD defekt

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Pünktlich nach Ablauf der 3jährigen Garantie ist meine Corsair F60 SSD (60GB) defekt :(

Folgendes passiert:
Während der Nutzung gibt es plötzlich nicht wirklich erklärbare Aussetzer, d.h. der Desktop lässt sich nicht mehr anklicken, Programme lassen sich nicht mehr starten, im Videoplayer laufende Videos spielen zwar weiter (da pre-cached) aber lassen sich nicht mehr anhalten / spulen etc. und irgendwann friert alles ein.
Beim booten wird die Platte dann nicht mehr erkannt. Nach einem kompletten Neustart (mit ausschlaten des PCs) wird die Platte zwar beim booten wieder erkannt und der Bootvorgang läuft auch durch, aber nach 2-3 Minuten Nutzung des Systems (egal was ich mache) gibt es wieder diese Aussetzer und irgendwann entweder einen bluescreen oder einfach nur ein komplett eingefrorenes System.

Ich habe auf der Platte ein Dual-Boot-System, d.h. Windows und Linux. Die Symptome sind unter beiden Systemen exakt gleich, damit würde ich einen Software-Fehler ausschließen und es auf die Hardware schieben.

Da die Platte im Bios nicht immer erkant wird war die Festplatte natürlich mein erster Verdächtiger.
Kabelcheck wurde gemacht, d.h. SATA- und Stromkabel getauscht, hilft auch nichts.
SMART-Readout lieferte für alle Kennzahlen der SSD entweder "old age" oder "pre-fail". Wirklich genau kenne ich mich mit diesem SMART-Kram nicht aus und die Readouts waren sehr kryptisch, diese eine Spalte mit reihenweise "old age" und "pre-fail" war die einzige, die für mich Sinn ergab ;)
Also Festplatte entfernt und das System auf einer alten HDD, die hier noch rumlag, neu aufgesetzt, damit funktioniert alles.
Es lag also wirklich an der Festplatte.

Nun die Fragen:
Sind die Symptome nicht etwas seltsam für einen SSD-Defekt? Oder ist es "normal", dass das System sich so verhält, wenn es auf einer abgenutzten SSD läuft? Ich hätte erwartet, dass eine defekte SSD gar nicht mehr bootet und nicht nur komische Fehler nach ein paar Minuten produziert.
Gibt es eventuell bei der SSD noch etwas zu retten? Sie ist etwas über 3 Jahre alt und wurde nur als Systemplatte benutzt, ich würde eigentlich nicht erwarten dass die Abnutzung bereits so hoch ist dass ihr die gesunden Sektoren ausgegangen sind. Man hört ja öfter mal etwas von Firmware-Fehlern bei den etwas älteren SSDs, könnte es auch so etwas sein, d.h. ist meine Diagnose evtl. falsch?
Angenommen es gibt nichts mehr zu retten: Was hat sich denn in Sachen SSDs in den letzten Jahren getan, d.h. was würde man am ehesten als Systemplatte (Windows/Linux im dual boot), evtl. plus einer Partition für Spiele, kaufen?
 

deleted_24196

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Ich hatte das mit meiner alten OCZ auch, da lag es, laut Hersteller, am Controller.

SSD wurde vom Hersteller getauscht, keine Probleme mehr.

Zu deiner Frage: ich würde mir eine SSD von den hier empfohlenen holen, dazu ne normale 500er für Spiele.
 

parats'

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Bzgl. Ersatz kannst Du gerne mal in den anderen SSD Thread schauen. Ich persönlich fahre mit den Crucials recht gut.

Allgemein kannst Du natürlich mal ein FW-Update versuchen. Meine Crucial hat nach 1,5 Jahren ebenfalls komische Symptome gezeigt, welche mit einem FW-Update erledigt waren.

Nebenbei dennoch den Hersteller anschreiben, meist sind sie da kulant wenn es ein bekanntes Problem ist.
 
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Ist ungefähr abschätzbar, wie realistisch es ist, dass ein Firmware-Update irgendwas bringt, wenn SMART schon alles auf "old age" und "pre-fail" stehen hat? Wenn der Controller schlecht ist dann hat er ja das wear-leveling in den letzten 3 Jahren versaut und die Platte ist deshalb schon abgenutzt, oder?
Sie lief ja 3 Jahre (bzw. etwas mehr, grob 3 1/2 glaube ich) vollkommen problemlos, ein "allgemein" defekter Controller ist bei einem erst nach so langer Zeit auftretenden Problem eher unwahrscheinlich würde ich mal vermuten (wobei ich mich bei SSDs allerdings nicht wirklich gut auskenne muss ich zugeben).

