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"Diktierprogramme"

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Mein Vater wünscht sich ein Programm zu Weihnachten, mit dem man dem Computer etwas vorsprechen kann und der das dann zu Text umwandelt. Daher soll ich für meine Mutter mal etwas recherchieren und hoffe, jemand hier hat ein wenig ahnung davon. Er meinte es gäbe so ein Programm, dass Dragon heißt, aber da habe ich nun ziemlich schlechte Bewertungen gelesen.
Wie sieht es denn allgemein aus mit solchen Programmen, gibt es da gute? In welcher Preisklasse liegen die so? Was sind Nachteile (wie gut ist die Spracherkennung, wie diktiert man Satzzeichen usw)? Wie hoch sind die wahren hardware anforderungen, also nicht nur die mindestanforderungen, habe da ziemlich schlechte sachen gelesen, zB unter 2,4 ghz dual core geht nichts usw?

Danke schonmal
 
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keine ahnung wozu dein vater das braucht; wenn beruflich ist der preis ja relativ egal, dann würde ich als gerät das philips 9620 empfehlen.

dual core sollte aber bei den aktuellen spracherkennungen schon sein, kostet ja aber auch nun wirklich längst nicht mehr die welt.

kenne aber nur die speech magic von philips, mein chef kam damit nicht klar bzw die software mit ihm. gibt aber da wohl auch total verschiedene programminterne ansätze bei den unterschiedlichen programmen wie sie die sprache erkennen, ich denke da sollte probieren über studieren gehen, sprich über testversionen etc.
 

Entelechy

Guest
Mein Vater benutzt Dragon und ist sau begeistert. Muss man anscheinend aber ein bischen üben, bis man das kann und das Programm alles rafft. Hat aber mittlerweile ne Fehlerquote von unter 1%. Und das auch ohne Quadcore 3Ghz.
 

killerchicken_inaktiv

Guest
Naja, genau da liegt der Hund begraben, denke ich - im Schnitt wird man in einem Gespräch etwa 100 - 120 Wörter pro Minute sprechen. Für einige Leute ist es grausam, wenn (bei einer Fehlerquote von 1%) man 1x pro Minute was verbessern muss, für andere ist das in Ordnung - daher wird die subjektive Qualität von Diktiersoftware (ebenso wie bei Übersetzungsprogrammen) sehr unterschiedlich eingeschätzt
 
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Vista hat das übrigens integriert. Und man braucht keinen Quadcore, ein langsamer Dualcore reicht vollkommen. Selbst mein alter 1.6GHz Pentium M (Singlecore) reicht.
 
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Original geschrieben von killerchicken
Naja, genau da liegt der Hund begraben, denke ich - im Schnitt wird man in einem Gespräch etwa 100 - 120 Wörter pro Minute sprechen. Für einige Leute ist es grausam, wenn (bei einer Fehlerquote von 1%) man 1x pro Minute was verbessern muss, für andere ist das in Ordnung - daher wird die subjektive Qualität von Diktiersoftware (ebenso wie bei Übersetzungsprogrammen) sehr unterschiedlich eingeschätzt

naja einmal gegenlesen / korrigieren geht ja gerade mit word recht flott, das sind vielleicht 10 minuten und danach ist alles fertig. dagegen stehen aber so 30 minuten selbst schreiben plus dann sowieso nochmal gegenlesen.
 

haschischtasche

Ährenpenis
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Original geschrieben von aMrio


naja einmal gegenlesen / korrigieren geht ja gerade mit word recht flott, das sind vielleicht 10 minuten und danach ist alles fertig. dagegen stehen aber so 30 minuten selbst schreiben plus dann sowieso nochmal gegenlesen.
also ich kann das schlecht einschaetzen, weil ich verhaeltnismaessig schnell tippen kann. aber ich bringe mir doch lieber anstaendig tippen bei als mir beizubringen fuer ein programm zu sprechen, was dann trotzdem fehler macht.
ich glaube nicht, dass man da so schnell sprechen kann, ohne dass es erheblich fehlerbehafteter wird.
und wenn man anstaendig tippt, ohne auf die tastatur zu schauen, liesst man bereits beim tippen gegen, da fallen die 10 minuten komplett weg.
 

Shihatsu

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du bist aber noch jung und knackig, kleiner. ich habe es an meiner ma gesehen - der lernwillen von "alten" betreffs pc-technik ist sehr gering, vor allem der wille zu üben - da macht mitunter son sprechtraining mehr sinn als das 10-finger-tippen zu lernen...
 
