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Progressive Politik in USA

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Wenn man selbst in einem mutmaßlich extrem starken Jahr für die Demokraten in genuin violetten Staaten keine anderen Kandidaten aufstellen kann als die Kandidaten, die die Demokraten in den letzten 40 Jahren aufgestellt haben, dann wird sich in der Partei nie irgendwas ändern.
Ja ich glaub auch dass bei den DSA Leuten viel Hopium am Start ist. Hab das jetzt nur am Rande mitbekommen, aber die Hong hats in Wisconsin laut Amifreunden wegen schlechter optics vergeigt (muss man auch erstmal hinkriegen, wenn man eh schon gegen das eigene Parteiestablishment kämpfen muss), und es ist ein Zentrist geworden. Larkin will es in Florida wissen, aber das kommt glaub am Dienstag raus...
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Ja ich glaub auch dass bei den DSA Leuten viel Hopium am Start ist. Hab das jetzt nur am Rande mitbekommen, aber die Hong hats in Wisconsin laut Amifreunden wegen schlechter optics vergeigt (muss man auch erstmal hinkriegen, wenn man eh schon gegen das eigene Parteiestablishment kämpfen muss), und es ist ein Zentrist geworden. Larkin will es in Florida wissen, aber das kommt glaub am Dienstag raus...

Ich fand die Niederlage von Hong gar nicht so schlecht ehrlich gesagt. Glaube wenn in der Demokratischen Partei wirklich ein sozialdemokratischer Flügel etabliert werden soll ergibt es eine Menge Sinn, wenn sich am Anfang nur die Kandidaten durchsetzen, die Charisma haben und politisch geschickt agieren. Die Republikaner werden eh immer versuchen alle "linken" Kandidaten als extreme Spinner zu verunglimpfen, man muss ihnen nicht noch den Gefallen tun Leute zu nominieren bei denen das auch noch relativ leicht ist. Crowley würde ich auch nicht als Zentrist ansehen, höchstens im Vergleich zu Hong, aber ein Blick in sein Wahlprogramm klingt eigentlich nach garden variety liberal wie bspw. Obama es auch war.

Für Wisconsin wäre es erst mal extrem wichtig, einfach irgendeinen Demokraten ins Amt zu wählen. Der Staat war seit 2010 so brutal gegerrymandert, dass demokratische Mehrheiten in der Legislative de facto unmöglich waren. Erst jetzt, seit der State Supreme Court (unter demokratischer Richtermehrheit) die Wahlkreise von 2020 als verfassungswidrig verworfen hat, gibt es überhaupt erstmals wieder eine Chance mal eine demokratische Mehrheit in die Legislative zu wählen. Es wäre echt bizarr, wenn die Demokraten die nach einer halben Ewigkeit zustande kriegen nur um dann daran zu scheitern, dass ein republikanischer Gouverneur alle ihre Gesetzesvorschläge mit seinem Veto abblocken kann.
 
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Ich fand die Niederlage von Hong gar nicht so schlecht ehrlich gesagt. Glaube wenn in der Demokratischen Partei wirklich ein sozialdemokratischer Flügel etabliert werden soll ergibt es eine Menge Sinn, wenn sich am Anfang nur die Kandidaten durchsetzen, die Charisma haben und politisch geschickt agieren. Die Republikaner werden eh immer versuchen alle "linken" Kandidaten als extreme Spinner zu verunglimpfen, man muss ihnen nicht noch den Gefallen tun Leute zu nominieren bei denen das auch noch relativ leicht ist.
Ja das war ja mein Punkt :ugly:
ich hab Deiner zitierten Aussage zugestimmt und gemeint, dass diese DSA Wende, die beschworen wird, "hopium" ist, weil man eben Kasper wie Hong in violetten Staaten aufstellt und damit die Leute nicht so abholt wie ein Dem vom establishment.
Krieg hierzulande ja auch jedesmal Kopfschmerzen, wenn Die Linke wieder Steilvorlagen gibt.
 
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