Danke für den Link, Tom. So ganz klar ist mir noch nicht, was genau der Unterschied zwischen den in dem Thread gelisteten SSDs ist. Die schreiben ja, dass quasi alle SSDs gleichwertig sind, d.h. ich kann einfach nach dem Preis kaufen? Samsung Pro und Evo scheinen zumindest auf Amazon beliebter zu sein, was genau der Unterschied zwischen diesen und den Crucials ist bzw. warum die Pro so viel teurer ist als die Evo (und ob sich der Aufpreis evtl. lohnt) konnte ich da nicht herauslesen. Wisst ihr da mehr?
 
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Einfach mal ein Firmware-Update versuchen:

http://forum.corsair.com/forums/showthread.php?t=107588

Samsung Evo ist gut, wenn Du Geld sparen willst reicht auch ne Crucial MX100 - Du wirst unter realen Bedingungen kaum einen Unterschied merken (gilt ab 256GB aufwärts, darunter sieht es anders aus da hier weniger Flash-Chips drauf sind und die Geschwindigkeit dadurch beschnitten wird).

Der größte Unterschied zwischen Evo und Pro ist, daß die Evo "TLC" und die Pro "MLC" Flash-Module benutzt. Das hat auf die maximale Haltbarkeit sowie Performance (Write) Auswirkungen.
 
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Maximale Haltbarkeit wäre durchaus wichtig, oder? Die Corsair F60 ist ja wahrscheinlich deshalb kaputt gegangen :) Lohnt sich der Aufpreis wirklich (wenn man die Platte langfristig benutzen will)?
Firmware-Update werde ich gleich mal versuchen, danke für den Link.
 
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Ist ja nicht gesagt, daß der Flash-Speicher kaputt ist. Könnte auch der Controller oder andere Elektronik sein - Deine Symptome deuten eher darauf hin.

Zum Thema Haltbarkeit: http://www.pcgameshardware.de/SSD-H...nge-haelt-SSD-Schreibzyklen-auslesen-1089144/

Eher unwahrscheinlich, daß Du es bei einer "normalen" Nutzung schaffst die Platte innerhalb von ein paar Jahren totzuschreiben. Wenn Du aber täglich gigabyteweise Daten in der Gegend rumschaufelst, dann geht es natürlich deutlich schneller.
 
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Naja es war die Systemplatte, da wurde nicht viel durch die Gegend geschaufelt. Allerdings weiß ich nicht, wie viel/schnell Linux auf der Swappartition schreibt.

Wenn der Controller oder andere Elektronik kaputt ist hilft aber auch nur ein Neukauf, oder?

Firmware-Update funktionierte nicht, das Update-Tool erkennt die Festplatte nicht. Im Bios wird sie manchmal erkannt, manchmal nicht, es scheint recht willkürlich.
 
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Tja, dann hilfts wohl nix: Ablage P und neue SSD kaufen...

Es ist übrigens sehr ratsam sowohl das Swapping als auch Hibernate zu deaktivieren um die Lebensdauer der SSD zu erhöhen. RAM ist doch billig, da braucht man kein Swapping mehr...
 
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deleted_24196

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Es ist übrigens sehr ratsam sowohl das Swapping als auch Hibernate zu deaktivieren um die Lebensdauer der SSD zu erhöhen. RAM ist doch billig, da braucht man kein Swapping mehr...

Auf den Ruhezustand verzichten? Really? Weiterhin würde ich die Auslagerungsdatei nicht deaktivieren, gibt immer Programme die eine benötigen und ansonsten Fehler verursachen.
 
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Auf den Ruhezustand verzichten? Really?

Kommt natürlich drauf an wie man die SSD generell benutzt (randvoll, viele Schreibvorgänge, etc.), aber wenn man die Lebenszeit optimieren will, dann ist Hibernate=off eine Möglichkeiten. Bei jedem Hibernate-Vorgang wird ein komplettes Abbild des RAM geschrieben, wenn man das nicht nur 1x am Tag macht kommt da schnell was zusammen - unnötig. Ob das jetzt überhaupt relevant ist, da man die SSD wohl nicht länger als ein paar Jahre benutzen wird, sei mal dahingestellt. Bei modernen SSDs wird es vermutlich dank Wear leveling egal sein...

Weiterhin würde ich die Auslagerungsdatei nicht deaktivieren, gibt immer Programme die eine benötigen und ansonsten Fehler verursachen.

Ich hab seit Jahren keine mehr und hatte bisher nicht einmal ein Problem. Weiß ja nicht was Du für antiquierte Programme benutzt...
 
