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Rechner Upgrade - USB3.0 contra 3.1 und welcher RAM zur CPU

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Hallo zusammen,

nun isses soweit, der Bolli hat genug von seinem mittlerweile locker 6-7 Jahre altem i5-750@2,67GHz und will was neues.

Meine Anforderungen, da ich erstmal die Graka weglasse sind überschaubar:

Ich brauche eine CPU mit niedrigem Enrgieverbrauch, da der Rechner quasi durchgehend läuft (bin zu faul auszumachen und wenn ich im Ausland bin nutze ich ihn als Remote-Proxy).
Genug Power für aktuelle Anwendungen um die nächsten Jahre wieder Ruhe nach dem Upgrade zu haben (groß spielen tue ich nicht mehr und wenn auch eher ältere Spiele, HighEnd-Performance brauchts also nicht).

Die Wahl viel daher auf eine Ryzen 5 2600. Kostet derzeit ca. 185 Euro. Den 1600 wollte ich nicht mehr weil Generation davor (obwohl der wohl auch reichen würde) und den 2600X brauchts imho nicht, da ich definitiv nicht overclocken werde.
Da gehts dann aber schon los... es gibt ja offenbar tausend RAM-timings bei DDR4... welchen sollte ich da nehmen? Schwanke zudem noch zwischen 16GB oder gleich 32GB... da Boards mit So.AM4 Sockel mit nur 2 Bänken blei sonst gleicher Funktion ca. 15 Euro günstiger sind als welche mit 4, wäre da der Mehrpreis auch gleich etwas abgefedert. Und ich spare mir die Zeit später aufzurüsten und ob man dann noch passende RAM-Riegel findet ist ja auch immer so eine Sache, was denkt ihr?

Hatte Boards von AS Rock oder Gigabyte im Auge... und da kommt noch die letzte Frage:
Das AS Rock hat USB2.0 und 3.0 drauf. Das Gigabyte hat USB2.0 und 3.1 drauf.

Was würdet Ihr empfehlen? Wenn ich das richtig sehe ist 3.1 ein anderer Stecker als bisher, passt dann in beide Richtungen. So gesehen begrüßenswert, aber ich habe hier eigentlich nur alte extern 3.0 HDDs... Upgrades sind da eigentlich nicht geplant. Reicht es für die dann einfach andere Kabel zu kaufen und ich bin mit 3.1 zukunftssicher? Oder sollte ich lieber noch 3.0 nehmen damit mein altes Equipment auch mit dem richtigen Speed zukünftig genutzt wird (klar 2.0 geht immer, aber das will man dann ja nicht)?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
 
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Ok, das mit der RAM-Größe hat sich denke ich erledigt, da 4x8GB mit 4-Bänke-Board günstiger ist als 2x16GB mit 2-Bänke-Board. Bleibt nur die Frage welche Timings und ob 32 generell schon "lohnen".
 
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Bei den aktuell lächerlich hohen Rampreisen würde ich nur dann über 16GB gehen, wenn du einen konkreten Grund dazu hast (Video Editing, Photoshop auf pro Niveau). Spiele laufen selbst mit 8 üblicherweise noch gut, 16 sind also komplett ausreichend.

Ryzen profitiert generell von höher getaktetem Ram, weil der Takt des Infinity-Fabrics an den Ramtakt gebunden ist (Link mit einigen Übersichtsgraphen). Allerdings: Ob die Mehrperformance das Geld wert ist, musst du selbst entscheiden. Da du bis heute mit einer doch sehr gemütlichen CPU durchgehalten hast und du ohnehin nicht wirklich Lust auf Tuning zu haben scheinst, würde ich sagen, dass du das Ganze nicht überbewerten solltest. Ich würde einfach darauf achten dass es Dual-Ranked und kompatibel mit dem Mainboard deiner Wahl ist (da gibts Listen auf der Herstellerpage). Bei Timings gilt: je niedriger desto besser, aber auch hier musst du am Ende selbst wissen, ob dir 5% mehr Leistung 20€ Aufpreis (fiktives Beispiel) wert sind. Üblicherweise gibt es einen Breakpoint ab dem die Module exponentiell teurer im Vergleich zur gebotenen Mehrleistung werden, ich würde sagen der Sweetspot ist derzeit so in etwa bei 2666 cl16 dual ranked für Leute die nicht groß rumbasteln wollen.
 

FORYOUITERRA

TROLL
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zum mainboard:
es gibt noch kaum usb 3.1 gedöhns. usb 3.1 ist allerdings abwärtskompatibel, was du meinst mit anderen stecker wird vermutlich usb-c sein.
finde ich sinnvoll, aber auch hier gibt es, ähnlich wie bei usb 3.1, im moment noch eine höchst überschaubare anzahl an endgeräten, die die verbindung nutzen.

=> liest sich auf dem papier nice, aber liegt im moment nur rum.

und ja, die erste ryzen generation reicht noch locker aus.
 
