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Linux-System

Griesgram

Guest
Hallo ich bräuchte Hilfe bei einer Übersicht, die ich mir anfertigen will, um Klarheit darüber zu gewinnen, für welches System ich mich Schlussendlich entscheide. Is zwar nix direkt technisches , aber vielleicht bekomme ich ja trotzdem Hilfe.

Es geht um Suse und Gentoo.(kein Vorwissen)

Nun ziehe ich folgende Gesichtspunkte in Anbetracht, um einen Überblick zu gewinnen:

Performance, Wartbarkeit, Hilfe, Installation

Das ganze soll eine Nutzanalyse anhand einer Tabelle werden.

Ich hoffe, dass ihr mir vereinzelte Fakten zu den vier Punkten nennen könnt.
:angel:
 

bog

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was genau hast du vor? linux verstehen (gentoo) oder es benutzen (suse)?

Performance, Wartbarkeit, Hilfe, Installation:
gentoo: bei richtigem gebrauch maximal, dito, forums.gentoo.org - da wird man quasi _immmer_ geholfen, schweres unterfangen aber man lernt relativ schnell was man zu tun hat

bei suse weiss ich nicht wie das aussieht. die letzte version die ich mir installiert habe war 7.x und damit war ich absolut nicht zufrieden. hab aber gehoert, dass aktuelle versionen wie auch opensuse gar nicht schlecht sein sollen. was du da an paketen hast ist halt alles vorkompiliert, also hast du keine maximal auf dein system abgestimmte performance wie bei gentoo, der unterschied duerfte architekturintern (x86,x64) aber nicht sonderlich gross sein.

gentoo ist eine frickeldistribution, das man gut auch als linux from scratch missbrauchen kann, alternativ aber vieles auch vorkompiliert zu haben ist. die installation solltest du dir aber irgendwo ausdrucken oder sonstwo aus dem internet anzeigen lassen, denn alleine schaffste das ohne groesseres vorwissen nicht. suse ist wenn ich richtig informiert bin click'n'go.


fazit: wenn du in sachen linux eher unbedarft und nicht darauf aus bist, fast tagtaeglich tiefere eingriffe in die systemarchitektur vorzunehmen, krall dir ein suse. wenn das interesse und die backupfreudigkeit vorhanden ist, versuchs mal mit gentoo.
 
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es ist völlig egal welche distribution man nimmt. um linux zu verstehen darf man erstmal fleissig lesen. lesen lesen nochmals lesen. danach kommt direkt üben üben üben, auf der konsole am besten direkt shellprogrammierung mit lernen. welche distrib ist dabei völlig egal ob gentoo oder suse, die funktionsweise und die befehle sind bis auf wenige ausnahmen gleich. suse ist in jedemfall weit verbreitet, wird profesionell eingesetzt zumindest die enterprise edition. den einzigen vorteil den gentoo und debian usw hatten waren die paketmanager. mittlerweile hat suse dort aufgeholt, es gibt suse repositories, die du als zusätzliche installtionsquelle hinzufügst um dann über die normale softwareinstalltion via yast die entsprechenden pakete hinzuzufügen.
 

Griesgram

Guest
Ok erstmal danke für die 2Antworten. Am Wochenende hatte ich mich noch ein wenig weiter informiert about Suse/Gentoo & Co. ;-)

Allerdings habe ich noch nix richtiges über die Warbarkeit herausgefunden, der Rest ist mir dagegen klar geworden. Über noch eine informative Antwort, welche den Unterschied zwischen der Wartbarkeit von Suse und Gentoo herauskristallisiert wäre ich dankbar.. :)

THX^^
 

Griesgram

Guest
Wartbarkeit heisst Beispielsweise...^^


"Beschreibung

Systeme müssen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg gepflegt werden. So sollten z. B. Fehler leicht und schnell beseitigt und Änderungen einfach und rückwirkungsfrei durchgeführt werden können. Notwendige Voraussetzungen dafür sind die Wartbarkeit und die Verständlichkeit von Systemen. "

Diese Beschreibung triffts meiner Meinung nach ziemlich genau was ich damit im groben meine.


@2fickendehunde

jetzt kannst du mir hoffentlich weiterhelfen^^
 

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Pflegen muss man jedes System. Ob du das als leicht empfindest und auf die Reihe bekommst, kann hier wohl keiner beurteilen ;)
 

Griesgram

Guest
Und genau da sind wir beim Punkt angelangt..... welcher Unterschied besteht bei der Pflege beim Gentoo System gegenüber dem vom Susesystem.
 

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Beide haben Ecken. SUSe imho ein paar mehr als Gentoo, dafür ist es imho etwas einfacher zu handhaben. Habe mit beiden aber nur wenig Erfahrungen gemacht. Bin Debianer ;)
 

bog

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duerfte im prinzip kein grosser unterschied bestehen. ich weiss nicht wie das bei suse ist, aber zumindest fuer gentoo existieren abertausende tutorials, howtos und foren mit sehr kompetenten leuten im internet. denke mal, bei suse wird das kaum anders aussehen.

soweit also zur wartbarkeit ohne eigenkenntnisse. wenn du selbst kenntnisse ueber eines der beiden systeme hast (das werden ganz verschiedene kenntnisarten sein), dann duerfte auch die wartung bei beiden gleich leicht fallen. ich bin nur der meinung, und das unter der praemisse dass ich mich in sachen suse wirklich nicht auskenne, dass die (gewonnenen) kenntnisse bei gentoo auf einer viel niedrigeren ebene als bei suse basieren, die dann letztendlich nicht nur die faehigkeit ein gentoo zu nutzen implizieren, sondern generell ein linux. ich weiss nicht wie es mit der neuesten gentoo-version ist, aber zumindest bist zum 2005.0 release machte man bei gentoo noch sehr sehr SEHR viel selbst und ohne yast.
 
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das kommt doch ganz auf die verwendung an, und hat mal primaer nichts mit der verwendeten distrib. zu tun. so wirst du ein einzeluser system fuer openoffice und internetanwendungen sicherlich weniger warten muessen als ein system das mehrere 100 user behinhaltet und dazu noch warenwirtschaftsoftware laufen hat.

dazu kommt, wieviel du tatsaechlich bereit bist, zu investieren. unix bzw linux ist gerade am anfang sehr zeitaufwenig, bis man verstanden hat, was genau passiert und wie man mit boardmitteln und eigenen tricks das "warten" automatisiert und vereinfacht. trotzdem wirst du, gerade bei servern mit hoher user anzahl, mit soviel datenmengen konfrontiert, das du zur optimalen ueberwachung und verarbeitung dieser daten immer wieder dazulernen musst. das heisst du befindest dich in einem kontinuierlichen entwicklungsprozess. es nuetzt nichts, sich eine distrib. zu installieren und sie dann einfach laufen zu lassen sondern du musst dich um das system kuemmern, um es zu verstehen. eine grundvoraussetzung dafuer ist die beherrschung der shell, bzw der bash. grundkenntnisse in der shellprogrammierung, wie schon erwaehnt, helfen, sich skripte selbst zu schreiben um immer wieder anfallende (zeitaufwendige oder tipaufwendige ) problemstellungen zu automatisieren.
 
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