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Wenn Dir Deine SSD lieb ist dann ja... Kommt natürlich drauf an wie man die SSD generell benutzt, aber wenn man die Lebenszeit optimieren will, dann ist Hibernate=off eine Möglichkeiten.
Ach, man schafft es eh nicht eine SSD tot zu schreiben, jedenfalls nicht ohne es darauf anzulegen.

Ich hab seit Jahren keine mehr und hatte bisher nicht einmal ein Problem. Weiß ja nicht was Du für antiquierte Programme benutzt...

Früher gabs Probleme mit dem CCC von ATI und diversen Spielen. Seitdem habe ich die Auslagerungsdatei nie wieder deaktiviert. Wie gesagt, eine SSD tot zu schreiben schafft man eh nicht...
 
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Bei normaler und geplanter Nutzung auf ca. 5 Jahre geb ich Dir recht.
Meine SSD ist z.B. mit Truecrypt voll verschlüsselt, da arbeitet der Wear Leveling Algorithmus im Endeffekt von Anfang an auf den Reserve-Blöcken. Da macht es durchaus Sinn Paging und Hibernate zu deaktivieren.

Das aktuelle CCC macht keine Probs.
 
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Mir fällt gerade ein, dass ich glaube ich schon mal vor grob einem Jahr ein Firmware-Update bei der alten SSD gemacht hatte, weil ein Kumpel von Problemen mit seiner berichtet hat und ich deshalb vorsichtig sein wollte. D.h. selbst wenn das Update jetzt geklappt hätte, gebracht hätte es wohl nichts.

Hibernate nutze ich sowieso nicht aber ich weiß wie gesagt nicht woran es liegt, dass meine SSD nach grob 3 1/2 Jahren kaputt gegangen ist, vielleicht hat die Swap-Partition sie ja totgeschrieben. Außerdem bin ich nicht ganz sicher, wie Linux mit Trim umgeht, da gab es ja vor ein paar Jahren noch Probleme und erst die neueren Distros konnten das vernünftig. Auf das wear-leveling hat die Partitionierung aber prinzipiell keinen Einfluss, oder?
Außerdem waren die 60GB die kompletten 3 1/2 Jahre quasi randvoll (da mit 2 Systemen sowieso eher knapp bemessen), kann das die Umverteilung der Daten bzw. die Lebensdauer der Platte beeinträchtigen?

Dank 8GB RAM sollte ich den swap aber tatsächlich nicht wirklich brauchen, auf der nächsten Platte wird der einfach weggelassen. Insb. da ich unter Linux ja sowieso nichts großartig spiele und normale Software 8GB niemals voll bekommt.

Die neue wird dann wohl eine Crucial 250er, dann passen neben den beiden Systemen auch ein paar Spiele mit auf die Platte und die Ladezeiten werden angenehm schneller.
Jetzt temporär wieder eine HDD nutzen zu müssen ist wirklich grauenhaft, das ganze System ist so extrem viel langsamer. Damals ist mir der Geschwindigkeitsvorteil von HDD zu SDD gar nicht so krass aufgefallen, jetzt zurück von SDD auf HDD ist aber einfach nur übel.

Gibt es Partitionierungstipps? Bzgl. wear-leveling etc. sollte es komplett egal sein, wie partitioniert ist, oder? Ich würde dann eine große Partition für Windows und Spiele und noch eine kleinere für Linux (ohne Swap) zum arbeiten anlegen und das war es dann im Wesentlichen. Da spricht nichts gegen, oder? Ich glaube mal gehört zu haben, dass man SSDs nicht partitionieren sollte, ist da wirklich was dran?
 
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Wenn alle stricke gerissen sind... backen ... kann wie bei der PS3 hier im Forum auch einfach nur angeknackste BGA sein. Gerade durch das ausfallen nach erst 3 minuten weisst auf Probleme hin die mit der Thermik zu tun haben weil andere physikalische Änderungen gibt es ansich nicht bei einer SSD die mit der kurzen Zeit auftreten.
 

parats'

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Backen ist bei vermeintlich toter Elektronik immer toll. Mein altes desire hd hat nach dem Ausflug in den Pool auch 5min auf 50° bekommen. :)
 
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Okay, backen wird versucht, mehr kaputt gehen kann ja nicht :) Aber wahrscheinlich erst nächstes Wochenende, habe erst mal keine Zeit für weitere Reparaturversuche.

