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dsl modems vom anbieter < eigene hardware?

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Hi

Für gewöhnlich bekommt man ja von seinem internetanbieter ein dsl modem ect. gestellt. Da es sich meistens um massenware und billigprodukte handelt frage ich mich, ob es sinn macht sich nen eigenes adsl2 moden zu besorgen?

Vielleicht kommts mir auch nur so vor, aber ich habe nie die gleiche Mbit rate wenn ich eine messung mache. leitung kann theoretisch bis 16 mbit, erreiche maximal 10 mbit (damit wär ich ja zufrieden) aber oft sind nur 4-5mbit drin.

Mir ist aufgefallen, das wenn ich mein modem resette, es danach oft eine bessere verbindung hat als zuvor.

Hab also ein bischen herumprobiert ect, aber kann mir die messungsergebnisse nicht wirklich erklären.

Mal hab ich eben 4-5mbit maximal, 2 minuten später 10 mbit usw.
Kann es evtl einfach an einem scheiss dsl modem liegen?
Ich bin bei Alice und habe das siemens plus adsl2 modem
 
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Liegt das nicht eher daran, dass man sich die Leitung grundsätzlich mit anderen Leuten teilt? Schwankungen sind doch normal soweit ich weiß.
 
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ich habe leute erlebt deren dsl raten total in den keller gingen sobald auf der telefonleitung was passiert, klingeln reichte schon (hi warri ~, hi ip-telefonie), vielleicht hast du auch so ein problem?

leih dir halt mal alternativ ein dsl modem von nem kumpel aus und probier es bei dir?

ich habe beispielsweise irgendeins von arcor und habe quasi gar keine ärgerlichen schwankungen, zumindest wenn die anderen dsl mitbenutzer grad nicht rumsurfen. mein download liegt immer bei 13-15000 kbit/s und der upload zwischen 90 und 95.
 

CupraR

Guest
erstmal die frage wie du deine leitung musst... von den ganzen seiten wie speedmeter.de etc kann man nur getrost abraten und sie in die tonne treten... am besten sieht man noch wie es um die leitung steht wenn man mal dicke downloads/uploads hat...

hab hier 25mbit und auf allen seiten wo man testen kann kam ich nie auf mehr als 13mbit ;)

wenn ich jedoch was sauge komme ich immer an meine 3mb/s und upload sieht auch gut aus mit ~400kb/s

diese werte sind konstant - und daran sollte man sich orientieren.
 
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liegt einfach an alice.
du hast ja "bis zu" 16mbit und daran kommt man auch nur selten dran, wobei das anscheinend auch von stadt zu stadt unterschiedlich ist.
diese schwankungen hatte ich bei dsl auch oft.
da hatte ich dann teilweise bei ego-shootern 1000 pings für paar minuten und dann ging es wieder...
 

bog

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auf dem mutterschiff
warum hat noch niemand techikforum gebruellt?

der grund fuer die unterschiedlichen syncs liegt darin, dass derzeitige deutsche adsl2+-anbieter in der regel selbiges ratenadaptiv schalten; d.h. bei jeder synchronisation des modems mit dem dslam entsteht eine leitungskonfiguration, die man stabil nennen kann (/sollte), dabei wird eben versucht, die hoechste bandbreite rauszuholen. der richtwert ist dabei: eine synchronisation wird auf mindestens 6dB signal-to-noise-ratio-margin (snrm) angepeilt. je nachdem, wie die signaldaempfung der leitung ist (haengt von der beschaffenheit (durchmesser, laenge, naehe zu radio-/mikrowellensendern) des kupferdrahtes ab), wird dann eben ein hoher (bei niedriger daempfung), oder ein niedriger (bei hoher daempfung) downstream ausgehandelt. da der upstream der leitung in der regel auf die ersten paar traeger (dem ersten frequenzbereich) der leitung gelegt wird, wird er selten durch die synchronisation an sich beeinflusst. nur der downstream ist variabel.

soviel erstmal dazu.

in sachen modem laesst sich wenig allgemeines sagen; fest steht allerdings, dass verschiedene modems (man kann das argument wohl sogar auf hersteller reduzieren) verschieden gute synchronisationen liefern. das liegt einfach an der verbauten hardware; dem chipsatz des modems, evtl eingebauten netzfiltern zum ausfiltern von stoersignalen und spulenqualitaet, usw.

so kann man z.b. richtwertmaessig sagen, dass mit die besten modems die speedtouch-reihen von thomson darstellen. diese werden viel in oesterreich von den isps verschickt, in deutschland hat zumindest tele2 sie mal an seine kunden verschickt. von anderen anbietern mit speedtouches weiss ich nichts. fritz!boxen sollen eine eher moderate bis schlechte synchronisationsqualitaet haben; fuer gute leitungen sind es prima geraete, bei schlechter beschaffenen leitungen liefern sie nicht unbedingt die beste stabilitaet und leistung.

ebenso ganz okay sollen wohl modems von sphairon sein. alice verschickt sphairons. arcor auch, bloss nur beschraenkt, soweit ich weiss.

die t-com verschickt ihre als speedport getarnten mischlingsmodems. die sind selten aus eigener produktion, manchmal sogar vandalisierte fritz!boxen (hallo w700v), fruehere modems (teledat 302 dsl) waren sogar relativ gut. fuer gewoehnlich handelt es sich aber um solide teile...

ebenfalls spielt zu einem kleinen prozentteil in die leitungsqualitaet noch das zusammenspiel zwischen dem linecard-chipsatz (im dslam) und dem chipsatz des modems eine rolle. vielbenutzte dslam-chipsaetze sind z.b. infineon, broadcom, manchmal texas instruments. hier gilt: gleich und gleich gesellt sich gern. macht aber nicht unbedingt immer soviel aus.


ich persoenlich kenne mich mit siemens-modems nicht aus. mein teledat 302 (war uebrigens auch kein t-com produkt, sondern ein beschnittenes siemens speedstream 4100 iirc) hatte eine ganz passable leitungsaushandlung, war dann aber mit guten werten doch relativ instabil - nicht so mein speedport w500v.

dass deine leitungsperformance solchen schwankungen unterliegt, und dass nach einem power-reset mehr drin ist, laesst aber mutmassen, dass das modem nicht so top notch ist. hier empfiehlt sich schon der kauf eines speedtouch-modems, wenn du unbedingt ne stabile performance haben willst.
 
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