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Ich will dann auch mal ein paar Erfahrungen posten:

Für Fachtexte mit Fachwörtern sind Diktierprogramme meiner Erfahrung nach fast immer ungeeignet. Wenn ein Fachwort schon im Wörterbuch steht, ist die Erkennungsrate einigermaßen passabel, aber wer pflegt sein Wörterbuch schon so penibel? (Einige Programme haben zukaufbare Fachwörterbücher, damit habe ich keine Erfahrung.) Aber schon bei eigentlich Alltagssprache geht es los. Will ich z.B. eine Konzertkritik diktieren, muss ich den Namen des Veranstaltungsplatzes, die Komponisten und Titel, sowie die Aufführenden Musiker alle buchstabieren - meistens inklusive Plural & Genitiv. Selbst meine Mutter, die mit ca. 2 Anschlägen pro Sekunde nun wahrlich nicht schnell tippt, ist deswegen auch nach mehrwöchigem Training mit dem Diktierprogramm schneller, wenn sie so etwas tippt. Und sie schubst lieber die Maus zum Korrigieren (auch wenn sie öfters mal daneben klickt) als sich 25 verschiedene Befehle à la "zum letzten Absatz", "dieses Wort markieren", "dieses Wort löschen" usw. zu merken.
Für Standardbriefverkehr (man möge mal versuchen dieses Wort zu diktieren) mag das anders aussehen.
 

haschischtasche

Ährenpenis
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Original geschrieben von Shihatsu
du bist aber noch jung und knackig, kleiner. ich habe es an meiner ma gesehen - der lernwillen von "alten" betreffs pc-technik ist sehr gering, vor allem der wille zu üben - da macht mitunter son sprechtraining mehr sinn als das 10-finger-tippen zu lernen...
meine mutter hat da sicherlich auch keinen willen zu. aber mein onkel z.b. lernt es gerade mit verhaeltnismaessig viel elan, weil er es beruflich braucht. fuer ihn wuerde so ein sprachprogramm auch nie in frage kommen, weil er jeden bloeden ort und jede bloede firma wo die einzelteile der geldautomaten, die in der firma wo er arbeitet auseinandergebaut werden, hingeschifft werden, buchstabieren muesste.
er lernt aber auch neo, das ist als deutschsprachiger schon was ganz anderes als auf klassischen tastaturlayouts zu lernen, die ja (heutzutage) einfach vollkommen unlogisch und unergonomisch angeordnet sind.
 
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Original geschrieben von haschischtasche
also ich kann das schlecht einschaetzen, weil ich verhaeltnismaessig schnell tippen kann. aber ich bringe mir doch lieber anstaendig tippen bei als mir beizubringen fuer ein programm zu sprechen, was dann trotzdem fehler macht.
ich glaube nicht, dass man da so schnell sprechen kann, ohne dass es erheblich fehlerbehafteter wird.
und wenn man anstaendig tippt, ohne auf die tastatur zu schauen, liesst man bereits beim tippen gegen, da fallen die 10 minuten komplett weg.

naja wenn man die wörterbücher gut pflegt (geht bei manchen in die mehrere gigabytes rein, da brauchts dann eben auch den guten pc) ist das quasi sprechgeschwindigkeit ..

und zum gegenlesen: damit meine ich nicht nur fehler sondern vor allem inhaltliches; man muß so oder so, das gegenlesen eines textes weil spracherkennung und so ist mithin kein neuer aufwand.
 

Entelechy

Guest
Original geschrieben von haschischtasche
also ich kann das schlecht einschaetzen, weil ich verhaeltnismaessig schnell tippen kann. aber ich bringe mir doch lieber anstaendig tippen bei als mir beizubringen fuer ein programm zu sprechen, was dann trotzdem fehler macht.
ich glaube nicht, dass man da so schnell sprechen kann, ohne dass es erheblich fehlerbehafteter wird.
und wenn man anstaendig tippt, ohne auf die tastatur zu schauen, liesst man bereits beim tippen gegen, da fallen die 10 minuten komplett weg.

Naja, hab meinen Vater mal typer.tk benutzen lassen und der schafft da seine 350 kpm.
Klar, als 550 kpmler könnte Tippen wirklich schneller als Reden sein, aber häufig lässt du da auch Groß - und Kleinschreibung weg.

Aber gerade, wenn du nicht immer vorm PC sitzt oder einen Laptop mit dir rumschleppen willst, ist Spracherkennung extrem praktisch.
 
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