Nochmal die Frage zur Abnutzung: Macht es für das wear-leveling irgendeinen Unterschied, wie voll die Festplatte ist bzw. wie sie partitioniert ist?
Ganz naiv würde ich denken, dass wear-leveling ja Schreibzugriffe nur auf "freie" Blöcke verteilen kann, d.h. wenn eine Platte zu 100% voll ist dann geht es von Anfang an in die Backup-Blöcke während es bei einer Platte, die nur zu 1% voll ist, die Schreibzugriffe quasi über die komplette Platte verteilen kann.
Oder schichtet der Controller notfalls auch die bereits beschriebenen Blöcke um, so dass sie nicht wirklich "fix" sind sondern auch diese gleichmäßig abgenutzt werden?
Wenn ich den Wiki-Artikel richtig lese wird bei statischem wear-leveling umgeschichtet und bei dynamischem nicht. Aber welchen Typ davon SSDs in der Regel nutzen konnte ich bisher nicht finden ;)
 
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Das dürfte je nach Hersteller und Controller unterschiedlich sein, fraglich ob Du diese Info irgendwo in einem Datenblatt findest.

Ich könnte mir vorstellen, dass speziell bei den "Consumer" SSDs das statische Wear Leveling vorherrschend ist, da es keine Auswirkungen auf die Write-Performance hat und einfacher im Controller zu implementieren ist.
 
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Es wurde nun eine Crucial 256er.
Das reicht dann nicht nur für die 2 Betriebssysteme sondern auch für ein paar Spiele, so dass die Ladezeiten etwas angenehmer werden :)
 

Shihatsu

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hab mich hier vorher auch nicht beteiligt weil fanboi bzw hater, aber: kauf immer crucial, niemals samsung. samsung = the devil.
 

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Bitte um ein ausführlicheres Statement. Hab zwar jetzt auch ne Crucial 500er aber vorher halt ne 830er Evo und bin mit beiden sehr zufrieden. Ich nehme an es dreht sich nicht um technische Aspekte, sondern eher um Firmenpolitik und Ausrichtung?
 

Shihatsu

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Ja, sonst hätte ich mich vor dem Kauf eingemischt, aber wollte keine unendlich verfälschte fanboi- bzw hater-meinung von mir geben.
 

parats'

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MV :top2:
Die Samsungs sind technisch Schon top, aber jeder hat halt so seine "Marken".
 
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Meine Überlegung war: Entweder eine "richtig" gute, d.h. die Samsung 850 Pro, oder die Budget-Version. Zwischen 850 Evo und der Crucial gibt es technisch ja keine so großen Unterschiede und Crucial ist günstiger.
Letztendlich war der Preis der Pro dann aber einfach etwas zu hoch als dass ich den Sinn darin sehen würde. Dann lieber in 4 Jahren die Platte ersetzen (frühestens), bis dahin sieht der Markt sowieso wiede anders aus.
 
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Kleines Update für alle die es interessieren könnte:
Habe nun die Cruicial im Einsetz und darauf meine Windows-Partition incl. Spielen verschoben. Funktioniert prima und tut genau das was sie soll, alles wunderbar. 250GB ist auch die perfekte Größe für eine Systemplatte mit mehr als genug Speicherplatz für die Blizzard-Spielesammlung und Steam.
Zudem habe ich daraufhin die alten 60er Corsair formatiert und meine Linux-Partition darauf installiert. Interessanterweise funktioniert es, die Platte läuft problemlos!

Ich vermute, dass es tatsächlich so war, dass alle Reserveblöcke der SSD kaputtgeschrieben wurden und das wear leveling nicht wirklich etwas unternehmen konnte, weil die Platte randvoll mit Daten befüllt war. Nun da ich die komplette Platte freigegeben (formatiert) und nur grob 1/4 der Platte mit Daten gefüllt habe sind genug Blöcke frei so dass das wear leveling effektiv arbeitet und die Platte wieder benutzbar ist.

Ist natürlich nur eine Theorie. Wirklich sensible Daten werde ich jedenfalls nicht drauf speichern und ich bin gespannt, wie lange sie noch hält. So ist es aber immerhin ganz praktisch, zwei komplett getrennte SSDs für die beiden Betriebssysteme zu haben, d.h. wenn eine ausfällt bleibt das System wenigstens lauffähig.
 
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Wenn alle stricke gerissen sind... backen ... kann wie bei der PS3 hier im Forum auch einfach nur angeknackste BGA sein. Gerade durch das ausfallen nach erst 3 minuten weisst auf Probleme hin die mit der Thermik zu tun haben weil andere physikalische Änderungen gibt es ansich nicht bei einer SSD die mit der kurzen Zeit auftreten.
Meine SSD hat heute morgen nach einigen Durchgängen des 3DMark 11 auch spontan den Geist aufgegeben.

System eingefroren, bei Neustart kein Betriebssystem gefunden, Platte im BIOS nicht mehr erkannt. Auch USB-Wechselrahmen am anderen PC brachte nichts.

100° C für 30min im Backofen. Stinkt aber läuft wieder. Rofl.
 
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