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Neues, günstiges 4:3 Office-Notebook mit gutem mattem Display?

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Hi,

ich suche für meine Mutter ein neu zu kaufendes 15" Notebook mit Display im 4:3 Format (gern auch mit 1024x768), das gute Blickwinkel bietet, nicht spiegelt und nicht zu dunkel ist. Es soll nicht mehr als 1000€ kosten und nicht allzu laut sein. Akkulaufzeit mind. 3 Stunden im Idle. Guter Herstellerservice erwünscht, am besten mit 3 Jahren Garantie. (Kein Acer, kein Medion!) Windows XP bevorzugt. Der Rest ist komplett egal. Das Ding ist nur für ~10 Zeitungsartikel pro Monat inklusive simpelster Bildbearbeitung. Der alte 600er Celeron, den meine Ma bisher hatte, hat leider seinen Geist aufgegeben, und sie will unbedingt ein Neugerät mit den obigen Eigenschaften.

Was empfehlt ihr? Die Auswahl an 4:3-Displays ist ja wirklich winzig, ich konnte bisher eigentlich nur das Lenovo R60 und das C200 8922-BVG finden. Das R60 hört sich allerdings ziemlich gut an und hat auch in der Mini-Beschreibung in nem c't-Artikel nicht schlecht abgeschnitten.
 
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Meine Ma hat jetzt das R60 in Standardausstattung bestellt. Ich werd nochmal einen Erfahrungsbericht schreiben, wenn es da ist. Bisher konnte ich Folgendes darüber herausfinden (das ist jetzt der Text, den ich an meinen Pa geschrieben hatte, deswegen Bezug zu seinem und meinem Notebook...):

- Das matte Display hat 1024x768 Punkte, was ziemlich grobkörnig ist (hatte ihr altes auch schon). Es ergibt große Icons und Buttons, dafür ist der eigentliche Word-Text (der ja komfortabel skalierbar ist) nunmal etwas unschärfer bzw. weniger satt. Die maximale Helligkeit ist mit ~110cd/m² für das Esszimmer locker ausreichend, für draußen in der Sonne aber unbrauchbar (es ist etwas heller als meins). Die Blickwinkelabhängigkeit liegt wohl in einem normalen Rahmen und dürfte ungefähr auf dem Niveau sein wie bei deinem. Fast alle neu entwickelten Programme gehen von einer Displaybreite von mindestens 1200 Punkten aus, bei der sie dann erst alle gewünschten Buttons usw. zeigen. Ich stimme dir aber voll zu, dass die 15,4" Widescreens für Textbearbeitung schlechter geeignet sind. Man könnte allerdings auch die Taskleiste in normaler Höhe lassen, dann gleicht sich das wieder aus.
- Die Tastatur hat einen etwas härteren Druckpunkt als üblich, ist sonst aber IBM-/Lenovo-typisch angenehm zu bedienen.
- Der Lüfter springt fast nie an, und wenn doch, dann bleibt er leise.
- Mit rund 3kg ist das Ding ziemlich schwer. Dafür aber mit Metallrahmen und auch ansonsten sehr gut verarbeitet.
- Die Akkulaufzeit beträgt im Office-Betrieb gut 3 Stunden, Akkus mit höherer Kapazität lassen sich für teures Geld (knapp 200€ original) nachkaufen.
- Mit dem Trackpoint kommt Mama ziemlich sicher nicht zurecht, da ist im wahrsten Sinne des Wortes viel Fingerspitzengefühl gefragt. Aber Lenovo hat normalerweise gute Touchpads.
- Die Garantie beträgt meines Wissens nur 1 Jahr, ohne Möglichkeit zur Verlängerung. Das ist schon ganz schön mau!
- Insgesamt gehört Lenovo auch nach der vollständigen Übernahme des IBM-Geschäfts eindeutig zu den zuverlässigsten Herstellern mit dem besten Service (getoppt nur noch von Dell). Kompetente Hotlines, kurze Service-Zeiten, und die Notebooks kommen wirkllich repariert zurück (das ist keine Selbstverständlichkeit!), dazu gibt's eine sehr hohe Markentreue, die vielleicht das meiste aussagt.

Eine Alternative wäre noch das Compaq nx6325 mit einem alten AMD Sempron3000+ oder 3500+-Prozessor. Der hat nochmal ein marginal dunkleres Display, und der Lüfter läuft ständig (dafür leise) - und natürlich ist der Prozessor auch nur halb so schnell - dafür kostet es nur rund die Hälfte, wenn man es günstig (neu) auf Ebay findet. Eine weitere Alternative wäre das Lenovo Thinkpad T60, das vor allem etwas leichter ist, etwas besser ausgestattet, dafür aber direkt ~400€ mehr kostet. Aber auch das Thinkpad R60e (mit abgespecktem Celeron-Prozessor) ist einen Blick wert, die Preise starten bei unter 700€: http://geizhals.at/deutschland/?cat=nb15&bpmax=&asuch=Thinkpad+R60&pixonoff=off&sort=p Empfehlenswerte Shops sind z.B. noch notebooksbilliger.de, hoh.de und hardware-versand.de.
 
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