So wie es alle Open Source Teams machen:
anders
Open Source Software entwickeln funktioniert nicht ansatzweise wie kommerzielle Software. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Wir machen das alle for Fun. Es gibt keine Pflichtenhefte oder sowas, jeder macht einfach das, worauf er Bock hat. Und wenn er fertig ist kommt er mit dem Resultat an und wenn es was taugt, nehmen wirs und wenn wir denken es taugt nix, dann nehmen wirs nicht. Und Sachen auf die keiner Bock hat, die werden eben nicht getan.
Das klingt zwar jetzt so, als würde alles überhaupt nie funktionieren, aber es funktioniert überraschend gut. Es basiert nämlich auf einem simplen Prinzip: Jeder macht das, was ihn gerade am meisten stört. Und das führt automatisch dazu, dass die störendsden Sachen eigentlich immer behoben werden. Und wir machen das alle freiwillig

Natürlich sind nen paar Sachen - wie zum Beispiel Doku - dann immer nen bisschen schlechter dabei, aber irgendwann nervt es jemanden und schwupps updated er die Doku.
Und ja, der ganze Kram ist an sich total chaotisch. Und das macht Riesenspaß. Aber es funktioniert trotzdem - oder gerade deswegen.
Falls Dich näher interessiert, wieso sowas funktioniert, solltest Du
The Cathedral & The Bazaar lesen (
deutsche Übersetzung). Das illustriert das Prinzip und die WIdersprüche, die man glaubt dabei zu finden.