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Projekt: Transportabler Gaming-PC

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Mein letzter Gaming PC ist von 2014 und sieht aktuell so aus:

1 x Fractal Design Define R5 Black, Gehäuse
1 x Seasonic P-660 Platinum, Netzteil
1 x ASUS MAXIMUS VII RANGER, Mainboard
1 x Intel® Xeon® Prozessor E3-1231V3, CPU
1 x Thermalright HR-02 Macho Rev. B, CPU-Kühler
1 x Corsair DIMM 16 GB DDR3-1600 Kit
1 x ASUS 4GB STRIX-GTX970-DC2OC, Grafikkarte
1 x Samsung 850 Pro 2,5" 256 GB, SSD
1 x ASUS DRW-24F1ST, DVD-Brenner

Ja, das ist der für den Shi mich hasst. :klatsch:

Obwohl er nun quasi 6 Jahre alt ist, rennt er bis heute in einer für mich mehr als ausreichenden Geschwindigkeit. Alles was ich damit machen will macht er absolut zufriedenstellend. Sei es SC2 in maximaler Grafikstufe oder mehrere EVE-Online Clients parallel auf zwei Bildschirmen, PathOfExile oder TheyAreBillions unter voller Action. Er ist zudem absolut nicht zu hören, stürzt nie ab und generell habe ich an dem Ding nicht ein Stück auszusetzen was mich dazu bewegen würde, mir 'nen neuen PC zu kaufen oder den bisherigen aufzurüsten.

Damit man das grob einordnen kann:
CPU hat 'nen Passmark von 9632
Graka hat 'nen Passmark von 8653

Es gibt nur ein verdammtes 1stWorldLuxusproblem: Der gedämmte Miditower ist schon recht unhandlich und schwer.

Das Gehäuse ist mit 45x23x52cm (H/B/T) aka 53,8l zu klobig um den mal eben mitzunehmen, was ich auf Grund diverser gut bezahlter aber häufig ereignisloser Breitschaftsdienste gern regelmäßig tun würde. Während man stundenlang auf einen Anruf wartet der zu 98% nicht kommt und während dessen Geld verdient, kann man ja auch was zocken.

Nun bieten sich hier ja diverse Optionen:

Die Einfache:
a) aktuellen Gaming-Laptop kaufen und fertig. Kostenpunkt ca. 1500€, dann liege ich etwas über der Leistung des o.g. Desktopsystems (CPU i7-9750H -> 13600 Passmark, GeForce GTX 1660Ti Mobile -> 9700 Passmark).
z.B.: https://www.saturn.de/de/product/_asus-rog-strix-g731gu-ev209t-2595335.html#technische-daten
Vorteil: Alles fertig, mehr Leistung als bisher.
Nachteil: 1500 Ocken abzüglich dessen, was ich für den alten noch kriege. Viel wirds wohl nicht sein, 300-350€ in Einzelteilen vielleicht... Gesamtkostenpunkt: ~1200€ bei leichter Leistungsverbesserung und super Mobilität.

Die Interessante:
b) PC im HTPC-Gehäuse. Die Dinger sind wirklich klein, ca. 9x35x40cm aka 12,5l Volumen.
Leider gibts keine leistungsfähigen LowProfile Grakas am Markt oder ich stell mich dämlich an. Die besten die ich finde sind aktuell GTX 1650 und die liegen leistungsmäßig noch knapp unter der Fullsize GTX 970 die ich jetzt hab. Passmark 7950 vs. 8650 ist nicht viel Verlust... aber dennoch unschön.
Da es ebenso keine vernünftigen mini-ITX Boards für den Sockel 1150 gibt und das ATX-Netzteil auch nicht reinpasst, muss also alles von Board über CPU, RAM und Netzteil neu gekauft werden. Liege ich letztlich bei knapp 1000€. Okay, die CPU ist dann auch deutlich stärker, es gibt mini-ITX Boards für aktuelle Ryzen 5 3600 CPUs, die ist ca. 2x so leistungsfähig wie der Xeon der jetzt drin werkelt. Es wäre auch schnelleres RAM und 'ne größere und schnellere SSD verbaut... Minus die ca. 300-350 für den Verkauf des alten PCs... Gesamtkosten: ~700€ bei leichter Leistungsverbesserung und guter Mobilität.

