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Sommer, Hitze, CPU Temperatur...

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Hab bei den Temperaturen wieder einmal das Problem, dass mein Rechner jeden Tag mind. 2 mal abschmiert, am liebsten in wichtigen BW Games.
Hab leider auch das Pech unterm Dach zu wohnen, so dass schonmal 30°C in meinem Zimmer herrschen. Ansonsten ist der Rechner recht gut gekühlt.
BeQuiet Netzteil mit 2 Lüftern, 4 Gehäuselüfter, beide Seitenteile natürlich offen. Nunja auf meinem AMD 2400+ wohnt noch der mitgelieferte Coolermaster billig-Lüfter, mein MoBo ist sogar nur passiv gekühlt.
Nun habe ich mal Everest angemacht und Temperaturen auslesen lassen. CPU,Mobo,HDD's soweit auf ca. 42°C im idle. Da stell ich mir doch die Frage, ob der Rechner bei Volllast soviel heisser werden kann, dass er abschmiert?
Naja dann Test gemacht. CPU Lüfter angehalten und Temperatur begutachtet bis zum Absturz. Bei 62°C ging er sofort in die Knie, das berühmte Reboot Geräusch und schwarzer Bildschirm.

Nun meine Fragen:
62°C ist doch eher ne normale Arbeitstemperatur für einen CPU oder etwa nicht? Laut Hersteller muss so ein CPU doch mind. 70° aushalten.... also scheint die Temperatur Diode nicht die exakten Werte zu liefern. Hab da auch schon einen Bericht drüber gelesen, dass man den Werten nicht immer VErtrauen soll.
Naja kommen wir zur zweiten Frage: was würde mir ein neuer Lüfter effektiv an Mehrkühlung bringen? Ich hatte da an einen Zalman CU-Kühler gedacht... würde er sofort den CPU auf eine entsprechende Temperatur bringen, dass Abstürze komplett vermieden werden können?
Kann man überhaupt Abstürze im Sommer mit normaler LuftKühlung verhindern oder benötigt man für 100%ige Konstanz WaKü?
Letzte Frage: Kommen andere Komponenten in Frage, die Absturz verursachen? Kann mir irgendwie net vorstellen, dass er bei Starcraft von 42 auf 62°C kommt und dann abkackt... RAM hab ich nachts mit Prog getestet und arbeitet soweit fehlerfrei.
An der Grafikkarte kanns auch kaum liegen (Starcraft...). Festplatten sollten bei den 45° auch noch gut arbeiten können (laut Hersteller bis 60°).

Naja wäre für Hilfe dankbar... vielleicht auch mit Tipps wie man kostengünstig für Kühlung sorgen kann! :)

Raf
 

Observator

Guest
Evtl. lässt sich durch Veränderung der Blasrichtungen der Gehäuselüfter mit der daraus resultierenden Änderung des Luftstroms im Gehäuse die Gehäusetemperatur verbessern.

Der CPU-Lüfter ist für die CPU gedacht, ausreichend stark? Läuft er einwandfrei (Staub?) und mit voller Leistung? Evtl. ist der Kontakt zwischen Kühlkörper und Prozessor schlecht. -> Kühler abmontieren, Wärmeleitpaste neu draufmachen, Reste alter Wärmeleitpaste und -pads vorher gründlich entfernen und den Kühler wieder aufmontieren; dabei nicht die CPU oder die Hauptplatine beschädigen.
 

haschischtasche

Ährenpenis
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was fuer n board hast du denn?
bei diversen bios'en kann man die temperatur ab der der compi rebooted einstellten (jedenfalls kann man zwischen verschiedenen waehlen). ich tippe mal, dass sie auf 62grad eingestellt ist.
 
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hab nen billiges Gigabyte GA-7VAX Board... und nein da kann man fast gar nix mit einstellen ;)
Hab jetzt den CPU-Kühler abmontiert und erstmal ausgeblasen, da waren ganze Staubpfropfen drin. Ausserdem sah die Wärmeleitpaste aus wie die Wüste Namib in der Trockenzeit. Sprich: es gab viele Risse und eigentlich nur noch ein paar Flecken mit Paste.
Habe mir eben für 5 EURO!!! ne Arctic Silver5 Tube gekauft und jeweils einen Tropfen mit der Rasierklinge auf Cupfer-Kern und CPU verteilt und wieder montiert.
Im mom läuft die CPU bei 37°C. Der PC ist aber auch noch net lange an... naja mal abwarten :)
 

Observator

Guest
Wichtig ist, dass die ganze Kontaktfläche mit Wärmeleitpaste benetzt ist, wenn ein vom Zusammenfügen plattgedrückter Tropfen reicht, dann ist das so in Ordnung. Falls die Paste leitfähig ist muss man damit gut aufpassen, sie nicht hinzuschmieren wo sie nicht hin soll. Ach ja, und 5 Euronen finde ich auch recht teuer für ein Tübchen Wärmeleitpaste. Partikelhaltige Wärmeleitpaste mit höherer Leitfähigkeit ist nicht unter allen Umständen besser als rein flüssige, da unter Umständen die höhere Schichtdicke der partikelhaltigen den Vorteil der höheren Leitfähigkeit evtl. wieder mehr als zunichte macht.
 
