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Clustergrößen

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Hi!
Schon seit einiger Zeit sammle ich sehr große Dateien (z.B. images oder die Daten von meinem "Digitalisierung der VHS-Sammlung"-Projekt) auf einer separaten Partition. Dort lagern also nur Dateien die größer als 50 MB sind. Die meisten haben mehrere hundert MB. Eine weitere Partition dient als Lager für mittelgroße Dateien (Installationsdateien, mp3s z.B.). Lohnt es sich für die verschiedenen Partitionen verschiedene Clustergrößen einzurichten? (Beide sind in NTFS formatiert.)
 

Gast

Guest
hab ich mir auch schon überlegt aber der mehrgewinn ist bei platten > 100gb einfach so lächerlich, dass es imho den aufwand nicht lohnt.
vor allem nicht bei der aufteilung - hättest du aber einen webserver laufen, mit 500.000 20KB-dateien, wäre es natürlich besser, wenn du die cluster nicht 500KB gross wählst.
 
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Man würde dadurch ja keinen Platz gewinnen, sondern Geschwindigkeit. Dein Beispiel mit dem Webserver ist genau falschrum, denn in dem Fall würde man Platz statt Geschwindigkeit gewinnen. Smarty geht es aber darum, ob man bei größeren Clustern merkbar Lese- / Schreibgeschwindigkeit gewinnt, wenn die Dateien sowieso alle mehrere MB groß sind und man durch z.B. 512KB-Cluster sowieso keinen Platz verlieren würde.
Geschwindigkeitsgewinn müsste es geben, aber ich weiß wirklich nicht, wie groß der ist. Hab auch noch keinen entsprechenden Test gesehen. Vielleicht mal Tomshardware durchstöbern? Die könnten sowas haben...
 

Disruptor

Turniere & LANs
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Also ich hab auf meiner Systemplatte 512 Byte (Minimum) und auf meiner Videoplatte 4096 Byte (Page-Größe). Ob's was bringt? Keine Ahnung, hab das nie gemessen.
 

Thubb

Guest
edit:

Auf der anderen Seite ist es wünschenswert, für einen schnellen Zugriff auf die Daten möglichst große Blöcke zu verwenden. Die Entwickler des BSD UNIX-Systems haben gezeigt, dass eine simple Verdoppelung der Blockgröße von 512 Byte auf 1024 Byte in einem normalen UNIX-Dateisystem den Durchsatz schon mehr als verdoppelt. Platzausnutzung und Transfergeschwindigkeit stehen also grundsätzlich miteinander in Konflikt: Während eine kleine Blockgröße für eine optimale Ausnutzung des Plattenplatzes gut ist, sind nur mit großen Blöcken hohe Datentransferraten möglich.
 

Thubb

Guest
Original geschrieben von Disruptor
Also ich hab auf meiner Systemplatte 512 Byte (Minimum) und auf meiner Videoplatte 4096 Byte (Page-Größe). Ob's was bringt? Keine Ahnung, hab das nie gemessen.

4 KB ist die ganz normale NTFS-standard cluster-grösse...

512 Byte halte ich gerade auf der systemplatte nicht für sinnvoll...
 

Sacknase

Guest
Folgendes, Was Thubb da quotet stimmt.



Folgendes Problem, ein Beschriebener Cluster ist immer ein Voller Cluster. Also, d.h. selbst wenn ich 0KB txt files erstelle wird irgendwann die Pladde voll.

So, eine Mp3 ist nun so grob ~ 3 - 5 MB groß

4096 Byte. Wären also belegt, wenn eine 1024 byte große datei auf der Pladde liegt. 4096 Byte sind 4 KB.

D.h. ihr würdet pro MP3 vermutlich maximal 3,9 KB vergeuden. So im schnitt besitze ich meist so an die 6000 MP3s also würde ich im maximalfall ~ 24 000 KB in den Sand setzen. Das sind also grob 24 MB. Bei einer 30 GB festplatte. (6000 x 5MB)

Also was bringt es da eine kleinere Clustergröße zu wählen? Gerade da heute die Festplattengröße so imens sind...

Jungs, wir leben nicht mehr in dem Zeitalter wo 10 MB unbezahlbar sind


Soviel mal von mir.


Gruß

Sacki

PS: nehmt es mir nicht übel, das ich die KB zahlen bzw. deren Umsetzung in MB nicht richtig ernstgenommen hab, ist eine überschlagsrechnung
 

Thubb

Guest
wir reden etwas am topic vorbei...

die frage war nicht platzersparnis, sondern geschwindigkeitszuwachs...
 

Sacknase

Guest
Original geschrieben von Thubb
wir reden etwas am topic vorbei...

die frage war nicht platzersparnis, sondern geschwindigkeitszuwachs...

Das hätte ich vielleicht noch mit anfügen sollen. wegen 23 MB lohnt es sich nicht seine pladde so derbst zu verlangsamen...

Aber wenn only 40 - 500 MB dateien auf der pladde sind, würde ich zusehen, das dort größt möglichste CLustergrößen hinkommen. Wäre sonst nur verschwendung von Performance... wenn man es mal genau betrachtet.

Grob:

Was bringt es kleine Cluster zu benutzen (512Byte) wenn die Datei 500 MB hat. Im endeffekt gar nichts...



Also würde sich das nach meiner Meinung nach Lohnen, um die frage mal zu beantworten.
 
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Wenn ich mal meine Wechselplatte da - und viel Zeit zur Verfügung - habe, werd ich ein paar Benchmarks fahren, glaub ich :)
 

Gast

Guest
ups ;) mal wieder nur die hälfte gelesen.

meine partitionierung:

c: system 6 gb auf hd1 (windows, programme)
d: games 6 gb auf hd1 (was wohl)
e: stuff 100 gb auf hd1 (das übliche ;))
f: filez 40 gb auf hd2 ('')
z: shit 2 gb auf hd1 (swap, temp-ordner)

hd1 = maxtor 120 gb / 8mb cache
hd2 = seagate 40 gb / 2mb cache

hab ich so gewählt, um einerseits storage von system zu trennen und andererseits die relevanten daten bei bedarf schnell defragmentieren zu können. ausserdem kickt ne grosse auslagerungsdatei auf ner 8mb cache platte ganz hinten unter windows ziemlich, was die gefühlte arbeitsgeschwindigkeit angeht.

die clustergrösse hab ich im mom überall noch auf standard, hab aber auch erst vor kurzem neu installiert und war damals zu faul... also werd ich demnächst mal wieder ne halbtägige partition magic session starten.

wieviel das bringt hab ich vor nem halben jahr durch zufall rausgefunden, als sich der durchsatz von einer alten 2gb-platte übers lan auf einmal dank neuer formatierung / clustergrösse fast verdoppelt hatte.
 
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