c) Die Mischung:
microATX Gehäuse (ca. 20x40x40cm aka 32l). Ist zwar zwischen 2x und 3x so groß wie ein HTPC, würde in eine große Sporttasche aber immer noch reingehen. Könnte das Seasonic-Netzteil, die SSD, die GTX970 mitnehmen. CPU, RAM und Mainboard müssten neu, selbes Problem wie oben: Gibt keine gescheiten µATX-Boards für den Sockel 1150. Dafür 'ne gute Auswahl an aktuellen Markenmainboards für schnelle CPUs und ich kann Fullsize-Grakas nutzen. Kostenpunkt ca. 650€ minus das was ich für Mainboard, Xeon und das RAM noch kriege... 100-120€ vielleicht komplett. Gesamtkosten: ~550€ bei leichter Leistungsverbesserung (mit viel Luft nach oben) und mittelmäßiger Mobilität.

d) Die Vernünftigste:
Ich lass alles wie es ist und begnüge mich mit der PS4Pro während ich schon fürs Zocken bezahlt werde. Kostet gar nichts, schränkt halt nur die Auswahl an Aktivitäten ein. Gerade EVE Online ist halt ein irrer Zeitfresser wenn ich das in der Freizeit mache. :)


Abgesehen davon dass ich unter Luxusproblemen leide, irgendwelche Ideen dazu? :rofl:
 

parats'

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Hast du mal über diverse streaming utilities von dir zu Hause nachgedacht? Steam bietet remote play und bei NVidia heißt das glaube ich shadow(?). Setzt natürlich ausreichend Upload voraus und ob schnelle Games damit gut laufen, müsste man testen.

Ansonsten schau dir mal das Fractal Node 304 an. Ich habe dort einen u.A. einen R5 2600x + RTX 2060Super verbaut, reicht für alles aktuelle locker aus und vom Gewicht her lässt sich das Gehäuse samt Inhalt sehr gut transportieren. Das ITX Problem für deinen Sockel bleibt natürlich, insofern muss doch so oder so eine neue CPU her, sofern Du in ein kleineres Gehäuse willst.
 
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Danke schonmal für die Ansätze.

1. Streaming scheidet aus. Ich hab hier nur Internetzugriff via Handy Datenvolumen, zwar durchaus spielbar via LTE, aber die 10GB pro Monat die ich habe gehen schon fast ausschließlich in 3 Nächten für Twitch drauf. Normales Gaming zieht zwar nicht allzuviel, also SC2, PoE oder ähnliches könnte ich mit 10GB wohl ewig lange zocken, aber den Rechner zu Hause haben und das Grafiksignal streamen geht auf keinen Fall. Der Upload wäre dabei nicht das Problem, ich hab 'ne Glasfaserleitung im Haus. Aber für den Download fehlt mir das Datenvolumen.

2. Das Fractal Node 304 sieht interessant aus. 80€ im Netz. Mit 25x21x37,5cm aka 19,5l Volumen nur wenig mehr als 1/3 des jetzigen Towers...

Das mal weiter gedacht:
+ CPU Ryzen 5 3600, knapp 200€. ('ne Intel-Alternative auf selbem Preis/Leistungsniveau gibts nich? -_-)
+ Mini-ITX Mainboard mit AM4 Sockel. Da ich nur ASUS kaufe, ROG STRIX B450-I, kostet knapp 160€.
+ RAM: Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 gibts für ca. 70€.

Ergibt: 80 + 200 + 160 + 70 = 510 € Kosten für die neuen Komponenten.