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jo klar hab ich den ganzen Core damit bestrichen und den Teil vom Kühler der damit in Kontakt kommt.

und ja es ist partikelhaltige mit 99% Silberanteil. Nicht elektrisch leitend heisst es...dabei dachte ich immer Silber sei einer der besten elektr. Leiter
 

[For]Hood2

Guest
Schaff Dir ne Air condition an, was anderes wird auf Dauer Dir nicht helfen. Wenn Die Umgebungstemperatur schon 30° und mehr hat, bringt ein anderer lüfter auch nicht viel bis garnichts.
 

Gast

Guest
4 gehäuselüfter aber das gehäuse offen = schwachsinn. so ruinierst du jeden ansatz von luftstrom.
grade bei sc wundern mich - dank der "ich hab zwar nix zu tun aber nutz die cpu zu 100%" problematik - temperaturprobleme nicht.
also besorg dir nen neuen cooler.
 
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also beansprucht das kleine BW 100% prozi-leistung? das höre ich zum ersten mal, aber hab mich schon gewundert, warum der PC gerade bei BW immer abschmiert und bei CS oder HL² stundenlang hält... irgendwie lächerlich :(
achja offener tower muss halt sein, weil bei geschlossenem die gehäuse temp. um bis zu 8 grad höher ist...vielleicht sollte ich doch mal über den luftstrom nachdenken und umfunktionieren :>
 
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ich besitze seit 1998 personalcomputer und mir ist noch nie einer wegen hitze abgeschmiert, nichtmal als ich im nahezu unisolierten dachgeschoß wohnte und 30° fast noch angenehm erfreulich waren. damals hatte ich einfach einen passivkühler mit 3 draufmontierten aktivkühlern (für 30€ aus der schweiz bestellt) auf der cpu sitzen und sonst keinen einzigen zusatzlüfter irgendwo im gehäuse.

da ich ansonsten sehr dauig bin in bezug auf pc lüftungen: was bringen denn x gehäuse lüfter wenn das gehäuse wie in diesem fall auf beiden seiten offen ist?
 
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du solltest wirklich mal probieren wie es laeuft, wenn du das gehaeuse zu laesst. die motherboard spezifikationen sind auch in hinsicht darauf optimirt, dass der luftstrom sinnvoll verlaufen kann und wenn du die seitenteile abnimmst ist ist denke ich vorstellbar, dass zwar der cpu luefter frischere und kaeltere luft abbekommt, aber dafuer an einem anderen teil das vielleicht garkeine temperaturmessung hat (chipsatz passivkuehler, whatever) dafuer zu wenig luft vorbeiblaest.
 
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Das Gehäuse sollte in der Tat geschlossen sein. Oder, womit ich mal gute Erfahrungen gemacht habe, man stellt einen recht starken Ventilator vors offene Gehäuse.
Ganz wichtig ist natürlich auch ein staubfreier Lüfter/Kühlkörper, aber Du hast Deinen ja schon saubergemacht.
Ansonsten ist mein alter Athlon700 auch bei 80°C noch einwandfrei gelaufen - ich weiß aber nicht wie das seine Lebenserwartung gedämpft hat, jedenfalls läuft er immer noch und ist schon 5 Jahre alt.
 
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mit einem P4 wär das naicht passiert.... ok er wird scheisse lahm wenn er zu heiss wird aber abstürzen....

und mal was zur wärme leitpaste... also in der regel streicht mann den CPU kern ein und das absolut hauchdünn denn es geht bei der WLP darum das feinste unebenheiten ausgeglichen werden und du nicht ne WLP orgie veranstaltest...
und das bei OEM kühler für AMD die WLP schon auf Kühler drauf ist ist eher ein praktischer nutzen aber nicht das optimum .. zumal selbst bei den OEM kühlern schon viel zu viel WLP drauf ist
 
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Ok Danke erstmal für eure ganzen Tipps, aber für dumm halten muss man mich trotzdem nicht :)
Wenn ich sage, dass die CPU bei geschlossenem Tower WÄRMER ist, dann wird das wohl so stimmen, -> ergo: der Tower bleibt geöffnet. Die Zusatzlüfter saugen trotzdem noch Luft an und blasen sie wieder hinaus, natürlich entsteht nicht so ein Luftstrom wie beim geschlossenen Tower (wie ich ihn im Winter lasse), aber scheinbar besser als wenn er geschlossen ist.
Und zur Wärmeleitpaste habe ich auch gesagt, dass ich sie mit nem Rasierblatt auf dem CPU Core verteilt habe, so wie Arctic Silver, das einem empfiehlt... vor 5 Jahren hab ich mal gesehen, wie mein Bruder seinen ganzen CPU damit verschmiert hatte, aber so eine Dummheit mache ich sicher nicht :)
 
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