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Nicht vergessen, USB 3.0 und USB 3.1 gen 1 sind das gleiche. Das was wirklich einen Unterschied macht wäre dann USB 3.1 gen 2.
Ich hab mich kürzlich dazu entschlossen das bei mir mit Steckkarte und Frontpanel nachzurüsten. War zwar nicht ganz billig (50+50ca.) aber dafür hab ich jetzt USB-C und 3.1 gen 2 Speed wenn ich es brauche. Deswegen würde ich beim Mainboard nicht allzu viel Wert drauf legen und auch kein Geld dafür ausgeben, sondern lieber schauen, dass es mindestens 2x PCIE und 2x PCI bietet (oder was Du halt für sinnvoll hältst). So ist dann Spielraum für Soundkarte, Videocapture-Karte, USB-/SATA-/SCSI-Controller, whatever…

Der neue Stecker ist USB-C, der "alte" Stecker ist USB-A. Das ist afaik nahezu vollkommen unabhängig von der Geschwindigkeit die darüber geht. Allerdings ist der USB-C Stecker eine ziemliche eierlegende Wollmilchsau weil er zusätzlich zum USB-Protokoll auch Thunderbolt und Displayport über das Kabel bietet.
 
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parats'

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Abgesehen davon ist der Anschluss Idiotensicher. :ugly:
 
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Bezüglich RAM, finde auch, dass man imho nicht mehr als 16 GB braucht, außer als extremer Poweruser oder/und mit viel Experimentieren in VMs - unanhängig von den derzeit hohen Speicherpreisen. Habe selbst genauso soviel Speicher.

Bei Spielen wie 7 Days To Die sind "schon" 16 GB RAM vor allem im Multiplayer sehr willkommen, da sich das Spiel je nach Einstellungen gerne mal mehr als 5 GB alleine genehmigt und ich mir dann den Luxus gönnen kann, nicht Fatf... äh Firefox mit gefühlt Millionen offenen Tabs, Office und diverse Software zu schließen - und Alt+TAb instant ohne jegliches Swappen funktioniert. Kommt drauf an, wie viel einem das wert ist, wenn man eben nicht groß photoshoppt usw., was hier ja schon gesagt wurde.

Würde lieber 2 statt 4 Riegel einbauen, weil zumindest in der Vergangenheit manche Mainboards immer noch Probleme mit Vollbestückung haben (bei Standardbrettern, die im Normalfall 4 Slots bieten).
 
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Ok, dann mal besten Dank für Euren wiedermal fachkundigen Support, Jungs!

Daraus entnehme ich: 16 GB mit 2666 sind gebucht (2x8). 16 möchte ich dann schon, da ich immer mal wieder verschiedene User auf dem Rechner parallel offen habe und sehr faul bin, was das abmelden angeht. 4 Bänke nehme ich dann mal mit. Wer weiß ob ich das irgendwann mal brauche. Wenn es dann nicht geht hab ich halt Pech gehabt.

Also Board habe ich mich dann für das Gigabyte GA-AB350M-DS3H entschieden. Wenn nötig können dann nochmal 2x8 GB DDR4 rein. USB3.1 ist nach Euren Erläuterungen dann sinnvoller als 3.0 (bzw. egal da der Stecker wichtig ist).

Alles in allem 400 Euro bei Mindfactory und ein Nachmittag Arbeit und ich habe wieder Ruhe!

SSD hatte ich bereits vor einiger Zeit von 60GB auf 240GB upgegradet. Seasonic 550 Watt habe ich schon seit einem Jahr drinnen. Damit passt das Ding wieder für die nächsten Jahre! :thx:
 
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Ich sehe gerade:

ElBollo schrieb:
da ich erstmal die Graka weglasse sind überschaubar

... aber du hast noch eine rumliegen? Der Ryzen 2600 hat keinen internen Grafikchip!
 
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Ja hab' ich. Die werde ich erstmal weiterverwenden. Ist zwar nur eine ATI Radeon HD 5700 aber die muss dann erstmal langen, die Grafikkarten kühlen sich ja gerade etwas preislich ab... das wird dann in 1-2 Jahren das nächste Upgrade. Dann nochmal vielleicht RAM in 4 Jahren :ugly:
 
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Warte derzeit das der RAM kommt (haben günstig bei Amazon 2x8GB (3200er) für 130 Euro gefunden), dann wir der 2600er und das Board bestellt.

Wegen Grafikkarten. Danke für den Hinweis.
Sehe das die bei ca. 220 Euro für die 3 GB Version anfangen. Aber da gehts bei mir schon wieder los... überhaupt keine Ahnung, was ich da derzeit brauche.

Im Grunde genommen möchte ich genug Power haben die Auflösung FullHD durchgehend auf 2 Bildschirmen nutzen zu können. BEi Spielen reicht dann auch einer. Brummen wie ein Panzer sollte die Karte natürlich auch nicht. Ich nehme an Passiv gekühlt gibt es bei der Karte nicht? :ugly:
Die Karte muss 2 DVI and 1 HDMI haben, also mindestens 3 Eingänge. Im Idealfall auch wirklich genau das, damit ich keine neuen Kabel/Adapter brauche.

Ein nettes Gimmick wäre, wenn die Karte die 2 DVI und den HDMI parallel ansprechen könnte, dann müsste ich nicht immer umkonfigurieren, wenn ich mal das Bild auf den Beamer ausgeben will. Andererseits sind das 3 Klicks, auch nichts weltbewegendes, wäre mir also nicht all zu viel Geld mehr wert.

Was müsste ich da so anlegen?
 
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Naja, dass Grafikkarten jetzt teilweise langsam die Preise erreichen, die sie vor knapp zwei Jahren schonmal hatten, würde ich jetzt auch nicht so feiern. Gerüchten zu folge soll es gegen Sommer die neue Serie von Nvidia geben, dann tut sich vlt. nochmal was.
 
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