Verkaufen kann ich dann das Fractal Define R6, das ASUS Maximus Ranger VII, den Xeon 1231v3 sowie die 16GB DDR3-1600 sowie den gigantischen Thermalright HR-02 Macho Rev. B CPU-Kühler. k.A. was man dafür so bekommt, ist eigentlich sehr gutes Zeug... (falls jemand Interesse hätte ^^).

System sähe dann so aus:

1 x Fractal Node 304, Gehäuse
1 x Seasonic P-660 Platinum, Netzteil
1 x ASUS OG STRIX B450-I, Mainboard
1 x AMD Ryzen 5 3600, CPU
1 x AMD Wraith Stealth, CPU-Kühler
1 x Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200
1 x ASUS 4GB STRIX-GTX970-DC2OC, Grafikkarte
1 x Samsung 850 Pro 2,5" 256 GB, SSD
1 x ASUS DRW-24F1ST, DVD-Brenner (falls er rein passt ^^)

Ggf. noch ein paar Euronen für 'ne nachträgliche Gehäusedämmung an den größten Flächen, bin von der Lautlosigkeit meines Define R6 echt angetan... das Node 304 sieht erstmal ungedämmt aus.

Hmmm... noch andere Ideen?
 
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Der Stockkühler bei den AMD Ryzens ist Murks, obwohl der für Verhältnisse von mitgelieferte Lüftern auch noch relativ gut weg kommt lt. einigen Usern, die nicht OCen oder je nach Modell PBO (die AutoOC-Funktion) ausgeschaltet haben.

Da die 3er Ryzens gerne mal etwas mehr Abwärme produzieren (habe selbst einen), tu dir den Gefallen und hol dir einen ordentlichen 3rd Party-Kühler.
 

parats'

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Den Stockkühler willst du nicht in dem Gehäuse. Du hast halt relativ wenig Spielraum, da solltest Du auf einen extra Kühler setzen der möglichst den airflow unterstützt.

Du brauchst heutzutage nicht auf Asus setzen. Ich kann die Haltung verstehen, ich hab selbst 10 Jahre nur auf Asus gesetzt und mein altes P5Q Pro lief auch genau solange, bis ich mein altes System ersetzt habe. Ich hab das mITX Gaming von ASRock, hat alles was ich brauche und bietet stabilen Support. Intel auf der mITX Basis gibt es bestimmt, aber da bin ich nicht so bewandert. ;)

Deinen Brenner kannst du btw knicken, keine Einschubschächte. Ich hab damals noch ein portables Blueraylaufwerk gekauft um bei Bedarf Kinder-CDs zu rippen. :ugly:
 
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Silverstone SST-GD09B USB 3.0 Grandia Desktop - schwarz

https://www.caseking.de/silverstone-sst-gd09b-usb-3.0-grandia-desktop-schwarz-gesv-338.html

44x17x35,8cm = 26,8l Volumen, ungefähr die Hälfte der Größe des Towers jetzt... Dafür ATX-fähig, sprich ich kann komplett alles mitnehmen, sogar ein 5,25" Slot für den Brenner ist drin. Brauche nur einen flacheren CPU-Kühler. Könnte kostenmäßig bei fast Null rauskommen, wenn ich das Fractal Define R6 und den Thermalright Macho Kühler verkauft habe.

Jemand eine Empfehlung für einen flachen aber sehr guten CPU-Kühler? (Höhe max. 138mm)


Tower (um den Luftstrom im ohnehin kleinen Gehäuse zu unterstützen?):
https://www.caseking.de/noctua-nh-u9s-cpu-kuehler-92mm-cpna-034.html

TopBlower (mehr Platz im Gehäuse?):
https://www.caseking.de/noctua-nh-l12s-low-profile-cpu-kuehler-120mm-cpna-049.html

Den 120mm Gehäuselüfter des Silverstone auch durch einen Noctua UltraSilent ersetzen? -_-

Fragen über Fragen...
 
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parats'

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Wenn du um TopBlower rumkommst, würde ich es immer versuchen und einen gescheiten Tower setzen, sofern die CPU unter Last gesetzt wird. Die 120er von Silverstone kenne ich nicht, aber Gehäuselüfter im Nachgang zu tauschen sollte das kleinere Problem sein.
 
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Hab mir jetzt mal das Silverstone HTPC-Gehäuse, den Noctua-Towerkühler und den Noctua Gehäuselüfter bestellt. Werde mal berichten wie die Größenreduktion trotz ATX so läuft. Freu mich schon auf das Gebastel. ^^
 
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Sooo... Rechner läuft wieder.

Volumen um 50% reduziert, Prasixtest bestanden, er passt in meine Sporttasche :)

Soweit so gut. Auch der DVD-Brenner ging rein. Ist allerdings echt eng da drin. Kann mir grad nicht vorstellen, dass es 'nen mini-ITX-Tower mit nochmal 50% weniger Volumen geben soll in den auch 'ne Fullsize Graka passt.

Nutze aktuell den Noctua Towerkühler und den Noctua Gehäuselüfter. Sind jetzt so angeordnet, dass der Gehäuselüfter Frischluft ansaugt und über RAM und SSD bläst, ein kleiner Teil erreicht auch den CPU-Kühlerblock. Habe noch einen zweiten dazu bestellt der daneben kommt, dann kriegen CPU-Kühler und Mainboard noch mehr Frischluft ab. Der CPU-Lüfter saugt Warmluft aus dem Kühlblock ab und bläst sie Richtung Rückwand. Ist leider die einzige Montagemöglichkeit auf Grund der Enge, könnte ihn höchstens noch umdrehen, dann bläst er durch den Kühlerblock aber dahinter ist der Brenner und der Einbaurahmen für die SSD, da würde sich die warme Luft nur stauen. In die Rückwand könnte ich noch 2x 80mm Lüfter einbauen um die Luft die der CPU-Lüfter absaugt direkt weiter nach draußen zu befördern. Alternativ könnte ich in den Boden noch 'nen dritten Gehäuselüfter einbauen der Frischluft ansaugt, dann würde ich das "Unterdruck-Design nutzen. Sprich 3x140mm Noctua-Gehäuselüfter saugen Luft ins Gehäuse, der CPU-Lüfter zieht die durch den Kühlblock und die einzige Austrittsmöglicheit ist das Gitter an der Rückseite, woanders kann die Abluft nicht raus.

Bis jetzt nutze ich auch für alle Lüfter die "LowNoiseAdapter" und betreibe das Seasonic-Netzteil im Hybrid-Mode, aka es kühlt passiv bis es unter Last kommt. Funktioniert einwandfrei, der Rechner ist aus 50cm absolut nicht zu hören. CPU-Temp liegt bei ~35°C beim normalen Leerlauf, ~40°C bei Youtube/Twitch in FullHD. Das waren im alten Gehäuse mit dem Megakühler (Thermalright Macho Rev.B) ca. 10°C weniger. Sobald der zweite Gehäuselüfter drin ist werde ich mal die LowNoiseAdapter weglassen und das Netzteil auf Aktivkühlung umschalten, mal sehen was die Temperaturen dann sagen. Aber 35° Idle und 40° beim Streamen erscheint mir nicht sonderlich viel. Werd mal schauen was sich unter Last tut.


btw: Wer Interesse an dem gebrauchten Fractal Define R5 (vollgedämmt) und/oder dem Thermalright Macho Rev.B hat, kann sich gern melden, würde ich zum Freundschaftspreis abgeben.
 

parats'

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In das Node 304 passt eine 30cm Graka mit max 2-Slot Bauhöhe. Die RX 5700XT Nitro+ war ja leider zu dick, weil die 0,5 Slot mehr durch das Kühlsystem gegen die Gehäusewand gedrückt haben. Also ja, man ist da schon etwas limitert. ;)
 
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